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Thorens TD 147

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Autor
Beitrag
Baash
Inventar
#1 erstellt: 19. Dez 2011, 22:45
Hallo,

Habe mir den Spieler gebraucht gekauft, laut Verkäufer generalüberholt und mit neuem Riemen. Ich selbst kenne mich mit Plattenspielern null aus, da ich als 78er Jahrgang eher mit Kassetten und CDs aufgewachsen bin.

Aber durch meinen Vater kenne ich auch Platten seit meiner Kindheit, und jetzt habe ich mir endlich einen Plattenspieler gekauft, um die alten Platten meines verstorbenen Vaters spielen zu können.

Erst wollte ich mir einen neuen Spieler von Pioneer holen, dann riet man mir aber dazu besser das Geld in etwas altes und legendäres zu investieren. So kam ich jetzt zum Thorens TD 147.

Das Gerät hat mich nun umgerechnet 250€ gekostet, inkl. Neutrik-Stecker, einem stärkeren Netzteil und einem Systems Audio Technica AT95E. Ich hoffe erst mal der Preis geht in Ordnung und ich habe da etwas gutes gekauft.

Gehört der Spieler nun eigentlich an den Phnonoanschluss, oder an AUX? Man liest mal dies, mal das. Ich habe einen Denon 3808A.

Gibt es sonst noch etwas was ich beachten muss, bevor ich mit dem Spieler loslegen kann? Und wie reinigt man am besten die alten Platten?
unterberg
Stammgast
#2 erstellt: 19. Dez 2011, 22:57
Er gehört an den Phono-Eingang!


Viel Spaß und Gruß

Frank
ThatsSoul
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 20. Dez 2011, 09:55
Hallo, Spieler ist sehr gut, eventuell könne Dir später mal ein neues, besseres Abtastsytem.
Achte darauf, dass die Abtastnadel sauber ist, mit Bürste von hinten nach vorne streichen, Platten reinigst Du mit einer Carbonbürste (kleines Geld beim ....B.y,stark verschmutzte Platten nass, preiswert mit einer "Knosti"
(mechanische Plattenwaschmaschine)
Vor Inbetriebnahme Deines Thorens sollten die Grundeinstellungen vorgenommen sein,der Plattenspieler sollte im "Wasser"stehen (gerade) nach Bodenbeschaffenheit auf einer Halterung an der Wand befestigt sein.( Trittempfindlichkeit, z. B. Dielenboden)
Mit den Grundeinstellungen meine ich, Auflagekraft u. Antiskating.
Unter Umständen wurde Dir mit diesem Gerät eine BDA mitgegeben, sonst forsche hier durch das Forum.

Viel Spass beim Plattenhören,

Hartmut
Baash
Inventar
#4 erstellt: 20. Dez 2011, 16:17
Der VK meint das Auflagegewicht des Tonabnehmers sollte zwischen 2 und 2,5 Gramm liegen.
bouler1
Stammgast
#5 erstellt: 20. Dez 2011, 17:04
1,8g(18mN) laut Hersteller
Baash
Inventar
#6 erstellt: 20. Dez 2011, 17:28
Und wo stellt man das ein? Ist da ein kleiner Hebel oder so? Eine BDA ist leider nicht dabei, habe jetzt auch kein Dokument gefunden.
ThatsSoul
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 20. Dez 2011, 18:32
Hallo, vermutlich ist als Tonarm der Tp 16 verbaut, über dem hinteren Ende des Tonarmes befindet sich schwarzes Rändelrad mit einer Scala.
Damit wird die Auflagekraft eingestellt.
Am hinteren Tonarm rechts befindet sich der Einstellbereich für das Antiskating.




Nochmals Spass und Grüsse,

Hartmut
unterberg
Stammgast
#8 erstellt: 20. Dez 2011, 19:37
Holger
Inventar
#9 erstellt: 20. Dez 2011, 20:06
Guckst du hier >>> Einstellung TP16
Fhtagn!
Inventar
#10 erstellt: 20. Dez 2011, 20:30

Gibt es sonst noch etwas was ich beachten muss, bevor ich mit dem Spieler loslegen kann?


