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Technics SL 1300 – fairer Preis?

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fretworker
Stammgast
#1 erstellt: 17. Jan 2018, 15:50
Hallo,

mir wurde ein Technics SL 1300 angeboten, angeblich gecheckt und voll funktionsfähig, optisch wohl in Ordnung (muss mir das vor Ort natürlich noch anschauen), System Technics EPC 207c. Der Verkäufer möchte 350,00 Euro. Ist das okay oder zu viel Geld für ein vermutlich 40 Jahre altes Gerät?

Danke im Voraus für eure Einschätzungen.
Hüb'
Moderator
#2 erstellt: 17. Jan 2018, 15:56
Hi,

der Preis scheint im Rahmen des Üblichen:
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-technics-sl-1300/k0
https://www.ebay.de/...op=12&_dmd=1&_ipg=50

Neben dem Zustand und der Frage, ob das Gerät generalüberholt wurde, spielt in den Preis auch hinein, wer anbietet. Händler können aufgrund der zu bietenden Gewährleistung sicher etwas mehr verlangen.

Viele Grüße
Frank
MacPhantom
Inventar
#3 erstellt: 17. Jan 2018, 16:31
Preis ist obere Grenze, aber durchaus akzeptabel wenn das Gerät wirklich in sehr gutem Zustand ist. Der Dreher ist ein Top-Gerät, zwar noch ohne Quarzregelung, aber zum Musikhören mehr als gut geeignet.

Ist der Tonabnehmer wirklich das 207C? Der wäre ein wenig besser wie der originale (das EPC-270C-II). Mit intakter Originalnadel (sieht so aus) wäre der selbst schon seine 60 bis 100 Euro wert.


[Beitrag von MacPhantom am 17. Jan 2018, 16:31 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#4 erstellt: 17. Jan 2018, 16:50
Hi,

um 300 € ist der gerade aktuelle Marktpreis (mit Ta entsprechend mehr), siehe hier

der Vorteil bei dir ist, du kannst den selbst transportieren
kannst also den Versand umgehen, das ist schon mal gut

klangmäßig steht der SL 1300 den Nachfolgern in nichts nach
Pd-XIII
Inventar
#5 erstellt: 17. Jan 2018, 16:52
Habe für meinen von privat vor 3 Monaten knapp unter 200€ gezahlt, frisch gewartet und mit neuem AT95e(Für mich hinfällig, für den VK auch rund 40€ Invest). Hatte zwar keine Gewährleistung, aber ein Gerät, das nach 40 Jahren noch so da steht und dreht schien mir das überflüssig. sehr viel mehr wäre ich nicht gewillt, dafür auszugeben. Ich muss dazu aber sagen, dass ich knapp 9 Monate lang gesucht und gewartet und gesucht habe.
fretworker
Stammgast
#6 erstellt: 17. Jan 2018, 18:29

Pd-XIII (Beitrag #5) schrieb:
Habe für meinen von privat vor 3 Monaten knapp unter 200€ gezahlt, frisch gewartet und mit neuem AT95e(Für mich hinfällig, für den VK auch rund 40€ Invest).

Das scheint allerdings sehr günstig. Und Versand ist bei Plattenspielern natürlich ein Problem.

Wegen dem System schaue ich nach wenn ich das Ding besichtige. Gibt es da eigentlich noch Alternativen bzw. neue Nadeln?

Danke für die Antworten!
Pd-XIII
Inventar
#7 erstellt: 17. Jan 2018, 18:36
Ja wie gesagt ich hab auch lange die Augen auf gehalten und immer mal meinen Radius erweitert bzw. bevor ich geschäftlich irgendwo hin gefahren bin erstmam geprüft ob es da auch was zu holen gäbe.
Als ich das Angebot gesehen hatte bin ich nur wenige Stunden später(Feierabend) rund 260km gefahren um ihn anzuschauen und mitzunehmen. Glück und Timing kamen einfach mal zusammen.

