Telefunken S-500 Dachbodenfund

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L17Zz4rT
Neuling
#1 erstellt: 16. Nov 2017, 11:26
Hallo liebes Hifi-Forum,
Ich hoffe an dieser Stelle den richtige Threat gefunden zu haben, wo ich mit meinem Anliegen Hilfe finden kann.
Ich habe vor einiger Zeit einen Telefunken S-500 gefunden und kann diesen nun mein Eigen nennen. Leider ist die Platine durch und mal abgesehen vom Ortofon AS-212 Tonarm und einer AV-101S von Orsonic ist der Spieler in einem desolaten Zustand. Meine Frage hier, lohnt es sich da noch Zeit rein zu investieren, kann man da was von verkaufen (hatte gehört, dass der Arm wohl nicht schlecht sein soll) oder ist da nichts mehr zu retten.

Mit freundlichen Grüßen L17Zz4rT
Matthias_M!
Stammgast
#2 erstellt: 16. Nov 2017, 22:35
Hi,

aus der Ferne schwer zu sagen, was sich zu retten bzw. zu erhalten lohnt. Der Tonarm ist sicherlich einzeln verkaufbar, wenn er funktioniert. Ich kenne von dem Ortofon allerdings eine gewissen Neigung zum Verharzen des Lifts. Das solltest Du testen.

Letztlich stellt sich auch die Frage, welche handwerklichen (und verpackungstechnischen) Fähigkeiten Du hast. Das Auseinandernehmen muss man können und das "einzeln-verkaufen" (und dazu gehört ja manchmal auch das Versenden) eben auch. Das kannst Du besser einschätzen, ob Du das kannst?
Warum nicht komplett, z.T. als "Teileträger" anbieten?

Tschüß, Matthias
Detektordeibel
Inventar
#3 erstellt: 17. Nov 2017, 09:06
http://www.good-old-hifi.de/telefunken_s-500/


Meine Frage hier, lohnt es sich da noch Zeit rein zu investieren


"Definitionssache" was "Desolat" ist...

Wenn alles kaputt ist, das Gehäuse aussieht als ob ein LKW drüber gefahren wer, und mit dem Antrieb das irgendwie so gar nix mehr wird... Dann ist "schlachten" wohl gescheiter..

Ansonsten, "echter Telefunken" guter Arm, Erhalt/Restauration sofern möglich IMHO natürlich interessant, die Geräte werden nunmal nicht mehr mehr, und was besseres kommt auch nicht unbedingt nach...

Ich würds versuchen, wenn man die Platine wieder hinbekommt, und der Rest mit nem Schmierdienst und ggf ner neuen Haube getan ist...
8erberg
Inventar
#4 erstellt: 17. Nov 2017, 09:34
Hallo,

ja, der Telefunken ist selten geworden, wegen seines Ortofon-Tonarms wurde oft geschlachtet.
Dabei sind die Dinger garnicht übel.

Allerdings geht servicefreundlich irgendwie anders...

Peter
L17Zz4rT
Neuling
#5 erstellt: 17. Nov 2017, 09:43
Vielen Dank vorab für die schnellen Antworten!

Ich habe jetzt mal ein paar Bilder vom Äußeren gemacht, um zu zeigen was ich mit desolat meine.
Der Spieler an sich funktioniert und spielt, was ich mit der passenden Nadel eines Freundes testen konnte.
Das Hauptproblem liegt an den Lämpchen in den Sensortasten, die, bis auf Eine, nicht mehr funktionieren. Der Hebemechanismus ist größtenteils von Harz befreit worden und geht saftig.

Ich muss nun ehrlicher Weise auch zugeben, dass ich lieber einen Dual (z.B.: 505) hätte und deswegen über den Verkauf nachdachte...

20171117_092559

20171117_092610

20171117_092632
doc_barni
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 17. Nov 2017, 12:18
Hallo,

DD schrieb:


"Definitionssache" was "Desolat" ist...


und ich frage: desolat???

da habe ich schon ganz andere Teile gesehen. Der muß nur in die richtigen Hände kommen, dann soll das wohl wieder gutwerden.

freundliche Grüsse

Wolfgang
8erberg
Inventar
#7 erstellt: 17. Nov 2017, 14:01
Hallo,

naja, häufiger sind die Sensortasten hinüber... die Birnchen kann man wechseln, die 14 V-Typen findet man auch bei Ebay (wichtig nur: max. 80 mA, sonst wirds zu warm). Schlimm ist der Bastelkursus bis man an die Platine kommt, 3 Hände wären da schon praktisch.

