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AKG X8E / Komplettes System ersetzen.

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Autor
Beitrag
Lanody
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 27. Sep 2015, 12:26
Hi liebes HiFi-Forum,

ich habe es mir Jahre lang vorgenommen und habe es dieses Jahr endlich in die Tat umsetzen müssen: Meine erste Frage zu diesem Thema an euch...
Leider komme ich aus eher unerfreulichen Gründen und nachdem ich die Suchfunktion bereits malträtiert habe, hoffe ich auf eure direkte Hilfe.

Ich habe von meinem Vater vor längerer Zeit ein Plattenspieler "vermacht" bekommen. Sein ganzer Stolz, leider konnte ich zu meinen jungen Jahren nicht viel damit anfangen. Mit der Zeit kam das Interesse und ich begann das gute Stück zu nutzen, jedoch eher selten. Nun ist das passiert, was wahrscheinlich vielen trotteln wie mir passiert. Die Nadel ist abgebrochen... Ein kleiner falsche Stupser in ihre Richtung und sie war fort.

Nach längerer Suche musste ich feststellen, dass es gar nicht so einfach sein wird diese zu ersetzen. Und somit hoffe ich, dass ihr mir da ein wenig beratend zur Seite stehen könnt.

Der Spieler ist ein Thorens TD 126 MK III mit einem SME Tonarm (leider kann ich mir gerade die exakte Bezeichung nicht ansehen). Ebensowenig traue ich mich das gesamte System abzuschrauben, weswegen ich nur sagen kann, dass es sich dabei um ein AKG-System mit einer AKG X8E-Nadel handelt. Nach nährer Forschung schätze ich, dass es sich dabei um ein AKG P8E handelt.

Ich habe erfahren, dass es sich dabei um ein ganze passables System handelt und zugegeben, ich war bisher immer von der Qualität überzeugt. Ich bin ein wenig pingelig was die Soundqualität angeht, weswegen ich schon gerne das System gleichwertig ersetzen möchte. Aufgrund mangelnder Erfahrung, ist dies für mich ein eher schwierigeres Unterfangen. Ich zähle also auf eure Hilfe.

Greez!


[Beitrag von Lanody am 27. Sep 2015, 13:54 bearbeitet]
Papa_San
Stammgast
#2 erstellt: 27. Sep 2015, 12:44
Moin

das AKG ist gut. Hatte ich Anfang der 80er auch mal. Allerdings leiden die AKGs im Allgemeinen an Gummiverhärtung nach all den Jahren. Probier es aus. Wenn´s zu doll verzerrt,dann ab in die Tonne damit. Es gibt von Jico-Stylus noch eine Ersatznadel: AKG P8E

Nicht ganz billig. Du musst noch Versand und Mwst/Zoll dazu rechnen. Ob die was taugt,kann ich Dir leider auch nicht sagen. Habe selber nur die SAS-Nadel von denen. Die sind sehr gut aber leider gibt es keine für AKG.

Egal welcher SME beim Thorens drauf ist,lohnt sich auf jeden Fall ein neues und hochwertiges System.

Gruß
Siggi
Lanody
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 27. Sep 2015, 13:25
Danke für die Antwort Siggi,

ich bin offen für jeden Vorschlag. Kostenfrage stellt sich für mich noch nicht, auch wenn eine Varietät in der Preisspanne willkommen ist.
Ich habe gerade herausgefunden, dass es sich beim Tonarm um ein SME Series III handelt. Mehr konnte ich aus dem Arm selbst nicht entnehmen.

Ich möchte vor allem qualitativ etwas höherwertig einsteigen und außerdem sollte es nach Möglichkeit kein "Kratzer" sein, weswegen ich bei solchen Ersatznadeln etwas vorsichtig bin. Mir sind die Platten schon lieb und sie sollten ein Weile halten.
Papa_San
Stammgast
#4 erstellt: 27. Sep 2015, 13:39
Der SME 3009 SIII ist schon etwa speziell aber auch sehr gut,gerade in Kombination mit dem TD126. Von so was habe ich damals geträumt,war aber nicht drin. Dein Vater war nicht ohne Grund stolz darauf.

Da der Tonarm sehr leicht ist,würde ich ein MM System mit hoher Compliance oder Nadelnachgiebigkeit dafür empfehlen und zwar ein sehr hochwertiges,passend zum exzellenten Dreher.

Ein Audio Technica 150MLx,ein Ortofon 2m Black oder Bronze,ein Goldring 2500 oder ähnliches sollte es schon sein. Also Systeme für 300-400,-€. Der Arm kann die führen und da er aus Familienbesitz ist,gehe ich mal davon aus,dass alles in Ordnung ist mit Laufwerk und Arm.
Du kannst natürlich auch billiger einsteigen aber wenn Du die Güteklasse eines neuen P8E haben willst.....
..probier das alte System doch mal aus. Wenn nicht verzerrt und der Klang gefällt...

Gruß
Siggi
Albus
Inventar
#5 erstellt: 27. Sep 2015, 13:53
Tag,

...und welcher Phono-Vorverstärker oder Vor- oder Vollverstärker mit Phono-Funktion für MM-Tonabnehmer soll verwendet werden? - Gefragt ist, weil die elektrischen Eingangsbedingungen des Phono-Schaltkreises für die Wahl eines gut/sehr gut passenden Tonabnehmers Beachtung verdienen, d.h. den Wiedergaberfolg mit bedingen (Eingangswiderstand und Eingangskapazität sind vorrangig von Bedeutung).

Die AKGs sind beispielsweise in der Kapazitätsforderung von 470 pF etwas speziell; vergleichsweise wiederum die etwaigen AT-Typen, die für ein optimales Wiedergabeergebnis mit 100-200 pF abzuschließen sind, auch die Goldrings, an die man denken könnte, wenn da nicht deren Kapazitätssensitivität wäre (auch maximal 200 pF).

Also, für welche Verstärkung (Modell, Hersteller) ist der 126er/SME III (effektive Masse 5,05 g) die Quelle?

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 27. Sep 2015, 13:54 bearbeitet]
Lanody
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 27. Sep 2015, 14:20
Ich bin leider ein absoluter Neuling was diesen Kram angeht und nutze die Technik so wie sie ist. Erfahre ja jetzt erst davon, dass diese Gerätschaft schon Richtung High-End geht. Ich hatte natürlich bereits eine Ahnung, dass es so sein könnte. Schäme mich aber schon fast etwas, dass ich den Wert dieser Gerätschaften so verkannt habe.

Jedenfalls, aktuell läuft der Spieler zu einem Restek Pre-Amplifier V2 und dann rüber in ein Aurex Toshiba SC-M15. Ich hoffe du kannst mit diesen Angaben mehr Anfangen als ich. Ich lese mich gerade erst rein.

