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Phono Vorverstärker für Hitachi HT-500 (bis ~130€)

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Paradoxic
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 07. Feb 2016, 20:47
Hallo,
ich habe einen Hitachi HT-500 (hier mal im Bild: https://imgur.com/fj4y3FS , der meinem Vater gehörte. Die cartridge ist eine originale von Hitachi (DM), dabei handelt es sich jedoch um eine von Hitachi selbst gerebrandete Audio-Technica und es handelt sich um einen MM Tonabnehmer.

Nun bin ich auf der Suche nach einem Vorverstärker, da mein Vater seinen leider nicht mehr findet, möchte aber nicht ein Arm und ein Bein ausgeben, da ich gerade erst so wirklich erstmalig in Vinyl reinstolpere, so um die 130€ wären mein Limit.

Nun habe ich ständig von Musical Fidelity gelesen, doch die V90 kostet nicht nur 180€, sondern soll wohl auch mit einem extrem schlechten Netzteil daher kommen. Ich hatte auch die Musical Fidelity V-LPS 2 im Auge (gebraucht dann) und dort soll das Netzteil wohl auch nicht so super sein, gibt's da etwas "von der Stange" (und ich rede nicht von dem von MF selbst, was nochmal 200€ kostet(e)) was man nehmen kann und vor allem nicht brummt? Anderen Stecker anlöten wäre absolut kein Problem

Abgesehen von MF, gibt es andere Vorverstärker die ihr mir in dem Preisrahmen empfehlen könnt? Angeschlossen wird das Ganze an einen Denon X2100W.

Vielen Dank!


[Beitrag von Paradoxic am 07. Feb 2016, 20:49 bearbeitet]
Albus
Inventar
#2 erstellt: 07. Feb 2016, 20:59
Tag,

die grundsolide Tauglichkeit realisiert bereits dieser hier, ART DJ PRE II, der Preis ist kaum zu unterbieten: http://www.bax-shop....G35soCFUefGwodDscJuw

Ergänzung: Wenn dann ein EIN/AUS-Schalter gewünscht ist - was ich empfehle, dann verhilft einem dieser AKKU nicht nur zur Unabhängigkeit vom Netzstrom, sondern auch zu einem solchen EIN/AUS-Schalter.
Also: https://www.musicsto...e/art-ACC0003764-000

Das sind dann € 38 + € 49 = € 87 plus zweimal Versandkosten, ca. € 95 total.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 07. Feb 2016, 21:08 bearbeitet]
Paradoxic
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 07. Feb 2016, 21:04
Was ne super fixe Antwort, vielen Dank.

Wie groß ist denn der Unterschied zwischen dem von dir gelinkten und einem MF V-LPS2 z.B.? Mir geht es ja nicht darum, dass Billigste vom Billigsten zu kaufen nur um einfach irgendeinen Phono-Vorverstärker zu haben, er soll ja durchaus halbwegs vernünftig klingen und keinerlei Nebengeräusche produzieren, weswegen ich den Preis auf um die 130€ festgesetzt hatte. Ist der Unterschied deutlich zu spüren oder eher im Rahmen von "Ach, klingt ein kleinen wenig besser, aber ist nicht die Welt"?

Grüße!
Albus
Inventar
#4 erstellt: 07. Feb 2016, 21:14
Tag,

die Kombination ist konkurrenzfähig zu meinen Luxman C-02 und Yamaha C-2a Vorverstärkern. - Eine besondere Pointe ist weitherum nicht bekannt: der ART kann nicht nur MM, sondern liefert dank der Verstärkung bis auf hohe 45 dB (=166-fach) auch für gewisse übliche MC mit geringer Ausgangsspannung gute Ergebnisse.

Ansonsten, Pro-Ject Phono Box S, mit guten Anpassungsmöglichkeiten, ist auch ein lohnendes Produkt, kostet ca. € 150.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 07. Feb 2016, 21:16 bearbeitet]
tomtiger
Moderator
#5 erstellt: 07. Feb 2016, 21:21
Hi,

wenn Du nicht weißt, welcher gerade angeschlossen ist, wirst Du wohl keine Unterschiede wahrnehmen können. Wichtiger wäre dem Tonabnehmer eine neue Nadel zu gönnen, nach 30 Jahren bei häufiger Nutzung wird die runter sein.