Für das EPC sollte es noch gut Ersatznadeln geben. Je nachdem was du ausgeben möchtest sogar Jico SAS.
Keksstein
Inventar
#8 erstellt: 17. Jan 2018, 18:42

Wegen dem System schaue ich nach wenn ich das Ding besichtige. Gibt es da eigentlich noch Alternativen bzw. neue Nadeln?


Der Arm ist ziemlich schwer, z.B. ein DL103R läuft daran bestens. (wenn man das System mag, wird aber zu teuer sein?)
Bei meinem war ein Yamaha MC-9 montiert, das ging auch. Auf jeden Fall etwas mit kleiner Compliance.
Ein MM oder MI ist unkritischer was den Vorverstärker angeht.


angeblich gecheckt und voll funktionsfähig, optisch wohl in Ordnung


Was wurde denn gecheckt? Wenn da jemand Privat irgendwas dran gemacht hat bin ich immer Vorsichtig, bin da schon böse auf die Nase gefallen.


[Beitrag von Keksstein am 17. Jan 2018, 18:43 bearbeitet]
fretworker
Stammgast
#9 erstellt: 17. Jan 2018, 18:48

Keksstein (Beitrag #8) schrieb:

Was wurde denn gecheckt? Wenn da jemand Privat irgendwas dran gemacht hat bin ich immer Vorsichtig, bin da schon böse auf die Nase gefallen.

War wohl ein Händler.
fretworker
Stammgast
#10 erstellt: 17. Jan 2018, 18:51

Keksstein schrieb:

Der Arm ist ziemlich schwer, z.B. ein DL103R läuft daran bestens. (wenn man das System mag, wird aber zu teuer sein?).

Mit 370 Euro: ja.
Robotermitsenf
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 17. Jan 2018, 23:27
Ich besitze auch den Technics SL 1300,ein sehr gutes und robustes Gerät.Von einem privaten Verkäufer würde ich keine 350 Euro zahlen,höchstens 200 Euro.Gewerbliche Verkäufer bieten Rückgaberecht etc. da wäre mir das Gerät auch mal 300 Euro wert,natürlich wenn es technisch einwandfrei funktioniert.Mal unter uns Es muss ja nicht immer ein Technics SL 1300 sein,es sei denn man will ihn unbedingt haben.
Ein Technics sl Q3 kann die Platten, mit entsprechendem Tonabnehmer, mindestens genauso gut abspielen.
Der Halbautomat SL Q2 wäre auch eine Option.Beide sind meistens günstiger zu haben als der SL 1300.
Keksstein
Inventar
#12 erstellt: 18. Jan 2018, 00:18
Man muss sich halt überlegen, das Gerät ist mittlerweile ~43 Jahre alt. Da kann immer was kommen, ich habe vor einiger Zeit einige Bauteile die Anfällig sein können getauscht und habe jetzt hoffentlich lange Ruhe.
Das schöne an dem Technics SL-1300 ist das er ohne ICs auskommt, die Regelung ist diskret mit Transistoren aufgebaut und lässt sich lange am Leben erhalten. Die ICs im MK2 sind nicht mehr neu zu bekommen, die Quarzregelung bringt einem auch keinen wirklichen Vorteil.
Die Preise für den Technics sind in den letzten Jahren gestiegen, vor 5-10 Jahren gingen die noch für unter 100€ weg.

Alternativ für das gleiche Geld gibt es den Dual 701, der Tonarm ist leichter was es einfacher macht passende TAs zu finden. Die Steuerung verwendet keine speziellen ICs, dafür haufenweise Germanium Transistoren die es heute nicht mehr gibt. Meiner geht mit einem Naga MP500 dermaßen gut das der Technics praktisch arbeitslos ist.