Boxen sind Pioneer CS-T8.
Lanody
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 27. Sep 2015, 14:23
Ach ja und @siggi:
Es funktioniert eigentlich alles problemlos. Ich habe lediglich bei meiner Schusseligkeit die Spitze der Nadel abgebrochen... Also Kinder, immer die Schutzklappe runternehmen...
Ich werde mir die von dir genannten Systeme mal anschauen. Ich hatte bisher wie gesagt eher Schwierigkeiten die Nadel von AKG zu finden und dachte, mit einem modernen Ersatz könnte ich die Qualität zu einem vernünftigen Preis gleichwertig ersetzen. Bei diesen Systemen aus den 70/80er ist ja doch viel Liebhaber-Wert drin, weswegen sie für gewöhnlich deutlich teurer verkauft werden...


[Beitrag von Lanody am 27. Sep 2015, 14:24 bearbeitet]
Papa_San
Stammgast
#8 erstellt: 27. Sep 2015, 14:51

Lanody (Beitrag #7) schrieb:
Ach ja und @siggi:
Es funktioniert eigentlich alles problemlos. Ich habe lediglich bei meiner Schusseligkeit die Spitze der Nadel abgebrochen... Also Kinder, immer die Schutzklappe runternehmen...


Gehe einfach mal davon aus,dass die Nadelaufhängung vom AKG schon ausgehärtet war. Getauscht werden musste sowieso. Da das bei Sammlern bekannt ist,sind diese Systeme nicht unbedingt gefragt. Der Rest Deiner Anlage scheint auch vom Feinsten über einen neuen Vorverstärker brauchst Du Dir also keine Gedanken machen.
Ruf einfach mal die Händler für TA-Systeme an. Williamthakker,PhonoPhono oder auch Hifi-Phonohaus beraten sehr gut. Das weiss ich aus eigener Erfahrung. Es gibt sicherlich noch andere.

Gruß
Siggi
Haiopai
Inventar
#9 erstellt: 27. Sep 2015, 15:02
Öööh kann sein das es ziemlich kurzfristig passiert ist , aber wie kommt ihr darauf , das es für das P8 E keine Nadeln mehr gäbe ?

Hier der Jico Nachbau

Und hier sogar die originale

Scheint so als würdet ihr das mit dem P 8 ES super Nova verwechseln , die Nadeln mit dem vdH II Schliff , die gibt es leider nicht mehr
fertig zu kaufen .
Lanody
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 27. Sep 2015, 15:09
Ich konnte mich bisher nur nach der Bezeichnung der Nadel orientieren. Was da für ein Tonabnehmer dran ist konnte ich leider nicht sehen und ich versuche aktuell auch keine Hand an den Arm zu legen. Ich weiß nur, dass es die AKG X8E Nadel ist und diese finde ich original nur bei ebay und meistens nur gebraucht / nicht in Deutschland. Und wie bereits erwähnt dachte ich mir, dass es vllt dann sinnvoller wäre direkt auf ein moderneres System umzusteigen. Hauptsache die Qualität geht dabei nicht verloren.
Auf ein Nachbau möchte ich ungerne zugreifen aus den bereits erwähnten Gründen.

Greez
Papa_San
Stammgast
#11 erstellt: 27. Sep 2015, 15:10
Jico hatte ich bereits vorgeschlagen. Die Original wäre natürlich interessant. Wie sieht´s da mit dem Gummi aus? Nach 30 Jahren verhärtet?

Gruß
Siggi
Lanody
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 27. Sep 2015, 15:12

Papa_San (Beitrag #8) schrieb:

Der Rest Deiner Anlage scheint auch vom Feinsten über einen neuen Vorverstärker brauchst Du Dir also keine Gedanken machen.


Das freut mich schon mal. Ich bin was das angeht echt ein absoluter Anfäng in dem Gebiet. Ich habe zwar viel mit Audio zu tun, aber im Bereich Plattenspieler bin ich völlig raus. Wobei mir Restek schon ein Begriff war.


Papa_San (Beitrag #8) schrieb:

Ruf einfach mal die Händler für TA-Systeme an. Williamthakker,PhonoPhono oder auch Hifi-Phonohaus beraten sehr gut. Das weiss ich aus eigener Erfahrung. Es gibt sicherlich noch andere.


Ich habe tatsächlich mal eine eMail an Thakker geschrieben, aber leider noch keine Antwort erhalten. Ich bleibe aber dran.

Greez
Haiopai
Inventar
#13 erstellt: 27. Sep 2015, 15:16
Anrufen bei Thakker würde ich mal sagen und erstmal fragen ob die originale auch für das P8E verwendbar ist und wo er die noch her hat, ich kann mir aber nicht vorstellen das Thakker Schrott verkauft .

Wobei ich die Jico durchaus mal probieren würde , 24,50 € sind schließlich auch bei Vorbehalten ne überschaubare Investition , bevor man
mehrere hundert für ein neues System investiert .
Papa_San
Stammgast
#14 erstellt: 27. Sep 2015, 15:31
[quote="Lanody (Beitrag #12)"][quote="Papa_San (Beitrag #8)"]
Ich habe tatsächlich mal eine eMail an Thakker geschrieben, aber leider noch keine Antwort erhalten. Ich bleibe aber dran.
Greez [/quote]

Ruf am besten an! Wie geschrieben,hatte ich dieses System auch und es ist Spitze! Sehr fein auflösend und neutral. Hat damals knapp unter 300,-DM gekostet,lange dafür gespart. Willst Du heute was Vergleichbares,dann rechne den Preis einfach in €.

Gruß
Siggi
silberfux
Inventar
#15 erstellt: 27. Sep 2015, 16:09
Hi ich will Dich jetzt nicht verunsichern. Aber Du solltest schon gut überlegen, ob Du in ein Uraltsystem noch investierst. 24.50 wären allerdings verschmerzbar, aber ob man zu dem Tarif überhaupt was Ordentliches bekommt?
BG Konrad
Lanody
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 27. Sep 2015, 16:22

silberfux (Beitrag #15) schrieb:
Hi ich will Dich jetzt nicht verunsichern. Aber Du solltest schon gut überlegen, ob Du in ein Uraltsystem noch investierst. 24.50 wären allerdings verschmerzbar, aber ob man zu dem Tarif überhaupt was Ordentliches bekommt?
BG Konrad


Hi, was heißt verunsichern. Es ist alles diskutabel und ich bin für fast jede Meinung offen. Momentan möchte ich sehr gerne das gesamte System in Schuss bringen. A) Mein Vater hat sich sehr große Mühe gegeben dieses System zusammen zustellen und B) weil ich selbst langsam aber stetig auf den Geschmack der Vinyl-Welt komme. Zu gerne würde ich noch einen Röhren-Verstärker zwischen klemmen, aber eins nach dem anderen.

Hättest du denn einen trifftigen Grund, warum ich das lieber nicht tun sollte?