LG Tom
70erDisco
Gesperrt
#6 erstellt: 07. Feb 2016, 21:32
also wenn es unbedingt ein neuer v v sein muss dan sehe mal bei dem hersteller project nach. es gibt meiner meinung nach keinen hersteller mit einem besseren preis-leistungsverhältnis in diesem bereich. dort gibt es die phono box in der standard version mit 100 pf praxisgerechter kapazität für unter 100 € . die viel teurere phono box s, deren hauptmerkmal noch die einstellbare kapazität und widerstand ist, kannst du dir hier sparen und lieber in gutes vinyl stecken.

http://project-audio.com/main.php?cat=boxes&lang=de&prod=phonobox

des weiteren wie tomtiger eine neue nadel.


[Beitrag von 70erDisco am 07. Feb 2016, 21:52 bearbeitet]
Paradoxic
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 07. Feb 2016, 22:25
@ Tomtiger:

Vielen Dank. Die Nadel ist noch so gut wie neu. Mein Vater hat den Hitachi zwar 1982 Neu (um die 700 DM) erstanden, hatte den aber für gerade einmal 1 Jahr oder so in Benutzung und er wanderte daraufhin auf den Dachboden. Wir haben den Spieler an einem älteren Onkyo Verstärker bei ihm ausprobiert und es klingt alles noch sehr gut, kein Kratzen o.ä., was gut ist, denn es handelt sich um eine AT12Sa cartridge, also durchaus was höherwertigeres, wo die Nadeln durchaus etwas mehr kosten, was ich so auf anhieb gesehen habe.


@70er
Muss keinesfalls was neues sein. Sagte ja bereits, dass ich mir auch ein gebrauchtes MF kaufen würde.


@Albus
Danke für den Vergleich, scheint ja wirklich ein super Teil für den schmalen Preis zu sein.
tomtiger
Moderator
#8 erstellt: 08. Feb 2016, 01:26
Hi,


Paradoxic (Beitrag #7) schrieb:
Die Nadel ist noch so gut wie neu. Mein Vater hat den Hitachi zwar 1982 Neu (um die 700 DM) erstanden, hatte den aber für gerade einmal 1 Jahr oder so in Benutzung und er wanderte daraufhin auf den Dachboden.


nunja, wenn er damit täglich 3 Stunden Musik gehört hat, sind das schon 1.000 Stunden. Also weit weg von "wie neu".



denn es handelt sich um eine AT12Sa cartridge, also durchaus was höherwertigeres, wo die Nadeln durchaus etwas mehr kosten, was ich so auf anhieb gesehen habe.


Bei LPgear kostet die Ersatznadel 160 USD, plus Porto, also nichts Weltbewegendes.


Nimm den ART und leg den Rest für eine neue Nadel zurück, die wird irgendwann sicher fällig.

LG Tom
Paradoxic
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 08. Feb 2016, 02:26
Mein Vater besitzt/besaß insgeamt gerade einmal 10 Platten und hat nicht Ansatzweise 1000h gehört, wenns hoch kommt ist der Spieler vlt. 100-200 Stunden gelaufen;) Ist zwar natürlich nicht neu, aber wenn Leute davon Reden, dass ne Nadel ohnehin erst mal 100h oder so eingespielt werden muss (weiß nicht, ob das akkurat ist, habe das nur gelesen), dann ist die Nadel aber definitiv noch gut.

Aber hast definitiv recht, werde mir den ART zulegen und dann mal gelegentlich Ebay auf ne neue Nadel checken, die aus irgend nem Restbestand rauskommt. Ist krass was die für Sprünge gemacht hat, wenn man sich überlegt dass die noch für 50$ auf stereoneedles gelistet ist und in englischen Foren von 80$ die Rede war, rund um 2013.

Danke aber auf jeden Fall, ihr habt mir alle sehr geholfen. Freut mich, dass auch was passables gab, was nicht gerade ein Bein und einen Arm kostete:)


[Beitrag von Paradoxic am 08. Feb 2016, 02:53 bearbeitet]
tomtiger
Moderator
#10 erstellt: 08. Feb 2016, 03:19
Hi,

seit einiger Zeit sind die Leute ganz scharf auf Shibata Nadeln. Bei Audio Technica kann man unterschiedliche Nadeleinschübe in unterschiedliche Systeme stecken. Man kann also mit dem Nadeleinschub für das AT12Sa andere, vorhandene oder preiswerte AT Systeme so einfach "veredeln". Das "saugt" den Markt leer, und sorgt für steigende Preise.