Bevor du richtig loslegst, solltest du das AT-95e wegwerfen. Das System ist der reine Müll.
Um ein AT-95e zu betreiben, hätte auch ein 10€ Plastikdreher vom Flohmarkt gereicht.


Haakon
boozeman1001
Inventar
#11 erstellt: 20. Dez 2011, 21:30
Naja, sooo schlecht ist das AT 95 nun auch wieder nicht.
Klar, gegen ein AT 120 oder ein Denon DL 110 usw. kommt es nicht an, aber für das Geld (ca. 19 Euro) kann man kaum etwas besseres kaufen.
Und wenn man Glück hat, bekommt auch eines der besseren aus der Produktion, da die Qualität (vor allem der Nadeln) offenbar stark streut.

Aber: Highend geht definitiv anders...
Baash
Inventar
#12 erstellt: 20. Dez 2011, 21:42
Ich will jetzt auch nicht zum ultimativen Plattenhörer aufsteigen. Ich wollte nur einen guten Spieler um die alten Platten meines Vaters mal spielen zu können. Und da wollte ich jetzt keinen Plastikbomber kaufen, sondern wenn etwas anständiges.

Was diese ganzen Einstellungen rund um das ausbalancieren ect. soll weiss ich gar nicht, ob ich die Unterschiede raushören würde weiss ich genauso wenig.

Ich lasse mich einfach mal überraschen. Noch mal 100€ in ein besseres Tonabnehmersystem zu investieren ist aber doch zu viel des Guten.

Morgen oder Donnerstag sollte ich den Spieler bekommen.
Fhtagn!
Inventar
#13 erstellt: 20. Dez 2011, 21:43
Eine solide Grundlage ist ja nun vorhanden, Upgraden kann man da immer noch.

waldwicht
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 20. Dez 2011, 21:51
zum vaters alte platten anhören wird das system wohl reichen. der dreher reicht jedenfalls locker, ein sehr schönes gerät! wenn er infiziert vom vinyl ist kommt das neue system später so oder so.. aber darüber muss man ja jetzt noch nicht nachdenken.

gruß

andreas
Baash
Inventar
#15 erstellt: 20. Dez 2011, 21:53
Genau, wichtiger wird wohl erst mal sein die Platten ordentlich zu reinigen. Das sind Platten im Bereich 50er - Ende 80er. Standen nun seit über 20 Jahren unbenutzt im Regal, da mein Vater Anfang der 90er auf die CD umgestiegen ist.

Viele sind unglaublich verstaubt.
waldwicht
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 20. Dez 2011, 22:06
dann solltest du dir eventuell eine knosti besorgen. ist nicht teuer und infos zu mischungen für die flüssigkeit gibt es hier im forum und google genug.
juergen1
Inventar
#17 erstellt: 21. Dez 2011, 04:11
Hallo,
Bedienungsanleitung findest Du hier: Vinylengine

Schablone zur Tonabnehmerjustage:Schablone
Die Originalnullpunkte sind: 61/120,3. Alternativ würde ich die nach Schön empfehlen.

Wegen Ersatzriemen und Lageröl oder sonstiger Probleme würde ich mich an joel wenden.

Gruß
Jürgen
Holger
Inventar
#18 erstellt: 21. Dez 2011, 06:38

Baash schrieb:
Standen nun seit über 20 Jahren unbenutzt im Regal, da mein Vater Anfang der 90er auf die CD umgestiegen ist.

Viele sind unglaublich verstaubt.


Da habe ich auch etliche. Verstaubt sind aber nur die Außenhüllen, nicht die Platten. Die sehen aus wie neu...
Die Platten deines Vaters standen doch bestimmt auch nicht lose im Regal, oder?
Baash
Inventar
#19 erstellt: 21. Dez 2011, 11:32

Holger schrieb:

Baash schrieb:
Standen nun seit über 20 Jahren unbenutzt im Regal, da mein Vater Anfang der 90er auf die CD umgestiegen ist.