Als amateur Musiker und langzeit Musik-Fanatiker habe ich es gerne qualitativ (da trifft es sich natürlich gut wenn man erfährt, dass direkt beim Einstieg in die neue Welt das gesamte Equipment einen gewissen Standard erfüllt) etwas besser und da mir meine Platten zudem inzwischen schon einiges Wert sind, möchte ich gerne sicherstellen, dass ich ihnen nicht den sicheren Tod hole indem ich möglicherweise am falschen Ende spare. Auch wenn ich natürlich weiß, dass man im günstigen Segment gerne mal eine Überraschung erlebt. Im Audio-Bereich ist mir das aber noch nicht so oft vorgekommen...

Greez
Papa_San
Stammgast
#17 erstellt: 27. Sep 2015, 16:30
@Konrad,für 25,-€ bekommt man sicherlich nichts Ordentliches aber wenn Thakker einen 30 Jahre alten Systemeinschub mit Garantie und Rückgabe anbietet,sollte man doch mal mit ihm reden. Meiner Erfahrung nach ist das eine seriöse Firma und die werden schon gut beraten.
Ist der Einschub in Ordnung,dann hast Du ein wirklich gutes System. Alternativen wird er Dir aber sicherlich auch anbieten.

Gruß
Siggi
Marsilio
Inventar
#18 erstellt: 27. Sep 2015, 16:46
Natürlich ist es Ansichtssache, ob man ein altes AKG wieder reaktivieren möchte oder nicht. Grundsätzlich bin ich ja auch einer, der solche alten Systeme wiederbelebt. Nur in diesen konkreten Fall mit diesem wirklich exzellenten Dreher würde ich mir nun schon überlegen, gleich ein neues Tonabnehmersystem zuzulegen, das eine Nadel mit einem besseren als nur einem elliptischen Nadelschliff hat (die konkret erwähnten AKG-Nadeln haben ja nicht den v.d.H-Schliff). Die potentiell verdächtigen Systeme wurden bereits genannt: Audio Technica AT150MLX, Ortofon 2M Black (nicht das bronze, das hat "nur" den Fineline-Schliff!), ergänzen würde ich die Liste noch mit dem Ortofon Vinylmaster Silver oder dem Ortofon OM40.

Beim Fachhändler kosten die Systeme ev. etwas mehr als beim Internetdealer, gute Händler wechseln und justieren (wichtig!) in dieser Preisklasse den Tonabnehmer dann aber ohne weiteren Zuschlag.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 27. Sep 2015, 18:16 bearbeitet]
Albus
Inventar
#19 erstellt: 27. Sep 2015, 19:14
Tag,

Restek V2 hat für Phono-MM die Eingangsempfindlichkeit von 2 mV, Eingangswiderstand (normgerecht) 47 Kiloohm, als Eingangskapazität sind nominell 100 pF anzusetzen (Restek von früher bekannt).
Und so ergibt sich die Frage, wie es im Inneren der RCA/Cinch-Stecker des Audiokabels des SME III-Armes aussieht - bitte einmal aufschrauben: befindet sich darin ein Linsen-förmiges/-farbiges Bauteil? = ein Kondensator mit einer Kapazität von ca. 220 pF, so dass die Gesamtkapazität des Armes dann gut 300 pF beträgt (ohne diesen Kondensator ca. 75 pF). Bei 300 pF plus die 100 pF des Restek ist dann das AKG, welches nach Hersteller mit 470 pF abzuschließen ist, mit gerade noch tauglichen ca. 400 pF belastet gewesen. Somit für die bereite Masse nicht weiter breitbandiger Musik (eingeschränktes Frequenzspektrum) noch ganz gut brauchbar. - Anwendung: aber für Tonabnehmer mit Abschlussempfehlung von (typisch) 100-200 pF nicht mehr im Sinne des jeweiligen Herstellers nutzbar = verfärbt, was in Einzelfällen Gefallen erregen mag. Es sei denn, für den Fall eines Tonabnehmers mit Empfehlung 100-200 pF [etwa AT 150 MLX, Goldring 2500, Nagaoka MP 300 oder MP 500], wird die Linse = der Kondensator im RCA/Cinch-Stecker unwirksam gemacht, d.i. ein Kontaktbeinchen wird durchtrennt (so schon die Hersteller-BDA SME III).

Freundlich
Albus

NS: Ein Blick auf einen alten Sammeltest gefällig, darunter auch einige AKGs, auch das P8E (2/1977): http://www.classic-a...hmertestaussagen.php


[Beitrag von Albus am 27. Sep 2015, 19:27 bearbeitet]
Papa_San
Stammgast
#20 erstellt: 27. Sep 2015, 19:29
Vom Feinsten! Wegen solchen Antworten bin ich hier im Forum gemeldet. Sachlich,fachlich korrekt (auch wenn ich nur die Hälfte davon wirklich verstehe )
Jetzt noch @Brent und @lini.......TE,am besten morgen Thakker anrufen und den post von @Albus vorlesen. Dann dürfte nix schief gehen.

Gruß
Siggi
Marsilio
Inventar
#21 erstellt: 27. Sep 2015, 20:12
Auch der Link zu den alten Tests ist super, vielen Dank, Albus!

LG
Manuel
Wuhduh
Inventar
#22 erstellt: 27. Sep 2015, 20:35
Nabend !

Ich hatte damals original: AKG P8E , P8ES und das modifizierte ATR ( AC-1 ? ) .

Absolut unbefriedigend war / ist bei dem ORIGINAL-Nadeleinschub der minimale Abstand zwischen Schallplattenoberfläche und Gehäuseunterseite.

Nachdem einige Frustierte sich bei AKG gemeldet hatten, daß bei vielen nur mittelmäßig verwellten Platten das Gehäuse aufsetzt, wurde ein Winkelkeil konstruiert, der zwischen Gehäuse und Headshell montiert wurde, damit bei nicht ausreichend höhenverstellbaren Tonarmen der Abstand vergrößert werden konnte. Dieser Keil erhöhte / vergrößerte aber auch den VTA.

Vor Jahren hatte ich das erste und letzte Mal einen Nachbau-Einschub P8E von Dreher und Kauf unter der Lupe und an einem System. Konstruktiv erheblich abweichend und akustisch Banane.

Es gibt kfm. gesehen keinen triftigen Grund, weshalb ein Händler für solche alte Sachen auch nur ansatzweise eine Funktionsgarantie geben sollte.