LG Tom
70erDisco
Gesperrt
#11 erstellt: 08. Feb 2016, 03:23
sehe dir ruhig nochmal die project phono box (nicht phono box s) an. der hersteller steht für ausgezeichnete qualität zum kleinen preis und langlebigkeit. so etwas hält ein leben lang. und du brauchst keine led anzeigen und regler am ART v v. sondern nur alles an bauteilqualität und engineering was direkt in den klang geht. die project box kannst du sogar auf mc systeme umstellen wenn du mal in 10 jahren eines haben willst. das ist zukunftssicherheit.


[Beitrag von 70erDisco am 08. Feb 2016, 03:34 bearbeitet]
akem
Inventar
#12 erstellt: 08. Feb 2016, 10:37

Paradoxic (Beitrag #1) schrieb:
Ich hatte auch die Musical Fidelity V-LPS 2 im Auge (gebraucht dann) und dort soll das Netzteil wohl auch nicht so super sein, gibt's da etwas "von der Stange" (und ich rede nicht von dem von MF selbst, was nochmal 200€ kostet(e)) was man nehmen kann und vor allem nicht brummt?


Die VLPS 1 und 2 hatten keine bekannten Probleme mit dem Netzteil. Nur die V90LPS.
Nur, weil es für viel Geld ein "Aufrüstnetzteil" gab, bedeutet das nicht, daß das Seriennetzteil nix getaugt hätte.
Ich hab je eine VLPS 1 und 2. Klanglich sehr gut, die nehmen's auch mit erheblich teureren Phonostufen auf und haben z.B. eine Trigon Vanguard oder eine Lehmann Black Cube SE ziemlich blamiert...
Leider sind sie nicht einstellbar, aber immerhin ist die Eingangskapazität mit rund 130pF relativ niedrig. Somit kann ein AT12Sa geeignet betrieben werden.

Gruß
Andreas
Albus
Inventar
#13 erstellt: 08. Feb 2016, 12:00
Tag,

gut ART etc. - hier, in einem etwas ausführlicheren Gesprächsdurchgang kann man sich über die Tauglichkeiten des Gerätes informieren: http://www.analog-fo...ex2.html#post1526826

Freundlich
Albus
Paradoxic
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 09. Feb 2016, 20:26
Hallo Jungs,
ART ist soeben angekommen, ausprobiert und bin äußerst zufrieden. Unglaublich was man für den günstigen Preis bekommt.

Vielen lieben Dank!
70erDisco
Gesperrt
#15 erstellt: 09. Feb 2016, 20:30
magst du mal etwas über deinen eindruck schreiben?
Paradoxic
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 09. Feb 2016, 21:36
Ich meine, ich kann das zwar tun, aber ich habe ja keinen wirklichen Vergleich zu den teureren Pre-Amps. Erstmal, kein brummen, kein rauschen, kein summen, absolute Stille wenn angeschlossen. Das Netzteil ist schwerer als der Verstärker selbst:P

Ich habe dann vorhin ein wenig Bob Marley und sein Legend Album gehört und es klang alles so wie es sollte. Genügend Bass, ausreichend Stimme, schöne Höhen, wobei das Meiste wahrscheinlich von der Nadel selbst stammt, da die ja noch in Ordnung ist. Werde mir bei Gelegenheit aber nochmal ne Ersatz Shibata bestellen.

Jedenfalls kann ich sagen, dass der Verstärker nichts negativ beeinflusst hat. Ob ein teurerer jetzt die Welt ausmachen würde, weiß ich nicht, ich bin aber mit der Kombo äußerst zufrieden, vor allem für den Preis des Pre-Amps.


[Beitrag von Paradoxic am 09. Feb 2016, 21:37 bearbeitet]
70erDisco
Gesperrt
#17 erstellt: 09. Feb 2016, 21:45
hey das finde ich gut, dass du zufrieden bist
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