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Denon DP-3000 NE

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Allante
Stammgast
#1 erstellt: 15. Nov 2025, 09:21
Hallo zusammen,

ich spiele mit dem Gedanken, mir den Denon-Dreher DP-3000 NE zu kaufen. Nachdem ich vereinzelt gelesen habe, dass es hier einige Leute gibt, die dieses Gerät besitzen, möchte ich diesen Thread zum Erfahrungsaustausch nutzen.

Da das Gerät ohne Tonabnehmer ausgeliefert wird, interessiert mich vor allem, mit welchen TA Ihr schon an dem Dreher experimentiert habt und wie Eure Erfahrungen hierbei waren. Auch interessiert mich, welche Erfahrungen Ihr mit unterschiedlichen Headshells gemacht habt.

Berichtet auch gerne darüber, welche Dreher Ihr sonst noch habt oder hattet und wie der Denon hierzu im Vergleich abschneidet.

Freue mich auf einen spannenden Erfahrungsaustausch!

Viele Grüße
Thomas


[Beitrag von Allante am 15. Nov 2025, 09:25 bearbeitet]
katersammy
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 15. Nov 2025, 11:53
Hallo Thomas,
ich kann den Denon nur empfehlen. Bei mir ist ein Hana ML montiert und ich bin sehr zufrieden mit der Wahl. Bei gleicher Phonovorstufe (Goldnote PH 10) hängt noch ein Thorens 2001 mit einem Hana SL dran. Der Denon ist bedingt durch den höherwertigen TA klanglich um Nuancen besser. Keine Welten, aber hörbar. Mein Tipp, kaufen! Wenn du noch Fragen hast, gerne.

Viele Grüße
Jörg
8bitRisc
Inventar
#3 erstellt: 15. Nov 2025, 14:16
Es stellt sich die Frage welches Gerät du derzeit im Einsatz hast ?

Angenommen du hast einen guten Plattenspieler (egal ob Vintage oder neueren Datums) brauchst du dich nicht weiter mit dem DP-3000 NE beschäftigen.
Investiere lieber etwas Geld in einen besseren oder anders klingenden Tonabnehmer. Das macht aus klanglicher Sicht mehr Sinn als z.B. einen guten Plattenspieler durch einen neuen zu ersetzen.

Bei mir stehen z.B. ein Technics SL-1210MK2, ein Dual 1229 und ein Thorens TD-126MK3. Warum sollte ich mir jetzt Gedanken über einen neuen Player machen ?
Allante
Stammgast
#4 erstellt: 15. Nov 2025, 16:07
@8bitRisc
Zur Zeit habe ich einen Project Debut Carbon RecordMaster mit integriertem Phono-Pre. Der Preamp besitzt neben Chinch-Ausgängen auch einen Toslink-Anschluss und USB für die Digitalisierung von Schallplatten. Der interne Phone-Pre lässt sich nicht ausschalten, weshalb ich keinen höherwertigen Pre nutzen kann. Des Weiteren ist der Project-Arm nicht wirklich flexibel was die Auswahl von Tonabnehmern angeht. Deshalb soll der Project einen festen Platz im Arbeitszimmer erhalten und rein als Digitalisierungswerkzeug dienen.

@katersammy
Danke Jörg!
Weißt Du, ob man die Scharniere für die Haube abschrauben kann? Ich benutze Plattenspieler zwecks Vibrationsvermeidung lieber ohne Haube. Ohne die Scharniere sieht der Denon bestimmt noch schicker aus
8bitRisc
Inventar
#5 erstellt: 15. Nov 2025, 20:01
Okay, dein Project schränkt dich an einigen Stellen ein wenig ein.

Man liest bzgl. DP3000NE an einigen Stellen daß der Antrieb sporadisch ein wenig rumzickt. Sprich der Player startet dann nicht. Dann muß man den Netzstecker für einige Sekunden ziehen um den Fehler zu beheben. Das würde mich bei einem so teuren Gerät schon stören.
katersammy
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 16. Nov 2025, 10:30
Hallo Thomas,

die Haube lässt sich ohne Probleme abnehmen. Sie sitzt auf einem Scharnierpaar mit jeweils zwei Pilzköpfen. Das Scharnier selbst ist auch nur mit drei kleinen Schrauben montiert. Ich höre auch immer ohne Haube.
Ich hatte mit meinem Dreher bis jetzt keine technischen Probleme. Die Aussage von 8bitRisc kann ich nicht bestätigen.
Allante
Stammgast
#7 erstellt: 16. Nov 2025, 10:55
Von den Zickereien, die @8bitRisc beschrieben hat, habe ich auch gelesen. Aber man liest an gleicher Stelle auch, dass diese vor allem von Käufern aus den Jahren 2023/2024 geschildert werden - und das auch nur vereinzelt. Käufer aus dem Jahr 2025 haben das beschriebene Problem durchweg verneint.

Auch habe ich dort gelesen, dass der Fehler nicht mehr auftritt, wenn man das Gerät "streng" nach Bedienungsanleitung in Betrieb nimmt. Wenn ich das richtig verstanden habe, geht der Denon nach einer gewissen Zeit automatisch in den Standby-Modus, was daran zu erkennen ist, dass die LED auf dem Geschwindigkeitsschalter erlischt. Laut BDA soll man das Gerät durch Drücken des Geschwindigkeitsschalters wieder einschalten und danach erst die Start-Taste drücken. Manche haben das Gerät wohl durch drücken der Start-Taste aufgeweckt und dann das beschriebene Problem gehabt.