Viele sind unglaublich verstaubt.


Da habe ich auch etliche. Verstaubt sind aber nur die Außenhüllen, nicht die Platten. Die sehen aus wie neu...
Die Platten deines Vaters standen doch bestimmt auch nicht lose im Regal, oder?


Die waren schon in den Hüllen, aber mein Vater ist damit früher leider nicht sonderlich gut umgesprungen. Er hat es also nicht wie einen Schatz behandelt.

Frisch geölt und ein neuer Riemen gehörten zum Kauf dazu. Ist also alles schon erledigt.
Baash
Inventar
#20 erstellt: 21. Dez 2011, 11:48

juergen1 schrieb:
Hallo,
Bedienungsanleitung findest Du hier: Vinylengine

Schablone zur Tonabnehmerjustage:Schablone
Die Originalnullpunkte sind: 61/120,3. Alternativ würde ich die nach Schön empfehlen.


Wenn ich mir das anschaue versteh ich erst mal nur Bahnhof. Was passiert denn wenn ich den Spieler einfach benutze ohne das alles penibel genau zu justieren?

Das hat doch früher auch nicht jeder gemacht. Wusste gar nicht dass Plattenspieler so viel komplizierter als CD-Player sind.


[Beitrag von Baash am 21. Dez 2011, 11:48 bearbeitet]
Baash
Inventar
#21 erstellt: 21. Dez 2011, 19:00
So, der Spieler ist nun angeschlossen und läuft. Die beiden neuen Platten die ich gekauft habe klingen fantastisch. Aber die alten Platten von meinem Vater kratzen sich zu Tode, so macht das hören keine Freude.

Sie sind aber nicht übel verkratzt, und so arg verdreckt sind sie nicht. Woher kommt das? Ist das so fein, dass man es nicht zwingend sehen muss?

Und mit diesem Knosti kann ich die Platten wieder knacks und kratzfrei bekommen?

Das sind um die 300 Platten, wie soll ich die alle säubern?
waldwicht
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 21. Dez 2011, 19:03
mit der knosti ist das recht viel aufwand. praktischer und kostspieliger is da ne vollwertige plattenwaschmaschiene..
Baash
Inventar
#23 erstellt: 21. Dez 2011, 19:12
Das ist mir dann doch etwas zu teuer wie ich gerade feststellen musste.

Hätte auch nicht gedacht dass die alten Platten so derartig knacksen und kratzen.

Habe mir wie gesagt zwei neue Platten gekauft. Florence and the Maschine und eine von den Peppers, und die klingen wie gesagt fantastisch.

Wenn ich die alten Platten aber nicht zumindest zu 90% auf das Level bekomme, nützt mir das Teil ja nicht viel.
waldwicht
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 21. Dez 2011, 19:25
waschen bringt sehr viel bei alten platten. du wirst überrascht sein.
beachten musst du aber das neue pressungen viel hochwertiger sind als die meisten alten. heute ist fast alles auf 180g, die platten haben klingen auch meist besser da mehr tiefton vorhanden ist, bass nimmt viel platz weg, deswegen sind viele alte sachen ehen nicht so schön da man viel drauf bekommen wollte.
Baash
Inventar
#25 erstellt: 21. Dez 2011, 19:33
Das mag wohl stimmen, aber ich möchte einfach gern die alte Musik genießen. Ich habe auch viele Kassetten von meinem Vater, vor allem 80er Musik. Kassetten haben nun wahrlich nicht den besten Klang, aber ich genieße sie dennoch. Mit meinem Denon 3808A kann man da auch einiges an Quali rausholen.

Aber wenn es kratzt und knackst, geht der Hörspaß natürlich in den Keller.

Als ich vorhin aber Florence and the Machine hörte, vor allem das Lied You've got the Love, bin ich bald vom Sofa gekippt. Ich hätte wahrlich nicht erwartet dass eine Platte so gut klingen kann.

