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Sony XL-MC 1 zu leicht?

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attamann
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 16. Jul 2016, 20:20
Guten Tag,
mein Name ist Bodo, 48 Jahre alt und wohnhaft in Berlin.
Ich besitze seit gestern einen Thorens Td126 MK3 mit Tonarm TP16 MK3, Tonarmrohr TP63. Montiert ist ein AKG P25MD Tonabnehmer. Der Vorbesitzer hat mir ein Sony XL-MC 1 Tonabnehmer mitgegeben, welchen ich heute kurz montiert habe. Es war selbst bei voll eingeschobenem Gegengewicht nicht möglich, den Tonarm auszubalancieren. Der Abnehmer stand immer bis zu Anschlag nach oben. Wo liegt der Fehler?
Weiterhin habe ich vom Vorbesitzer noch 2 HA-T10 mitbekommen. Die brauche ich wohl nicht, da ich einen Musical Videlity V90 LPS betreibe?

Gruß Bodo
raindancer
Inventar
#2 erstellt: 16. Jul 2016, 20:35
Jo, ist mit 3g ein Ultraleichtgewicht. An dem Arm gehts nach meinen Erfahrungen ab 4,5g Tonabnehmermasse grad so, also 1,5g Ballast am "headshell" anbringen.

aloa raindancer
attamann
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 16. Jul 2016, 21:13
Danke für die schnelle Antwort. Dann werde ich mich von dem Sony trennen, und mir ein neues System gönnen, da ich als blutiger Anfänger den Zustand des AKG nicht einschätzen kann. Den Zustand vom Sony kann ich genauso wenig beurteilen.

Gruß Bodo
mkoerner
Stammgast
#4 erstellt: 17. Jul 2016, 11:38
Bitte bedenken: wenn in gutem Zustand kann das XL-MC1 locker mit einem DL-110 oder Ortofon 2M Blue mithalten. Die HA-T10 wiederum dürften tatsächlich nicht hilfreich sein. Die sind zwar nicht schlecht, aber in aller Regel sollte ein modernen Pre mit MC Eingang locker mithalten können.

Andererseits: Zu leicht ist zu leicht und nicht jeder mag die Optik wenn man mit zusätzlicher Beschwerung am Headshell experimentiert.

Mike
Goldenes_Ohr
Stammgast
#5 erstellt: 17. Jul 2016, 15:30

attamann (Beitrag #3) schrieb:
Danke für die schnelle Antwort. Dann werde ich mich von dem Sony trennen, und mir ein neues System gönnen,..

Hallo,
also ich würde da anders herangehen!
Erstmal, wenn der Arm mit TP63 7,5g eff. Masse hat, dazu das MC1, 3g +2g für Schrauben + Zusatzmasse, bei einer Compliance von 20µ (bei 100Hz?), bzw. bis ca. 35µ (dann bei 20Hz!?) kommt man auf eine Reso von 10 – 8Hz, was mE gut passen würde.
Also, steht dem da nichts im Wege, um das mal auszutesten, einfach mal so wie hier vorgehen ..

PSX555_Knete

und eines kleines Klümpchen Knetmasse („plastic-fermit“, wie hier, Knetgummi, selbstklebende Gummiuntersetzer, oder was anderes .., kleine U-Scheiben ..) probehalber auf das HS auf “kleben“, den Tonarm justieren und mal ein paar technisch gute LPs auflegen (oder Test-LPs) und anhören … wenn dabei alles OK ist, warum dann ein anderes TA-System kaufen ??

Es sollte doch dann möglich sein, diese 2g optisch ansprechend an das HS zu kriegen, bzw. hat denn hier keiner Tips dazu?

mkoerner (Beitrag #4) schrieb:
.. kann das XL-MC1 locker mit einem DL-110 oder Ortofon 2M Blue mithalten. Die HA-T10 wiederum dürften tatsächlich nicht hilfreich sein. ..

