Frequenz LP brauchbar für Antiskating

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Fränk_B.
Stammgast
#1 erstellt: 10. Jan 2026, 14:42
Hi,
mir ist eine Platte (siehe Bildchen) in die Hände gefallen: kann man damit dasd Antiskating am PS besser einstellen?
Hintergrund: ich hab hier einen Linn Basik rumstehen, bei dem soll ja (laut Inet) es die Antiskating Einrichtung ja nicht so genau nehmen.

Grüße,

Fränk

Meßplatte
einstein-2
Inventar
#2 erstellt: 12. Jan 2026, 02:05
Hallo
So wie ich das in der Beschreibung gesehen
habe, fehlt da der Abtasttest. Der Abtasttest
fängt horizontale bei 10μ an und steigert sich
um je 10μ bis 100μ. Nun beobachtet man, bei
welchem Wert es anfängt leicht zu knistern.
Es sollte links und rechts möglichst gleich stark
knistern. Knistert es rechts mehr, muss das
Antiskating stärker eingestellt werden. Wenn es
links stärker knistert, muss das Antiskating
verringert werden. Alleinig mit dem Frequenz
Test, funktioniert dies nicht. Ich habe mir dazu
die Messeplatte von ProJect zugelegt. Bin
damit gut zurecht gekommen. Bei meinem
Ortofon 2M Bronce, fängt es bei 70μ nach
korrekter Einstellung bei beidseitig an zu
knistern. Dies nur so nebenbei.
Fränk_B.
Stammgast
#3 erstellt: 12. Jan 2026, 07:02
hi,
danke für die Erklärung

Grüße,

Fränk
Al1969
Inventar
#4 erstellt: 12. Jan 2026, 08:38
Ich habe die Tracks auf den Vinyl Essentials von Imagae Hifi und auf der Ortofon Testschalplatte.
Fränk_B.
Stammgast
#5 erstellt: 12. Jan 2026, 09:14
hi,

Verständnisfrage: 10μ (hz?)damit ist die Frequenz gemeint, oder?
10000hz oder 100000hz (das hört doch kein Mensch🥴

10000hz Ton ist auf der Platte

Grüße,

Fränk
einstein-2
Inventar
#6 erstellt: 12. Jan 2026, 09:21

Fränk_B. (Beitrag #5) schrieb:
hi,

Verständnisfrage: 10μ (hz?)damit ist die Frequenz gemeint, oder?
10000hz oder 100000hz (das hört doch kein Mensch🥴

10000hz Ton ist auf der Platte

Grüße,

Fränk

Hallo
Nein, damit ist die horizontale seitliche Auslenkung der
Abtastnadel in mü bei 350Hz gemeint.
Ein μm Millimeter= 0,001 MM.


[Beitrag von einstein-2 am 12. Jan 2026, 09:30 bearbeitet]
Fränk_B.
Stammgast
#7 erstellt: 12. Jan 2026, 09:40
🙄 da blicke ich nicht mehr durch... wie wird denn sowas auf der Platte gepresst? und wie soll ich das denn hören können?
also ich höre den Ton (350hz) + dieser verzerrt dann, je nachdem wie das Antiskating eingestellt ist

Grüße,

Fränk
einstein-2
Inventar
#8 erstellt: 12. Jan 2026, 09:52

Fränk_B. (Beitrag #7) schrieb:
🙄 da blicke ich nicht mehr durch... wie wird denn sowas auf der Platte gepresst? und wie soll ich das denn hören können?
also ich höre den Ton (350hz) + dieser verzerrt dann, je nachdem wie das Antiskating eingestellt ist

Grüße,

Fränk

Hallo
So etwas wird z.B. wie eine Bassfrequenz auf
Platte gepresst. Und hören tust du dann einen
Brummton mit 350Hz und je nach Auslenkung
in μm mit oder ohne Knistern= Verzerrung.
Leider kann ich das nicht besser erklären.
Vielleicht meldet sich "Schwarze Katze" noch
zu diesem Thema. Der ist in Rhetorik wesentlich
besser wie ich.


[Beitrag von einstein-2 am 12. Jan 2026, 09:54 bearbeitet]
Al1969
Inventar
#9 erstellt: 12. Jan 2026, 10:19

Fränk_B. (Beitrag #7) schrieb:
🙄 da blicke ich nicht mehr durch... wie wird denn sowas auf der Platte gepresst? und wie soll ich das denn hören können?
also ich höre den Ton (350hz) + dieser verzerrt dann, je nachdem wie das Antiskating eingestellt ist

Grüße,

Fränk


Jeder Tonabnehmer hat im Zusammenspiel mit dem Tonarm eine mechanische Grenze bis zu der er (relativ) verzerrungsfrei Auslenkungen auf der Schallplatte abtasten kann. Diese Auslenkungen misst man, weil sie so klein sind, in μm (Mikrometern).

Bei Drehtonarmen will der Tonabnehmer, sobald er auf der Platte ist, in die Mitte. Diese Kraft gleicht man mit dem Antiskating, das nach aussen wirkt, aus.

Auf der Testschallplatte sind verschieden hohe Auslenkungen auf einen 350Hz-Ton aufmoduliert - meist aufsteigend in Zehnerschriftten bis 100μm.

Stelle die Auflagekraft Deines Tonabnehmers entsprechend der Herstellervorgaben ein und beginne die Tests.

Sobald der Abnehmer nun auf einer Seite zu verzerren beginnt - den Ton erkennst Du - stellt man das Antiskating so ein, dass die Verzerrungen auf beiden Kanälen bei der selben Auslenkung zu verzerren beginnen.

Beginnen die Verzerrungen auf dem rechten Kanal, erhöht man die Antiskatingkraft - bei links umgekehrt.
Wenn die Verzerrungen beider kanäle beim selben μm-Wert beginnen, ist alles perfekt.

Ach ja, ab 60μm ist alles ok. Es gibt nur ganz wenige Tonabnehmer, die 100μm schaffen.
einstein-2
Inventar
#10 erstellt: 12. Jan 2026, 10:32
Hallo
Genau so habe ich es doch auch schon beschrieben.😉😉😉
Fränk_B.
Stammgast
#11 erstellt: 12. Jan 2026, 11:32
supi, danke euch

also "reicht" alleine der Ton nicht aus. Werde mich mal auf die Suche nach so einer Platte machen - man braucht sowas ja häufiger 😉

Grüße,

Fränk
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