Der leichte SME ( es gibt 2 Tonarmrohre ) verträgt auch einige MC-Systeme. Evtl. benötigt man aber die Dämpfungswanne mit dem meßtechnisch passenden Paddel und dem richtigen Silikonöl.
Lanody
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 27. Sep 2015, 20:53
Hi,

danke für die ausführliche Antwort. Da ich wie mehrfach erwähnt ein absoluter Anfänger auf dem Gebiet bin, möchte ich ungerne selbst irgendetwas ab- oder aufschrauben. Meine Frage wäre also, ob ich aufgrund der Tatsache, dass eben ein AKG P8E eingebaut ist, davon ausgehen kann, dass sich dort mit großer Wahrscheinlichkeit ein Kondensator befindet, welcher die Kapazität auf den von dir genannten Wert anhebt.
Sollte ich das nicht annehmen können, werde ich womöglich doch auf die Option zugreifen und eine neue Nadel kaufen. Aufgrund mangelnder Kenntnisse und im Bewusstsein des Wertes (nicht nur der materielle Wert ist hier entscheidend) der Gerätschaft, möchte ich ungerne riskieren diese zu schrotten.
Auch wenn ich nur zu gerne auf ein ideales Erlebnis hinarbeiten würde.

Greez
Papa_San
Stammgast
#24 erstellt: 28. Sep 2015, 05:09
Moin
was Justage angeht,hast Du den besten Tonarm auf dem Markt. Glaube mir,mit einem SME ist das kinderleicht! Die Firma gibt es ja noch und auf deren Seite gibt es auch ein Manual zum 3009/III :

manual 3009/III

Scroll mal weiter nach unten und da wird eine Pappschablone gezeigt. Die brauchst Du unbedingt! Wenn nicht mehr vorhanden,die gibt es noch neu zu kaufen für ein paar €.

Zu Thakker und seinen NOS-Nadeln: Selber bin ich hochzufrieden mit einer Technics EPC 205MK4-Nadel. War auch nicht billig aber funktioniert tadellos! Für die AKG kann ich nicht sprechen. Ruf einfach mal an. Mein Eindruck ist: Die wollen zufriedene Kunden.
Notiere Dir vor dem Gespräch alle Daten zu Deiner Gerätschaft. Ein Problem bei der TA-Wahl könnten fehlende Gegengewichte des SME sein (manual!). Das neue System müsste dann ungefähr gleich schwer sein wie das AKG.

Das mit dem Paddel und Silikonöl würde ich lassen. 1. werden die Teile teuer gehandelt und 2. ist das Schmierkram. Der Arm ist konstruiert für Systeme mit hoher Nadelnachgiebigkeit und läuft damit einfach am besten. Wusste schon Dein Papa.

Gruß
Siggi
Albus
Inventar
#25 erstellt: 28. Sep 2015, 11:04
Tag,

ja, ich ginge zwecks Entschluss von der im Ursprungszustand annähernd an den Tonabnehmer AKG P8E angepassten Kapazität in Höhe von 300 pF für den TD 126 III mit SME III aus. Für den Betrieb addiert sich die Restek-Phonokapazität von 100 pF (Pikofarad) dann zur Lastkapazität von insgesamt 400 pF für das AKG, welches nach BDA (und aus Erfahrung) 470 pF oder etwas höher als Lastkapazität benötigt. - AKG scheint für das Nadellager keine Elastomere oder Butyl-Kautschuk verwandt zu haben, welche aber eine markant längere (in Jahren) gerechnete Elastizitätsdauer aufweisen als einfache Gummimixe, neben der geringeren Temperaturempfindlichkeit. Leider wohl, schade für die Nutzer.

Die hohe Nadelnachgiebigkeit des AKG P8E wird von einer Nachbaunadel mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht geboten/erreicht werden, etc., um eine sorgfältige Kontrolle der Abtastbedingungen kommt man sicherlich nicht herum. Ein Versuch mit einem JICO-Nachbau liegt nahe, denn, einen Anfang muss man einfach machen.

MC? Schwere MCs sollte man an den filigranen SME III nicht hängen, es drohen Torsionsverzerrungen des Armes (die Steckkontakte sind die Schwachstelle), die Dämpfung per Paddel hatte für mich nie gut funktioniert, entweder zu viel oder zu wenig, aber nie richtig. Schon auch, weil es ein Wagnis im Verhältnis zum Dämpfungsfaktor des Nadellagers des MC-Tonabnehmers war (ist), den musste man auch erst einmal herausfinden (davon als Problem überhaupt wissen bzw. Kenntnis genommen haben).

Einen Anfang kann man machen, auch mit einem Ersatzeinschub eines namentlich vom Händler genannten Herstellers (wie JICO, Japan), so meine Ansicht.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 28. Sep 2015, 14:21 bearbeitet]
Lanody
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 28. Sep 2015, 17:30
Heyo,

danke an alle für die sehr ausführlichen Antwort. Langsam schätze, dass ich mich mit der Idee einer neuen Nadel zunächst anfreunde. Ich bin eigentlich ein Fan von AKG, nutze ihre Kopfhörer in unterschiedlichen Studios immer wieder. Wobei ich zugegebenermaßen auch von Audio Technica immer angetan war. Problem: Das eine spricht natürlich nicht für das andere. Nichtsdestotrotz: Ich habe bereits 2 Angebote erhalten. Ein Angebot kam von Thakker für eine X7E-Nadel von AKG. Leider keine Angabe ob geprüft und im welchem Zustand, da muss ich noch auf Antwort warten. Preislich ist diese Nadel bei ca 105€.
Ein anderes und vor allem sehr ausführliches Angebot habe ich von eine Zufallsentdeckung erhalten. (Siehe unten)
Dieser empfahl mir ebenfalls den JICO-Nachbau, sowie die bereits hier irgendwo erwähnte ATR AC1. Ich tendiere tatsächlich dazu, diese ATR zu probieren. Sollte ich dort einen Reinfall erleben, werde ich wahrscheinlich auf ein neues System zurückgreifen. Wobei ich da zwischen Audio Technica und Ortofon schwanke. Natürlich müsste ich mich dann noch näher mit der Materie beschäftigen und bedanke mich deswegen noch mals für die bereits sehr ausführlichen Informationen.



Als Ersatz für Ihr AKG P8E(S) kann ich Ihnen folgende Nadeln anbieten:
X8E, Nachbau, elliptisch, 28,90 Euro
Anbieten könnte ich Ihnen übrigens auch die kompatible ATR "AC1".
Das ist eine Sonderserie, die AKG für den Plattenspielertuner ATR
(Audio-Trade) gebaut hat.
Diese Nadel ist sogar noch hochwertiger, als die P8E und ich habe
davon einige unbenutzte Exemplare. die über ein einwandfreies
Nadellager verfügen.
Preis 149,90 Euro
Die Preise waren 1980 (Quelle Hifi-Jahrbuch 10) für das P8E 298,00 DM
und für das ATR AC1 375,00 Euro.
Weitere Informationen habe ich hier gefunden:
http://www.stereo.de/index.php?id=486

"die gleiche Nadel" wird schon seit 20 Jahren nicht mehr produziert,
genauso, wie alle anderen AKG-Nadeln.
Wenn Sie sicher sind, daß Ihr Generator (Systemkörper) noch auf beiden
Kanälen okay ist, wäre es schade, diesen ansich hervorragenden Tonabnehmer
auszurangieren.
Was spricht gegen die ATR1-Nadel? Diese ist quasi noch die Steigerung
der X8S, also das beste, was Sie aus diesem System überhauipt herausholen
können. Sollten Sie irgendwo anders an eine X8S-Originalnbadel kommen,
würde diese sicherlich in der gleichen Preisregion liegen. Viele dieser
alten Original-AKG-Nadeln leiden übrigens an der s.g. "Nadelverhärtung",
verlieren also die Nadelnachgiebigkeit u nd sind dann unbrauchbar.
So etwas bekommt man bei eBay öfters - auch nicht für kleines Geld -
und oft dann als "ungeprüft, originalverpackt"...
Bei mir bekommen Sie eine geprüfte Nadel, die 100% intakt ist. Und ich
garantiere Ihnen auch, daß diese uneingeschränkt im P8E(S) funktioniert,
da sich dieses nur durch die bessere Nadel vom AKG-Modell unterscheidet.
Haben Sie den Stereo-Artikel gelesen?

