Abspieldauer der Nadel für Ortofon 2m rot?

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Michael58
Stammgast
#1 erstellt: 05. Jan 2026, 15:41
Hallo Kollegen,

bin ja neu zum Tema Plattendreher gekommen und muß sagen ich bin mehr wie überzeugt nach kauf ein paar neuer Platten. Wieveil Stunden Abspeildauer kann man der Nadel zu muten, anders gesagt wann sollte man diese Wechseln?

Habt ihr auch einen Tipp wie man da vorsichtig vorgehen sollte, auf diesen Gebiet bin ich ein Neuling.

Gruß
Michael
Klaus_N
Inventar
#2 erstellt: 05. Jan 2026, 16:05

Nadellebensdauer: Bei ordnungsgemäßer Pflege ist eine Lebensdauer von bis zu 1000 Stunden ohne Leistungsverschlechterung möglich.

Quelle: MrStylus
Ortofon: Wann sollte ich die Nadel wechseln?
Michael58
Stammgast
#3 erstellt: 05. Jan 2026, 16:40
Vielen Dank hat weiter geholfen dann habe ich ja noch etwa s Zeit Carbonbürste ist bestellt

Gruß
Michael
einstein-2
Inventar
#4 erstellt: 06. Jan 2026, 10:07
Hallo Themenersteller
So ganz nebenbei, was hast du für einen Plattenspieler?
8erberg
Inventar
#5 erstellt: 06. Jan 2026, 11:21
Hallo,

immer richtige Einstellung und Pflege vorausgesetzt...

Peter


[Beitrag von 8erberg am 06. Jan 2026, 11:22 bearbeitet]
Al1969
Inventar
#6 erstellt: 06. Jan 2026, 11:21
Wenn Du häufig Platten hörst, würde ich mich auch mit dem Thema Plattenwäsche auseinandersetzen. Saubere Platten setzen dem Stylus weniger zu und verlängern die Lebensdauer.
Dellebach
Neuling
#7 erstellt: 06. Jan 2026, 11:25
Hi,

ich habe ein Nagaoka 1210 jt.
Hat ca. 1500 Stunden drauf.
Sollte ich mal langsam wechseln, oder?

Mfg
einstein-2
Inventar
#8 erstellt: 06. Jan 2026, 11:49

Dellebach (Beitrag #7) schrieb:
Hi,

ich habe ein Nagaoka 1210 jt.
Hat ca. 1500 Stunden drauf.
Sollte ich mal langsam wechseln, oder?

Mfg

Hallo
Eigentlich ging meine Frage an den
Themenersteller was er für einen Plattenspieler
hat.
Dellebach
Neuling
#9 erstellt: 06. Jan 2026, 11:58
Schon klar,
Wollte nur keinen extra Thread aufmachen.
Sorry.
8erberg
Inventar
#10 erstellt: 06. Jan 2026, 12:28
Hallo

dann frag einmal nach was eine Ersatznadel kostet.

Vielleicht passen auch die optisch ähnlich aussehenden Einschübe der JT-Serie.

Der schwarze Nadeleinschub JTS-80BK (UVP 395 Euro) könnte passen.

Der Preis für eine elliptische nackte Nadel ist schon sportlich...

Peter
Dellebach
Neuling
#11 erstellt: 06. Jan 2026, 23:01
Hi,
ja, ich weiss dass die teuer sind.

Aber man gönnt sich ja sonst nix.

Wenn es nur ne billige wäre hätte ich vlt. schon getauscht.

Es klingt noch ganz ok.

Nur manchmal meine ich, dass Stimmen ein bissl mehr zischeln als früher.

Z. Bsp. bei den Honeydrippers. mit Robert Plant .

Mfg
Jörg_A.
Inventar
#12 erstellt: 06. Jan 2026, 23:13
Das ist eigentlich ein deutliches Anzeichen dass die Nadel neu muss.
kempi
Inventar
#13 erstellt: 07. Jan 2026, 09:49

Al1969 (Beitrag #6) schrieb:
Wenn Du häufig Platten hörst, würde ich mich auch mit dem Thema Plattenwäsche auseinandersetzen. Saubere Platten setzen dem Stylus weniger zu und verlängern die Lebensdauer.