Billiger gehts mit den ULM Duals aus den 80ern, die will oft keiner (bis auf die Topmodelle wie CS-741) weil sie nach Plastik aussehen. Tonabnehmer kann zum Problem werden.
ad-mh
Inventar
#13 erstellt: 18. Jan 2018, 00:35
Was spricht gegen einen SL-Q2 oder SL-Q3? Davon finde ich immer wieder mehrere um 100-150 EUR in ordentlichem Zustand.
Die beiden haben den großen Motor, eine hervorragende Verarbeitung/Haptik. Das Einzige was fehlt, ist ein höhenverstellbarer Tonarm.

VG Andreas
fretworker
Stammgast
#14 erstellt: 18. Jan 2018, 00:50

ad-mh schrieb:
Was spricht gegen einen SL-Q2 oder SL-Q3?

Nichts. Ist aber gerade keiner in meiner Nähe.
ad-mh
Inventar
#15 erstellt: 18. Jan 2018, 00:53
Abwarten und weiter suchen...

PN...
Pd-XIII
Inventar
#16 erstellt: 18. Jan 2018, 10:22

ad-mh (Beitrag #13) schrieb:
Das Einzige was fehlt, ist ein höhenverstellbarer Tonarm.

Und den hat ein 1300 ebenfalls nicht. Ist meines Achtens auch verzichtbar
jickmagger
Stammgast
#17 erstellt: 18. Jan 2018, 12:33
Wo wohnst du denn und in welchem Umkreis suchst du, - was Abholung angeht.

Gruß Udo
fretworker
Stammgast
#18 erstellt: 18. Jan 2018, 12:51

jickmagger (Beitrag #17) schrieb:
Wo wohnst du denn und in welchem Umkreis suchst duo

PLZ 67xxx / 68xxx, max. 50 km um MA/LU. Es muss auch nicht unbedingt ein Technics sein. Wunschfarbe wäre silber oder weiß, gerne Vollautomat. Möglichst kein Bastelgerät.
holzohr33
Stammgast
#19 erstellt: 18. Jan 2018, 14:57
Also ich habe meinen SL-1300 in einem Geschäft gekauft www.hifivintage.eu. Sehr schöner Laden. Die Leute die dort arbeiten haben mehr Platz als die Kunden. Gekostet hat der Spieler 470.- Euro. Da ich aber nicht löten kann und meine technischen Schraubkenntnisse recht bescheiden sind, wollte ich in einem Laden wo der Spieler überhohlt worden ist uns sie Garantie geben. Auch dass es ein Laden ist, der dann auch repariert. Das beruhigt mich weil das Geät ja schon älter ist. Zum Preis kommt wohl noch, dass Elektronik hier in Frankreich oft teurer ist.
Ich hoffe Du findest einen schönen Player. Selbst habe ich an meinem viel Freude.
Beste Grüsse,
martin
earlymane
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 21. Jan 2018, 02:51
Ich würde mich hier mal kurz mit einhaken. Beim Thema Plattenspieler bin ich noch ziemlich grün hinter den Ohren und besitze derzeit nur einen Telefunken T2 USB Plattendreher. Jetzt habe ich aber doch mal mehr Lust auf HiFi-Klang von Platte bekommen und dann schnell auf die Technics-Spieler aus der SL-Serie gestoßen. Bräuchte ich einen Entzerrer oder Verstärker oder könnte ich den Plattenspieler ohne weiteres an meine Technics SA-CH750 Anlage anschließen?


[Beitrag von earlymane am 21. Jan 2018, 02:52 bearbeitet]
#Darkstar#
Inventar
#21 erstellt: 21. Jan 2018, 08:18

earlymane (Beitrag #20) schrieb:
Ich würde mich hier mal kurz mit einhaken. Beim Thema Plattenspieler bin ich noch ziemlich grün hinter den Ohren und besitze derzeit nur einen Telefunken T2 USB Plattendreher. Jetzt habe ich aber doch mal mehr Lust auf HiFi-Klang von Platte bekommen und dann schnell auf die Technics-Spieler aus der SL-Serie gestoßen. Bräuchte ich einen Entzerrer oder Verstärker oder könnte ich den Plattenspieler ohne weiteres an meine Technics SA-CH750 Anlage anschließen?


