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Frage zum Dual CS 627 Q

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Autor
Beitrag
salamander1
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Jan 2007, 16:04
Hallo

1.
ich habe den Dual das erste Mal, nachdem ich ihn bekommen habe und gereinigt habe, heute ausprobiert.
Er lief einwandfrei an, alles ok, bis auf der rechter Kanal.
Die Startfunktion funktionierte auch richtig mit der Auflageposition.
Plötzlich, nachdem ich kurz das ganze Gerät etwas bewegt hatte, positionierte sich der Arm zwar an den Plattenanfang, aber zieht dann kurz vor dem Aufliegen einige cm zurück.
Ich hatte nichts verändert am Gerät. Das Gerät hatte ich, weil ich hinten ans Kabel kommen wollte, etwas gedreht.

Was kann das sein, bzw. ist das Einstellbar?

Es gibt zwar die Einstellschraube, aber was nützt die, wenn der Arm richtig bis zur Aufsetzpositon fährt, aber kurz vom Absenken etwas zurückschwengt.

Ist das wirklich der Steuerpimpel?

2. Frage sorry auch wenn sie im Forum schon auftauchte, aber ich finde diese im Moment nicht wieder.

ich habe am rechten Kanal keinen Ton. Die Chinchstecker sind ja bekannterweise Schrott und was bei einem auch total zutrifft, einer bröselt auseinander, aber dort kommen Tonsignale an.
Am roten Chinchanschluss habe ich aber kein Ton. Chinchstecker ausgetauscht brachte keinen Erfolg.
Auch die Anschlüsse unter dem Tonabnehmer sehen ok aus. Ich habe dort einmal angefaßt und es brummt am Lautsprecher, aber nur wenn man das rote und weiße Kabel berührt. Der andere Kanal bleibt immer ruhig.

Kann man, ohne ihn groß zu zerlegen schon die typische Schwachstelle eingrenzen?
Und was ist mit der Justierung des System, wenn ich dieses loschschraube? Gibt es das nur eine Position?

3.
Ich habe mir gerade den Beitrag DUAL-Tutorial durchgelesen, bleibt noch die Frage, wie man am besten den Dual zerlegt. Gewicht ausbauen und auf den Deckel legen und Rückwand abschrauben oder was ist zu beachten?
armindercherusker
Inventar
#2 erstellt: 08. Jan 2007, 16:20
Hallo salamander 1 !


Die Startfunktion funktionierte auch richtig mit der Auflageposition.
Plötzlich, nachdem ich kurz das ganze Gerät etwas bewegt hatte, positionierte sich der Arm zwar an den Plattenanfang, aber zieht dann kurz vor dem Aufliegen einige cm zurück.
Was kann das sein, bzw. ist das Einstellbar?


Kann es sein, daß der Tonarmlift zu langsam runter geht ?

Ist das Antiskating korrekt eingestellt ?



...Ich habe dort einmal angefaßt und es brummt am Lautsprecher, aber nur wenn man das rote und weiße Kabel berührt. Der andere Kanal bleibt immer ruhig...


In einem anderen Thread habe ich mal geschrieben :


armindercherusker schrieb:

...Ich hatte so etwas mal an einem Dual-Gerät : ein Surren, weil die Anschlüsse am Tonabnehmer vertauscht waren.
( Masse und "Ausgang" )Weißt Du, ob die TA-Anschlüsse korrekt zugeordnet sind ?...

Bei Dual / Ortofon ist es meist so :
weiß = linker Kanal
blau = links Masse
rot = rechter Kanal
grün = rechts Masse

Verstärker auf Zimmerlautstärke und mit dem Finger ( oder mittels Metallspitze in der Hand ) berühren :

weiß : linker Kanal brummt
rot : rechter Kanal brummt
blau : linker Kanal brummt ganz wenig ( lauter aufdrehen )
grün : linker Kanal brummt ganz wenig ( lauter aufdrehen )


Daher ist klar, daß es bei Berührung grün / blau kaum brummt.

Gruß


[Beitrag von armindercherusker am 08. Jan 2007, 16:26 bearbeitet]
salamander1
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 08. Jan 2007, 17:14

Kann es sein, daß der Tonarmlift zu langsam runter geht ?Ist das Antiskating korrekt eingestellt ?


Der geht eingentlich recht langsam/normal aber sehr sampft runter.
Ich hatte den Arm hinten kurz mal angefaßt und nun zieht er nicht mehr so stark zurück. Interessant ist auch, dass dieses Zurückziehen nur bei LPs passiert, bei Singles passiert das nicht. Bei den ersten mehrmaligen Tests war dieser Fehler ja nicht da, nur als ich das Gehäuse etwas bewegt hatte war das Zurückziehen da.

Antiskating ist auf 1 und Auflagekraft auf 1.
Laut Dualbechreibung. Antiskating 1 Richtung ovalem Kreis


Daher ist klar, daß es bei Berührung grün / blau kaum brummt.



