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AKG P15MD, Gutes System?

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hein_troedel
Stammgast
#1 erstellt: 03. Mai 2016, 16:38
Hallo werte Vinylgemeinde,
ich habe ein AKG P15MD System mit abgebrochener Nadel, lohnt sich da eine Reparatur oder ab in die Tonne? Ersatznadeln scheint es nicht mehr zu geben.
Gruß, Bernhard
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 03. Mai 2016, 17:30
Hallo,

doch, gibt es: https://www.schallpl...l-Diamant-Nadel.html

Herr Schürholz retippt auch Deinen Nadelträger und erneuert ausgelutschte Lagergummi.
Den Schliff kannst Dir bei ihm aussuchen.

Peter
hein_troedel
Stammgast
#3 erstellt: 03. Mai 2016, 19:21
Die Frage ist ob sich die Aktion lohnt? Wie ist das System einzustufen?
8erberg
Inventar
#4 erstellt: 03. Mai 2016, 19:49
Hallo,

es lohnt.

Peter
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 03. Mai 2016, 20:44
Nabend !

In die Tonne. Siehe Modellserie, Einstufung des P15 und alle Diskussionen um die Aufarbeitung der P8- und P25-Serien.

Selbstverständlich kann man Herrn Schürholz auch durchfüttern.

MfG,
Erik
hein_troedel
Stammgast
#6 erstellt: 04. Mai 2016, 07:07
50:50
ich tendiere ja auch für letzteres. Aber mal abwarten. Gruß, Bernhard
akem
Inventar
#7 erstellt: 04. Mai 2016, 09:22
Schlecht waren die AKGs nicht. Und: im Gegensatz zu heute modernen MM und MI Tonabnehmern haben ältere Semester mit einer wesentlich höheren Wahrscheinlichkeit kein Problem mit höheren Eingangskapazitäten in der Phonostufe des Verstärkers. Gerade bei heutigen Verstärkern und Surround-Receivern, wo Phonoeingänge oft nur Alibi-Status haben und als zusätzliche Zeile in der Featureliste betrachtet werden, macht man aus Kostengründen keine anständige EMV-Optimierung des hoch verstärkenden und dementsprechend EMV-empfindlichen Phonoeingangs. Die "Optimierung" findet dann mit der billigen und schnellen Holzhammer-Methode statt, indem man einfach eine große Eingangskapazität von vielen hundert Pikofarad verbaut. Auf der anderen Seite sind die meisten heutigen MM und MI Tonabnehmer auf laut getrimmt und haben entsprechend große Spulen verbaut, die dann in Verbindung mit einer großen Abschlußkapazität zu einem Resonanzpeak im oberen Mittelton führen. Im Superhochton über rund 8-10kHz kommt dann nicht mehr viel...

Gruß
Andreas
8erberg
Inventar
#8 erstellt: 04. Mai 2016, 09:56
Hallo,

bevor man es in die Tonne kloppt dann doch lieber Herrn Schürholz anbieten.

Peter
directdrive
Inventar
#9 erstellt: 04. Mai 2016, 13:01
Moin,

ich hab' vor zwei Jahren 'mal ein P-15 mit einem neuen Dämpfungsgummi und sehr gut erhaltener Originalnadel repariert. Durchaus in Ordnung, aber für meinen persönlichen Geschmack "nothing to write home about".

Ich würde mir eine Reparatur sparen, falls man unbedingt so ein System betreiben möchte, kann man bei Schürholz direkt ein fertig überholtes Exemplar kaufen.

Grüße, Brent

IMG_9948


[Beitrag von directdrive am 04. Mai 2016, 13:01 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#10 erstellt: 04. Mai 2016, 20:06

8erberg (Beitrag #8) schrieb:
Hallo,

bevor man es in die Tonne kloppt dann doch lieber Herrn Schürholz anbieten.

Peter


Wenn Du so viel Müßiggang hast: Selbermachen !

Vielleicht sind einige Retipper auch selber am fischen ? Ggfs. über Familie, Bekannte oder sozial engagierte Mithelfer.

MfG,
Erik
raphael.t
Inventar
#11 erstellt: 05. Mai 2016, 07:51
Hallo!

In der AKG Nomenklatur spielte das P15 keine Spitzenrolle, da gab es das P 20, verschiedene P25 und auch P 8 Super Nova mit v.d.Hul Schliff, die über dem einfachen elliptischen P 15 angesiedelt waren.
Ich meine, dass man keinen allzu großen Aufwand betreiben sollte, das AKG 15 erhalten zu müssen.
Wenn schon retippen, dann mit einem besseren Schliff, fine line vielleicht, versehen und den Dämpfungsgummi austauschen, bei AKG-Tonabnehmern doppelt sinnvoll!
Ohne Gummi-Tausch hat das Retippen nämlich keinen Sinn. Die Kosten sind dann gegen einen neuen Tonabnehmer abzuwägen.
Ein neuer Tonabnehmer hat einen Nadelträger aus einem Röhrchen, der getippte sieht gestückelt aus, ein breiteres Röhrchen nimmt ein schmäleres auf und die beiden werden verklebt.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael
hajott54
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 11. Mai 2016, 10:45
Hallo der Wuhduh,

mal nicht so voreilig mit dem Ratschlag, die AKGs gleich in die Tonne zu kloppen!

Gerade rockt hier mein altes P8ES die BAP, dass die Wand wackelt. Keine Spur von Alter.
Als ich es vor ca 3 Wochen nach weit über 30 Jahren in Betrieb nahm, erst mal mit Gefühl getestet, ob der Nadelträger beweglich ist-
OK. Dann eingebaut und justiert- Mist (!) ein Kanal ist nur mit Ohr auf Membran hörbar.
Spulen durchgemessen, ohne, mit Kabel usw und PLÖTZLICH spielt das Ding wieder auf beiden Kanälen und das einfach super.
Also, ich denke erst mal probieren. Wieweit sich bei einem P15 eine Aufarbeitung lohnt, die Bewertung überlasse ich lieber den "Gurus" hier. Aber bei einem P8ES oder Super Nova würde ich schon mal genau hinsehen!!! Tonne geht dann immer noch.

Gruß

Hajott54
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