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Wahl der Kassetten

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koltu
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 18. Okt 2003, 06:57
Hallo,
habe das Nakamichi BX-300E.
Jetzt würde mich sehr interessieren, welche Kassetten bei Aufnahmen welchen Vorteil haben.
Es gibt doch einige verschiedene Sorten.
Und wann sollte ich Dolby B oder C beim Aufnehmen einsetzen.
Ist das auch von der Kassette abhängig oder nur von der Afnahmequelle?
Danke und viele Grüsse
Jazzy
Inventar
#2 erstellt: 18. Okt 2003, 11:12
Hi!
Metal-Cassetten sind meist am Besten. Ansonsten Chromsubstitute.Dolby C verwenden.Ausnahme: Kassetten fürs Autoradio,da evtl ohne Dolby oder Dolby B.
DOSORDIE
Inventar
#3 erstellt: 18. Okt 2003, 15:07
Ich kenne das Gerät, ein Freund von mir hat das gleiche. Metallcassetten waren früher gut, als es sie nur teuer gab, jetzt gibt es aber nur noch schlechte Metallcassetten oder du hast Glück und es sind irgendwo teure im Ausverkauf (da bezahlst du aber bis 15 Euro pro Stck), bei den einfacheren Metallcassetten (TDK MA, Sony Metal XR oder die von Fuji, da fällt mir aber grad der Name nicht ein...) kannst du meistens vergessen, bei neueren TDK MA wellt sich das Band, wenn es nicht fest aufgewickelt ist, dadurch ist es mir schonmal passiert dass es sich im Gehäuse verkutzelt hat, die Cassette konnte ich wegschmeißen ausserdem habe ich bei der MA sowie bei der XR Spurlagenprobleme in Fremdgeräten, die machen sich vor allem bemerkbar wenn sie mit Dolby aufgenommen sind, da ist es besser, du nimmst gute Chrombänder, die kann man dann zwar nicht so hoch aussteuern, dadurch ist der Rauschfaktor höher, aber vom Dynamikverhalten sind sie ungefähr mit Metallbändern gleich zu setzen, in Nakamichi Tapedecks ist der Unterschied zwischen den 3 Bandsorten vom Frequenzgang sowieso ziemlich gering, oder es gibt gar keinen. Empfehlenswerte Chrombänder: Sony UX-S, Maxell XL II (S), TDK SA und BASF Chrome Maxima (die gibts aber meines Wissens nicht mehr), seitdem BASF EMTEC heißt sind die CS (Chrome Super II) auch besser geworden, die kriegst du in jeden Supermarkt. Bei Aufnahmen mit Dolby ist C auf jeden Fall effektiver, weil es in anderen Frequenzen arbeitet, als Dolby B, aber Dolby C ist zu einfacheren Geräten (Kompaktanlagen, Walkmen, Autoradios) meistens nicht kompatibel, es kommt also darauf an ob du die Bänder nur in besseren Decks abspielen willst, oder auch unterwegs nutzen willst, noch dazu kommt, dass es bei Dolby C unterschiedliche Justierungen gibt, und das System von Deck zu Deck unterschiedlich arbeitet, kann sein, dass es dann in Fremdgeräten teilweise so schlecht klingt, dass du die Bänder nur ohne Dolby abspielen kannst, ich selbst benutze nur Dolby B weil ich oft unterwegs bin und die Cassetten viel im Walkman oder im Ghettoblaster höre (Bei Dolby C gibt es oft Probleme, wenn du die Cassetten auf Geräten ohne Dolby abspielst, die können dann schrill klingen, das ist mir bei Dolby B noch nicht aufgefallen, Cassetten mit Dolby B klingen auch in Recordern ohne Dolby eigentlich ganz normal). Noch zu empfehlen ist Aufnahmen immer mit MPX Filter zu machen, eigentlich ist der Filter zum entstören von UKW Sendern, diese Strahlen ein 19 KHz Pilotsignal aus, damit kann das Dolby System gestört werden, aber ich habe auch bei Aufnahmen von CDs oder Schallplatte eine bessere Dynamik festgestellt, bei einfachen Decks hatte ich Bei Dolby immer dieses "Frequenzschwanken", dass die Dynamik immer unterbrochen war sobald der jeweilige Sound zu leise war, es klang stumpf, als ob die Bänder kaputt waren, seitdem ich die Aufnahmen generell mit MPX mache, habe ich das nicht mehr, obwohl viele High End Freaks (mit nem NAKAMICHI BX 300 hast du sowieso ein 1000 mal besseres Deck als ich, YAMAHA KX 393), sagen, dass man die Aufnahmen ohne Dolby machen sollte, weil es das Klangbild verfälscht, aber grad im Walkman hört man das Rauschen wesentlich intensiver, das ist auch der Grund weshalb ich immer mit Dolby aufnehme.