Hallo und willkommen im Forum,

die Technics SC-CH750 Anlage (SA-CH750 ist das Vorverstärker Modul) hat zunächst einmal einen Phonoeingang. Rein technisch kannst Du also einen Plattenspieler mit MM System direkt anschließen.

Viele Grüße
Christian


[Beitrag von #Darkstar# am 21. Jan 2018, 08:58 bearbeitet]
earlymane
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 21. Jan 2018, 16:18
Danke für die Antwort. Als Alternativen habe ich einen SL-1600 oder SL-Q3 ins Auge gefasst. Kann man bei gleichem Zustand sagen:

SL-Q3 < SL-1300 < SL-1600 ?

Dazu muss man vielleicht noch sagen, dass ich etwas möglichst robustes und störungsarmes suche und schon oft von den 1210ern als unzerstörbar gehört hab. Dann habe ich mal kurz recherchiert und diese anderen Modelle gefunden, die weniger kosten, aber auch oft empfohlen werden. Ausgeben möchte ich erstmal bis zu 200 Euro und dann vielleicht später nochmal etwas in den Tonabnehmer investieren.


[Beitrag von earlymane am 21. Jan 2018, 23:47 bearbeitet]
#Darkstar#
Inventar
#23 erstellt: 21. Jan 2018, 17:23
Was zur Hölle ist ein SL-3000 und ein SL-6000. Beide sind mir noch nie begegnet

Mit dem SL-Q3 oder Q2 bist Du bei Deinem Budget schon auf der sicheren Seite.


[Beitrag von #Darkstar# am 21. Jan 2018, 17:24 bearbeitet]
earlymane
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 21. Jan 2018, 17:25
Achje, wie dumm... meine natürlich SL-1300 und 1600. Mea culpa.


[Beitrag von earlymane am 21. Jan 2018, 17:29 bearbeitet]
#Darkstar#
Inventar
#25 erstellt: 21. Jan 2018, 17:28
OK. Beide wirst Du unter 200 Euro nicht kriegen. Der Q2/Q3 ist schon passender und bestimmt nicht schlechter.
earlymane
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 21. Jan 2018, 17:30
Konkret beschäftigen mich diese zwei Angebote, da ich die Risiken eines Versands eigentlich ausschließen möchte. Vielleicht kannst du ja dazu nochmal was sagen, auch wenn Ferndiagnosen ja immer etwas schwierig sind.

https://www.ebay-kle...m/795333353-172-3433

https://www.ebay-kle...0/794589046-172-3343
stummerwinter
Inventar
#27 erstellt: 21. Jan 2018, 17:49
Wenn der 1300 ohne Probleme seine Geschwindigkeit hält (was aber idR auch kein Riesen Problem wäre wenn nicht) ist der bei dem optischen Zustand empfehlenswert...

Hinfahren und testen!

Für den Q3 würde ich nach den Bildern keine 100 € zahlen...


[Beitrag von stummerwinter am 21. Jan 2018, 17:51 bearbeitet]
earlymane
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 21. Jan 2018, 18:08
Danke für deinen Rat. Ich schaue mir den Plattenspieler am Dienstag mal an und werde dann entscheiden. Gibt es noch andere Dinge, auf die man unbedingt achten sollte außer auf die Geschwindigkeit?
#Darkstar#
Inventar
#29 erstellt: 21. Jan 2018, 18:49
Ich schliesse mich Stummerwinter an. Der 1300 macht den besseren Eindruck. Der Q3 Verkäufer spricht von einem Original Tonkopf. Jedoch keines der beiden abgebildeten Headshells ist von Technics. sieht für mich nach "keine Ahnung" aus.
earlymane
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 21. Jan 2018, 18:55
Klasse! Also wie gesagt, ein Termin zur Besichtigung des guten Stücks ist gemacht und ich habe sehr große Lust, weiter in die Welt der Plattenspieler einzutauchen. Ich melde mich Dienstag wieder. Vielen Dank!
stummerwinter
Inventar
#31 erstellt: 21. Jan 2018, 20:50

earlymane (Beitrag #28) schrieb:
Gibt es noch andere Dinge, auf die man unbedingt achten sollte außer auf die Geschwindigkeit?