Mein Kritikpunkt zu dem Thema ist eher der fehlende Ein-/Ausschalter am Gerät. Das Ziehen des Netzsteckers im Fehlerfall oder bei längerer Abwesenheit finde ich sehr unpraktisch.

Mich flasht an dem Gerät aber vor allem die Optik! Einerseits das schöne Holzfurnier und andererseits die massive Bauweise. Für einen Direct Drive ist der schon sehr massiv und schwer gebaut, was dem Klang sicher nicht schadet. Auch die leicht abgerundeten Kanten finde ich sehr schick! Damit hebt sich das Gerät sehr schön von den vielen eckigen Kisten anderer Hersteller ab. Ein Plattenspieler und die damit verbundene Haptik haben für mich etwas sehr emotionales und da sollte die Optik auch stimmen. In diesem Punkt sind die Geschmäcker natürlich sehr verschieden, und das dürfen sie auch gerne sein

https://www.denon.co...USP_EU_02.jpg?sw=900


[Beitrag von Allante am 16. Nov 2025, 11:39 bearbeitet]
8bitRisc
Inventar
#8 erstellt: 16. Nov 2025, 21:51
Von der Optik gefallen mir die alten großen Denon DP-xx Player aus den 80ern besser. (z.B. DP-60L).

Damals konnte man bei Denon auch Antriebseinheit, Zarge und Tonarm einzeln kaufen. Man konnte sich auch selbst eine Zarge bauen oder vom Tischler anfertigen lassen.

Beim neuen DP-3000NE gefallen mir die für mich zu vordringlich wirkenden Füße nicht.
einstein-2
Inventar
#9 erstellt: 17. Nov 2025, 02:06
Hallo
Also ich finde diesen Denon DP3000 super. Um
ehrlich zu sein, ich halte von diesen Vintage
Geräten wenig, überhaupt, wenn diese
Elektronik enthalten. Machen nichts als
Ärger.


[Beitrag von einstein-2 am 17. Nov 2025, 02:07 bearbeitet]
Allante
Stammgast
#10 erstellt: 17. Nov 2025, 17:38

8bitRisc (Beitrag #8) schrieb:

Beim neuen DP-3000NE gefallen mir die für mich zu vordringlich wirkenden Füße nicht.

Die dicken Füße erfüllen allerdings ihren Zweck hinsichtlich Absorbierung von Trittschall etc.
"Form follows function" nennt man das neudeutsch
Nunja32
Inventar
#11 erstellt: 18. Nov 2025, 12:07

Allante (Beitrag #7) schrieb:
Für einen Direct Drive ist der schon sehr massiv und schwer gebaut, was dem Klang sicher nicht schadet.


Was das nun praxismäßig hörbar im Vergleich zu nicht so massiv gebauten Plattenspielern (zum Beispiel von Technics) verbessern soll, würde mich interessieren. Ebenso wie die Antwort auf die Frage, was möglicherweise durch die Haube weitergegebene Vibrationen anstellen könnten...
Allante
Stammgast
#12 erstellt: 18. Nov 2025, 13:51
Über den Einfluss von Schwingungen auf den Klang eines Plattenspielers gibt es zahlreiche Abhandlungen. Die Google-KI wirft dazu folgendes raus:

"Schwingungen beeinflussen den Klang eines Plattenspielers negativ, indem sie unerwünschte Geräusche, Verzerrungen und Verfärbungen verursachen, da die Abtastnadel nicht nur die Musikinformationen aus der Rille, sondern auch störende Vibrationen aufnimmt. Diese Vibrationen können von externen Quellen wie Lautsprechern oder dem Boden kommen (Raumschall und Körperschall), aber auch von internen Komponenten des Plattenspielers selbst (Motor, Plattenteller, Tonabnehmer) stammen. Um dies zu minimieren, ist eine sorgfältige Aufstellung, eine mechanische Entkopplung und eine präzise Justierung der Komponenten entscheidend."

Man muss sich ja nur mal Videos anschauen in denen Nahaufnahmen zu sehen sind, wie die Nadel durch die Rille fährt. Das kleine Ding ist dermaßen empfindlich, dass es zwangsläufig auf jede Form von Schwingung reagieren muss. Von daher macht insbesondere beim Plattenspieler jede Entkopplungsmaßnahme grundsätzlich Sinn.

Die Hörbarkeit solcher Maßnahmen hängt nach meiner Erfahrung aber auch von der verwendeten Kette ab. Wenn da irgendwo ein Gerät sitzt, das nicht in der Lage ist, Details in entsprechender Tiefe wiederzugeben, kommen manche Maßnahmen ggf. gar nicht beim Ohr an.

Das Thema ist sehr komplex - einfach mal googeln.


[Beitrag von Allante am 18. Nov 2025, 13:56 bearbeitet]
Nunja32
Inventar
#13 erstellt: 18. Nov 2025, 15:22

Allante (Beitrag #12) schrieb:
Das Thema ist sehr komplex - einfach mal googeln.