Kleine Anmerkung noch - fast alle Hersteller bieten Tonabnehmer unter-
schiedlicher Qualität an. Meistens unterscheiden diese sich ausschliess-
lich durch den Nadeleinschub, der zu fast 100% für die Gesamtqualität
eines Tonabnehmers verantwortlich ist.

Qualitätskriterien sind nach meiner Ansicht zuerst die Qualität der
s.g. "Schwingeinheit", die für ein "schnelles", dynamisches Klangbild
sehr leicht und steif sein muß.
Hier ist das wichtigste, daß der Diamant möglichst klein und leicht
ist und der Nadelträger sehr dünnwandig und steif - also zumindest
aus "tappert"-Alliuminium - besser aus Bor oder Beryllium ist.
Die Nadel sollte möglichst "nackt" sein - die Alternative wäre eine
in einem Metallsockel gefasste Diamantspitze, die natürlich ungleich
schwerer ist und natürlich viel billiger (denken Sie an ein Uhrpendel,
das um so länger braucht, auszuschwingen, um so schwerer es ist.
Leicht=schnell, schwer=träge.
Das P8E/ATR1 erfüllt diese Voraussetzungen übrigens sehr gut und besitzt
ausserdem noch einen Spezialschliff, was ein weiteres Qualitätskriteri-
um darstellt.
Marsilio
Inventar
#27 erstellt: 28. Sep 2015, 18:06
Da hat sich jemand aber echt Mühe gegeben mit dem Angebot - für mich jeweils das Zeichen, dass sich das Zugreifen lohnen könnte.

LG
Manuel
Papa_San
Stammgast
#28 erstellt: 28. Sep 2015, 19:05

Bei mir bekommen Sie eine geprüfte Nadel, die 100% intakt ist. Und ich
garantiere Ihnen auch, daß diese uneingeschränkt im P8E(S) funktioniert,
da sich dieses nur durch die bessere Nadel vom AKG-Modell unterscheidet.
Haben Sie den Stereo-Artikel gelesen?


Na,das klingt doch gut. Ich würd´s versuchen. Willst Du uns verraten,welcher Händler das ist? Ich ahne es schon.

Gruß
Siggi
Lanody
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 28. Sep 2015, 19:16
Die Seite heißt www.platten-spieler.de.
Sofern keiner trifftige Argumente gegen diese Nadel hat, werde ich mich wahrscheinlich auf sie stürzen. Scheint derzeit die beste Option.
Ich werde dann bei Gelegenheit eine Rückmeldung geben, wie die kurzfristige Erfahrung war. Auch mit dem Händler.
Wenn die Nadel meinen Ansprüchen nicht genügen sollte, bzw. ich schnell Probleme feststelle, werde ich mit Sicherheit auf eines der genannten Systeme und auf die Hilfe zurückgreifen, die hier geboten wurde.
Längerfristig wird sich das vermutlich vor allem an den Platten zeigen, sollte mit der Nadel etwas nicht stimmen...


[Beitrag von Lanody am 28. Sep 2015, 19:29 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#30 erstellt: 28. Sep 2015, 20:28
Nabend !

Auf der Seite des verlinkten Händler finde ich nicht die Original ATR-AC-1-Nadel mit Beschreibung. Aber nun ja, scheint sowieso nicht begehrt zu sein. Ansonsten wäre alle Nadeln schon verkauft worden. Ich hätte u. a. aus dem genannten Grund mir keine Ur-Alt-Nadel trotz der zugesicherten Eigenschaften gekauft.

Ich sage einmal aussem Bauch heraus, daß ein ebenso klassisches Ortofon VMS 20 oder 30 ( ggfs. sogar mit der FL-Nadel ) und auch ein M20E / FL an der Laufwerk-Tonarm-Kombi munter und angenehm spielen sollte. Auch alle ELAC aus der ESG-Familie. Siehe die jeweilige Nadelnachgiebigkeit.

Wer den erwähnten AKG-Unterlegkeil haben möchte, kann sich bei mir melden.

MfG,
Erik
Papa_San
Stammgast
#31 erstellt: 28. Sep 2015, 21:53
Hätte auf Göttmann oder Schürholz getippt. Egal,Andreas kenne ich aus dem AAA-Forum. Immer sachlich und kompetent. Wird schon seine Richtigkeit haben mit dem ATR.
Wenn Du Deine Platten schonen willst,besorge Dir eine SME-Schablone um die Justage zu überprüfen. Vielleicht hat Andreas eine. Ansonsten macht Räke (Transrotor) den Vertrieb für SME. Einfach mal fragen. Hier noch mal der Link zu den SME-Manuals: http://www.sme-audio.com/manuals

Auflagekraft würde ich auch noch kontrollieren und besorg Dir eine Testplatte.

Gruß
Siggi

p.s.: Ist kein Hexenwerk und mit dem SME geht Justage sehr einfach. Also keine Panik.


[Beitrag von Papa_San am 28. Sep 2015, 21:54 bearbeitet]
Lanody
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 29. Sep 2015, 05:57

Papa_San (Beitrag #31) schrieb:
Hätte auf Göttmann oder Schürholz getippt. Egal,Andreas kenne ich aus dem AAA-Forum. Immer sachlich und kompetent. Wird schon seine Richtigkeit haben mit dem ATR.
Wenn Du Deine Platten schonen willst,besorge Dir eine SME-Schablone um die Justage zu überprüfen. Vielleicht hat Andreas eine. Ansonsten macht Räke (Transrotor) den Vertrieb für SME. Einfach mal fragen. Hier noch mal der Link zu den SME-Manuals: http://www.sme-audio.com/manuals

Auflagekraft würde ich auch noch kontrollieren und besorg Dir eine Testplatte.

