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Tonarmbeweglichkeit beim Technics SL-QD33

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Marzipani
Stammgast
#1 erstellt: 06. Feb 2016, 20:49
Hallo :-)

ich kenne bisher nur den RFT SP 1800 und den Aiwa PX-E850...
Danach habe ich mir den Technics SL-QD33 gekauft und bin mir aber mit dem Tonarm nicht so ganz einig.

Beim DDR Spieler, wie auch beim Aiwa da lässt sich der Tonarm wirklich fast widerstandslos hin und her bewegen, aber beim QD33 nicht. Bei diesem Modell gibt es einen gleichmäßigen geringen Widerstand.
Ist dies normal? oder könnte ich dies mit etwas Öl begleichen, sofern es sich nicht negativ auswirken würde?

Bei den anderen Spielern könnte man den Tonarm förmlich hin und her schmeißen... Vom Klang her ist der QD33 allerdings unübertroffen!


[Beitrag von Marzipani am 06. Feb 2016, 20:53 bearbeitet]
RS-1700
Stammgast
#2 erstellt: 07. Feb 2016, 06:51
Der SL-QD33 ist ein Vollautomat. Solange die Automatk einwandfrei funktioniert würde ich da nichts ölen. In der BDA steht auch nichts davon, dass das hin und wieder nötig wäre. Hier wird nur darauf hingewiesen, dass die Plattentellerachse ab und zu geölt werden muss. Bei meinen beiden SL-QD33 war das aber auch nach 26 Jahren nicht nötig.

Deine Aussage es gibt einen gleichmäßigen geringen Widerstand ist auch sehr subjektiv. Auch die Aussage bei anderen Spielern könne man den Tonarm förmlich hin und her schmeißen ist wenig aussagekräftig, weil man so mit einem Plattenspieler nicht umgeht Wenn Du den SL-QD33 über die Cueing-Tasten von Hand bedienst wäre dieser geringe Widerstand sogar normal. Der Tonarm liegt punktförmig auf dem Liftbügel auf, das ist die einzige Stelle an der Reibung entsteht. Auf den Liftbügel könnte man etwas Öl schmieren um diese Reibung zu vermindern. Die Lager des Tonarms würde ich nicht ölen, weil die Gefahr besteht, das das Ganze nach einiger Zeit verharzt und schwergängig wird.

Gruß von der Saarschleife, Michael
akem
Inventar
#3 erstellt: 07. Feb 2016, 11:19
Die Lager eines Tonarms bitte NIEMALS ölen! Nicht nur weil es verharzen könnte sondern auch weil das Öl bereits die Reibung im Lager unzulässig erhöht!
Ich hab die Schei*e gerade mit einem Rega-Arm durch. Finde mal Kugellager, die nicht "geschmiert" sind. Diese "Schmierung" empfindet die Nadel als Blockade! Die Nadel kann nur minimale Kräfte aufbringen und trotz des langen Hebelwegs wird ein "geöltes" Lager immer dazu führen, daß der Arm nicht korrekt der Rille folgen kann.
Möglicherweise wurde der Arm schon mal "geölt". Dann hilft nur auseinanderbauen, die Lager ausbauen und in Waschbenzin / Isopropylalkohol auswaschen...

Gruß
Andreas
Dan_Seweri
Inventar
#4 erstellt: 07. Feb 2016, 13:18
Na ja, kommt sicherlich auch aufs Schmiermittel an. Denke, dass man ein Tonarm-Lager durchaus mit Synt-A-Lube oder Synta-Visco-Lube ölen könnte: http://www.moebius-lubricants.ch/de/produkte/oele

Synt-A-Lube ist extrem dünnflüssig und eignet sich für feinste Lager in mechnischen Werken von Armbanduhren.
Marzipani
Stammgast
#5 erstellt: 07. Feb 2016, 13:42
Geschmiert habe ich natürlich nichts, aber ich hatte es im Hintergedanke! Der Tonarm bei den anderen beiden Spielern fällt sprichwörtlich von A nach B wenn man den Spieler leicht schräg hält. Bei dem QD33 ist dies eben nicht der Fall. Die anderen beiden Spieler sind rein mechanisch angetrieben, der QD33 nicht.
Aber auch wenn man den Tonarm anhebt und hin und her bewegt spürt man einen Widerstand. So leicht wie bei den anderen Beiden lässt sich das Teil nicht bewegen.

Wie ist denn der Tonarm angerieben? Hängt der an einem Servo direkt dran, oder wie ist das da mit dem Antrieb?
akem
Inventar
#6 erstellt: 07. Feb 2016, 13:52
Ein Drehtonarm wird überhaupt nicht angetrieben! Nur bei Automatikablauf zu Beginn oder am Ende des Abspielvorgangs. Da wird in der Regel eine Reibfläche von unten an eine Plastikkappe bewegt, die den Arm bewegt (im Dual-Jargon heißt diese Kappe Steuerpimpel). Einige wenige aufwändigere (und teurere) Dreher hatten Motoren, die den Arm bewegten und die während des Abspielend ausgekuppelt wurden.
Nur bei Tangentialarmen gibt es in der Regel einen Antrieb, der über eine Regelschleife angesteuert wird. Sprich: es mußte ein Fehlwinkel entstehen, damit der Arm nachbewegt wurde (daß Tangentiale keinen Spurfehlwinkel hätten stimmt so also nicht...).
Während des Abspielens wird der Arm ausschließlich von der Nadel bewegt!