Peter
Wuhduh
Inventar
#8 erstellt: 17. Nov 2017, 18:28
Nabend !

Im Schnelldurchlauf:

1. Orsonic-Headshell ... unter Liebhabern eventuell ca. 90 Euro wert.
Dazu
2. Elac ESG 796 H24 mit relativ abgenudelter van den Hul II - Nadel, oder ?
GEIL !
3.
Tellermatte noch weich + sauber + gebrauchsfähig ?

Tonarm vorsichtig und sachgerecht ausbauen dauert ohne weiteres 30 - 45 Minuten. Dabei muß beachtet werden, daß der Magnet vom Antiskating am Sockel richtig funktioniert - siehe ziemlich aktueller Jammer-Thread zu den 2 teilrestaurierten Telefunken. Und das Endstück darf nicht knickknack-gefährdet sein.

Leider verbleibt die wichtige Fixierbuchse des Sockels für den Tonarm im Subchassis.

Ladiez, Ihr habt alle zuviel Müßiggang und verballert Eure kostbare Lebenszeit mit über 40 Jahren alten Fräsen, die halt alle irgendwie Ga-Ga sind. Solche Arbeiten kann man bestenfalls als Gewerbetreibender ausführen, wenn der Kunde nicht beim KVA abgek**** hat und man für solide Arbeit so zwischen 60,00 und 110,00 Euro pro Stunde zzgl. Material berechnen kann.

Ergo:

Teile 1 - 3 verwerten und den Rest entsorgen !

MfG,
Erik
L17Zz4rT
Neuling
#9 erstellt: 17. Nov 2017, 18:44
Danke Erik für die Einschätzung.
Die Nadel ist tatsächlich ziemlich runter, ich bin mir nicht mal sicher ob sie noch was taugt... wie stelle ich das fest?
Der antiskating Magnet sitzt fest und der arm an sich ist auch funktionsfähig wenn ich das beurteilen kann.
Die Matte ist durch.
Detektordeibel
Inventar
#10 erstellt: 18. Nov 2017, 03:11
Konkret kaputt also:

Nadel,

Lämpchen.

ggf. Gummimatte vom Teller...


Sonst eigentlich nur Dreckig und ungepflegt... oder was ist mit "Platine" konkret gemeint?
L17Zz4rT
Neuling
#11 erstellt: 18. Nov 2017, 18:59
Genau.
Man müsste ihn mal grundüberholen und die Tonarmhöhe richtig einstellen.
Dann sollte Er wohl wieder laufen, insofern ich das als Laie beurteilen kann.
Bepone
Inventar
#12 erstellt: 18. Nov 2017, 20:26
Hallo,

vergiss das Gelaber von Erik. Mach dir den Plattenspieler fit oder mach jemandem eine Freude, der schon lange einen ungefledderten sucht. Das Modell ist gut.

Wer hier beim Hobby was von vertaner Lebenszeit schwafelt, hat sich definitiv die falsche Ecke im Forum ausgesucht.

Gruß
Benjamin
Wuhduh
Inventar
#13 erstellt: 18. Nov 2017, 21:29
Nabend !

Was heißt hier Gelaber ?

An wieviel abgerockten S500 / S600 hast DU denn schon gearbeitet und feststellen müssen, daß trotz reichlich verbrannter Lebenszeit sich schon wieder ein anderer Mangel zeigt ?

Bei der Anzahl SIEBEN haste mich überrundet. Darunter ... bitte Füße stillhalten und hier nicht den Zuviel-Freizeit-Fummler raushängen lassen !

,
Erik
highfreek
Inventar
#14 erstellt: 19. Nov 2017, 08:41

Wuhduh (Beitrag #13) schrieb:
Nabend !

Was heißt hier Gelaber ?

An wieviel abgerockten S500 / S600 hast DU denn schon gearbeitet und feststellen müssen, daß trotz reichlich verbrannter Lebenszeit sich schon wieder ein anderer Mangel zeigt ?

Bei der Anzahl SIEBEN haste mich überrundet. Darunter ... bitte Füße stillhalten und hier nicht den Zuviel-Freizeit-Fummler raushängen lassen !

,
Erik


Das liest der Thread Ersteller sicher gerne

man kann auch sowas draus Basteln, UND es macht SPASS


DSCI0176
Bepone
Inventar
#15 erstellt: 19. Nov 2017, 11:04
Tja Erik, da würde ich sagen - überrundet.

Und wenn DU zuwenig Zeit und Geschick für sowas hast, ist das nicht das Problem von anderen, sondern deins.