CU Tobi
Supper's_Ready
Stammgast
#4 erstellt: 18. Okt 2003, 19:16
Das es nur noch schlechte Metal-Cassetten gibt, halte ich für ein Gerücht. Auch wenn ich sonst überhaupt kein Fan der Firma Sony bin, so haben die doch ein extrem gutes Band aufgelegt: Die Sony Super Metal Master im Keramikgehäuse. Eines stimmt allerdings: Die Kassette ist extrem teuer, die C-90-Variante kostet bei Saturn um die 12 Euro. Für ein Nakamichi BX-300E würde ich dies allerdings investieren, zumal ich bisher bei keinem Band auch nur die geringsten Abnutzungserscheinungen feststellen konnte.
DaVinci
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 18. Okt 2003, 20:05
Hi,

noch ein Tip:

Ich habe von Maxell einige der MX Metallbänder. Diese sind sehr zu empfehlen. Habe auf diesen Bändern Aufnahmen von 1990, die heute noch top klingen. Außerdem sind sie relativ recorder unkritisch. Habe immer Dolby C benutzt.
Ich hoffe, es gibt sie noch wo.
UweM
Moderator
#6 erstellt: 19. Okt 2003, 07:28
Ich habe mit der Sony Metal XR und der TDK MA klanglich hervorragende Ergebnisse erzielt.
Probleme mit der Mechanik oder verwellten Bändern hatte ich noch nie, auch nicht bei anderen Marken und das nach über zwanzig Jahren Erfahrung.

Grüße,

Uwe
DOSORDIE
Inventar
#7 erstellt: 19. Okt 2003, 10:03
Ich meinte nur, dass neue günstige Metallcassetten nicht zu empfehlen sind, die teuren habe ich extra angesprochen und gesagt, dass die sehr gut sind. Ich habe alte MA Bänder (1988 bis Ende der 90er) und die laufen einwandfrei, aber die letzte MA die ich gekauft habe (das ist ca. 1 Jahr her) war echt richtig beschissen, die Aufnahmen an sich waren OK, aber das Band wellt sich, wenn man es nicht straff zieht, das Bandwellen habe ich auch bei den letzten Maxell UD festgestellt (das war in den 80ern ein so tolles Band und schön sah es auch aus). Sony Metal XR klingen bis mitte der 90er gut (habe ich festgestellt, ich hatte allerdings immer nur Mittelklasse Cassettendecks). Ich bin erst 17 und habe deshalb keine 20 Jahre langen Erfahrungen, aber Erfahrungen mit Cassetten und Recordern aus den letzten 40 Jahren (Philips EL 3302, DUAL C 839 RC, div. Fisher Mittelklasse Decks, JVC Doppeldecks, Technics und jetzt auch YAMAHA) ich durfte das BX 300 auch schon von einem Freund leihen und Aufnahmen machen, ich glaube also schon, dass ich für mein Alter recht erfahren bin! Ich kann sagen, dass es starke Dynamik Unterschiede zwischen teuren und billigen Recordern gibt aber dass sich die Erfahrungen mit Bandsorten doch meistens decken, ich kenne keinen Recorder, der aus einer schlechten Cassette eine gute macht, die oben angesprochenen Spurwinkel Probleme z.B. hatte ich vor dem YAMAHA ja noch viel extremer, ich habe ja auch schon probiert, den Walkman zu justieren, bei TDK SA oder Maxell XL II kam ich zu tollen Ergebnissen, aber bei der MA oder der Metal XR war der linke Kanal immer leiser als der rechte und klang mit Dolby sehr stumpf, komischerweise nur bei diesen Tapes...

CU Tobi

P.S. Die Metal Master Serie gibt es schon ein paar Jahre nicht mehr es sind wenn dann Restbestände, ich habe sie zuletzt vor Jahren gesehen, hatte aber nie das Tapedeck und das Geld dazu mir die zu leisten, das teuerste Band, dass ich je gekauft habe ist die BASF 353 MP IV-Studio, die hat damals 12 Mark gekostet, ein tolles Band, aber leider gibt es die 353er Reihe ja nicht mehr, die waren immer sehr schön.
Jazzy
Inventar
#8 erstellt: 21. Okt 2003, 15:54
@tobi:
das mit dem linken Kanal dumpfer liegt am Andruckfilz der Kassette,musst du mal nachjustieren.
DOSORDIE
Inventar
#9 erstellt: 21. Okt 2003, 16:51
wie kann man denn den andruckfilz justieren, den kann man doch nur verbiegen!?

CU Tobi
Jazzy
Inventar
#10 erstellt: 22. Okt 2003, 09:56
Hi!
Nenn es wie du willst!
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