Na ja, googeln kann ich durchaus. Ich habe ja gefragt, inwiefern das Thema beim Hören praxisrelevant ist. Ich bin mir zu circa 100 % sicher, dass bei einem Blindtest in "normaler" Umgebung niemand sagen könnte, ob da nun mit oder ohne Haube gehört wird... Auch sehr unabhängig von "Kette".
8erberg
Inventar
#14 erstellt: 18. Nov 2025, 15:52
Hallo,

selbst bei höchstwertiger "Kette" ist mehr Unterschied bei einer Schallplattenserie zwischen 1. Mutter und 100. Pressung zur 7. Mutter und 15.000er Pressung...
Aber egal.

Peter
Nunja32
Inventar
#15 erstellt: 18. Nov 2025, 16:04
Genau das :).
Skaladesign
Inventar
#16 erstellt: 18. Nov 2025, 16:16
Und nicht so laut hören mit dem Plattenspieler, sonst könnte der Bass Einfluss auf die Nadel haben, habe da schon von fiesen Verzerrungen gelesen, bis hin zu starken Rückkopplungen.

Ja und das, kann man jetzt auch im Internet lesen und zwar ab......erstellt: Heute, 16:16


[Beitrag von Skaladesign am 18. Nov 2025, 16:17 bearbeitet]
katersammy
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 18. Nov 2025, 16:38
Ist das jetzt euer wertvoller Beitrag zum Thema Denon -DP 3000NE?
Ein Sumiko Blue Point No.3 hatte ich auch ausprobiert, aber das Hana ML war in unseren Ohren die bessere Wahl.
Ja, die Füße sind schon ein wenig überdimensioniert zum Denon. Aber sie erfüllen ihren Zweck.
Al1969
Inventar
#18 erstellt: 18. Nov 2025, 16:49
Für mich gehört ein 103 oder ein 103R drauf genauso wie bei eine Technics DD ein EPC der Wahl unter die Headshell gehört. Habe die Kombi selbst noch nicht gehört aber die User berichten nur Gutes.
Skaladesign
Inventar
#19 erstellt: 18. Nov 2025, 16:59
ich finde man kann schlecht eine Empfehlung eines Tonabnehmers aussprechen. Man kennt ja nicht die Vorlieben des TE`s
Desweiteren auch nicht den Rest der Kette . Tonabnehmer muss zum Tonarm passen. Das Kabel und der Phonopre zusammen harmonieren und bei modernen Tonabnehmer ist die Kapazität schnell weit überschritten. ( Das gilt natürlich nur für MM )

einstein-2
Inventar
#20 erstellt: 18. Nov 2025, 17:05

katersammy (Beitrag #17) schrieb:
Ist das jetzt euer wertvoller Beitrag zum Thema Denon -DP 3000NE?
Ein Sumiko Blue Point No.3 hatte ich auch ausprobiert, aber das Hana ML war in unseren Ohren die bessere Wahl.
Ja, die Füße sind schon ein wenig überdimensioniert zum Denon. Aber sie erfüllen ihren Zweck.

Hallo
Ja, dann nimm halt um Gottes Willen diese Hana.
Dann nimm diese überdimensionierten schwulstigen
Füße ab und lasse diese durch einen fähigen
Werkzeugmacher nach deinen Wünschen entsprechend
abdrehen. Wünsche gutes Gelingen.😂😂😂😂
Nunja32
Inventar
#21 erstellt: 18. Nov 2025, 17:08

katersammy (Beitrag #17) schrieb:
Ist das jetzt euer wertvoller Beitrag zum Thema Denon -DP 3000NE?


Finde meine Ausgangsfrage durchaus berechtigt. Es ist vollkommen okay, wenn man lieber mit oder ohne Haube hört, weil es eben eine Präferenzentscheidung ist - aber das mit "besserem Klang" zu rechtfertigen... hmmm... nee. Da stimmt dann die Relation nicht mehr.


Ein Sumiko Blue Point No.3 hatte ich auch ausprobiert, aber das Hana ML war in unseren Ohren die bessere Wahl.


Da würde ich auch mitgehen. Gibt aber sicher auch Leute, die den Klang des Sumikos bevorzugen.


Ja, die Füße sind schon ein wenig überdimensioniert zum Denon. Aber sie erfüllen ihren Zweck.


Er steht halt auf denen, ne? Nein, im Ernst: Ich finde gar nicht, dass die ein Dealbreaker sind. Fügen sich für mich okay in die Optik ein.
Al1969
Inventar
#22 erstellt: 18. Nov 2025, 17:19
Das Hana SL musste bei mir wieder gehen - der Funke sprang einfach nicht über.
Wirkte sowohl am Linn Ekos 2 als auch am Ace Space Arm einfach zu nervös - sowohl im Vergleich zu einem Benz Micro Wood SL als auch zu einem Dynavector XX2 mkII.

Ach ja ich höre mit - Sakrileg - offener Haube und ja, meine Lautsprecher können Bass.

Ceterum censeo Plattenspieler gehören an die Wand auf ein vernünftiges Rack. Dann schwingt auch nichts.