@Mike, hast Du denn das XL-MC1 mal selbst mit den genannten TA verglichen? Ich habe das MC3 (bessere Nadel, doppelt-elliptisch + Bor Nadelträger ..), da würde mich das interessieren wo die klanglich einzuordnen sind, zumal das MC3 dann etwa eher einem Ortofon Bronze oder Black, oder gar noch besserem entsprechen dürfte ..? Zum HAT10, hatte ich auch mal mit einem MC200, war damit zufrieden, i.ü. rauscht dann das MC deutlich weniger, als mit einem MC-Pre ... also einfach mal ausprobieren und anhören ..
MfG Tom


[Beitrag von Goldenes_Ohr am 17. Jul 2016, 16:41 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#6 erstellt: 17. Jul 2016, 16:07
Hallo !

Eine optisch ästhetische Beschwerung des TP63-Tonarmes ist kaum möglich, weil bei diesem ( auch TP70 ) das System nur von unten montiert werden kann. Außerdem befinden sich die Gewindebohrungen in dem Fingertip und leiern auch gerne durch wiederholten Gebrauch im Laufe der Jahre aus. Die Headshelloberseite, die sozusagen einen Montagesteg bildet, ist sehr schmal gehalten. Sämtliche nicht-eckigen Fremdkörper zur Armbeschwerung werden störend aussehen.

Von seitens des Herstellers gibt es die Distanzplättchen mit einem sehr geringen Eigengewicht. Primär dienen sie nur der Anpassung der Montagehöhe des Sytems.

Andere Plättchen, die der Gewichtserhöhung dienen - siehe Technics und Denon - müssen konstruktionsbedingt gewisse Abmessungen in allen Ebenen haben, damit ein probates Zusatzgewicht erreicht wird. Die Montagelöcher müßten aber für die Thorens-Arme sehr weit Richtung Vorderkante sitzen, weil ansonsten erneut das vorne hervorstehende Stück optisch stören würde.

Wenn man den Tonarmen einen " Vampirbiß " verpassen will, kann man gerne superlange Schrauben verwenden. Diese benötigen dann zusätzliche Distanzstücke über die Gewinde, damit die Schrauben im Fingertip den nötigen Halt finden.

Schlauchstücke könnten auch zwecks optischer Verhunzung über die Tonarmrohre gezogen werden. Deren Fixierung mittel Heißluft ist nicht ratsam.

Ist alles häßlicher Fummelkram.

Einfach sich von beiden Systemen nach ca. 25 Jahren trennen. Ja, auch von den Übertragern. Die bringen von den Gläubigen noch gutes Geld als Stratkapital für das neue System.

MfG,
Erik
Goldenes_Ohr
Stammgast
#7 erstellt: 17. Jul 2016, 16:34

Wuhduh (Beitrag #6) schrieb:
Eine optisch ästhetische Beschwerung des TP63-Tonarmes ist kaum möglich, ..

Hallo,
ich hatte mal den TP70-Arm, ist aber schon lange her, und kann daher hierzu nichts konkretes sagen, … ich denke aber, etwa ein schwarz gefärbtes Metallplättchen aufgeklebt wäre technisch machbar und optisch für mich vertretbar, wenn es denn gut klingen würde!

Wenn ich den TA nun verkaufen wollte, würde ich das MC1 aber auf jeden Fall mit der beschriebenen Methode testen, wenn das noch gut klingt, und Bodo dies beim Verkauf daher auch mit angeben könnte, dann kriegt er etwa bei ebay mehr in der Auktion … andererseits, wenns defekt wäre, dann könnte es auch eine Menge Ärger ersparen, dieses System dann „in die Tonne zu hauen“, retippen würde sich mE nicht lohnen .. muss aber Bodo selbst entscheiden ..
MfG Tom