Ist also klar. Mein Anschluss ist damit richtig am Tonabnehmer dran.
Schaue ich mir den Tonabnehmer von hinten an Richtung Nadel
dann sind an den vier Anschlüssen rechts oben rot unten weiß
links oben blau unten grün.
Damit habe ich irgendwo einen Kabelbruch! Nur wo? Gibt es klassiche Sollbruchstellen, mal abgesehen von den Chinchsteckern? Habe diesen einen ja schon erneuert und trotzdem kein Signal erhalten.
armindercherusker
Inventar
#4 erstellt: 08. Jan 2007, 18:24
Welches System hast Du montiert ?
1mN Aufliegekraft ist für die meisten Systeme eher zu gering.
Probiere mal 1,75 für Aufliegekraft + Antiskating
( passiert schon nix - außer daß wir mehr erfahren über das Phänomen )

Anschlüsse :
Normalerweise liegen die Spulen bei Dual- / Ortofon-Systemen diagonal.
Da ich nicht zu Hause bin, kann ich leider nicht nachsehen.
Aber ich meine, rot und weiß müssen oben sein

Wenn Du so rausgefunden hast, welche 2 Anschlüsse / Leitungen funtionieren, tauscht Du mal um.
So stellst Du fest, ob eine Spule im System defekt ist oder eine Leitung.

Oder Leitungen so prüfen : alle abziehen

weiß anfassen : brummt laut
grün/blau zusätzlich anfassen : brummt leiser

rot anfassen : brummt laut
grün/blau zusätzlich anfassen : brummt leiser

Gruß . . . und meld´ Dich wieder
salamander1
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 08. Jan 2007, 21:02
@armindercherusker


Oder Leitungen so prüfen : alle abziehen

habe ich gemacht und habe einfach mal die Anschlüsse getauscht.
Danach hatte ich wieder beide Kanäle.
Also zurückgesteckt und erneut probiert, es läuft
nun ist wieder der alte Zustand vorhanden, aber ich hoffe das ich sie auch richtig dran habe.
wie soll man denn bloß richtig draufschauen, damit man das gleiche meint.
Also schaue ich auf das TKS 55 E System drauf, Nadelspitze zeigt zu mir und nach oben,
oben rechts BLAU
oben links ROT

unter links Weiß
unter rechts GRÜN

Damit läuft es. Aber bin nun doch verwirrt, denn mein anderes System Audio Technica ist wieder anders.
Klärt mich bitte auf

Der Arm fährt nun wieder ohne zurückzucken an den LP Plattenanfang. Gemacht hatte ich nichts. Habe nun auch keine Lust den Plattenspieler erneut zu drehen/bewegen, aber das muss er doch abkönnnen.

Jedenfalls bin ich der Meinung, dass das TKS 55E System mit dem CS 627 Q etwas besser klingt, als mein 604 mit Audio Technica AT12XE.
Fand dass der 604 damit dunkler klingt und die Höhen gedämpft sind.


1mN Aufliegekraft ist für die meisten Systeme eher zu gering.


ja, hast recht.
empfholende Auflagekraft 15mN (12,5-17,5 mN)
also wie du schon schreibst 1,5 und Antiscating auf 1,5. Richtig?
Nun es lief auch recht gut mit Wert 1, aber ich habe ja durch das Forum zu hören bekommen, dass killt dann die Platte eher.
Man, ich bin so lange aus dieser Materie raus.
armindercherusker
Inventar
#6 erstellt: 08. Jan 2007, 21:23

salamander1 schrieb:
...Also schaue ich auf das TKS 55 E System drauf, Nadelspitze zeigt zu mir und nach oben,
oben rechts BLAU
oben links ROT

unter links Weiß
unter rechts GRÜN...

Ist korrekt ( habe bei mir nachgeschaut )
Da gab / gibt es wohl ein Kontaktproblem der Anschlüsse des Systems.
Ggf. solltest Du die Kontakte noch mal reinigen. Spätestens, wenn´s wieder "klemmt".


salamander1 schrieb:
...Damit läuft es. Aber bin nun doch verwirrt, denn mein anderes System Audio Technica ist wieder anders...

Anderer Hersteller - andere Belegung. Kann schon sein.


salamander1 schrieb:
...Der Arm fährt nun wieder ohne zurückzucken an den LP Plattenanfang. Gemacht hatte ich nichts...

Hatte sich wohl etwas im Gerät verklemmt. Passiert häufiger beim Transport. Was - - müßte man suchen.


salamander1 schrieb:
...also wie du schon schreibst 1,5 und Antiscating auf 1,5. Richtig?...

Ja - ich fahre sogar mit 1,75 - da springt die Nadel nicht so schnell ( kann den Dreher nicht immer erschütterungsfrei aufstellen ) und die Abtastung ist "besser". Da ich nicht soooo oft LP´s auflege, wird sich der Plattenverschleiß in Grenzen halten.