Edit: Rechtschreibkorrektur


[Beitrag von Al1969 am 18. Nov 2025, 17:21 bearbeitet]
Nunja32
Inventar
#23 erstellt: 18. Nov 2025, 17:32

Al1969 (Beitrag #22) schrieb:
Das Hana SL musste bei mir wieder gehen - der Funke sprang einfach nicht über.
Wirkte sowohl am Linn Ekos 2 als auch am Ace Space Arm einfach zu nervös - sowohl im Vergleich zu einem Benz Micro Wood SL als auch zu einem Dynavector XX2 mkII.


Letztere sind ja auch beides eher "gediegen" abgestimmte Tonabnehmer. Passt geschmacklich dann auch zur Hana-Beschreibung.


Ach ja ich höre mit - Sakrileg - offener Haube und ja, meine Lautsprecher können Bass.


Wollte gar nicht sagen, dass das "schlimm" ist oder so. Mir ist das völlig egal, wo jemand da die eigenen Präferenzen legt. Wenn es dann aber mit "besserem Klang" erklärt wird, wundere ich mich eben nur.
Allante
Stammgast
#24 erstellt: 18. Nov 2025, 17:35

Skaladesign (Beitrag #19) schrieb:
ich finde man kann schlecht eine Empfehlung eines Tonabnehmers aussprechen. Man kennt ja nicht die Vorlieben des TE`s
Desweiteren auch nicht den Rest der Kette . Tonabnehmer muss zum Tonarm passen. Das Kabel und der Phonopre zusammen harmonieren und bei modernen Tonabnehmer ist die Kapazität schnell weit überschritten. ( Das gilt natürlich nur für MM )


Okay, dann will ich als TE mal meinen bescheidenen Senf dazu geben

Das DL-103 habe ich noch nie gehört, aber es interessiert mich sehr, es mal auszuprobieren. Warum? Weil es das japanische "Radio-System" war. Das deutsche Pendant ist ja bekanntlich die EMT-Tondose. Deren Klang kenne ich als begeisterter Radiohörer der 80er sehr gut - wenn auch nur über das Radio. Aber ich habe mir kürzlich mal wieder alte Cassetten angehört, auf denen Radio- und Vinyl-Aufnahmen gemischt waren. Dabei war ich erstaunt, wie gut manch eine Aufnahme aus dem Radio klingt. Das war natürlich auch immer ein Stück weit abhängig vom jeweiligen Radio-Empfang - je besser man den Sender empfangen konnte, desto höher die Qualität. Den EMT-Sound habe ich als sehr "homogen" und "unaufgeregt" in Erinnerung. Das bestätigen die Aufnahmen auf den Cassetten. Auch ist so gut wie kein Knistern auf den Bändern zu hören. Wenn man bedenkt, wie oft die Platten damals bei den Radiosendern abgespielt wurden und wie die Leute damit umgegangen sind, finde ich das sehr erstaunlich. Kürzlich habe ich mal eine Doku aus den 70ern über Radio Luxemburg gesehen, wo gezeigt wurde, wie der DJ die Singles vom Plattenteller auf die Erde geworfen hat. Aber im Radio kam die Musik trotzdem "störungsfrei" an. Von daher bin ich sehr neugierig, wie sich so ein "Radio-System" aus früherer Zeit an einem modernen Plattenspieler anhört.

Das EMT ist mir allerdings viel zu teuer. Das DL-103 ist dagegen ja schon fast ein Sonderangebot. In Testberichten liest man hin und wieder, dass der DP-3000 NE "für das DL-103 gemacht" sei. Auch deshalb finde ich diese Kombi spannend.

Bald ist ja Black Friday Week - da gibt es bestimmt das eine oder andere gute Angebot für einen DP-3000 NE

Phono-Pre wird übrigens ein SPL Phonos.


[Beitrag von Allante am 18. Nov 2025, 17:41 bearbeitet]
Skaladesign
Inventar
#25 erstellt: 18. Nov 2025, 17:51

Deren Klang kenne ich als begeisterter Radiohörer der 80er sehr gut - wenn auch nur über das Radio.


Dann kannst du dir den Tonabnehmer ja per Youtubevideo aussuchen.
8erberg
Inventar
#26 erstellt: 18. Nov 2025, 19:21
Hallo,

die Sender nahmen damals auch noch Rundnadel!

Uiuiui ... Was man sonst im Rundfunkstudio so dem Signal zumutet...

Peter
8bitRisc
Inventar
#27 erstellt: 18. Nov 2025, 22:41

Allante (Beitrag #12) schrieb:
"Schwingungen beeinflussen den Klang eines Plattenspielers negativ, indem sie unerwünschte Geräusche, Verzerrungen und Verfärbungen verursachen, da die Abtastnadel nicht nur die Musikinformationen aus der Rille, sondern auch störende Vibrationen aufnimmt. Diese Vibrationen können von externen Quellen wie Lautsprechern oder dem Boden kommen (Raumschall und Körperschall), aber auch von internen Komponenten des Plattenspielers selbst (Motor, Plattenteller, Tonabnehmer) stammen. Um dies zu minimieren, ist eine sorgfältige Aufstellung, eine mechanische Entkopplung und eine präzise Justierung der Komponenten entscheidend."

