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Analog/Digital Wandeln: Aussteuerung?

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Beitrag
BarFly
Stammgast
#1 erstellt: 05. Okt 2005, 08:32
Hallo,

wie so viele bin ich auch dabei, etliche meiner analogen Schätzchen ins digitale Format zu wandeln. Immer wieder passiert es aber, das einiges an Zeit kaputt geht weil man beim Aufnehmen den Headroom zu knapp kalkuliert hat und man eine übersteuerte Aufnahme wegschmeissen kann.
Da meine Soundkarte digital (vom digitalen CdPlayer Ausgang beispielsweise) 1:1, ohne Aussteuern kopiert und auf die Platte schreibt, hab ich mir überlegt ob man die Wandlung nicht schon vorher machen kann? Und die Soundkarte dann lediglich noch fürs 'durchschieben' der Bits auf die Festplatte zuständig ist.
Wie machen das eigentlich die A/D Wandler. Die muss man doch nicht aussteuern?
Welche würden denn in Frage kommen?
richi44
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 05. Okt 2005, 11:40
Natürlich muss ein AD-Wandler ausgesteuert werden. In der Studiotechnik wird bei einem Peaklevel von +6 dBU ein Headroom von 6 dB berücksichtigt, das bedeutet, dass der Wandler 0dBFS bei einem Eingangspegel von +12 dBU hat.

Wenn Du also Platten überspielen willst, musst Du zuerst jede Platte auf die lauteste Stelle absuchen und bei dieser dann den Wandler auf 6 dB Headroom aussteuern. Ob das nun an der Soundkarte geschieht oder mit einem separaten Wandler, spielt keine Rolle. Dieses "bereinigte" Signal kannst Du dann auf die Festplatte aufzeichnen und nachträglich "normalisieren", um die maximale, unverzerrte Aussteuerung hinzubekommen.
BarFly
Stammgast
#3 erstellt: 05. Okt 2005, 12:16
Hallo,

danke schon mal für die Antwort.
Also ums austeuern komm ich nicht rum, hätte mich schon gewundert. Wär auch zu geschickt gewesen :hail.
Digitalisieren bleibt halt zeitaufwendig.
silberfux
Inventar
#4 erstellt: 05. Okt 2005, 13:05
Hans:

Das Aussteuern ist bezüglich des Zeitaufwandes noch das geringste

Übrigens benutze ich einen externen A/D-Wandler "für Arme", nämlich einen CD-Audio-Recorder vom Typ Traxdata 900 (weitgehend baugleich Philips 870/880). Von da aus geht es in den digitalen Eingang der Soundkarte. Man kann auch einen DAT-Recorder o.ä. benutzen. Deutlich besser als meine Soundkarte. Aussteuerung passiert dann in der Tat am CDR. Aufnahme mit WaveLab lite, Nachbearbeitung (Entknistern, Entknacksen, usw.) mit WavePurity. Mit den Ergebnissen bin ich sehr zufrieden. Probleme gibt es bei der Digitalisierungsgemeinde nicht selten mit zu geringer Ausgangsspannung des Rec out Ausgangs, so dass man nicht zur Vollaussteuerung kommt. Da hilft dann nur ein skalierbarer Vorverstärker (z.B. hormann supa).

Gruß Silberfux
BarFly
Stammgast
#5 erstellt: 05. Okt 2005, 13:53
Hallo,

@Silberfuchs
wo steuerst Du aus? Mit dem CDRec, oder?
silberfux
Inventar
#6 erstellt: 05. Okt 2005, 19:02
Barfly:

Ja, mit dem CDR. Gibt eigentlich selten ein Problem. Geringfügige angezeigte Übersteuerungen verzeiht das System, so dass man ruhig etwas mutig sein kann. Ein professioneller Wandler ist mir zu teuer. Alternativ gibt es wohl gute Soundkarten für ca. 100 €, die ich aber bisher nicht probiert habe, weil ich mit der bisherigen Kette zufrieden bin.

Gruß Silberfux
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