Kann man die alten Platten nicht erst mal mit Hausmittel reinigen? Nur mal zum Test. Wasser, Pril, ein Tuch mit dem man auch Plasmabildschirme reinigen kann.

Eine echte Reinigungsmaschine kann ich mir nicht leisten. Das ist echt zu viel. Erreicht man mit der Knosti denn keine solch gute Reinigung, dass das kratzen verschwindet?
waldwicht
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 21. Dez 2011, 19:39
in der regel reicht eine knosti, wenn nicht mit dem ersten waschgang dann im zweiten. es ist halt nur ein haufen arbeit. aber du könntest ja so vorgehen das du zuerst einmal die für dich interessantesten platten reinigst. muss ja nicht alles aufs mal sein.
Baash
Inventar
#27 erstellt: 21. Dez 2011, 19:46
Stimmt. Hier in der Nähe ist aber ein Laden bei dem man die Platten waschen kann. Da rufe ich morgen mal an was das genau kostet. Da könnte ich dann ja bei 1-2€ pro Platte schon mal 10-20 Platten reinigen lassen.

Ich kann jetzt eh nicht sofort alle 300 Platten hören, das geht zeitlich nicht. Und das Angebot an neuen Platten ist ja doch recht dünn wie mir Amazon zeigt.

Trotzdem schön Musik mal auf solch klassische Weise zu hören. Als ich vorhin eine Platte hörte und auf ein Foto meines im Jahr 2010 verstorben Vaters schaute, kamen mir plötzlich die Tränen.

Er ist nun sicherlich sehr erfreut darüber, dass sein Sohn nun auch einen Plattenspieler besitzt.
Baash
Inventar
#28 erstellt: 21. Dez 2011, 21:44
Habe jetzt mal zwei Platten mit einem TFT/Plasma/LCD Reinigungs-Set behandelt, und selbst da hört man "danach" eine deutliche Verbesserung.

Ich denke wenn die Platten professionell gewaschen werden, sollten die wohl alle wieder hörbar sein.

Gibt es irgendwelche Empfehlungen für Onlineshops die ein gutes Sortiment aufweisen an alten und neuen Platten? Hier in der Stadt gibt es leider keinen Plattenladen.
Magister_Verbae
Inventar
#29 erstellt: 21. Dez 2011, 21:48
Dass die alten Platten so grausam klingen, hat meistens zwei Gründe.
Entweder ist da der Staub von gefühlten Jahrhunderten in der Rille verbacken (der Tonabnehmer "putzt" dann auch oft schon einen Teil davon heraus, weder für Platte, noch für Tonabnehmer sehr schonend) und/oder sie sind mal nass abgespielt worden. Wenn zweiteres zutrifft (meist durch ein enormes "Grundrauschen", "Grundknacken" erkennbar), dann hilft in der Regel nur eine intensive Wäsche.
Ich empfehle ja gerne die "Cheap Thrill" Variante (in der SuFu findest du da sicherlich 'ne Menge), Knosti hat so einen Fingerbrechfaktor, wenn man mehrere Platten waschen will

Als Reinigungsflüssigkeit hat sich hier im Allgemeinen (vor allem bei den Knostianern) eine individuelle Mischung aus reinem (destilliertem) Wasser und Isopropanol eingebürgert.

Kennst du discogs schon? Wenn nicht, unbedingt mal ansehen



Martin
Baash
Inventar
#30 erstellt: 21. Dez 2011, 21:53
Nass wurden die nie gespielt, das weiss ich. So was hat mein Vater nicht gemacht. Was er aber gern gemacht hat war seine Platten auf Partys mitzunehmen. Dort wurde getrunken, geraucht, und die Platten wurden selten in die Hüllen gelegt nach dem spielen.

Da befinden sich nun Platten aus den 60er, 70er und 80er Jahren, und dementsprechend staubig sind sie wohl auch. Gott sei Dank sind sie nicht übel zerkratzt.