[Beitrag von Goldenes_Ohr am 17. Jul 2016, 16:36 bearbeitet]
Goldenes_Ohr
Stammgast
#8 erstellt: 17. Jul 2016, 17:01
Hallo,
auch etwa eine 1Cent Münze könnte man nehmen (2,3g), also zum Testen, oder, wenn es nicht stört, kann man die auch (schwarz-lackiert) auf das HS kleben ...
MfG Tom
attamann
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 17. Jul 2016, 18:40
Guten Abend,
bin eben erst auf die Idee gekommen, hier noch mal reinzuschauen. Danke für die vielen Antworten, ich habe das System heute bei Ebay eingestellt. Als ich die Bilder dafür gemacht habe, war ich überrascht wie verschmutzt der Tonabnehmer auf den großen Bildern aussieht. Kurz gehört habe ich den Sony gestern, mit einer Knopfzelle obendrauf.
Ansonsten lief der Plattenspieler heute den ganzen Tag.

Gruß Bodo
Goldenes_Ohr
Stammgast
#10 erstellt: 17. Jul 2016, 19:39

attamann (Beitrag #9) schrieb:
..Kurz gehört habe ich den Sony gestern, mit einer Knopfzelle obendrauf....

Hallo,
da wünsche ich Dir viel Erfolg in der "Bucht" .., warst Du denn klanglich nicht zufrieden mit dem MC1?
Ansonsten, für evtl. andere User, die das interessieren könnte, hier mal ein Foto von oben von meinem Sony XL-MC3 (momentan nicht in Benutzung)

Sony XL-MC3 von Oben

Wie man sieht, ist da ein doch relativ großer Hohlraum oben, da könnte man mE etwa eine schwere Knetmasse, oder evtl. auch mit Bleikügelchen drinn, etc.pp dort einfügen, da kommen vermutlich schon die 1,5g zusammen, die restlichen 0,5g mit den Schrauben, und schon könnte man so den TA vom Gewicht her unsichtbar an das TP63 Armrohr des Thorens anpassen .. bringt ja vllt. auch noch eine "Resonanzbedämpfung" des TA Gehäuses ..
also, wo ein Wille ist, ist jedenfalls hier ein Weg (leider nicht immer)
MfG Tom
ad-mh
Stammgast
#11 erstellt: 17. Jul 2016, 21:10
Man könnte sich mit Bleigießen versuchen.
Zuerst den Hohlraum mit Wachs ausgießen. Dann baut man sich eine Form mit Formsand, indem man das Wachsstück dort einlegt und gießt dann mit Blei. Das Ganze ergibt dem Auge nach problemlos das fehlende Gewicht.
mkoerner
Stammgast
#12 erstellt: 18. Jul 2016, 10:17

Goldenes_Ohr (Beitrag #5) schrieb:
@Mike, hast Du denn das XL-MC1 mal selbst mit den genannten TA verglichen? Ich habe das MC3 (bessere Nadel, doppelt-elliptisch + Bor Nadelträger ..), da würde mich das interessieren wo die klanglich einzuordnen sind, zumal das MC3 dann etwa eher einem Ortofon Bronze oder Black, oder gar noch besserem entsprechen dürfte ..?

Das XL-MC3 ist etwas "schneller" als ein 2M Black, es hat etwas mehr Attacke. Da es gleichzeitig etwa wärrmer als ein 2M Black spielt (geht in Richtung Shure V15VxMR) und etwas weniger auflösend spielt geht die Attacke aber gerne etwas unter. Ein sehr schön langzeittaugliches System, besonders toll für Klassik und Jazz.

Mike
Wuhduh
Inventar
#13 erstellt: 18. Jul 2016, 18:02
Soso !

Und an welchem(n) Plattenspieler(n), bitteschön ?

,
Erik
Goldenes_Ohr
Stammgast
#14 erstellt: 18. Jul 2016, 23:32
Hallo Mike,
Danke für deine Infos zum MC3 ..
MfG Tom
mkoerner
Stammgast
#15 erstellt: 19. Jul 2016, 10:42
@Wuduh/Erik: Ich nutze einen generalüberholten PS-X65 und einen Nottingham Analogue AnnaLog mit Sony PUA-7 Arm. Details auch über meinen Link unten.

Mike
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