Gruß
Siggi

p.s.: Ist kein Hexenwerk und mit dem SME geht Justage sehr einfach. Also keine Panik. ;)


Ja, mein Vater hat mir zum Glück sämtliche Anleitungen und Schablonen mitgegeben, sollte also hoffentlich machbar sein.
Albus
Inventar
#33 erstellt: 29. Sep 2015, 10:34
Tag,

es bleibt dann für den Wiederanfang wohl beim AKG P8E, die als besonders angebotene Nadel kenne ich nicht. Aber die AKG kenne ich, damit erhält man ein in der Hochtonregion ans Scharfe grenzendes, im Timbre über-alles helles Tonabnehmersystem (bei empfohlenem Abschluss 47 Kiloohm mit 470 pF, 450-500 pF aus Erfahrung). Das kann gefallen, je nach Musikmaterial (und der Bereitschaft, gelegentlich abmildernd die Klangregler zu nutzen).

Die AKGs waren für eine eher kurze Zeitdauer Mode, die nominellen Preise konnten gängig unterboten werden. Die Mode wurde gestützt durch die großzügig bemessenen Boni (d.h. Rabatte für die kumulierten Monats- bzw. Jahresumsätze) im Verhältnis von Vertrieb und Einzelhandel. Für ein AKG P8E musste keiner den nominellen Preis zahlen (1977er Einführungspreis DM 220), der Handel verstand es richtig, von den kalkulierten Boni auch seine Kunden profitieren zu lassen. Die nämlich honorierten durch Nachkäufe auch dann AKG, wenn wieder einmal ein Garantie-pflichtiger einseitiger Kanalausfall eines Pxx zu beklagen, zu reklamieren gewesen war. Es war die Zeit, als die CD 4-tauglichen Tonabnehmer den höherwertigen MM-Typen das Geschäft kräftig konkurrenzierten. Die Freaks wurden alsdann vom Handel sorgfältig an- und umgeleitet...

Na ja, es kommt, wie es kommen wird.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 29. Sep 2015, 10:37 bearbeitet]
Papa_San
Stammgast
#34 erstellt: 29. Sep 2015, 14:38
Hm,ich habe es gar nicht so hell in Erinnerung. Hochauflösend ja aber helles Timbre? Ja,es war damals schwer angesagt und ich habe es auch ein wenig billiger bekommen. UVP war,meine ich 300,-DM.

@Laondy,wenn Du noch alle Schablonen da hast,dann überleg´s Dir. TA-Justage mit einem SME macht Spass! Könntest also was Neues probieren.

Gruß
Siggi
Lanody
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 29. Sep 2015, 16:37
Kaum habe ich meinen Entschluss gefasst, schon hat mir das System einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich habe tatsächlich ein Problem am rechten Kanal... Dies ist mir zuvor nicht aufgefallen und ich konnte meine Platten problemlos hören. Bei einer letzten Prüfung vor der Bestellung ist mir aber aufgefallen, dass zwischendurch der rechte Kanal doch ausfällt... Nicht endgültig, aber dafür immer wieder. Was sicherlich unangenehm wäre.

Folglich bleibt mir jetzt auch nichts anderes mehr übrig, als auf ein neues System umzusteigen... Eure Empfehlungen werde ich mir zu Gemüte führen und mich ein wenig tiefer in die Materie begeben.

Die Angaben von Albus werden mir da sicherlich auch ordentlich weiterhelfen. Ich werde annehmen, dass ich auf eine Kapazität von 400 pF komme, da zuvor eben dieses AKG eingebaut war.
Wuhduh
Inventar
#36 erstellt: 29. Sep 2015, 17:01
Nabend !

Da wird aber Andreas mit seinem Nadelangebot Hängebacken bekommen und Caesar-Nero-like seine Lieblings-Tränenvase aussa Vitrine holen.

Man könnte ja schon fast von Verdienstausfall reden

@ Albus:

Dein Wortschatz in Ehren, aber " ... konkurrenzierten ... " izz nich' in Doitsch !

MfG,
Erik
Lanody
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 29. Sep 2015, 17:04
Andreas hat mir tatsächlich selbst dazu geraten es zu prüfen und hat mir bereits ein paar Abnehmer empfohlen.
Folgende standen von ihm zur Auswahl:


Audio-Technica AT12XE, nackter Stein, elliptisch geschliffen 109,50 Euro
(dieses System hat den Vorteil, daß damit eine vielzahl an verschiedenen
Nadeln genutzt werden können - also es zu keinem Versorgungsenkpass
kommen wird)

Audio-Technica AT12S, gefasster Stein, Shibata-Schliff 139,50 Euro
(dieses System besitzt den gleichen Systemkörper wie das AT12XE und zig
andere Audio-Technica-Systeme dieser Systemfamilie und hat also ebenfalls
den Vorteil, daß damit eine vielzahl an verschiedenen Nadeln genutzt
werden können - also es zu keinem Versorgungsenkpass kommen wird)

Ortofon F20EO, nackter Stein, elliptisch geschliffen 109,50 Euro
(dieses System hat den Vorteil, daß damit eine vielzahl an verschiedenen
Nadeln genutzt werden können - also es zu keinem Versorgungsenkpass
kommen wird)

Technics EPC207ED, nackter Stein, elliptisch geschliffen 139,50 Euro

Tonacord TM1000S, nackte Shibata, 179,50 Euro


Er hat vor allem ältere Modelle, was für mich an sich kein Problem darstellt. Vor allem wenn, sofern seine Angaben stimme, die Nadeln nicht so schwer zu beschaffen sind wie beispielsweise beim AKG. Nach seiner Beratung würde ich natürlich gerne auch bei ihm bestellen. Kennt ihr die dort genannten Systeme? Ich werde mich natürlich noch mit der Thematik der Kapazität auseinandersetzen. Danke noch mal an Albus für die ausführlichen Hinweise.
Papa_San
Stammgast
#38 erstellt: 29. Sep 2015, 17:56
Kenne nur das Technics und das ist nicht so doll,der Preis aber fair. Besser sind da die EPC205 Modelle mit einer EX-Nadel aber die sind mittlerweile auch sehr teuer.

Audio-Technica AT12S,: Ich habe hier ein ähnliches T4P von LP Gear (US-Händler). Ist eigentlich ganz OK und soll ein umgelabeltes AT sein,auch mit gebondeten Diamanten.

Ansonsten würde ich neu kaufen. Macht einfach mehr sinn. Nagaoka,Goldring oder Ortofon bieten auch Systeme mit verschiedenen Nadeleinschüben an.

Und noch mal: Jico

Die Nadeln mit SAS-Schliff sind exzellent!!! Ich habe ein Shure M75ED2 und 2 Technics mit der Nadel - astrein! Schau mal,ob Du da was zum später aufrüsten findest. Kosten inkl. Zoll sind ca. 150,-€,also nicht so teuer.