Klingt wie Zusammenfassung aller im Netz verfügbaren Informationen zum Thema. Ob die Informationen stimmen oder nicht. Kann die KI das beurteilen ?
Ich habe neulich irgendwo mal gelesen daß Automatikfunktionen auch zu höheren Verzerrungen führen können und man diese deshalb erst gar nicht in hochwertige Plattenspieler einbaut.
Nunja32
Inventar
#28 erstellt: 19. Nov 2025, 07:47

8bitRisc (Beitrag #27) schrieb:
Ich habe neulich irgendwo mal gelesen daß Automatikfunktionen auch zu höheren Verzerrungen führen können und man diese deshalb erst gar nicht in hochwertige Plattenspieler einbaut.


So wird wahrscheinlich zu rechtfertigen versucht, dass die teilweise - aus heutiger Sicht - unglaublich ausgestatteten Plattenspieler aus den 80er Jahren nicht mehr gebaut werden können :D.
einstein-2
Inventar
#29 erstellt: 19. Nov 2025, 08:22

8bitRisc (Beitrag #27) schrieb:

Allante (Beitrag #12) schrieb:
"Schwingungen beeinflussen den Klang eines Plattenspielers negativ, indem sie unerwünschte Geräusche, Verzerrungen und Verfärbungen verursachen, da die Abtastnadel nicht nur die Musikinformationen aus der Rille, sondern auch störende Vibrationen aufnimmt. Diese Vibrationen können von externen Quellen wie Lautsprechern oder dem Boden kommen (Raumschall und Körperschall), aber auch von internen Komponenten des Plattenspielers selbst (Motor, Plattenteller, Tonabnehmer) stammen. Um dies zu minimieren, ist eine sorgfältige Aufstellung, eine mechanische Entkopplung und eine präzise Justierung der Komponenten entscheidend."

Klingt wie Zusammenfassung aller im Netz verfügbaren Informationen zum Thema. Ob die Informationen stimmen oder nicht. Kann die KI das beurteilen ?
Ich habe neulich irgendwo mal gelesen daß Automatikfunktionen auch zu höheren Verzerrungen führen können und man diese deshalb erst gar nicht in hochwertige Plattenspieler einbaut.

Hallo
Wie soll das die KI beurteilen können? Dieses
System ist doch nur so intelligent wie die
Menschen die es programmiert haben. Genauso gut
könntest du KI fragen, ob es Gott gibt.😨😨😨
8erberg
Inventar
#30 erstellt: 19. Nov 2025, 09:15
Hallo,

es ist überall das Gleiche: Garbage in - garbage out.

Die "KI" ist weder intelligent noch gescheit

Das eine vernünftig konstruierte Automatikfunktion nur im Betrieb ist wenn keine Platte abgespielt ist ist diese Aussage einfach nur quatsch.

Das kommt von Leuten die von Plattenspielertechnik keine Ahnung haben.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 19. Nov 2025, 09:17 bearbeitet]
Skaladesign
Inventar
#31 erstellt: 19. Nov 2025, 10:23

8erberg (Beitrag #26) schrieb:

die Sender nahmen damals auch noch Rundnadel!


Dazu kommt aber noch, das das Ohr ja auch ca 50 Jahre älter geworden ist


8bitRisc (Beitrag #27) schrieb:

Ich habe neulich irgendwo mal gelesen daß Automatikfunktionen auch zu höheren Verzerrungen führen können und man diese deshalb erst gar nicht in hochwertige Plattenspieler einbaut.


Ja halt gelesen. In meiner Plattenspielersammlung befinden sich 4 Vollautomaten Elac P900, Elac P910, Pioneer PL-A35 und Kenwood KD 5033.
Keiner der Dreher liefert Verzerrungen durch die Automatikfunktion. Auch Geräusche durch die Mechanik, werden bei allen durch einen Kurzschlussschalter verhindert. Erst wenn die Nadel aufsetzt, gibt dieser Schalter das Signal frei. Das funktioniert so tadellos, das man nichtmal das Aufsetzten der Nadel hört.

Das die Marketingabteilungen heute posaunen, das Plattenspieler mit dem Nötigsten ausgestattet die besten sein sollen, liegt daran, das die Hersteller nicht mehr in der Lage sind Vollautomaten zu bauen. Da verkauft man lieber ein Brett, ein Motor, und ein Tonarm für 2000,-- Euro als hochentwickelten Plattenspieler .

Das wichtigste an einem Plattenspieler bleibt der Tonabnehmer und dessen Nadel. Dazu die richtige Justage des Abnehmers. Ist der nicht richtig justiert, oder die Nadel ist verschlissen und die Auflagekraft ist falsch eingestellt.......ja, dann gibt es hörbare Verzerrungen, welche dann nicht an der Automatik liegen sondern ganz einfache Anwendungsfehler sind. In Foren oder Bewertungsportalen schreibt man dann wie schlecht doch das Gerät ist, obwohl der Fehler wie meist an dem Anwender liegt.

8bitRisc
Inventar
#32 erstellt: 19. Nov 2025, 21:03

Skaladesign (Beitrag #31) schrieb:

Ja halt gelesen. In meiner Plattenspielersammlung befinden sich 4 Vollautomaten Elac P900, Elac P910, Pioneer PL-A35 und Kenwood KD 5033.
Keiner der Dreher liefert Verzerrungen durch die Automatikfunktion. Auch Geräusche durch die Mechanik, werden bei allen durch einen Kurzschlussschalter verhindert. Erst wenn die Nadel aufsetzt, gibt dieser Schalter das Signal frei. Das funktioniert so tadellos, das man nichtmal das Aufsetzten der Nadel hört.