Eigentlich nicht...Vll eine Lupe mit nehmen für die Nadel, sollte noch spitz sein...auf jeden Fall Probehören mir einer Scheibe, die Du kennst...

Achso, und schauen, ob der Tonarm langsam runter geht oder fällt (niO, wenn der Hebel schnell umgelegt wird)...
earlymane
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 21. Jan 2018, 22:13
Gerade schrieb mir der Verkäufer, dass er keine Stereoanlage habe, an dem man den Plattenspieler mal testen könne. Was nun?
ad-mh
Inventar
#33 erstellt: 21. Jan 2018, 22:27
Die Leute, die Plattenspieler aus den Gitterboxen ziehen, haben nie eine Stereoanlage zum testen.

Dafür hat deren Papa irgendwann mal das Netzkabel abgetrennt, dann aber vergessen ein neues dranzumachen. Jahre später hat nun der Sohnemann das Gerät auf dem Dachboden entdeckt. Ein typischer Dachbodenfund.
earlymane
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 21. Jan 2018, 22:52
An den Strom anschließen geht, meinte der Vk. Wenn man sich seine anderen Anzeigen so ansieht, ist es schon verwunderlich, dass er keine Stereoanlage zu hause haben soll. Aber ich will auch niemandem etwas unterstellen. Meint ihr, dass ich es besser lassen sollte?
ad-mh
Inventar
#35 erstellt: 21. Jan 2018, 23:05
Da bräuchte man eine Glaskugel aber von solchen Angeboten lasse ich die Finger.
stummerwinter
Inventar
#36 erstellt: 21. Jan 2018, 23:18
Schwierig...

Worst Case:
- Potis korrodiert => Drehzahl wird nicht gehalten, relativ einfach lösbar
- Teller kratz/schleift => Finger weg
- Tonarm fällt schnell / Plumslift => lösbar, nicht ganz so einfach
- Kabelbruch => lösbar, schwierigkeit nach Bruchstelle, am Cinchstecker einfach
- Nadel defekt => einfach lösbar
- ...

Wenn ich noch länger überlege, fällt mir bestimmt noch mehr ein...

Im zweifel nehme ich bei sowas einen Verstärker/Kophhörer/Schallplatte mit...

Ich sag doch, kleiner Zweitverstärker hilft immer...

Tante Edit: ähm, der hat doch einen Verstärker da, den SA-800, einfach KH mit nehmen, sollte kein Problem sein, zumal lt Beschreibung technisch einwandfrei


[Beitrag von stummerwinter am 21. Jan 2018, 23:20 bearbeitet]
#Darkstar#
Inventar
#37 erstellt: 21. Jan 2018, 23:30
Automatik Funktionen testen, geht auch ohne Stereoanlage. Neuralgischer Punkt beim SL-1300 sind immer die Pitchpotis. Ist aber relativ einfach zu lösen.
Keksstein
Inventar
#38 erstellt: 21. Jan 2018, 23:40

Meint ihr, dass ich es besser lassen sollte?