Gruß
Siggi
Marsilio
Inventar
#39 erstellt: 29. Sep 2015, 18:23
Kann ich so unterschreiben: Mein altes Shure V15V MR spielt mit der SAS-Nadel von Jico locker auf dem Niveau der 400-Euro-Liga.
Albus
Inventar
#40 erstellt: 29. Sep 2015, 19:54
Tag,

nun, die ATs sind mit 100-200 pF abzuschließen, das AT12XE ist in der Nadelnachgiebigkeit gut passend zum SME III da deutlich über 20 mü/mN, was vom AT12S aber nicht gesagt werden kann (die Passung). Das Tonacord entspricht dem Nagaoka JT-322, ist als CD 4-taugliches System erst mit 100 Kiloohm optimal belastet, dazu nur 100 pF, die Nadelnachgiebigkeit ist unpassend (zu hart); wenn mit üblichen 47 Kiloohm und den hier anzunehmenden 400 pF (es sei denn, der Kondensator aus den Steckern würde entfernt) betrieben, dann ist es ein Fall von lame duck-Performance. Das Ortofon F20usw. ist auch mit irgend neuen Ortofon-Nadeleinschüben nicht aus der weit zurückliegenden Vergangenheit in die Gegenwart geholt, die effektive Nadelmasse bleibt noch immer deutlich über 0,6 mg, was man aber heute, in 2015, einem SME III nicht mehr antun sollte. Die effektive Nadelmasse eines heute als gut passend (optimal?) ausgesuchten Tonabnehmers sollte, bewusst gewählt, eine effektive Nadelmasse von 0,4 mg oder geringer aufweisen. Die anfangs besprochenen höherstufigen AKGs lagen immerhin schon bei 0,45 mg effektiver Nadelmasse.

Restanten sind gelegentlich reizvoll, aber wenn einer mit Musikwiedergabe eine gegenwärtig hochwertige Audioqualität anstrebt, dann droht beim Aufrollen der Vergangenheit der Holz- oder Umweg.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 29. Sep 2015, 19:55 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#41 erstellt: 29. Sep 2015, 20:10
Albus, wenn einer der Crack ist hier im Forum, dann du.
Welche(r) Tonabnehmer aus aktueller Produktion würdest du in diesem konkreten Fall empfehlen?

LG
Manuel
Wuhduh
Inventar
#42 erstellt: 29. Sep 2015, 21:13
Nabend !

@ Lanody:

Das AT12XE und auch das AT13Ea hatten DAMALS NEU ca. 70,00 DM gekostet.

@ Albus:

Bei allem Respekt ggü. Deinem technischen Wissen, aber lasse bitte die Kirche im Dorf und überschütte uns bitte nicht mit m. E. nebensächlichen Kinkerlitzchen wie Nadelmasse. Das ist - mit Verlaub - detailverliebte Haarspalterei für technisch-mathematisch Denkende, die sich noch nie in ihrem Leben an einem System erfreuen konnten, welches allein durch das klumpige Tondosendesign Schreikrämpfe, Allergien oder Brechreize auslösen könnte. Man könnte auch bei gestrippten Systemen in Anbetracht nackter Tatsachen über Durchmesser, Länge und Konsistenz der Spulendrähte nachdenken.

Wenn ich mir, und da werde ich nicht alleine dastehen, einbilde, das Ploppen der Lippen einer Sängerin oder das Klappern der Ventilklappen eines Musikinstrumentes vernehmen zu können, dann bin ich dem Ziel der möglichst klanggetreuen Musikwiedergabe schon sehr nahe und ich pfeife auf irgendwelche verunsichernden technischen Parameter.

Was die " gegenwärtig hochwertige Audioqualität " von Tonträger angeht, so scheitert jeglicher philosophische Gedankengang bzgl. Nadelmasse, tralala an der realen Ernüchterung, daß eine Produktionsserie von " Mark Knopfler -Tracker " 1) Spuren vom versüfften Greifer hatte, 2) in der Papierinnenhülle klebte und drittens Brösel-Ablagerungen vom unsachgemäßen Eintüten im Preßwerk hatte.

Wer mit solchen Neupressungen konfrontiert wird, wird auch mit einer Thorens-SME-Schnuckiputzi-System-Kombination nicht sehr wert kommen.

MfG,
Erik
Albus
Inventar
#46 erstellt: 30. Sep 2015, 08:28
Guten Morgen,

also, weiter im Text zur Sache.

Die vorbereitend für einen Entscheid von Lanody erbetene manuelle Leistung ist diese: Öffnen des Schraubgehäuses des RCA/Cinch-Steckers des SME III-Audiokabels am Ende zum Verstärker hin. Blick ins Innere, ob dort ein bereits beschriebener Kondensator eingebaut ist oder nicht. Damit, dem Beobachtungsresultat, wäre die Ausgangssituation bestimmt hinsichtlich der tatsächlich gegebenen Kapazitätslast aus SME III (75 pF oder 300 pF?) plus Restek V2 (MM 100 pF). Also die Alternativen 175 pF oder 400 pF bitte einer Klärung zuführen.

Für das Ergebnis insgesamt 400 pF (bisherige Annahme) kämen nach meinem Dafürhalten für beanspruchte Audioqualität der Klasse Hoch (****) folgende Produkte unter den mittlerweile bekannten Details in Betracht:
1. Ortofon Super OM 30
2. Ortofon Super OM 40
3. Ortofon VM Silver
4. Ortofon 530 II
5. Ortofon 540 II
6. SAE 1000 LT (allerdings NOS, die Ausnahme bestätigt die Regel)

Für das Ergebnis 175 pF (reizvolle Erweiterung der bisherigen Annahme) sollte man in Betracht ziehen:
1. Nagaoka MP 300
2. Nagaoka MP 500
3. Goldring G 1012
4. Goldring G 1022
5. Goldring G 1042
6. AT 150 MLX

So, damit ist eine gute Zwischensituation im Werden, nicht wahr?

Freundlich
Albus
colli63b
Schaut ab und zu mal vorbei
#47 erstellt: 30. Sep 2015, 09:02
Hallo Lanody,

wie ich es verstanden habe, hast Du Dir einen Ersatz-Nadeleinschub für das AKG kommen lassen und nun bzw. schon zuvor das Problem eines zeitweisen Kanalausfalls.

Dieser muss nicht durch den TA verursacht sein, sondern kann genauso gut z.B. an einen Wackelkontakt im Tonarmkabel liegen. Ich würde versuchen, erst einmal diese mögliche Ursache auszuschließen, sonst kann es nämlich passieren, dass Du ein einen neuen TA einbaust, und die Kanalausfälle sind immer noch vorhanden.

Das P8ES hatte ich Ende der 70er Jahre auch mal und es klanglich als sehr schlank und hell klingend in Erinnerung. Zudem kann ich bestätigen, dass es bauartbedingt schon bei leicht verwellten Schallplatten aufsetzt. 28 € für einen Nachbau-Nadeleinschub sind natürlich preiswert und kann man probieren. Bei einer Investition von 200 € und mehr würde ich auf jeden Fall einen aktuellen TA nehmen; Empfehlungen gibt es hier ja schon einige.

