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Thorens 147 mit TP62 Tonarmendrohr

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schlogi
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Apr 2005, 20:52
Moin!

Ich habe nun seit einiger Zeit einen Thorens TD 147 bei mir stehen, den ich aber wegen folgendem Problem nicht benutze (benutzen kann).
An dem Plattenspieler ist ein TP62 Tonarmendrohr montiert, obwohl das ja eigentlich ein TP63 sein sollte. Und genau da liegt nun das Problem: das Headshell vom TP62 ist niedriger als das beim TP63. Wenn ich nun die Nadel auf die Schallplatte lege, dann steht der Arm so schräg nach oben, dass fast (gaaaanz knapp) das Gehäuse des Tonabnehmers auf der Platte schleift. Ich kann den Tonarm zwar in der Höhe verstellen, aber nur ein paar Millimeter. Das reicht nicht aus, um den Tonarm in eine waagerechte Position zu bekommen.
Hat jemand Erfahrung mit dem 147er und vielleicht auch noch mit dem besagten TP62 Tonarmendrohr. Ich würde mir ja eigentlich gern ein TP63 kaufen, aber bei ibä ist das Angebot zur Zeit recht dünn gesät. Und wenn, dann muss man verdammt viel Geld auf den Tisch legen. Vom TP64 von Rolf Kelch ganz zu schweigen...
Für den Klang ist es ja nicht so optimal, wenn der Tonarm nicht waagerecht aufliegt.

MfG Gordon
AR9-lover
Stammgast
#2 erstellt: 07. Apr 2005, 07:41
Hi,

den 147er hatte ich im speziellen noch nicht vor mir - aber diverse andere Thorens.

Wenn Dein 147er die dicke Thorensmatte (4-5 mm stark) hat - würde ich einfach mal eine dünnere Matte versuchen. Ansonsten bleibt Dir wohl nur der Kauf eines TP63 (anm. wurde auch auf TD104/105 verbaut - manchmal defekt für kleine Mark zu bekommen) oder eines niedriger bauenden Systems.

Gruß
Marc
schlogi
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 07. Apr 2005, 10:35
Danke für Antwort.

Das mit der Matte könnte vielleicht ein bißchen was bringen. Ich hab noch mal ein wenig rumprobiert und siehe da: den Tonarm hinten höher gestellt und auch den Tonarmlift höher. Jetzt hat das Tonabnehmergehäuse wenigstens schonmal einigen Abstand zur Platte. Aber waagerecht ist der Arm immmer noch nicht.

Wo ich grad mal dabei bin:
An dem Arm ist ein Ortofon M10P System befestigt. Kennt das jemand? Ich konnte da bisher fast nichts zu finden. Ich bin im Moment am überlegen, mir ein neues System zu kaufen. Ein günstiges, so in der Größenordnung Audiotechnica AT110E. Ist das (alte) Ortofon etwa in der selben Preisklasse? Ich höre hauptsächlich Rock und Metal. Kann man da ein bestimmtes System in dieser Preisklasse empfehlen (At110E, Ortofon OM10 Super, Grado Prestige Black)?

Viele Fragen...

MfG Gordon
fred-mollin
Neuling
#4 erstellt: 02. Feb 2009, 00:08

schlogi schrieb:
Vom TP64 von Rolf Kelch ganz zu schweigen...

Ist der TP64 denn Baugleich zu dem TP63? Ich dachte da bestehen ähnliche Unterschiede wie zu dem 62er?


[Beitrag von fred-mollin am 02. Feb 2009, 00:08 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 02. Feb 2009, 10:50
Hallo!

Mit dem TP-63 gewinnst du ca 2 Millimeter und der Überhang verschiebt sich von 14,4 auf 16,4 Millimeter. Der Unterschied reicht aus um z.B. ein OM(B)- oder VM-System absolut waagrecht einbauen zu können. Allerdings hatte die leichte Schrägstellung nur bei stark verwellten Schallplatten negative Auswirkungen bei den VM-Systemen, da setzten diese schon mal mit der Hinterkante auf.

Ein ganz ähnliches Problem hatte ich mit einem TD-145 MKII der von Haus aus mit dem TP-62 ausgestattet ist. Mit dem Original TP-62 Rohr kann man aber -zumindestens beim TD-145 MKII-, Systeme wie das Shure M97xE oder Grado Prestige Silver waagrecht verschrauben. Allerdings lassen sich die Verhältnisse des TD-145 MKII nicht eins zu eins auf den TD-147 übertragen, beim TD-145 MKII ist Serienmäßig eine wesentlich dünere Gummiauflage dabei.

Der Erwerb eines TP-63 Tonarmrohres bleibt dir wohl auf Dauer nicht erspart. -Es sei denn du wechselst gleich den ganzen Plattenspieler gegen ein anderes Gerät aus-.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 02. Feb 2009, 10:50 bearbeitet]
rkb
Stammgast
#6 erstellt: 02. Feb 2009, 12:52
Ich würde anstelle der dicken Plattentellerauflage eine dünne Filzauflage empfehlen.

