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Luxman PD 282 mit Verstärker Luxman L31 sehr leise

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gauly
Neuling
#1 erstellt: 15. Aug 2016, 20:16
Hallo,

Ich wollte von meinem Dad den alten Luxman PD 282 wiederbeleben und bin dabei auf einige Schwierigkeiten gestoßen, die ich als Laie leider nicht beseitigen kann. Ich habe den Plattenspieler an den Verstärker Luxman L-31 über Phonoanschluss und mit Erdung angeschlossen. Mein Vater hat das Ganze vor vielen Jahren als Set gekauft und beide haben immer tadellos harmoniert.
Doch irgendwie wird das Tonsignal nicht verstärkt. Die Boxen (ebenfalls original) rauschen und Musik kommt nur sehr sehr leise aus den Boxen sowie vom Tonabnehmer direkt. Zuerst dachte ich, der Verstärker wäre kaputt, doch dann hab ich den Plattenspieler an einen anderen Pioneer Verstärker ebenfalls über Phono angeschlossen und da war das selbe. Also muss es doch am Plattenspieler liegen oder seh ich das falsch? Ich hab von Vorverstärkern gehört aber sowas braucht ein Verstärker mit Phonoeingang doch nicht, bzw. hatte mein Dad auch nie einen zwischengeschaltet. Gibt es bereits im Plattenspieler irgendwelche verstärkenden Elemente die möglicherweise kaputt sein könnten? Wenn ja, rentiert es sich sowas reparieren zu lassen? Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen, wäre sehr dankbar.

greetz
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 15. Aug 2016, 21:32
Nabend !

Es könnte ein MC-System verbaut sein. Wie heißt denn der Tonabnehmer ?

MfG,
Erik
gauly
Neuling
#3 erstellt: 15. Aug 2016, 21:45
Uiuiuiu.. Luxman P 8E? steht zumindest drauf.

Aber wie gesagt hat es früher in dieser Zusammenstellung einwandfrei funktioniert.

mfG
tinnitusede
Inventar
#4 erstellt: 15. Aug 2016, 21:55
P 8E ist die Bezeichnung für AKG Systeme, also ein MM-System, kannst Du mit einem DMM den Widerstand der beiden Spulen messen?

Hans
Wuhduh
Inventar
#5 erstellt: 15. Aug 2016, 21:58
Wenn es ein AKG sein sollte, braucht man keine Spulen zu messen, sondern ein neuen TA.

MfG,
Erik
tinnitusede
Inventar
#6 erstellt: 15. Aug 2016, 22:01

Wuhduh (Beitrag #5) schrieb:
Wenn es ein AKG sein sollte, braucht man keine Spulen zu messen, sondern ein neuen TA.

MfG,
Erik


so brutal wollte ich es nicht sagen,

hans
akem
Inventar
#7 erstellt: 16. Aug 2016, 07:25
Nun ja, die AKG-Systeme sind bekannt dafür, daß die Gummis der Nadellagerung verhärten. Wenn die jetzt so hart sind, daß sich die Nadel kaum noch bewegt könnte das durchaus erklären, daß da keine vernünftige Ausgangsspannung erzeugt wird. Eine neue Nadel könnte das beheben - jedoch gibt es keine Originalnadeln mehr bzw. wenn man eine auftreiben kann wird die genauso verhärtet sein. Und da die Nadel das Teuerste am Tonabnehmer ist, ist der Rat von Erik, einen neuen Tonabnehmer zu kaufen, gar nicht so falsch...

Gruß
Andreas
tinnitusede
Inventar
#8 erstellt: 16. Aug 2016, 09:06
dass ist mir alles bestens bekannt, auch, dass es öfters, als bei anderen Systemen zu einem Windungsschluss kommt, wenn sie das Alter haben. Wenn das System aber ok. ist, könnte man für kleines Geld eine Nachbau Nadel denken, damit soll sich erstaunlich gut leben lassen, zumindest vom Hörensagen,

Vielleicht hol ich mir eine, dann kann ich konkretes sagen,

Hans
gauly
Neuling
#9 erstellt: 16. Aug 2016, 12:36
Es wurde erst vor einer Woche eine neue Nadel installiert, da die alte Nadel aus unerklärlichen Gründen nicht mehr in der Halterung war. Soweit ich es dem sehr leisen Sound zufolge sagen kann, funktioniert die Nadel auch. Kann es sein, dass der Fehler im restlichen Teil des Tonarms liegt bzw. in der Elektronik des Plattenspielers?
Albus
Inventar
#10 erstellt: 16. Aug 2016, 19:40
Tag,

ja, die nominellen Voraussetzungen sind tauglich, der Luxman PD 282 mit Luxman L-31. Der Phono-MM-Modus lautet gemäß BDA (Hifiengine, Library) auf Eingangsempfindlichkeit 2,6 mV, Eingangswiderstand 47 Kiloohm, der Verstärkungsfaktor 57x (35 dB), der nominelle Geräuschspannungsabstand Phono-MM ist mit 64 dBA zeitgemäß.

Mit einem AKG P8E, die Ausgangsspannung einst Test-weise bestimmt von der Redaktion HiFi-Stereophonie, ist wohl etwas unterhalb des Standards, nur 0,65 mVs/cm, d.i. 3,25 mV bei der Normschnelle 5 cm/s (gängig 5 mV oder höher). Bei gegebener Verstärkung von 57-fach kommen aber immerhin noch ordentlich 185 mV heraus, genug um den L-31 zu betreiben (nominell 150 mV für Vollleistung erforderlich).

Nun, es handelt sich offenbar um einen Fall der Wiederinbetriebnahme der Geräte-Kombination. Vorschlag: Auch am PD-282 alle metallenen Kontaktstellen von Belag befreien, also die feinen Stecker der Headshell auf den Tonabnehmerpins, die RCA/Cinch-Stecker am Audiokabel des PD 282, auch bei der Gelegenheit die Eingangsbuchsen am L-31 mit putzen.

Ist es dann immer noch untauglich leise, bei aber tonal ausgewogener Musikwiedergabe (Tiefen, Mitten, Höhen, nur zu leise), dann muss man weiter suchen.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 16. Aug 2016, 19:40 bearbeitet]
tinnitusede
Inventar
#11 erstellt: 16. Aug 2016, 19:48
möchtest Du nicht mal den Widerstand der Spulen messen, oder gibt es diesbezüglich technische Probleme?

Ein zu leises System hatten wir vor kurzem, in diesem Fall steckte der Nadelträger nicht bis zum Anschlag im Systemkörper.

Hans
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