Gruß
Andreas
Dan_Seweri
Inventar
#7 erstellt: 07. Feb 2016, 13:55
Spürst Du den Widerstand nur auf den ersten Zentimetern, wenn Du den Tonarm aus der Ruheposition nimmst und nach innen führst? Oder ist der Widerstand an jeder beliebigen Stelle gleich? Ersteres ist für die Technics Vollautomaten normal und hat mit eben jener Vollautomatik und deren Mechanik zu tun.
kinodehemm
Inventar
#8 erstellt: 07. Feb 2016, 14:01
Moin
auch ich kenne keine 'nassen' Lager an Tonarmen - kann also vom Schmieren selbiger abraten.
Kugeln ausbauen und polieren, lagerfläche saubermachen- mehr ist nicht.

Jede Flüssigkeit, egal wie 'dünnflüssig', dürfte ein optimales TA-Lager nur verschlechtern.
Marzipani
Stammgast
#9 erstellt: 07. Feb 2016, 14:13
Dan_Seweri

Man muss sehr feinfühlig sein um den Widerstand zu spüren, der sich über die komplette Bandbreite hin bewegt. Platten spielt der Spieler einwandfrei. Bis auf wahrscheinlich 2 verschlissene Platten bei denen die Nadel am äußeren Rand kurz mal etwas verrutscht ist, aber könnte auch am Dreck in den Rillen liegen, oder? Die Platten sind aber alle immer durch so eine Plattenwaschmaschine gegangen.

Hier mal ein digitalisiertes Stück aus der Heimat. Zumindest etwas nebenan...
Aber nicht das Ihr meint, das wäre mein Musikgeschmack! :-D

Youtube


[Beitrag von Marzipani am 07. Feb 2016, 14:14 bearbeitet]
RS-1700
Stammgast
#10 erstellt: 07. Feb 2016, 14:51
Wenn das in dem Film Dein Plattenspieler war würde ich an dem Gerät gar nichts machen, der Tonarm bewegt sich völlig normal. Widerstand hin oder her, solange die Automatik funktioniert ist das völlig wurscht.
Marzipani
Stammgast
#11 erstellt: 07. Feb 2016, 14:58
Ok danke.

Ja ist mein erstes digitales Musikstück gewesen
RS-1700
Stammgast
#12 erstellt: 07. Feb 2016, 15:09

akem (Beitrag #6) schrieb:
...Einige wenige aufwändigere (und teurere) Dreher hatten Motoren, die den Arm bewegten und die während des Abspielend ausgekuppelt wurden...
...Während des Abspielens wird der Arm ausschließlich von der Nadel bewegt!

Gruß
Andreas


Hallo Andreas,

der SL-QD33 hat einen Motor mit Schneckengetriebe für die Automatikfunktion.

Gruß, Michael
holm.k
Neuling
#13 erstellt: 23. Mrz 2016, 22:25
Halli Hallo Forum ,
ich hänge mich gleich mal an das Thema dran. =)
Ich habe hier auch einen SL-QD33 mit Technics P30 System.
Leider funktioniert die Automatik nur bedingt: Das automatische Starten funktioniert nicht. Ich kann nur über Cueing sozusagen halbautomatisch Platten starten. Der Rücklauf nach Plattenende funktioniert. Ich war auch schon beim Elektro-Fachmarkt vor Ort, der war leider ratlos, meinte es wären "Wegwerfteile", also der Tonarmmotor... Ich will mich damit nicht ganz zufrieden geben, weil der Dreher sonst noch top funktioniert. Mir ist aufgefallen, dass es aussieht, dass unter der Plattenmatte ein Teil fehlt? Siehe Bild.
Bei Interesse habe ich noch ein Video gemacht. qd33 videodropbox

Danke und viele Grüße

qd33
Roadtrip
Stammgast
#14 erstellt: 23. Mrz 2016, 22:37
Hi holm.k

Da fehlt die ganze Mechanik zur Erkennung der Plattengrösse.
Deswegen wird er auch nicht starten. Der Spieler denkt, dass keine LP aufgelegt ist.
DSC_0350
Marzipani
Stammgast
#15 erstellt: 23. Mrz 2016, 22:37
Das sieht so aus wie im Bild! Wegwerfteil? - Sicher hat er auch nix besseres...

23032016609
holm.k
Neuling
#16 erstellt: 23. Mrz 2016, 23:15
Hi, wow danke für die schnelle Antwort!.
Hmm komisch. Ich weiß dass der Technics schon älter ist, und div. Umzüge mitgemacht hat. aber es sieht ja so aus, als ob die Mechanik geschraubt ist, also kann sie ja nicht einfach so "rausfallen". Da ich nicht glaube, dass ich so ein Teil noch irgendwoher bekomme, bleibt es wohl ein Halbautomatic
Vielen Dank für die Info!
Marzipani
Stammgast
#17 erstellt: 23. Mrz 2016, 23:33
Evtl hat der von mir gesendete Link via PM noch Ersatzteil!
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