Und schau mal nach, ob da mit dem Tonabnehmer noch ein Diastanzplättchen verbaut wurde.
rkb
Stammgast
#7 erstellt: 02. Feb 2009, 13:39
Eine weitere Ursache könnte auch sein, dass der Plattenteller zu hoch eingestellt ist.
Messe mal den Abstand Chassis zum Plattenteller
6 mm genügen auch
WenigWatt
Stammgast
#8 erstellt: 02. Feb 2009, 15:49
Hallo,
rkb schrieb:
Eine weitere Ursache könnte auch sein, dass der Plattenteller zu hoch eingestellt ist.
Messe mal den Abstand Chassis zum Plattenteller
6 mm genügen auch

Das verstehe ich nicht, weil sich Tonarmbasis und Tellerlager auf dem selben Subchassis befinden. Egal wie groß der Abstand zwischen Teller und Topplatte auch sein mag, wird sich die Tonarmhöhe in Relation zur Telleroberfläche nicht ändern.
Gruß Micha
WenigWatt
Stammgast
#9 erstellt: 02. Feb 2009, 15:54
Hallo,
falls es sich um ein Exemplar mit einem Durchmesser der Tellerachse von 7mm handelt,so könnte die Position des Subtellers auf der Achse nicht korrekt sein
Gruß Micha
rkb
Stammgast
#10 erstellt: 02. Feb 2009, 17:41

WenigWatt schrieb:
Hallo,
rkb schrieb:
Eine weitere Ursache könnte auch sein, dass der Plattenteller zu hoch eingestellt ist.
Messe mal den Abstand Chassis zum Plattenteller
6 mm genügen auch

Das verstehe ich nicht, weil sich Tonarmbasis und Tellerlager auf dem selben Subchassis befinden. Egal wie groß der Abstand zwischen Teller und Topplatte auch sein mag, wird sich die Tonarmhöhe in Relation zur Telleroberfläche nicht ändern.
Gruß Micha


Stimmt auffallend, wird nichts bringen.

@schlogi
Hab an nem 147 auch ein TP 62 mit AT-13EaX System und dicker Matte.
Den Tonarm kann man ca. 5mm herausziehen, was eigentlich genügen müsste.
Allerdings ist dieser Eingriff nicht ganz so einfach, da ebenso die Sichel für die Endabschaltung mit angepasst werden muss.

Übrigens, das mit der Filzauflage würde ich ausprobieren.
Es gibt viele Vinylliebhaber die fest der Meinung sind, dass der Sound mit Filzmatte besser wäre - nicht so dumpf.


[Beitrag von rkb am 02. Feb 2009, 17:47 bearbeitet]
fred-mollin
Neuling
#11 erstellt: 03. Feb 2009, 13:56

fred-mollin schrieb:

schlogi schrieb:
Vom TP64 von Rolf Kelch ganz zu schweigen...

Ist der TP64 denn Baugleich zu dem TP63? Ich dachte da bestehen ähnliche Unterschiede wie zu dem 62er?

Da ich selbst gerade am Basteln bin und mich diese Frage brennend interessiert, möchte ich noch mal nachhaken: War mit "TP64" der Tonarm TP 16 Mk. IV gemeint? Die Bezeichnung TP64 ist mir bislang zumindest in den Thorens Manuals noch nie begegnet. Gibts die Tatsächlich? Und wenn ja, hat der dann im Unterschied zum TP 16 Mk. IV ein wechselbares Tonarmrohr?


[Beitrag von fred-mollin am 03. Feb 2009, 13:57 bearbeitet]
Holger
Inventar
#12 erstellt: 03. Feb 2009, 14:46
Das TP64 ist ein dem TP63 nachempfundenes Wechsel-Armrohr für den TP 16 II/III. Es ist allerdings etwas schwerer, sodass die eff. Masse des Armes ca. 11,5g beträgt (wenn ich mich jetzt richtig erinnere). Außerdem hat es Langlöcher, damit man Halbzollsysteme auf "normale" Art und Weise befestigen kann, beim TP63 geht das ja nur mit speziellen Schräubchen und nur von unten.
fred-mollin
Neuling
#13 erstellt: 03. Feb 2009, 16:32

Holger schrieb:
Das TP64 ist ein dem TP63 nachempfundenes Wechsel-Armrohr für den TP 16 II/III. Es ist allerdings etwas schwerer, sodass die eff. Masse des Armes ca. 11,5g beträgt (wenn ich mich jetzt richtig erinnere). Außerdem hat es Langlöcher, damit man Halbzollsysteme auf "normale" Art und Weise befestigen kann, beim TP63 geht das ja nur mit speziellen Schräubchen und nur von unten.

Aha. Danke für die Info. Weißt Du eventuell noch in welchen Jahren TP64 auf den Markt kam? Bzw. mit welchen Modellen der ausgeliefert wurde? (Auf den einschlägigen Thorens-Seiten findet sich dazu leider gar nichts)


[Beitrag von fred-mollin am 03. Feb 2009, 16:32 bearbeitet]
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