Das Basteln ist nicht jedem seins. Ich halte auch alle Fahrzeuge in unserem Fuhrpark selbst instand sowie die Gebäude unseres Vierseithofes, sowie die gesamte Technik im Wohnhaus. Nicht jeder kann und will das, die nehmen sich dann eine Werkstatt oder Handwerker.

Aber Hobby ist eben was, wo Zeit und Geld verbraten wird, ohne nach dem Sinn zu fragen.


Gruß
Benjamin


[Beitrag von Bepone am 19. Nov 2017, 11:13 bearbeitet]
germi1982
Inventar
#16 erstellt: 20. Nov 2017, 00:48
Ich würde sagen zurecht machen. Wenn allerdings der IC der Sensorelektronik (ist ein SAS 560) hinüber ist wird das nichts, denn den bekommt man heute nicht mehr neu und es gibt auch keinen passenden Ersatztypen. Allerdings weiß ich nicht wie aktuell da die Situation in der Bucht ist für diesen IC-Typ.

Anbei noch das Schaltbild vom S600, der ist baugleich mit dem 500. Nur fehlt beim 500 die Lampe die anfängt zu leuchten wenn die Nadel sich über dem Aufsetzpunkt der Platte befindet.

http://telefunken.pytalhost.eu/S600s/
Wuhduh
Inventar
#17 erstellt: 20. Nov 2017, 01:25
Moin !

@ Bepone:

Was Zeit, Geschick, handwerkliches Können und Hobby / Hobbies angeht: Da habe ich halt eine andere Lebensphilosophie und nicht " ein Problem damit ", was immer auch der allgemeine Sprachgebrauch darunter verstehen mag.

Ich habe halt irgendwann von den Telefunken die Schnauze voll gehabt.

MfG,
Erik
#Darkstar#
Inventar
#18 erstellt: 22. Nov 2017, 17:53

germi1982 (Beitrag #16) schrieb:
Wenn allerdings der IC der Sensorelektronik (ist ein SAS 560) hinüber ist wird das nichts, denn den bekommt man heute nicht mehr neu und es gibt auch keinen passenden Ersatztypen. Allerdings weiß ich nicht wie aktuell da die Situation in der Bucht ist für diesen IC-Typ.




SAS560 IC habe ich gerade in der Bucht für meinen Trio KP-7070 für 7,- Euro inklusive Versand gekauft. Nachschub scheint gesichert, da wurden noch mehr angeboten.
Detektordeibel
Inventar
#19 erstellt: 22. Nov 2017, 19:01
ad-mh
Inventar
#20 erstellt: 22. Nov 2017, 21:50
Berichte mal, ob es denn auch tatsächlich funktiniert. Es wäre nicht das erste Mal, dass in der Bucht falsche Sachen angeboten werden.
highfreek
Inventar
#21 erstellt: 23. Nov 2017, 05:45
...wenn die aus China kommen, funktionieren die eh nicht, kann ich ein lied von singen.....Hitachi IC ´s made in China


[Beitrag von highfreek am 23. Nov 2017, 05:46 bearbeitet]
#Darkstar#
Inventar
#22 erstellt: 23. Nov 2017, 16:01
Auf meinem Exemplar ist ein Siemens Logo und der Verkäufer kommt aus Deutschland. Ich mach dann Mal Meldung, wenn es eingelötet ist. Kann aber noch dauern.
akem
Inventar
#23 erstellt: 23. Nov 2017, 21:52
Warum sockelst Du das IC nicht? Wenn es falsch ist mußt Du beim nächsten Versuch nicht wieder löten, beliebig oft macht die Platine das nämlich nicht mit...

Gruß
Andreas
#Darkstar#
Inventar
#24 erstellt: 24. Nov 2017, 06:26
Ich werde das nicht selbst machen. Ich löte zwar ab und an Kondensatoren ein und aus aber an ICs trau ich mich nicht ran. Das lasse ich von jemandem machen, der das gelernt hat.
Ich bin mir auch noch nicht wirklich sicher, ob tatsächlich der IC das Problem ist. Eigentlich funktioniert das Sensorfeld am KP-7070. Ich kann von 33 auf 45 und zurück umschalten und wenn ich auf Stop drücke, schaltet der Dreher auch ab, lâuft aber dann sofort mit undefinierter Drehzahl wieder los. Könnte auch ein defekter Kondensator sein. Hatte so etwas auch schon an einem Yamaha D6.

Ich möchte jetzt aber nicht diesen Thread kapern.

