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Plattenspieler für HK 970 - Sony PS-LX 250 oder doch mehr investieren?

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A.Maier
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Feb 2007, 10:26
Hallo,

Ich habe seit ein paar Tagen den HK 970 und bin sehr zufrieden damit.
Nun habe ich gestern zum ersten Mal den Plattenspieler vom AVR 130 abgehängt und an den Phono-Buchsen des HK 970 angeschlossen.
Vom Klang und von der Leistung war ich aber nicht wirklich begeistert.
Derzeit besitze ich den Sony PS-LX 250.

Nun hab ich dazu 2 Fragen: Lassen sich Klang und Leistung durch einen hochwertigeren Plattenspieler aufbessern, bzw. so aufbessern, dass sich eine Investition von ~400 Euro lohnt?
Die zweite Überlegung: Kann ich beim HK 970 einen externer Phono-Vorverstärker trotz des vorhandenen Phono-Eingangs anschließen? Wenn ja, würde dies eien Verbesserung mit sich bringen?

Vielen Dank,
lg
eger
Stammgast
#2 erstellt: 22. Feb 2007, 10:33
Ich vermute, dass der unbefriedigende Klang auf einen billiges Tonabnehmer mit abgenutzter Nadel zurückzuführen ist.

Grüße,
agnes
A.Maier
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 22. Feb 2007, 10:37
hmm, der billige Tonabnehmer ist wahrscheinlich korrekt, der Plattenspieler hat € 100.- gekostet.
Die Nadel ist aber sicher noch vollkommen in Ordnung, da der Plattenspieler gerade mal 4 Monate alt ist und selten benutzt wurde.

lg
hifi-zwerg
Stammgast
#4 erstellt: 22. Feb 2007, 12:02
Hallo A.Meier,

Was genau hast Du gemacht, war der Klang vorher am AVR besser?

Also:
1) Der Sony PS hat meines Wissens einen internen VV, und muß daher an einem Hochpegeleingang angeschlossenwerden, da der AVR meines Wissens nach keinen Phonoeingang sondern nur Hochpegeleingänge hat kann man hier nichts falsch machen.

2) Der HK970 hat einen Phonoeingang, wenn Du jetzt hier angeschlossen hast und meine Vermutugen aus 1) richtig sind, müsstes Du festgestellt haben,
a) das Signal ist sehr laut (Lautstärkeregler fast bei =
b) Der Klang ist Verzerrt (klingt besch...)

3) Wenn ich mit 2) auch recht habe, PS an einem Hohpegeleingang des HK970 (CDR, Aux oder was auch immer) anschließen es sollte jetzt min. den Klang kommen den Du am AVR hattest.

4) natürlich ist der Sony PS ein sehr einfaches Gerät und sicher der begrenzende Faktor, Geld reinstecken in das Gerät lont sich nicht, vieleicht kann man den eingebauten VV bypassen und direkt an den wahrscheinlich besseren Phonoeingang des HK970 anschließen

5) Für einen im Vergleich zu CD halbwegs befriedigenden Klang brauchst Du einen erheblich bessern PS bevor Du an Maßnahmen wie externer Phono VV oder besseres System denkensolltest.

Grüße
Zwerg
Dreizack
Stammgast
#5 erstellt: 22. Feb 2007, 12:23
Ich würde mir auch einen anderen Dreher kaufen. Der Preis von 400€ ist allerdings problematisch.
Ich würde ca. 700€ anlegen und mir den Technics SL1210MK2 zulegen (bis ca. 1000€ gibts nichts besseres). Oder ich würde ca. max 200€ für einen gebrauchten Dreher investieren und dann noch mal evtl. ca. 100€ in die Wartung des Gerätes investieren (nur wenn nötig).
Halbwegs brauchbare neue Dreher wie z.B. der Dual CS505-4 (ca. 500€) sind meiner Meinung nach überteuert. Von sogenannten Brettdrehern mit Plastiksubteller und offen liegenden Antriebsriemen würde ich die Finger lassen.

Gruß Dreizack
A.Maier
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 22. Feb 2007, 12:31
Hallo,

@hifi-zwerg: der PS hat einen Schalter zum ein- und ausschalten des internen VV, somit kann er sowohl am Phono-Eingang des VK als auch an den Hochpegeleingaengen des AVR angeschlossen werden.
Ich hab ihn am Phono-Eingang des VK angeschlossen.
Punkt 2 deiner Vermutung trifft also nicht zu.
Punkt 3 fällt somit auch flach.

