MC-Pre für Dynavector Karat 23R

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bielefeldgibtsnicht
Inventar
#1 erstellt: 16. Jan 2026, 22:03
Kann mir jemand einen Tipp für eine MC-Vorstufe oder einen Übertrager für das Dynavector geben?
pogopogo
Inventar
#2 erstellt: 16. Jan 2026, 22:05
Waxwing Phono DSP
Al1969
Inventar
#3 erstellt: 17. Jan 2026, 10:46
Die Dynavectors, die ich bisher hatte, fühlten sich allesamt an recht unterschiedlichen Abschlusswiderständen wohl.
Ein Karat 23R hatte ich noch nicht.
Im Analogforum meinte jemand zwischen 500Ω und 1 kΩ.
Aktuell habe ich noch ein Dynavector XX2 MkII, welches bei mir an einer Uphorik 37Ω bevorzugt. Darüber verliert das System seinen angenehmen "laid back" Charakter und spielt zu hell bis spitz.

Eine Vorstufe mit fixer Abschlussimpedanz würde ich persönlich auf Grund der unklaren Ausgangssituation für mich ausschliessen.

Phonovorstufen gibt es wie Sand am Meer, alles eine reine Preisfrage.
mkoerner
Inventar
#4 erstellt: 18. Jan 2026, 12:33
iFi iPhono 3 BL. Eine der besten Phono Stufen bis 4000€ imo. Insbesondere wenn man MCs betreiben will und nicht mit Übertragern rumspielen will...

Tipp: beim Vertrieb anrufen und nachfragen ob evtl. günstigere Rückläufer verfügbar sind, das kann sich lohnen :-)...

Mike
bielefeldgibtsnicht
Inventar
#5 erstellt: 18. Jan 2026, 22:53
Ich werde eine komplett überarbeitete und revidierte Kenwood KHA-50 zur Probe erhalten. Ich bin gespannt wie die ist.

Nach diesem alten Test müsste sie extrem gut sein: http://www.hifimuseum.de/vor-vorverstrker-sp-1982-teil2.html

Gerd
Al1969
Inventar
#6 erstellt: 19. Jan 2026, 08:24
Äääh, Du nimmst einen 43 Jahre alten Test aus der Urzeit von MC-fähigen Phonopres als persönliche Referenz?
Das Ding hat ja nicht einmal Loadbuchsen zur Anpassung der Systeme.
Gut kann man über Y-Kabel oder Einlöten auch korrigieren aber wer kauft so etwas heute noch freiwillig?

Geht´s nur um den Preis?
mkoerner
Inventar
#7 erstellt: 19. Jan 2026, 10:08
Verstehe ich richtig das du keine Phonovorstufe sondern einen mc-prepre / Headamp suchst?

Da würde ich nichts aktives aus grauer Vorzeit kaufen, das geht heute rauschärmer und mit weniger Signalimpact. Wobei ich nicht behaupten will das alle Schaltungen aus der Zeit Schrott sind aber das sind eher empfindliche Schaltungen und die sind halt doch auch schon älter....

Ich empfehle den hier:

Harmonious Audio
MC Head Amplifier
MPA-1a

Eine alte Schaltung mit aktuellen Mitteln ordentlich aufgebaut.

Taucht recht regelmäßig neu auf Ebay für weniger als 100€ und ist sowohl ordentlich verarbeitet, als auch Rauscharm und klingt wirklich gut, gefällt mir jedenfalls besser als meine Lundahls...

Gibt auch noch mehr Besitzer hier im Forum. Es gibt auch einen Leach/Lee Thread hier im Forum der eine noch bessere / Modifizierte Variante der Schaltung aus dem Harmonious bespricht.

Edit: Forum verwechselt, Thread und Besitzer im Nachbarforum....
.
Wenn dir der Kenny gefällt, dann lass uns wissen was du davon hältst.

Mike


[Beitrag von mkoerner am 19. Jan 2026, 10:48 bearbeitet]
Klaus_N
Inventar
#8 erstellt: 19. Jan 2026, 20:00
Wenn ein pre-preamp gesucht wird, könnte der Aikido Xono von Herrn Otto interessant sein.
Gibt es auch Berichte zu in besagtem Nachbarforum.
bielefeldgibtsnicht
Inventar
#9 erstellt: 19. Jan 2026, 22:56
Woher stammt eigentlich die Überzeugung, dass neue Geräte besser klingen und womit lässt sich das begründen?

Ich erhalte den KHA-50 von jemand, der auch meinen Verstärker überholt und revidiert hat. Es ist ein Kenwood KA-601.
Ich hätte kein Problem, ihn mit einem 10.000,- € Mcintosh Verstärker zu vergleichen. Mit einem aktuellen Luxman Verstärker konnte ich ihn vergleichen:
Kein Bedarf zu tauschen.
Ich habe auch andere "alte" Verstärker gehört, Beispiel: Quad 405-2 Endstufe; Besser wird sehr schwierig und sehr teuer.

Ich konnte in Ruhe einen HiFi-Zeile revidierten Harman HK-6500 hören: Ich schätze unter 2.500,- € stellt mir kein Händler ein klanglich gleichwertiges Neugerät vor, der Phonozug ist dann entweder gar nicht vorhanden ode kann dem Harman nicht das Wasser reichen.
Und diese ganzen Class-D Verstärker können mir gestohlen bleiben.

Und alle Röhrenverstärker basieren letztlich auf alten Schaltungen.

Und in dem angesprochenen Uralt Test der Phono-Pres befand sich auch schon der Ortofon T-30. Der kann dem Kenwood nicht am Lack kratzen.

Gerd
Al1969
Inventar
#10 erstellt: 20. Jan 2026, 06:51
Es geht darum, dass der KHA-50 nicht so einfach per Umschalten an den Tonabnehmer anpassbar ist.
Du gehst also vom vom Tonabnehmer mit möglicherweise nicht passendem Abschluss in den KHA-50 und von diesem in den Phonoeingang mit unbekannter Impedanz. Das geht seit langem besser und bequemer.
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