Gruß, , und Viel Spaß noch !
salamander1
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 08. Jan 2007, 21:57
@ armindercherusker
danke für deine nette Hilfe. Warte nun gespannt auf meine neue Nadel, die hoffentlich Morgen kommt und dann gehts los
alte LPs digialisieren.
armindercherusker
Inventar
#8 erstellt: 09. Jan 2007, 10:40
Da ich von Haus aus neugierig bin : berichte dann mal vom Klangunterschied zwischen alter + neuer Nadel.
Auch in Bezug auf das Knistern.

Dank und Gruß
salamander1
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 09. Jan 2007, 14:39
na klar, werde ich machen. Das Knistern, mit der alten Nadel, ist mir auch sofort aufgefallen. Dachte dann aber, sind ja Platten, dass ist normal.
Wenn ich mich aber genau erinnere, hatte ich früher kein Knistern, aber das waren dann neuere Platten und sehr gut gepflegte. Diese war eine alte Testplatte, bei der mir das mit der alten Nadel dann egal war.
Ich muss hier im Forum noch mal fündig werden, wie man seine alten Platten denn nun benutzen soll, die nass abgespielt wurden. Früher hieß es, dann müssen sie immer wieder mit Flüssigkeit abgespielt werden.
Ich habe noch die typische Kohlebürste, das zu teuere Lencolean, was man ja durch billgere Mittel ersetzen könnte. Mein Onkel, ein damaligen Charts Single alles Käufer, spielte zum Schluss seine Platten nur mit destilierten Wasser ab. Gut oder schlecht?
So langsam macht es wieder richtig Spass, sich mit dieser alten Sache zu beschäftigen.
salamander1
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 11. Jan 2007, 22:09
so, neue Nadel ist drin.
sie sieht nicht nur viel besser aus, sondern
der Klang ist für meine Ohren echt CD vergleichbar.
Die alte Nadel hatte ich zwar sehr gereinigt und da war schon ein Unterschied zum anderen System des 604. Zwar Gering, aber von den Höhen besser. Zudem war die Nadel etwas verbogen, lag nicht mehr mittig.

Das hätte ich nie gedacht, dass ein Plattenspieler mich wieder so begeistern würde.
Mein Dual 604 mit Audio Technica gefiel mir in Sachen Höhen überhaupt nicht. Klang immer wie, als wenn man vor die Lautsprecher einen zu dicken Bespannstoff hatte.
Bei dem originalen Dual 627 mit Ortofon ist der Unterschied erheblich.
Ich finde einen Vollautomaten nicht so gut, mag lieber selber den Arm positionieren, aber das geht ja auch zu Not bei dem 627. Auch das Grundbrummen (Abschirmungsproblem) habe ich überhaupt nicht mehr, weil ja das Erdungskabel bei 627 dabei ist. Beim 604 hatte ich kein Kabel dran und auch früher nicht vermißt. Was man nicht kennt oder weis, dass die Dreher ein solche Kabel haben sollten. Zudem hat der 604 einen DIN Anschluss und da komme ich ums umbauen erstmal herum.

Ich weis auch nicht, ob das Erdungskabel früher überhaupt alle Dreher hatten. Mein Vater hatte mal einen Dual 701 und der lief auch nur mit DIN Stecker, ohne Erdungskabel. Vielleicht reichte die Erdung bei diesen Steckern?
Mit Chinadapter aber, hatte ich keine große Freude in diesen Sachen.
armindercherusker
Inventar
#11 erstellt: 11. Jan 2007, 23:54

salamander1 schrieb:
...der Klang ist für meine Ohren echt CD vergleichbar.
Die alte Nadel hatte ich zwar sehr gereinigt und da war schon ein Unterschied zum anderen System des 604. Zwar Gering, aber von den Höhen besser...

Freut mich für Dich.
Vinyl-Scheiben haben eben auch etwas Schönes

Dank, Gruß und Viel Spaß noch !
Passat
Moderator
#12 erstellt: 12. Jan 2007, 00:34
Bei den DIN-Anschlüssen braucht es kein Erdungskabel, weil da die Erdung über den Metallkragen des Steckers läuft.

Grüsse
Roman
salamander1
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 12. Jan 2007, 00:46
@Passat
ja, dass hatte ich mir schon so gedacht, aber trotzdem hatte ich damit Probleme. DIN/Chinch Adapter sind keine gute Lösung, wenn es um die Abschirmung geht, beim Anschluss am Chinch Ausgabegerät.
Ich hatte bei 604 immer ein leichtes Netzbrummen.
Passat
Moderator
#14 erstellt: 12. Jan 2007, 01:01
Deshalb soll man ja auch keinen Adapter nehmen, sondern das komplette Kabel aus dem Dreher entfernen und gegen ein Cinchkabel tauschen.
Von Dual gabs da passende Umrüstsätze.

Grüsse
Roman
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