Aber die Plattenpreise sind ja der reinste Horror. Teurer als CDs.
Magister_Verbae
Inventar
#31 erstellt: 21. Dez 2011, 22:00
Ah, Original Bier- oder Colareste aus den 70ern auf den Platten. Schön!
Da kann es natürlich auch so sein, dass die Platten mit den übelsten Party-Vinylfräsen abgenudelt worden sind, die Rillen dementsprechend ausgefahren vorliegen. Kann, muss aber nicht. Du hast ja selbst schon gemerkt, dass eine rudimentäre Reinigung schon Wunder wirken kann.

Ja, Vinyl ist oft teuer Je nach Seltenheit einer Platte steigert sich natürlich der Wert. Aber es gibt auch immer mal wieder Schnäppchen, die man machen kann. Sei das bei discogs und Co oder beispielsweise im AAA-Forum oder hier. Dann freut sich des Phonoliebhabers Herz.
Edith sagt: Auch auf Flohmärkten hat man manchmal Glück, da warten dann oft auch die wahren Schnapper auf einen.

LG

Martin


[Beitrag von Magister_Verbae am 21. Dez 2011, 22:01 bearbeitet]
boozeman1001
Inventar
#32 erstellt: 21. Dez 2011, 22:01
Also für neue Platten kann ich ArtPhoenix empfehlen.
Ist nicht der Billigheimer am Markt, aber dort gibt es viele Platten mit Klang- und Pressqualitätsbewertung.
Außerdem kannst Du die (neuen) Platten dort auch gleich professionell waschen lassen, sodass sie antistatisch sind.

Nein, ich bin weder verwand oder verschwägert mit dem Inhaber, aber habe dort sehr gute Erfahrungen gemacht.

Für gebrauchte Platten gibt es hier im Forum schon einen Thread, was man wo ganz gut kaufen kann. Einfach mal suchen.

Und: willkommen bei den Vinyl-Junkies...
Mimi001
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 21. Dez 2011, 22:05

Ich denke wenn die Platten professionell gewaschen werden, sollten die wohl alle wieder hörbar sein.


Ohne Dir den Spass verderben zu wollen, es könnte auch vergebene Liebesmüh sein.
Was ich natürlich nicht hoffe !
Ein kaputter, oder falsch justierter TA, ruiniert die Rillen dauerhaft.
Dies wäre also ein weiterer Grund für den Rauschteppich.
Baash
Inventar
#34 erstellt: 21. Dez 2011, 22:56
Also kaputt ist an dem Teil gar nichts. Den Tonarm justieren, das ist schon so eine Sache. Habe ihn jetzt einfach mal nach Gefühl ausbalanciert und die Auflegkraft auf 2.5 gestellt.

Die Nadel ist ja neu.

Aber eins ist heftig, Platten ziehen Staub ja geradezu magisch an. Selbst die neuen Platten fassen schon Staub vom reinen in der Hand halten.
Mimi001
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 21. Dez 2011, 23:02

Also kaputt ist an dem Teil gar nichts.

Ich wollte damit folgendes sagen:
Wenn z. Bsp. Dein Vater die Platten mehrere Jahrzehnte mit einem kaputten Tonabnehemer / Nadel gehört hat, dann nutzt Dir die beste Plattenreinigung nichts.
Die Rillen sind dann nicht (nur) verdreckt, sondern zerstört.

Baash
Inventar
#36 erstellt: 21. Dez 2011, 23:07
Ach so. Ne, das wohl nicht. Er hatte einen sehr guten Plattenspieler, das weiss ich noch aus Kindheitstagen. Das waren alles ordentliche Geräte. Tape-Deck, Verstärker und Plattenspieler. Leider existiert nur noch der Verstärker.

Anfang der 90er hat er sich dann eine Komplettanlage mit CD-Player gekauft, der dazu gehörige Plattenspieler war Plastikschrott, aber darauf liefen ganz wenige Platten, da die CD dann wesentlich interessanter war für meinen Vater.