Viele Grüße
Christian


[Beitrag von #Darkstar# am 24. Nov 2017, 06:26 bearbeitet]
germi1982
Inventar
#25 erstellt: 25. Nov 2017, 00:47

Detektordeibel (Beitrag #19) schrieb:
https://www.electron...ito-integrado-sas560

Stellt wohl auch neu her...


Dann haben wir ja Glück, vor ein paar Jahren sah die Sache noch anders aus.


...Ich werde das nicht selbst machen. Ich löte zwar ab und an Kondensatoren ein und aus aber an ICs trau ich mich nicht ran. Das lasse ich von jemandem machen, der das gelernt hat...


Den Sockel kannst du dann auch einlöten, der IC kommt ja dann erst zum Schluss rein und wird einfach eingesteckt. Oft haben die Hersteller zu der Zeit aber auch Sockel eingesetzt bei ICs. Das wäre dann nur einfach alten IC rausziehen und neuen reinstecken.


Auf meinem Exemplar ist ein Siemens Logo und der Verkäufer kommt aus Deutschland


Dann ist das ein altes Teil. Siemens hat schon lange keine Halbleiterfertigung mehr, wurde 1999 ausgegliedert und zu einer eigenständigen Firma gemacht (Infineon).


[Beitrag von germi1982 am 25. Nov 2017, 01:07 bearbeitet]
Gerhard35619
Neuling
#26 erstellt: 13. Dez 2017, 02:55
Hallo Telefunken Finder,
aus eigener Erfahrung mit meinem alten Telefunken S 500 mit S 600 Leiterplatte bin ich zur Zeit am Experimentieren. Stroboskop, Lichtschranke und Tastenbeleuchtung habe ich durch LED Technik ersetzt, teilweise kleine Leitereplatten angefertigt und eine Umbauanleitung geschrieben. Die Instandsetzung ist in gewisser Weise Liebhaberei. Das Gerät an sich ist grundsolide. Mit der Teperaturdrift wegen der Geschwindigkeits-Abweichung sind noch einige Messungen nötig, hoffe, dann läuft der Plattenspieler wieder.
Wenn sie mit elektronik Bauteielen und Lötkolben gut umgehen können, lohnt sich die Aufarbeitung. wegen Bauteilen kann ich Ihnen nach Fertigstellung meines S 500 genauere Daten geben.

Mit Gruß

Gerhard35619
Benlotta
Neuling
#27 erstellt: 14. Nov 2018, 02:04
Bin z.Zt. auch jahreszeitlich bedingt wieder mal bei meinen Disk-Playern gelandet und habe viele neue Forenseiten gelesen.
Da ich selbst einen S 500 habe und ihn einfach zeitlos-chic finde, muss ich natuerlich auch PRO S-500 sprechen:
Es ist ein solides Geraet mit guter Performance, aber es ist schon seltsam, wie ein so grosser Elektronik-Riese TELEFUNKEN
so viele kleine Unpaesslichkeiten in den Spieler eingebaut hat; auch das Design war ja abgekupfert, also insgesamt eine
schwere Geburt fuer Telefunken trotz aller ET-Tradition.
Laut anderer Foren soll es da mitten im Platinendschungel einen Regelkreis zur Geschwindigkeitsueberwachung geben, der
gerne mal ins unkontrollierte Schwingen geraet und dann die Drehzahl voellig tillt; mit Schuld daran sollen thermische Stau-
Probleme unter dem Teller sein, Wie das genau abgeht, habe ich e-technisch nicht ganz verstanden, doch es gibt einen
simplen Ausweg: Die drei Schaumstoff-Pfropfen unter dem Teller beseitigen, hiess es. Damit wuerde die notwendige Luft-
Zirkulation soweit verbessert, dass der Regelkreis stabiler arbeitet. Dafuer ist dann aber die Chassis-Federung vermindert,
was durch qualifizierte Geraetefuesse ausgeglichen werden kann, die man sich zusaetzlich auf dem Zubehoermarkt
ausgucken und fischen sollte. Eine Verbesserung der Federung kann ich eh nur unterstuetzen, denn die originale Feder-
Abstimmung war immer etwas schwachbruestig.
Auch die Haubenkonstruktion war herausragend-einzigartig und immer bruchgefaehrdet: Die Scharnier-Mechanik zu fast
100% aus Plastik, ueberwiegend bruechiges Plastik, und die runden Abdeckkappen, die die Scharnierstifte halten, sind so oft
zuerst weg gewesen und verschwunden. Theoretisch ist die Haubenmechanik super, aber die Ausfuehrung in All-Plastik
ziemlich User-fern... und die Einzelteile in 2018 kaum noch zu finden. Dabei gehoert gerade auch diese Haube mit zum
Gesamtlook des Players und wurde auch in anderen Telefunken-Playern verbaut - nicht gerade eine Ruhmesstunde der
deutschen Ingenieurskunst also.
Dass ausgerechnet der gute Ortofon-Arm dazu fuehrt, dass etliche alte Player geschlachtet wurden, ist schon traurig, denn
es gibt soooo viele Tonarme, an denen man sich sonst noch versuchen kann und auch die ganz geraden Modelle haben
unbedingt ihre Vorteile, wenn auch meist keinen SME-Anschluss.
Wenn man es also auf sich nimmt, sich mit den vielen kleinen Sperenzchen des S-500/S-600 rumzuschlagen, hat man am
Ende einen tollen und schicken Spieler, der sehr gerne noch zusaetzliche Daempf-Fuesse vertraegt und besser immer
mit Feingefuehl bedient werden sollte wegen des Zuviel an Plastik und zuviel Elektronik. Ich mag ihn wirklich !
highfreek
Inventar
#28 erstellt: 14. Nov 2018, 07:09
Ich hatte schon mehrere dieser Player (500/600) und benutze immer noch einen übriggebliebenen Schlacht S-500, allerdings wurde der original Arm von mir gegen einen Torens TP 13 (Kugelgewicht) Arm getauscht, da das gegen Gewicht abgebrochen war. Diese Arm /Player kombi überzeugt mich mehr als der original Ortofon Arm. Der defekte 212 Arm wurde geklebt und verbuchtelt.
Montiert ist ein Grado GREEN TA und es klingt hervorragend. Der Player selbst läuft seit Jahren zuverlässig und Problemlos. Natürlich wurde der Player an den üblicheStellen modifiziert, LIft, Haube, Kabel ect wurden gemacht.
highfreek
Inventar
#29 erstellt: 14. Nov 2018, 07:12
20180719_052419