Wenn Du ihn persönlich ansehen kannst dann mach das doch auch. Elektronisch lässt sich das Teil lange am leben halten wie ich schon schrieb, neue Elkos sollte man ihm mittlerweile aber spendieren bevor man ihn betreibt. Wenns nicht teurer als 200€ werden darf und Du selbst nichts machen kannst würde ich die Finger davon lassen, das Gerät ist alt und mit defekten ist immer zu rechnen.
volvo740tius
Inventar
#39 erstellt: 21. Jan 2018, 23:57
Hallo,

earlymane (Beitrag #34) schrieb:
An den Strom anschließen geht, meinte der Vk. Wenn man sich seine anderen Anzeigen so ansieht, ist es schon verwunderlich, dass er keine Stereoanlage zu hause haben soll. Aber ich will auch niemandem etwas unterstellen. Meint ihr, dass ich es besser lassen sollte?


er verkauft noch einen Vollverstärker von Pioneer mit Phonoeingang. Mal unterstellt, dass er keine Lautsprecher da hat, du kannst ja Kopfhörer und eine Schallplatte mitnehmen. Da Du bei diesem Privatkauf keinerlei Käuferschutz hast, solltest Du auch ordentlich testen. Falls der VK irgendwie herum rudert, lass die Finger davon.

Gruß Thomas
earlymane
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 22. Jan 2018, 00:21
Danke für eure Ratschläge! Sich den Plattenspieler mit Kopfhörern und Schallplatte "bewaffnet" anzusehen, sollte kein Problem darstellen. Auch auf die Faktoren zu achten, die stummerwinter angesprochen hat, würde ich mir zutrauen. Sorgen bereitet mir aber der Beitrag von Keksstein:

Keksstein (Beitrag #38) schrieb:

Wenn Du ihn persönlich ansehen kannst dann mach das doch auch. Elektronisch lässt sich das Teil lange am leben halten wie ich schon schrieb, neue Elkos sollte man ihm mittlerweile aber spendieren bevor man ihn betreibt. Wenns nicht teurer als 200€ werden darf und Du selbst nichts machen kannst würde ich die Finger davon lassen, das Gerät ist alt und mit defekten ist immer zu rechnen.


Da ich noch sehr neu im Thema bin, muss ich sagen, dass ich von der technischen Seite her recht ungebildet bin. Ich bin überhaupt nicht abgeneigt, dazuzulernen und ich merke schon, dass das Forum einem schnell mit Rat und Tat zur Seite steht, aber Physik wurde damals nach der zehnten Klasse schleunigst abgewählt und von der Materie habe ich bis jetzt keinen Plan. Was z.B. diese mystischen Elkos sind, weiß ich gar nicht.

Ich habe eher gedacht, dass der Plattenspieler sehr wartungsarm und robust ist, sodass ich den Dreher einfach anschließen kann und die gute Musikqualität genießen kann, aber das scheint ja dann doch nicht so zu sein. War vielleicht aufgrund des hohen Alters auch ein wenig naiv...
stummerwinter
Inventar
#41 erstellt: 22. Jan 2018, 00:44
Sind die Technics auch...habe hier einen 1300er stehen (hat meine Freundin)...

Kannst Du löten?

Schau Dir mal das SM an: SL-1300

Elkos - Elektrolytkondensatoren

Sehe das nicht ganz so kritisch...
Keksstein
Inventar
#42 erstellt: 22. Jan 2018, 01:00

Ich habe eher gedacht, dass der Plattenspieler sehr wartungsarm und robust ist, sodass ich den Dreher einfach anschließen kann und die gute Musikqualität genießen kann, aber das scheint ja dann doch nicht so zu sein.


Er wird vielleicht laufen, wenn man aber lange Freude haben will sollte man ihn mal prüfen lassen. Wenn man das selbst nicht machen kann muss man es halt machen lassen. Man muss sich klar sein, mit dem Anschaffungspreis ist es nicht unbedingt getan.


Sehe das nicht ganz so kritisch...


Ich empfehle sowas normalerweise auch nicht grundlos, bei meinem waren die Elkos aber auffällig.
Als Anfänger/Leihe gleich an sowas löten halte ich für keine gute Idee.
stummerwinter
Inventar
#43 erstellt: 22. Jan 2018, 01:15
Als Löt-Leine sicher nicht, aber mit Löterfahrung und einfacher Dreher geht das schon...
earlymane
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 22. Jan 2018, 01:28
Und da liegt der Hase im Pfeffer... ich habe halt keinerlei Erfahrung in solchen Sachen.
stummerwinter
Inventar
#45 erstellt: 22. Jan 2018, 15:01
Hmmm...schade, der 1300er ist eigentlich kein so schlechtes Angebot...und macht einen guten Eindruck...