Tja, und seit dem liegen die LPs im Regal und haben darauf gewartet wiederentdeckt zu werden.

Es ist jetzt auch nicht so dass er dauernd alle Platten wohin geschleppt hat, aber es kam halt vor. Ich weiss leider nicht wie sehr manche gelitten haben. Das ist halt der Nachteil an den Platten, sie sind sehr "zerbrechlich".
Magister_Verbae
Inventar
#37 erstellt: 21. Dez 2011, 23:16
Eben das wollten wir andeuten, dass dein Vater uU die Platten auf sog. Partyspielern hat abspielen lassen, die haben schon mehr Platten kaputt gekriegt, als man denken möchte
Aber ich drück' dir mal die Daumen, dass da nichts oder zumindest nicht viel passiert ist.

Zur Justage: Lies dich da unbedingt mal ein, zwischen dem Klang eines "so lala" justiertem System und einem richtig justiertem System liegen Welten! Und das ist durchaus nicht übertrieben gemeint.
Also, Tonarm ausbalancieren, AK richtig einstellen, danach Antiskating einstellen und -sehr wichtig- den Tonabnehmer richtig justieren (handelsübliche Schablone verwenden). Dabei ist die Justage des Tonabnehmers sicherlich der zeit- und nervenaufwendigste Punkt.

LG

Martin
Baash
Inventar
#38 erstellt: 21. Dez 2011, 23:31
Aber woher weiss ich es wann es richtig ausbalanciert ist, woher kenne ich die korrekte Auflagskraft?

Und die Schablone raffe ich auch nicht.

Habe hier echt alles mögliche stehen und alles quer miteinander verbunden. Aber bei einem uralten System wie einem Plattenspieler blicke ich irgendwie nicht durch.
unterberg
Stammgast
#39 erstellt: 21. Dez 2011, 23:32

Magister_Verbae schrieb:

Also, Tonarm ausbalancieren, AK richtig einstellen, danach Antiskating einstellen und -sehr wichtig- den Tonabnehmer richtig justieren (handelsübliche Schablone verwenden).

Und - bitte in umgekehrter Reihenfolge vorgehen...

Gruß Frank
juergen1
Inventar
#40 erstellt: 22. Dez 2011, 01:54

Baash schrieb:
Hier in der Nähe ist aber ein Laden bei dem man die Platten waschen kann. Da rufe ich morgen mal an was das genau kostet. Da könnte ich dann ja bei 1-2€ pro Platte schon mal 10-20 Platten reinigen lassen.

Das ist eine sehr gute Idee.
Und besorg Dir unbedingt auch gleich neue Innenhüllen für die gereinigten Platten! Wahrscheinlich wird man Dir das in dem Laden sowieso empfehlen.
Wegen der Justierschablone: Lies Dir die Anleitung nochmal in aller Ruhe durch. Setz den Tonabnehmer einfach mal zur Probe auf die Schablone; erstmal ohne irgendwas zu verstellen. Vielleicht wirds dann klarer.
Gruß
Jürgen
Magister_Verbae
Inventar
#41 erstellt: 22. Dez 2011, 12:30
Frank, entschuldige, es war spät, ich habe schnell etwas eingetippt

Natürlich muss das die Reihenfolge haben: System einbauen, AK einstellen (inkl Tonarm ausbalancieren und Skala "nullen"), System justieren, Tonarmhöhe einstellen (falls möglich), und erst jetzt das AS.
Stimmen wir jetzt wieder einigermaßen überein?


Aber woher weiss ich es wann es richtig ausbalanciert ist, woher kenne ich die korrekte Auflagskraft?

Und die Schablone raffe ich auch nicht.


Benutz' doch mal die Suchfunktion, es gibt schon viele -hervorragende- Anleitungen. Danach sollte vieles klarer sein.
Welche Schablone verwendest du denn?



M.
Baash
Inventar
#42 erstellt: 22. Dez 2011, 13:51
Also im Moment noch gar keine, weil ich gar nicht weiss wo die Nullpunkte sein sollen.