20180719_052431


[Beitrag von highfreek am 14. Nov 2018, 07:15 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#30 erstellt: 14. Nov 2018, 08:20
Hallo,

die Probleme waren eigentlich klar: Telefunkens Hifi-Dreher kamen traditionell aus St. Georgen von PE. Nur die einfachen Mr. Hit und Musikus baute man z.T. selber, wobei die Produktion später nach Polen ging (Unitra).

Als PE schwächelte überlegte AEG-Telefunken den ganzen Betrieb zu kaufen, aber es ging denen schon selber nicht wirklich gut, was man zwar nach aussen noch verbergen konnte aber intern war man schon im Krisenmodus.

PE wurde dann von Dual übernommen (die sich u.a. auch an diesem "Happen" übernommen haben).

Seinerzeit musste also von Telefunken was gebaut werden weil man nicht bei Dual kaufen wollte (Dual bestand zu der Zeit noch immer darauf, dass ihr Name auf den Geräten stand - höchstens auf der Zarge durfte der Kunden-Name stehen, siehe die Geräte die an Grundig/Wega/Saba/Nordmende usw. ausgeliefert wurden).

Also entwickelte man etwas holterdipolter selber und schmiss es typisch AEG-Telefunken-Art halbfertig auf den Markt. Schade, es hätte was werden können...

Die nächste Generation an Drehern kam dann schon aus Nippon... Duals wurden dann doch zugekauft für die Kompaktanlagen.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 14. Nov 2018, 08:21 bearbeitet]
Gerhard35619
Neuling
#31 erstellt: 26. Nov 2018, 13:43
Hallo liebe Telefunken Freunde,

der S500/S600 ist ein grundsolides Gerät, das sich nach meiner Meinung lohnt die Aufarbeitung als EIGENLEISTUNG durchzuführen. Eine Werkstatt kann das aus Kostengründen meist nur begrenzt leisten.
Inzwischen habe ich kleine Leiterplatten entwickelt, die in die vorhandenen Anschlüsse passen, eine Einbauanleitung mit Fotos habe ich ebenfalls erstellt. Für die Tastenbeleuchtung habe ich spezielle LED mit entsprechendem Vorwiderstand, 3-Stück als SET und genauer Einbauanleitung- Diese Teile gebe ich zum Selbstkostenpreis von cirka 20 Euro ab. Bei Interesse könnt ihr direkt an gerdpunkthelfrich adtminusonlinepunktde schreiben.
Vorteilhaft wirken sich die LED auch durch weniger Erwärmung im Geräteinnern aus, das Problem mit der bekannten Telefunken Temperaturdrift wird deutlich reduziert.
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