Ich würde trotzdem mal hin fahren und den anschauen und testen...
#Darkstar#
Inventar
#46 erstellt: 22. Jan 2018, 15:42
Ich hatte bereits mehrere SL-1300 und SL-1500 und bisher bei keinem auch nur einen Elko getauscht. Da würde ich ohne Not gar nichts machen.
earlymane
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 22. Jan 2018, 16:44
Wie erkennt man denn, dass die Not besteht, die Elektrolytkondensatoren zu tauschen?
stummerwinter
Inventar
#48 erstellt: 22. Jan 2018, 17:01
Entweder geht irgendwas nicht mehr...oder man schaut rein, und der Elko ist ausgelaufen (dann funktioniert meistens etwas nicht mehr )

ausgelaufene Elkos

Oder haben nicht mehr Ihre Werte, fällt nicht so einfach auf, da hilft nur auslöten und nachmessen...


[Beitrag von stummerwinter am 22. Jan 2018, 17:01 bearbeitet]
Taliman
Schaut ab und zu mal vorbei
#49 erstellt: 22. Jan 2018, 17:04
Auch wenn sich die Deckel bereits leicht wölben, sollte man zügig tauschen...

Das ist die Ankündigung zum bevorstehenden Ende des Elkos.
Keksstein
Inventar
#50 erstellt: 22. Jan 2018, 19:11

Ich hatte bereits mehrere SL-1300 und SL-1500 und bisher bei keinem auch nur einen Elko getauscht. Da würde ich ohne Not gar nichts machen.


Vor 5 Jahren war das sicher auch noch kein Thema, da war meiner auch noch OK. Ich hatte ihn offen weil die Potis zur Einstellung der Geschwindigkeit Aussetzer hatten, da hatte ich mir auch gleich die Elektronik angesehen und festgestellt das 2 der verbauten Elkos undicht geworden sind. Im Eingebauten Zustand ist das teilweise garnicht zu sehen, der Spieler lief auch ansonsten noch. (Selbiges hatte ich auch im Dual 701) Problematisch ist es wenn Geräte mehrere Jahrzehnte unbenutzt gelagert wurden und dann wieder direkt ans Netz gehen, die Elkos haben dann zu hohe Leckströme und gehen kaputt. (Stichwort Formierung, hatte ich schon in mehreren Fällen, gab dann einfach einen Kurzschluss nach ein paar Minuten/Stunden) Hier wird nur der Siebelko kritisch sein in dem Gerät.

Es gibt eigentlich nur die Möglichkeit die ~50€ fürs überprüfen beim Fachmann zu setzen oder zu hoffen das er noch lange läuft. Ist ja nicht auszuschließen das meiner schlecht gelagert wurde etc.


Auch wenn sich die Deckel bereits leicht wölben, sollte man zügig tauschen...


Den "Gefallen" tun die einem hier nicht, höchstens der Siebelko. Die Schaltungsumgebung ist zu hochohmig, am Bauteil wird keine Verlustleistung umgesetzt die dazu führen könnte.
earlymane
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 22. Jan 2018, 20:14
Ich hab gerade den Vk nochmal angerufen und er meinte, dass man auch am Lämpchen sehen könnte, ob der Dreher die Geschwindigkeit hält und die Portis funktionieren. Könnte mir das nochmal jemand erklären?
Sonst macht der Mann eigentlich einen seriösen Eindruck. Er meinte, er könne mir morgen auch nochmal alles vor Ort erklären und wolle mich auf keinen Fall zu einem Kauf "mit einem schlechten Gefühl" überreden.


[Beitrag von earlymane am 22. Jan 2018, 20:16 bearbeitet]
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