Das die Marketingabteilungen heute posaunen, das Plattenspieler mit dem Nötigsten ausgestattet die besten sein sollen, liegt daran, das die Hersteller nicht mehr in der Lage sind Vollautomaten zu bauen. Da verkauft man lieber ein Brett, ein Motor, und ein Tonarm für 2000,-- Euro als hochentwickelten Plattenspieler .

Das wichtigste an einem Plattenspieler bleibt der Tonabnehmer und dessen Nadel. Dazu die richtige Justage des Abnehmers. Ist der nicht richtig justiert, oder die Nadel ist verschlissen und die Auflagekraft ist falsch eingestellt.......ja, dann gibt es hörbare Verzerrungen, welche dann nicht an der Automatik liegen sondern ganz einfache Anwendungsfehler sind. In Foren oder Bewertungsportalen schreibt man dann wie schlecht doch das Gerät ist, obwohl der Fehler wie meist an dem Anwender liegt.

:prost

Stimme da voll und ganz zu.
Aber daß eine Vollautomatik sich negativ auf den Klang auswirkt hört man nicht nur von einigen Herstellern. Auch so mancher High Freak glaubt daran. Ich hatte zu dem Thema mal vor einiger Zeit hitzige Diskussionen bei Facebook und wurde aus der Gruppe verbannt.
Da müsste ich jetzt mal bei meinem Dual 701 die für die Automatik notwendigen Teile ausbauen. Dann sollte er doch gleich um mindestens zwei Klassen besser klingen.

PS: Dem Denon DP-3000E hätte man zumindest eine einfache Halbautomatik mitgeben können. Teuer genug ist er ja. Dann würde ich evtl. auch noch mal schwach werden und mir was neues kaufen. Einen manuellen Dreher für viel Geld will ich nicht.
Skaladesign
Inventar
#33 erstellt: 19. Nov 2025, 22:34
Na die Highfreaks glauben auch an Turmalin.

Ich habe mir vor kurzem „meinen Dreher“ gekauft.
Ja und obwohl ich meine Vollautomaten liebe, ist es ein Manueller geworden.
17,5 Kilo purer Plattenspieler.
Auch der kann nur das, was andere auch können.
Es ist aber die Optik und Haptik.
Da könnte man fast annehmen, er muss doch besser klingen.



[/


[url=https://ibb.co/Jwr2tX4J]


Top verarbeitet und auch so heute nur noch selten zu bekommen in dem Zustand ( wie neu )
Trotzdem er 45 Jahre alt ist zu einem Drittel des Denon.
Dazu muss man auch bedenken , das zum gleichen Zeitpunkt die CD geboren wurde und der Dreher wohl
Eher wenig gelaufen hat.
Wer damals so einen Plattenspieler kaufen konnte, der hatte auch einen der ersten CD Spieler.

8bitRisc
Inventar
#34 erstellt: 19. Nov 2025, 23:03
Der Kenwood ist echt beeindruckend vom Zustand und Optik.
Ich habe nur die "üblichen Verdächtigen" aus der Blütezeit hier stehen welche im Vergleich zu so einem seltenen Player wie den Kenwood zu moderaten Preisen verfügbar sind.
Ich bin aber mehr als zufrieden.

Wenn ich mir jetzt einen weiteren Player kaufen wollte, würde es wahrscheinlich ein alter großer Japaner werden. Aus Japan habe ich halt nur den Technics 1210MK2. Der ist gut aber den hat auch irgendwie jeder zumindest schonmal gehabt.
Ich würde mich wahrscheinlich für einen Denon DP-xx entscheiden. Da gibt es welche mit Endabschaltung wie z.B. den bereits oben erwähnten DP-60L. Der gefällt mir nebenbei auch von der Optik besser als der neue 3000NE.
Das gilt auch für den später gebauten DP-59 welcher mir von der Optik gefällt.
Auch einen Sharp Optonica RP-9100 mit Zehnertastatur und Fernbedienung könnte ich mir vorstellen; nur um das Thema Komfort mal auf die Spitze zu treiben.
Oder ich stelle dem 1210MK2 seinen halbautomatischen Bruder 1510MK2 zur Seite.
Es gibt jede Menge weitere Boliden aus dem fernen Osten. Dual hat solche Schlachtschiffe leider nie gebaut. Mussten sie auch nicht da die unscheinbaren 7er ebenfalls gut waren.


[Beitrag von 8bitRisc am 19. Nov 2025, 23:24 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#35 erstellt: 20. Nov 2025, 09:43
Hallo,

es gibt genug Bilder von solchen Geräten in den Labors von Dual, die haben die japanischen Mitbewerber genau beobachtet - nochmals so "reinfallen" wie damals als Technics den ersten DD in Großserie auf den Markt brachte wollten sie nicht... da brauchten sie 3 Jahre um mit dem 701 gegenhalten zu können.

Tatsächlich waren die 7er immer mit bei den Klassenbesten. Die magische Grenze beim Geräuschspannungsabstand von 80 dB (mit Messkoppler gemessen) brachte auch ein CS741Q von 1981.

Der Eigenweg mit den ULMs der 1. und 2. Generation kann man verstehen wenn man sieht wie z.B. auch B&O, Philips oder andere eigene Systembefestigungen hatte (und die Marktforschung ergeben hatte das fast 2/3 aller Käufer immer das System ab Werk am Tonarm behielt).