Punkt 4: In den Sony möchte ich sowieso kein Geld reinstecken.

Punkt 5: Das habe ich befürchtet

@Dreizack: Die Idee mit dem gebrauchten PS klingt sehr gut. Bekomme ich die eventuell notwenige "Wartung" auch als Laie hin? Werde mir die Kaufberatungs-Threads von Dual mal durchlesen.

Danke,
lg
pet2
Inventar
#7 erstellt: 22. Feb 2007, 13:23
Hallo,

der Wartungsaufwand bei Dual Plattenspielern hängt ganz entscheidend vom Modell ab.
Die direktgetriebenen Modelle wie 604 oder 621 sind im Grund Plug&Play Geräte.
Notwendig ist häufig der Austausch des "Steuerpimpels", kostet praktisch nichts und ist auch für einen ungeübten nicht schwierig.
Häufig muß noch das Anschlußkabel auf Cinch umgebaut werden, ist aber auch keine Hexerei.
Beides ist im Dual-Tutorial schön mit Bildern beschrieben.
Bei Riemengetriebenen Dual kommt halt vielleicht noch ein Riemenwechsel dazu.
Bei reibradgetrieben Wechslern wird die Restaurierung aber schon etwas aufwendiger, besteht aber letztlich auch nur in Kleinigkeiten, die für jeden halbwegs technisch interessierten Neuling zu schaffen sind .

Gruß

pet
A.Maier
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 22. Feb 2007, 13:34
Das klingt nicht sonderlich schwierig... Den Riemen meines Sony hab ich auch schon "getauscht", hab ihn unabsichtlich samt dem Plattenteller entfernt und dann lange gerätselt wie der wohl oben war.. Leider nichts in der Anleitung gestanden, dabei ist's so einfach wenn man nur weiß WIE ;-)

Danke,
lg
A.Maier
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 22. Feb 2007, 22:31
hmm, nach ein wenig Einlesen über Systemwechsel, Justage, Waage, etc. bin ich zu dem Entschluss gekommen, mir einen fix-fertigen PS anzuschaffen und meinen jetzigen zum üben mit Gebrauchtteilen verwenden werde.

Was haltet Ihr von dem hier (Thorens TD 295 IV)? http://www.hifi-regler.de/shop/thorens/thorens_td_295_iv.php

Danke,
lg
pet2
Inventar
#10 erstellt: 22. Feb 2007, 23:27
Nimm doch denn hier:

http://www.hifi-regl...comfort_mattgrau.php

der ist genauso schlecht aber 100 € billiger.
Ein Thorensschild kann man ja immer noch aufkleben .

Gruß

pet
hifi-zwerg
Stammgast
#11 erstellt: 23. Feb 2007, 10:56
Oder lieber ein bisschen mehr ausgeben für den hierTechnics 1210, dann brauchst Du natürlich noch ein System (z. B. Denon 110), und einen Händler der dir den Technics mit justiertem System zu einem vernünftigen Preis liefert.

Die Systemempfehlung von mir ist mit Vorsicht zu gnießen, da ich weder den Technics vom Anhören noch das System kenne, eine "klassische" Kombination ist jedoch der Technics mit dem Denon 103 (leider ein MC) daher denke ich daß die high output MC von Denon auch passen dürfen.

Meine Empfehlung beruht nicht auf Hör oder Betriebserfahrung, sonder nur auf "Anfassqualität", und da ist der Technics der einzige PS in der Preisklasse bis 500,-€ der mich überzeugt hat. Alle anderen Geräte erinnern mich an die billig Plastic Player die man in der zweiten Hälfte der 80 Jahre für unter 200,- DM nachgeschmissen bekam, durchaus brauchbar zum Musikhören aber dafür 300 oder gar 500,- € ausgeben?.

Gruß
Zwerg
A.Maier
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 23. Feb 2007, 11:02
hmm. Was wäre mit einem Thorens TD 280 (Exklusiv-Ausfuehrung) und dem Ortofon OMB (MM)?
Dann noch eventuell den Ortofon OMB gegen was besserer tauschen?

Wieviel wuerdest Du/ Ihr fuer eine solche Kombination heute noch bezahlen?
Der TD 280 ist laut der Kaufempfehlungsseite ja ganz gut.

Danke,
lg

EDIT: ok, nach bemühen der Forensuche hat sich der 280-er erledigt, werde mich wohl um einen 147-er umschauen!