Viel Erfolg noch

Matthias
Papa_San
Stammgast
#48 erstellt: 30. Sep 2015, 09:07
Moin
die vom Händler angebotenen Systeme werden dem ARM/Laufwerk nicht gerecht,da muss ich @Erik recht geben. Hochwertigerer NOS-Systeme würde ich dem TE auch nicht empfehlen. Die Preise sind mittlerweile einfach zu hoch für diesen ollen Kram. Das Risiko wg Ausfällen ist einfach da und ob die überhaupt noch ihre früheren Specs. erreichen....?
@Albus,Ortofon VM und die 500er sind auch nicht mehr aus aktueller Produktion. Genauso die Goldring 1000er Reihe. Auch diese Systeme würde ich nur bei günstigen Angeboten empfehlen,sonst eben die Aktuellen der jeweiligen Hersteller.
Ich frage mich auch,ob das mit den 300pF angehen kann. Dieser Arm ist doch speziell für die damaligen MM-Systeme mit hoher Abtatstfähigkeit entwickelt worden und dann eine so hohe Kapazität? 75pF finde ich da sinnvoller. Auf Holgers Seite sind doch einige Prospekte von damals. Vielleicht sind da genaue Angaben zu finden.
Die Goldrings z.B. (GX1022) reagieren stark auf zu hohe Kapazität.

Holgers Seite: Thorens-Info

Gruß
Siggi


[Beitrag von Papa_San am 30. Sep 2015, 09:10 bearbeitet]
Albus
Inventar
#49 erstellt: 30. Sep 2015, 09:16
Tag,
und Tag Siggi,

ja, da muss ich den Ausdruck 'aktueller Produktion' zurücknehmen, einbeziehen dafür die Bestände aus der vorigen Produktionsgeneration, die noch im Markt gut verfügbar sind. Jupp.

Was die 300 pF angeht - ich hatte den Kondensator einst selbst aus dem Stecker herausgelöst, staunend nach Lektüre der BDA zum SME III, den ich damals in einen Technics SL151 (?) eingebaut bekommen hatte. So daneben war dieses erhöhe Kapazitätsniveau eher nicht; die einstigen hoch- bzw. höchstwertigen Shure und Ortofons waren mit 400-500 pF oder noch höher zum Abschluss empfohlen. Das passte insoweit gut. Nur die ATs machten die Ausreißer, denen man dann mittels Kneifzange ja den Signalpfad neu eröffnen konnte.

Freundlich
Albus
colli63b
Schaut ab und zu mal vorbei
#50 erstellt: 30. Sep 2015, 09:35
@ Lanody

Die 4 Drähtchen am TA mal mit einer Pinzette auf den Stiften rein- und rauszuschieben und auf festen Sitz zu überprüfen, kann auch nicht schaden.
Falls eine der Hülsen zu locker sitzen sollte, vorsichtig etwas zusammenbiegen und wieder aufstecken.

Kontakt-Probleme (bzw. Kanalausfälle) können auch hier entstehen, zumal bei "historischen" Gerätschaften...

Viele Grüße

Matthias
Papa_San
Stammgast
#51 erstellt: 30. Sep 2015, 10:22

Albus (Beitrag #49) schrieb:

Was die 300 pF angeht - ich hatte den Kondensator einst selbst aus dem Stecker herausgelöst, staunend nach Lektüre der BDA zum SME III, den ich damals in einen Technics SL151 (?) eingebaut bekommen hatte.


Moin Albus,
denke bitte daran,dass es sich beim TE um eine von Thorens modifizierte SME-Version handelt. Davon gehe ich jetzt einfach mal aus. Es gab den TD126 auch als Laufwerk ohne Arm,den der Kunde dann selber nachrüsten sollte. Kann man aber recht einfach rausfinden: Hat er eine Endabschaltung? Wenn ja,ist es der modifizierte mit einem Cinch-Terminal auf der Rückseite des TD.

Gruß
Siggi
Albus
Inventar
#52 erstellt: 30. Sep 2015, 11:24
Tag,

ja Siggi, die Alternativen (A = 400 pF oder B = 175 pF oder C = ...) zu klären verlangt ja keinen besonderen Umstand, es genügt ein Blick (nach hinten auf die RCA/Cinch-Buchsen) oder der Einblick in einen der RCA/Cinch-Stecker am Kabelende. Kommt wohl noch.
Für ein AKG P8E, Soll 470 pF, wäre Variante B (175 pF) oder gar C, diese möglicherweise noch niedriger, daneben gewesen. Ich erwarte bis zur Information zur Sache die Alternative A.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 30. Sep 2015, 11:37 bearbeitet]
Lanody
Ist häufiger hier
#53 erstellt: 30. Sep 2015, 14:04
Hi,

das Rätsel ist gelöst: Die Kondensatoren befinden sich noch an Ort und Stelle. Außerdem habe ich gerade die Pins umgetauscht und da ist auch der Ausfall (der inzwischen durchgehend ist, ich hoffe ich war da nicht zu grob bei der Umstellung) auf die andere Seite gewandert.

Was die Angaben von Albus angeht. Ich bin sowohl Freund der genauen Maße, als auch der Probiererei. Bedanke mich also weiterhin herzlichst für die Hinweise. Ob sie mir in nahe Zukunft schon weiterhelfen werden, werde ich sicherlich noch feststellen. Wie ideal mein Hörerlebnis sein wird muss sich eh noch zeigen und mir ist bewusst, dass eigentlich jeder Staubkorn Einfluss darauf haben könnte. Dies gielt dann aber auch sowohl für die analoge, wie auch für die digitale Variante. Das perfekte Erlebnis hat man also letztlich nur live und das auch nur mit Vorbehalt.

Da ich aktuell ja eher weniger Ahnung von der Materie habe, bin ich aber zunächst auf jeglichen festen Vorschlag angewiesen. Und umso näher ich an ein angenehmes System komme, desto besser. Solange keiner mir hier eine 1000€ Nadel in den Raum wirft (das wäre für mich sicherlich keine annehmbare Zahl mehr), bin ich für alles offen.
Letztlich scheint es so zu sein, dass ich auf ein neues System umsteigen sollte, so habe ich es zumindest aus den letzten Kommentaren entnommen.

Greez
Papa_San
Stammgast
#54 erstellt: 30. Sep 2015, 14:23

Lanody (Beitrag #53) schrieb:
Außerdem habe ich gerade die Pins umgetauscht und da ist auch der Ausfall (der inzwischen durchgehend ist, ich hoffe ich war da nicht zu grob bei der Umstellung) auf die andere Seite gewandert.


Hm,das bedeutet ja Dein Arm macht Probleme bzw die Verkabelung. Wie ist das noch beim Series 3,man kann den ganzen Arm abnehmen,hinten am Lager? Innenverkabelung defekt wäre nicht so schön. Vielleicht die Kontakte angelaufen?

Gruß
Siggi
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