Natürlich waren solche "Materialschlachten" schön anzusehen, aber im Grunde...

Naja, nach über 40 Jahren...

Peter
Allante
Stammgast
#36 erstellt: 20. Nov 2025, 18:00
Rein von der Optik finde ich diesen auch sehr schick:
Denon DP-60M (restauriert)

Der Link funktioniert leider nicht.
Ebay-Artikel: 145492937017


[Beitrag von Allante am 20. Nov 2025, 18:12 bearbeitet]
bielefeldgibtsnicht
Inventar
#37 erstellt: 20. Nov 2025, 20:13
Ich kenne den Kenwood noch aus meiner Zeit im Handel.
Ein bildschöner Plattenspieler, klanglich auf dem Niveau, das ein guter Direktläufer einfach mitbringt: Diese Plattenspieler marschieren, haben einen wunderbar ansprechenden Kick and Drive.

Fand ich immer schöner als die allgegenwärtigen Technics Dreher. Klanglich dürfte aber alles, was damals nach den 1210 Kriterien (SL 1600/1700/1300) gebaut wurde klanglich mit dem Kenwood gleichauf liegen.

Gerd
B-Bear
Stammgast
#38 erstellt: 20. Nov 2025, 20:40
Für einen händischen Betrieb braucht man nur einen ordentlichen Hebel:D
8bitRisc
Inventar
#39 erstellt: 20. Nov 2025, 21:39

8erberg (Beitrag #35) schrieb:
Hallo,

es gibt genug Bilder von solchen Geräten in den Labors von Dual, die haben die japanischen Mitbewerber genau beobachtet - nochmals so "reinfallen" wie damals als Technics den ersten DD in Großserie auf den Markt brachte wollten sie nicht... da brauchten sie 3 Jahre um mit dem 701 gegenhalten zu können.

Tatsächlich waren die 7er immer mit bei den Klassenbesten. Die magische Grenze beim Geräuschspannungsabstand von 80 dB (mit Messkoppler gemessen) brachte auch ein CS741Q von 1981.
........
Peter

Bei Dual habe ich nicht verstanden, daß man vom Reibrad nicht auf Riemenantrieb umgesattelt hat ?
z.B. 1219 noch mit Reibrad und dann den Nachfolger 1229 mit Riemen anstelle Reibrad.

Nach den Reibradwechslern kam ja mit dem 701 gleich der Direktantrieb und nebenbei der erste HIFI-Plattenspieler ohne Wechselmechanismus. Der riemengetriebene 601 kam wohl etwas später.
Allante
Stammgast
#40 erstellt: 20. Nov 2025, 22:56

B-Bear (Beitrag #38) schrieb:
Für einen händischen Betrieb braucht man nur einen ordentlichen Hebel:D


Geilomat

Wieviel Knoten macht der denn?
8erberg
Inventar
#41 erstellt: 21. Nov 2025, 03:14
Hallo
einerseits verkaufte sich der 1219/1229 noch immer sehr gut andersrum war die Integration von PE auch noch zu wuppen.

Man wollte ja einen Riementrieb mit "Pitch" was mit Synchronmotor damals ein großer Aufwand war (daher dann das Spreizpulley)

Bei manchen Entscheidungen der Steidingers kann man sich fragen ob das wirklich nötig war oder Wunsch & Wille von Großkunden.
Über die Hälfte der Dreher gingen ja an Industriekunden wie Grundig. Telefunken, Blaupunkt o.ä.

Peter
8bitRisc
Inventar
#42 erstellt: 21. Nov 2025, 22:34

8erberg (Beitrag #41) schrieb:
....
Man wollte ja einen Riementrieb mit "Pitch" was mit Synchronmotor damals ein großer Aufwand war (daher dann das Spreizpulley) ....

Thorens hat bereits Ende der 60er mit dem TD-125 gezeigt daß man auf elektronischen Wege die Drehzahl regeln kann. Da frage ich mich ob das damals technisch anspruchsvoller war als Duals rein mechanische Lösung mit dem Spreizpully.
Evtl. war zu der Zeit Elektronik noch zu teuer.


[Beitrag von 8bitRisc am 21. Nov 2025, 22:35 bearbeitet]
einstein-2
Inventar
#43 erstellt: 22. Nov 2025, 05:21

8bitRisc (Beitrag #42) schrieb:

8erberg (Beitrag #41) schrieb:
....
Man wollte ja einen Riementrieb mit "Pitch" was mit Synchronmotor damals ein großer Aufwand war (daher dann das Spreizpulley) ....

Thorens hat bereits Ende der 60er mit dem TD-125 gezeigt daß man auf elektronischen Wege die Drehzahl regeln kann. Da frage ich mich ob das damals technisch anspruchsvoller war als Duals rein mechanische Lösung mit dem Spreizpully.
Evtl. war zu der Zeit Elektronik noch zu teuer.

