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problem mit "revox pr99" an "braun regie 528"

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SirF
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 28. Okt 2003, 12:56
also ich´muss jetzt hier mal (wieder) im auftrag meines vaters etwas nachforschen.
mein vater hatte bis jetzt ein tonbandgerät von uher an seinem braun verstärker ohne probleme angeschlossen.
Nun hatte er von nem bekannten, welcher im höhrfunk tätig ist, ein altes studiogerät der redaktion "geerbt".
Es handelt sich hierbei um die "revox pr99 mkIII".
Nun hat er folgendes problem. Der Verbindungsstecker des Recievers ist ein 5poliger Stecker. Die stecker die von der revox ausgehen sind 4 3polige stecker.
Was für möglichkeiten gibt es die revox an den braunverstärker/reciever anzuschliessen?
Oliver67
Inventar
#2 erstellt: 28. Okt 2003, 14:13
Also klären wir erst mal die Stecker:

der 5polige am Braun Verstärker/Receiver ist ein Stereo-DIN-Anschluß. D.h. rechts und links in einem Stecker vereint. Da muß es eigentlich zwei geben, einen für Aufnahme und einen für Wiedergabe.

Die dreipoligen Anschlüsse des Studiogerätes sind XLR-Stecker. Pro Kanal (rechts/links) einer (wie bei Cinch). Da man Eingänge (für Aufnahmen) und Ausgänge (fürs Abspielen) hat, sind es insgesamt vier.

Es ist kein Problem Adapter zu löten oder über zwei gekaufte Adapter: XLR--Cinch--DIN das mechanische Problem zu lösen. (XLR-DIN wird es wohl nirgends fertig geben?)

Ob es elektrisch hinhaut mußt Du ausprobieren. Die DIN-Norm arbeitet mit Stromschwankungen, die Cinch-"Norm" (und auch die symmetrischen Anschlüsse der XLR, nur hier mit mehr Spannung) mit Spannungsänderungen.

Bei Cinch-DIN hatte ich mal mit der Verbindung Braun-C2-Cassettendeck an Braun Regie 510(?) Schwierigkeiten (beim Aufnehmen). Kann aber sein, dass es mit dem Revox funktioniert.

Wenn nicht: mit einem zusätzlichen Kondensator läßt sich dieses Anpassungsproblem lösen, macht jeder Elektromeister.

Oliver
Reinhard_K
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 28. Okt 2003, 14:32
Hallo Oliver,

>>Da muß es eigentlich zwei geben, einen für Aufnahme und einen für Wiedergabe.<<

'Normal nicht', es sind ja mit 5 Stiften plus Abschirmung auch genug Kontakte da.

Gruss,

Reinhard
SirF
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 28. Okt 2003, 14:45
richi44
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 29. Okt 2003, 07:36
Ich sag einfach mal: Aufnahme wird nix. Ich arbeite im Studio und kenne die Materie.
Das, was aus dem Braun kommt, wird bei jedem Tonbandgerät in einen Eingang geführt, der einem Mikrofoneingang ganz ähnlich ist. Es handelt sich nämlich um eine Stromansteuerung, wie das Oliver67 richtig sagt. Das Revox PR99 verlangt aber Spannung und ich vermute, dass es auf +6 dBU (1,55V) gepegelt ist.
Jetzt gibt es einige Fragen, die erst geklärt werden müssen. Besitzt das Gerät Aussteuerungsanzeigen und Instrumente? Dann bestehen Chancen.
Wenn man das Gerät aus dem Gehäuse nimmt, gibt es da eine Euro-Karte (Print, 10 x 16 cm, mit Steckerleiste, mit zwei kleinen, vernickelten Trafos (Pillendosen) und zwei etwas grösseren, offenen Trafos(ca. 4x4x3 cm)? Diese Karte dient der Symmetrierung. Sie könnte entfernt und die Ein- und Ausgänge direkt angeschlossen werden. Dann wären wir mal auf dem Amateurpegel von ca. -3 dBU (0,5V).
Dies reicht aber immer noch nicht, um mit dem Braun zusammen aufzunehmen. Da müsste man den Braun noch umbauen oder einen Verstärker zwischenschalten.
Klär mal ab, ob das Ding diese Symmetrierkarte besitzt, ob Dein Vater bereit wäre, den Braum umbauen zu lassen oder ob man besser das TB mit einem Verstärker für Aufnahme versieht. Wenn Du klar bist, wie es weiter gehen soll, melde dich, dann finden wir sicher die richtige Lösung.
richi44
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 29. Okt 2003, 08:08
Und noch was:
Ist das Uher ein Vierspurgerät? Dann sind sicher Vierspurbänder vorhanden, die weiter verwendet werden sollten. Das Revox ist aber mit Sicherheit ein Zweispurgerät. Folglich können die Vierspurbänder darauf nicht abgehört werden.
Das einfach noch so als Schreck in der Morgenstunde...
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