1000 Stunden sind ca. 3000 LP-Seiten, eine neue Nadel kosten ca. 60€ = 2 Cent pro LP-Seite.
Wenn man 2 Platten pro Tag hört, dann dauert es ca. 2 Jahre bis die Nadel ausgetauscht werden sollte und wieder 60€ fällig werden.
Plattenwäsche lohnt sich da imho nicht wenn man eine saubere Carbon- oder Ziegenhaarbürste zum Abstauben der Platten benutzt.
😀👍


[Beitrag von kempi am 07. Jan 2026, 10:02 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#14 erstellt: 07. Jan 2026, 11:38
Hallo,

naja, ne Knosti lohnt sich bei Vinlyfreunden die gerne auf Flomi oder Börsen kaufen immer.

Ich wasch damit mit selbstgemixter "Suppe" die Platten und wundere mich über den Dreck der dort rauskommt... Danach kann man auch wieder nass abgespielte Platten trocken wiedergeben.

Peter
Al1969
Inventar
#15 erstellt: 07. Jan 2026, 17:00

kempi (Beitrag #13) schrieb:

Al1969 (Beitrag #6) schrieb:
Wenn Du häufig Platten hörst, würde ich mich auch mit dem Thema Plattenwäsche auseinandersetzen. Saubere Platten setzen dem Stylus weniger zu und verlängern die Lebensdauer.

1000 Stunden sind ca. 3000 LP-Seiten, eine neue Nadel kosten ca. 60€ = 2 Cent pro LP-Seite.
Wenn man 2 Platten pro Tag hört, dann dauert es ca. 2 Jahre bis die Nadel ausgetauscht werden sollte und wieder 60€ fällig werden.
Plattenwäsche lohnt sich da imho nicht wenn man eine saubere Carbon- oder Ziegenhaarbürste zum Abstauben der Platten benutzt.
😀👍

Kommt darauf an, was unter der Headshell montiert ist.
Die Wäsche macht sich aber auch durch weniger knistern und die Entfernung statischer Aufladung bemerkbar.
Und die Wäsche geht ja auch in billig.
kempi
Inventar
#16 erstellt: 07. Jan 2026, 17:44

Al1969 (Beitrag #15) schrieb:

kempi (Beitrag #13) schrieb:

Al1969 (Beitrag #6) schrieb:
Wenn Du häufig Platten hörst, würde ich mich auch mit dem Thema Plattenwäsche auseinandersetzen. Saubere Platten setzen dem Stylus weniger zu und verlängern die Lebensdauer.

1000 Stunden sind ca. 3000 LP-Seiten, eine neue Nadel kosten ca. 60€ = 2 Cent pro LP-Seite.
Wenn man 2 Platten pro Tag hört, dann dauert es ca. 2 Jahre bis die Nadel ausgetauscht werden sollte und wieder 60€ fällig werden.
Plattenwäsche lohnt sich da imho nicht wenn man eine saubere Carbon- oder Ziegenhaarbürste zum Abstauben der Platten benutzt.
😀👍

Kommt darauf an, was unter der Headshell montiert ist.
— Ortofon 2m rot

Die Wäsche macht sich aber auch durch weniger knistern und die Entfernung statischer Aufladung bemerkbar.
Und die Wäsche geht ja auch in billig.
— Wenn Wäsche in billig auch geht, dann kann man es auch lassen — oder nass abspielen



[Beitrag von kempi am 07. Jan 2026, 21:31 bearbeitet]
hpkreipe
Inventar
#17 erstellt: Gestern, 07:42
Das mit dem Waschen und dem Dreck verstehe ich ja, aber das mit dem Antistatik nie.

Wie soll das denn funktionieren, die Aufladung entsteht durch die Ladungstrennung hervorgerufen durch die Reibung der nicht leitenden Nadel an der Rille.

Das müsste sich direkt mit dem ersten Abspielen einer trockenen LP wieder einstellen.

Wenn dem wirkliches so ist, dass die LPs bleibend weniger elektrostatische Aufladungen erzeugen, dann hätte ich gerne eine Erklärung.

Danke.
Al1969
Inventar
#18 erstellt: Gestern, 08:39
Hab mir die Funktionsweise noch nicht angesehen aber wenn ich eine Platte, die sich kaum aus der Papierhülle befreien läßt und welche die Filzauflage des Plattentellers innigst liebt, einmal zur Kurzwäsche auf die Hannl lege, dann ist diese hernach von jedweder Anziehungskraft befreit.
Und ja, dieser Effekt hält einige Zeit an.
scerms
Stammgast
#19 erstellt: Gestern, 08:56
Wissenschaftlich erklären kann ich es auch nicht, aber bestätigen das gewaschene Platten antistatisch(er) sind kann ich auf jeden Fall. Das klappt irgendwie.