Wohnt denn hier niemand in der Umgebung Düsseldorf der mir mal helfen könnte?

Habe mir jetzt erst mal ein paar neue Platten bestellt.

Michael Jackson - Thriller 25 Anniversary Picture-Vinyl
Superheavy - Suberheavy
Florence+the Machine - Ceremonials
Amy Winehouse - Back to Black
Adele - 21
Nickelback - Dark Horse
Pink Floyd - Wish you were here

Und bekommen habe ich schon

Florence+the Machine - Lungs
Red Hot Chilli Peppers - Californication

Ich muss total verrückt sein.
waldwicht
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 22. Dez 2011, 14:08
das klingt gut, willkommen bei den vinylsüchtigen!

gruß

andreas
Baash
Inventar
#44 erstellt: 22. Dez 2011, 14:29
Danke.

Dabei bin ich schon in zwei Suchti-Clubs, die sind schon teuer genug.

Aber macht einfach Freude Musik auf Platten zu hören. Allein schon das auflegen einer Platte ist ein ganz anderes Gefühl als eine CD in den Player zu legen.

Allerdings werde ich der CD jetzt nicht entsagen. Sie werden bei mir koexistieren.

Aber jetzt mit dem neuen (alten) Plattenspieler liegt die Präferenz natürlich erst mal auf dem schwarzen Gold.
waldwicht
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 22. Dez 2011, 14:35

Baash schrieb:
Allerdings werde ich der CD jetzt nicht entsagen. Sie werden bei mir koexistieren.


das macht sinn, vorallem da es maches nur auf cd gibt und ein paar sachen sogar nur auf vinyl. ich halte es da genau so.
Baash
Inventar
#46 erstellt: 22. Dez 2011, 15:20
Welcher Künstler veröffentlicht denn nur auf LP?

So, By the Way von den Peppers kam auch noch zur Bestellung hinzu.
Baash
Inventar
#47 erstellt: 22. Dez 2011, 18:21
Boah die Platten sind ja schneller voller Staub als das ich sie in die Hülle legen kann. Die gestern erhaltene Platte hat vorhin schon hörbar gekratzt, habe sie dann mit einem feinen Tuch und etwas Reinigungsflüssigkeit gesäubert, dann war es weg.

Muss mir wohl schnell eine Carbonbürste kaufen.
waldwicht
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 22. Dez 2011, 18:26
ja, eine bürste ist definitiv zu empfehlen, ich nutze sie bei jeder platte die ich auflege vorher.
Baash
Inventar
#49 erstellt: 22. Dez 2011, 18:28

waldwicht schrieb:
ja, eine bürste ist definitiv zu empfehlen, ich nutze sie bei jeder platte die ich auflege vorher.


Und wie?

Platte drehen lassen und die Bürste fein aufsetzen?

Habe mal mit einem sehr hellen Kamerablitzlicht auf die Platte geleuchtet, da sieht man erst mal was in den feinen Ritzen für Staub sitzt.

Dagegen kann man ja gar nichts machen, außer man zieht um in ein staubfreies Labor.

Platten sind schon ganz schön zickig.


[Beitrag von Baash am 22. Dez 2011, 18:29 bearbeitet]
waldwicht
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 22. Dez 2011, 18:36
ich habe mir angewöhnt die bürste zu benutzen wenn ich die platte mit vier fingern von unten in der mitte und mit dem daumen am rand halte.
so kann ich sie schräg halten und den staub der ja von der bürste mehr zusammengeschoben als aufgenommen wird von der platte schieben.
immer in rillenricthung bürsten.

danach in einer geschickten drehung mit beiden händen am rand greifen und auflegen.
ich denke aber das kann jeder so machen wie er will
Baash
Inventar
#51 erstellt: 22. Dez 2011, 18:47
Sehr interessant.

Mal sehen wie ich es dann machen werde. Ich hasse Staub, auch schon bevor ich LPs gespielt habe.
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