[Beitrag von A.Maier am 23. Feb 2007, 11:37 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 23. Feb 2007, 17:30
Hallo!

Wenns unbedingt ein Thorens sein soll so würde ich mich an deiner Stelle um einen 320er MK II bemühen, der verbaute TP 90 ist so zimlich der beste Tonarm den Thorens gefertigt hat. Das Blattfedersubchassis läßt sich leichter einstellen als die Spiralfedern der 14xx/16xx Modelle. Preislich kommst du bei einem einwandfreien geflegten Gebrauchtgerät allerdings in die gleiche Preisregion wie mit einem Technics SL-12xx MK II. Allerdings wurde ich ehrlich gesagt den Technics 12xx an deiner Stelle vorziehen, der Plattenspieler klingt gut und ist sehr robust.

MFG Günther
A.Maier
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 23. Feb 2007, 21:29
Hallo Hörbert,

nein, es muss nicht unbedingt ein Thorens sein. Man tut sich als Neuling auf diesem Gebiet sehr schwer, es gibt dermaßen viele verschiedene Modelle von unterschiedlichen Anbietern, so dass man schnell mal den Überblick verliert.
Daher hab ich einfach mal die Thorens PS ins Auge gefasst.

Ich werd mir den Technics gerne ansehen, bzw. die Modelle 12xx MKII.

Was ist ein Blattfedersubchassis? Bzw. was ein Subchassis ist, hab ich schon gelesen, aber was ist bei diesem speziellen einzustellen und was bewirkt diese Einstellung?

Danke,
lg
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 23. Feb 2007, 22:52
Hallo!

Die Mehrzahl der Thorens Modelle hat ein konventionelles Subchassis das mit drei Siralfedern realisiert ist, dieses gestattet nicht nur die (gewollte) auf-ab- Bewegung des Plattentellers und des Tonarmes die darauf Montiert sind sondern auf Lateralbewegungen die bei nicht ganz exakter Justage sehr schnell auftreten und die Funktionalität des Subchassis beeinträchtigen können. Bei den TD 3xx Modellen hat Thorens seinerzeit anstellte der Spiralfedern Blattfedern verbaut die diese Taumelbewegungen nich zulassen. Gerade für Anfänger sind diese plattenspieler sehr viel leichter zu Justieren und zu warten. Zudem sehen die 3xxer zumindestens für meine Augen sehr schick aus und haben wie ich schon Gepostet habe den besseren Arm verbaut. Der Technics ist natürlich vom Optischen Standpunkt her das genaue Gegenstück zu den Thorensen, während diese eher den Möbelcharakter betonen, betont der Technics eher den Machinenaspekt eines Plattenspielers. Es ist also nicht zuletzt eine Frage der jeweiligen Wohnlandschaft in der das Gerät schlußendlich stehen wird.

MFG Günther
A.Maier
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 06. Mrz 2007, 09:31
Hallo,

ich hab mir jetzt hier im Forum den Dual 714Q mit original System und dem ULM 60 Tonarm gekauft.
Dazu noch den Supa 2 PreAmp von Hormann-Audio.

Ich hoffe damit den Klang meiner geliebten Platten ein wenig aufgemöbelt zu haben und warte nun sehnsüchtig auf den schönen Plattenspieler

Danke,
lg
xutl
Inventar
#17 erstellt: 06. Mrz 2007, 09:41
Gute Entscheidung
Laß uns bitte an Deinen Erfahrungen mit dem Dual teilhaben.
A.Maier
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 06. Mrz 2007, 09:52
Jo, ich hoff dass das mit dem Versand heute doch noch was wird, sonst bekomm ich Ihn aufgrund der Schnelligkeit der Post erst am Montag.. (.at)

Sobald ich dann den PreAmp auf MM umgebaut und den Plattenspieler soweit am laufen habe, meld ich mich natürlich

lg
Hörbert
Moderator
#19 erstellt: 06. Mrz 2007, 23:09
Hallo!

@A.Maier

Mit einem Dual 714Q kannst du m.E. sehr gut leben, Duals klingen gut und sind fast nicht umzubringen. Vor allem die Tonarme sind weitaus besser als ihr Ruf und durch das Dynamische Auflagekonzept (Die Auflagekraft wird mit Hilfe einer Feder erzeugt und das Kontergewicht dient nur zum austarieren) bei stark verwellten Scheiben klar im Vorteil. Viel Spaß und auch von mir die Bitte: Berichte gelegentlich wie der 714Q bei die rüberkommt.

MFG Günter
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