Gruß Sebi

Edit: Die KI sagt Folgendes dazu:

Eine Schallplatte wird nach der Wäsche antistatisch, weil die Reinigungsflüssigkeit oft spezielle Antistatika (wie quartäre Ammoniumverbindungen) enthält, die statische Ladungen neutralisieren und eine neue Aufladung verhindern, indem sie eine leitfähige Schicht hinterlassen, die den Elektronentransfer unterbindet, wodurch Staub nicht mehr so stark angezogen wird.

Und:
Nach dem Absaugen oder Trocknen bleibt eine minimale, leitfähige Schicht zurück, die verhindert, dass sich die Platte erneut statisch auflädt.
Fazit: Die Antistatik kommt nicht einfach durch das „Waschen“ an sich, sondern durch die spezifischen chemischen Inhaltsstoffe in der Reinigungslösung, die das Material behandeln und die elektrostatische Aufladung unterdrücken.


[Beitrag von scerms am 08. Jan 2026, 08:57 bearbeitet]
einstein-2
Inventar
#20 erstellt: Gestern, 09:10
Hallo
Nach der Reinigung mit der originalen Knosti
Brühe, bleibt auf der Platte eine Schicht
übrig, welche sich auf der Nadel absetzt, sehr
lästig.
Al1969
Inventar
#21 erstellt: Gestern, 09:23
Absaugen!
Die Knosti hatte ich nur sehr kurz, wurde (zuerst) schnell ein günstiger Sauger. Aber auch die cheap trick Methode soll ja zu sehr geringen kosten ganz gut funktionieren.

Angeblich wird bei der Hannl die statische Aufladung beim Waschen über die leitfähige Matte abgeleitet. Aber wie gesagt, sehe ohne etwas offizielles gefunden zu haben nur den (positiven) Effekt.
8erberg
Inventar
#22 erstellt: Gestern, 11:15

einstein-2 (Beitrag #20) schrieb:
Hallo
Nach der Reinigung mit der originalen Knosti
Brühe, bleibt auf der Platte eine Schicht
übrig, welche sich auf der Nadel absetzt, sehr
lästig.


Komisch, da ich immer 2 x wasche passiert mir das nicht.
Was mach ich falsch?

Peter
einstein-2
Inventar
#23 erstellt: Gestern, 12:02

8erberg (Beitrag #22) schrieb:

einstein-2 (Beitrag #20) schrieb:
Hallo
Nach der Reinigung mit der originalen Knosti
Brühe, bleibt auf der Platte eine Schicht
übrig, welche sich auf der Nadel absetzt, sehr
lästig.


Komisch, da ich immer 2 x wasche passiert mir das nicht.
Was mach ich falsch?

Peter

Hallo
Mit der originalen Knosti Suppe? Einfach mal nach diesem
Problem googeln.
hpkreipe
Inventar
#24 erstellt: Gestern, 12:23
Dass nach der Wäsche alles in Ordnung ist, ist mir klar, der Langzeiteffekt, der interessiert mich.

Und klar, wenn da ein Film zurückbleibt, der einen Ladungstransport ermöglicht ist das auch klar, aber tatsächlich, sehe ich da ein Thema mit der Rückanhaftung des Films an der Nadel.

Damit speichere ich für mich ab, dass das Netzmittel (Spüli) zumindest einen in der Richtung positiven Langzeiteffekt haben kann und weiter man damit sehr, sehr sparsam umgehen sollte.

Ich nähere mich langsam dem Thema einer eigenen Waschmaschine an und sei es ein alter Dual und die günstige Methode.

Danke.
8erberg
Inventar
#25 erstellt: Gestern, 15:54
Hallo,

meine inzwischen 45 Jahre bewährte Mischung ist

2/3 dest. Wasser 1/3 Isopropanol. 99 %ig (Ebay hat dort einige günstige Anbieter) + Netzmittel wie Agepon oder 2-3 Tropfen neutrales Spülmittel

für "Standardreinigung" kann man den Anteil dest. Wasser auf 3/4 erhöhen.

Das Problem der original-Knosti-Suppe ist der Anteil an Ethanol, der das mit ca. 20 % in der Schallplatte enthaltende Polyvinylacetat anquellen lassen kann.

Isopropanol zeigt das nicht.

Peter
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