Hallo
Anfang 1970 hatte ich einen Telefunken Plattenspieler
geschenkt bekommen Typ weiß ich nicht mehr. Jedenfalls
wurde dieser auch baugleich von Perpetuum Ebner
vertrieben bzw. hergestellt. Dieser Plattenspieler hatte
einen Synchronmotor mit Drehzahlfeineinstellung. Diese
erfolgte durch eine Induktionsbremse. Dies war eine
Alu Scheibe auf der Motorwelle. An dieser Scheibe konnte
ein Permanentmagnet stufenlos angenähert werden.
Dadurch wurde ein Wirbelstrom erzeugt, welcher den
Motor abbremste. Könnte es sein, dass dies bei dem
TD-125 ähnlich funktionierte? Bei einer elektronischen
Regelung, müsste dies ja mittels Frequenzänderung,
ähnlich den Motorsteuergeräten von ProJect funktionieren.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Prinzip schon
damals von Thorens angewendet wurde.
8erberg
Inventar
#44 erstellt: 22. Nov 2025, 07:25
Hallo

wurde aber. Sogar mit einer relativ einfachen Schaltung mit gerade einmal 2 OP-Amps (gut, die gab es damals nicht für 1 DM). Näheres bei Vinyl engine wo man auch den Schaltplan n findet. Die Motoren kamen von Berger auch aus Lahr. Die kann man noch heute bei Astro Motoren in Debstedt bei Cuxhaven kaufen.

Telefunken kaufte (fast) alle Hifi-Dreher bei PE (Ausnahme in den 60ern Studio 220, ein Schweizer Thorens).

Eine Zeitlang hatte man in Hannover überlegt die ins Straucheln geratene PE zu übernehmen - da griffen die Steidingers schnell zu...

Der rasante Niedergang der AEG Telefunken in den 70er wäre davon wohl nicht aufgehalten worden...

Peter
einstein-2
Inventar
#45 erstellt: 22. Nov 2025, 08:12

8erberg (Beitrag #44) schrieb:
Hallo

wurde aber. Sogar mit einer relativ einfachen Schaltung mit gerade einmal 2 OP-Amps (gut, die gab es damals nicht für 1 DM). Näheres bei Vinyl engine wo man auch den Schaltplan n findet. Die Motoren kamen von Berger auch aus Lahr. Die kann man noch heute bei Astro Motoren in Debstedt bei Cuxhaven kaufen.

Telefunken kaufte (fast) alle Hifi-Dreher bei PE (Ausnahme in den 60ern Studio 220, ein Schweizer Thorens).

Eine Zeitlang hatte man in Hannover überlegt die ins Straucheln geratene PE zu übernehmen - da griffen die Steidingers schnell zu...

Der rasante Niedergang der AEG Telefunken in den 70er wäre davon wohl nicht aufgehalten worden...

Peter

Hallo
Mit diesen 2 OP-Amps, wurde da die Leistung oder die
Frequenz verändert (laienhaft ausgedrückt).
8erberg
Inventar
#46 erstellt: 22. Nov 2025, 10:04
Hallo,

die Schaltung besteht aus 2 Frequenzgeneratoren.

Die Frequenz wird direkt von der Steuerspannung bestimmt die über den Drehzahl-Wahlschalter eingestellt wird.

Es wird ja kaum Leistung benötigt, daher hängt die Phase direkt an den jeweiligen Ausgangstransistor.

Peter
Al1969
Inventar
#47 erstellt: 22. Nov 2025, 10:08
Hmm, Denon DP-3000 NE???
8erberg
Inventar
#48 erstellt: 22. Nov 2025, 10:46
Es ging um den Thorens 125 Mk II

Peter
/GerhardM/
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 23. Nov 2025, 16:33
Da es ja nun hier um den Denon geht, meine 2ct.
Ich habe meinen seit 2023, habe noch nie irgendein Problem gehabt, so daß ich den Netzstecker ziehen mußte.
Der Dreher ist ein echtes Schmuckstück und paßt meiner Meinung nach besser in die heutige Zeit als die alten Denons. Wobei ich lange mit einem DP-60 liebäugelte :-) Die Preise waren mir aber für so ein altes Stück deutlich zu hoch noch zu mit der Gefahr, das da immer mal was ausfallen kann und man dann ganz doof da steht.
Ich hatte den DP-3000NE mit diversen Tonabnehmern angehört. Weiß gar nicht mehr welche alle. Aber sicher dabei war Ortofon Blue und Black. Die Black war schon gut, aber so richtig ein Grinsen bekam ich erst mit der Denon DL103R ins Gesicht. Das war nochmal eine ganz andere Liga.
Ich betreibe das mit einem Phono Preamp AVM PH30.3.
Ich habe den Kauf nicht eine Minute bereut.

Gerhard


[Beitrag von /GerhardM/ am 23. Nov 2025, 16:34 bearbeitet]
Allante
Stammgast
#50 erstellt: 23. Nov 2025, 16:57
Danke Gerhard!

Nutzt Du für das DL-103R das Headshell von Denon oder ein schwereres?
Hab mal gelesen, dass die 103er mit schweren Headshells klanglich etwas zulegen können.

VG Thomas


[Beitrag von Allante am 23. Nov 2025, 16:57 bearbeitet]
/GerhardM/
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 23. Nov 2025, 17:09
ich nutze die Denon Headshell vom Plattenspieler.
Habe allerdings am PhonoPre statt 100kOhm 200kOhm Lastwiderstände gesteckt

IMG_2149


[Beitrag von /GerhardM/ am 23. Nov 2025, 17:16 bearbeitet]
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