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Ultracurve als Phonoentzerrer

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Autor
Beitrag
sounddynamics
Stammgast
#1 erstellt: 18. Mrz 2007, 10:12
Hallo,

ich will meinen Plattenspieler an eine digitale Umschalteinheit anschliessen. Statt Phonoentzerrer + Analog-Digital-Wandler dachte ich, man könne den Plattenspieler einfach an ein Behringer Ultracurve anschliessen, den Frequengang digital entzerren und dann an den Digitaleingang des CAS 2 (funk-tonstudiotechnik) anschliessen. Spricht was grundsätzlich dagegegen (ausser die analog-digital oder Behringer ist sch... Diskussion)



Grüsse


Thomas
Himmelsmaler
Stammgast
#2 erstellt: 18. Mrz 2007, 21:49
Hallo Thomas, das wird nicht funktionieren....

ohne jetzt auf die berechtigte Diskussion (Behringer = Schei..e)zurückzugreifen....

Der Ultracurve passt schon mal eingangsmässig nicht. Das Signal vom Tonabnehmer ist viel zu leise...also verstärken bis zum Umfallen, dann hast du das Behringerproblem, den in fast jedem Gerät (ausser den allerersten) kostenlos eingebauten und nicht abschaltbaren Rauschgenerator. Von der Kapazitätsanpassung ganz zu schweigen

Zweitens bekommst du mit einem einfachen 31 Kanal Equalizer die RIAA-Kennlinie (die Vorentzerrung) nicht nachgebaut..also mit sauberem Frequenzgang ist nix....

je nach Qualität des Drehers empfehle ich dir einen günstigen Phonoamp und dann ab zum digitalisieren

Thomas
sounddynamics
Stammgast
#3 erstellt: 19. Mrz 2007, 06:07
Hallo Thomas (Namensvetter)

hatte ich befürchtet. Vielen dank für die Antwort. einen PreAmp (Audiolabor Fein) habe ich, den müsste ich dann an einen Analog-Digital-Wandler anschliessen.


Grüsse Thomas
silberfux
Inventar
#4 erstellt: 19. Mrz 2007, 10:35
Hallo Thomas, wenn Du den Ausgang des Vorverstärkers in den analogen Eingang des Ultracurve bringst, kannst Du aber den Ultracurve als A/D-Wandler einsetzen. Im übrigen kann ich das Genörgel über die B. Produkte nicht mehr hören. Ich habe damit nur gute Erfahrungen gemacht, und fairerweise muss man berücksichtigen, dass sie nicht viel kosten.

Gruß von Silberfux
hal-9.000
Inventar
#5 erstellt: 19. Mrz 2007, 17:25

Himmelsmaler schrieb:
dann hast du das Behringerproblem, den in fast jedem Gerät (ausser den allerersten) kostenlos eingebauten und nicht abschaltbaren Rauschgenerator.

Habt ihr mal nen Link zu dieser Diskussion/Problematik oder könnt mich mal kurz aufklären? Ich interessiere mich nämlich für das Teil.
silberfux
Inventar
#6 erstellt: 19. Mrz 2007, 20:19
Hi, also ich habe hier 3 Behringers im Einsatz, und zwar 2 Ultramatch Pro und 1 Ultracurve Pro. Keiner von den dreien rauscht bzw. fügt dem Eingangssignal ein hörbares Rauschen hinzu.

Gruß von Silberfux
Himmelsmaler
Stammgast
#7 erstellt: 20. Mrz 2007, 08:27

silberfux schrieb:
Im übrigen kann ich das Genörgel über die B. Produkte nicht mehr hören. Ich habe damit nur gute Erfahrungen gemacht, und fairerweise muss man berücksichtigen, dass sie nicht viel kosten.


Hallo Silberfux,

die Behringer-Produkte waren früher mal richtige Leistungsbringer. Leider wurden die Geräte immer schlechter ( Geiz ist nun mal geil). Ich hatte mir vor Jahren eines der ersten Eurodesk Mischpulte gekauft. Traumhaft guter Klang, super Rauschverhalten, für das Geld einfach unschlagbar, auch wenn es eigentlich nur eine einfache Mackie Kopie war. 5 Jahre später hab ich bei einem Kollegen das gleiche Pult als Neukauf getestet. Unmöglich damit zu arbeiten....Rauschen ohne Ende...

Und so geht es bei allen Behringer Geräten. Wer einen geringen Anspruch hat, bekommt für das Geld adäquate Leistung. Für einen Equalizer setze ich heute lieber noch was Analoges wie Stage Accompany oder Klark Teknik ein. Da hab ich was davon. Und als reiner A/D Wandler ist der Ultracurve dann doch zu teuer (Leistungsbezogen)

Thomas


[Beitrag von Himmelsmaler am 20. Mrz 2007, 08:28 bearbeitet]
silberfux
Inventar
#8 erstellt: 20. Mrz 2007, 11:58
Hi Thomas, ich verweise auf meine Beiträge oben und habe keine Lust, darüber weiter zu streiten

Gruß von Silberfux
hal-9.000
Inventar
#9 erstellt: 20. Mrz 2007, 12:37
Nur mal so zum Verständnis - ein derart hohes Rauschen ist doch nicht nur hörbar sondern auch messbar:

Laut den Daten von Behringer: Link!
liegt zB. Signal to Noise >107db.
Ich habe zwar nicht viel Ahnung, interpretiere dies aber als recht hoch, bzw. niedrig (also sehr gut), was das eigene Rauschen anbetrifft. Oder schau ich da jetzt zu den falschen Daten bzw. seh ich da einen Zusammenhang zu anderen nicht?

HiFi_Addicted
Inventar
#10 erstellt: 20. Mrz 2007, 13:04
Die 107db Werden aber nur ereich wenn der Headroom voll genutz wird.

Ich hab selbst einen Ultragain Mic 2200 als Phonovorstufe laufen und erledige die Entzerrung am PC in 192/24.

Rauschen tuts jedenfalls weniger als mit dem Aqvox Phono 2 CI obwohl ich ein MC System (0,65mV 5cm/s) habe. Zur Anpassung hab ich in den paralelen Klinkenanschlüssen 100 Ohm wiederstände.

MfG Christoph
hal-9.000
Inventar
#11 erstellt: 21. Mrz 2007, 20:09

HiFi_Adicted schrieb:
Die 107db Werden aber nur ereich wenn der Headroom voll genutz wird.

Sorry, das versteh ich nicht ...
HiFi_Addicted
Inventar
#12 erstellt: 21. Mrz 2007, 21:02
Die 107db sind von der Elektronischen Vollaussteuerung weg gerechnet und nich von der üblichen +4dbU Aussteuerung.

MfG Christoph
hal-9.000
Inventar
#13 erstellt: 21. Mrz 2007, 21:07

HiFi_Adicted schrieb:
Die 107db sind von der Elektronischen Vollaussteuerung weg gerechnet und nich von der üblichen +4dbU Aussteuerung.

MfG Christoph

und das heißt? Hab mich damit noch nicht beschäftigt.
HiFi_Addicted
Inventar
#14 erstellt: 21. Mrz 2007, 21:11
Ich weiß es jetzt nicht genau aber der Ultragain lässt sich locker ohne Clipping um 15db Übersteuern. Wenn man das nicht macht verliert man eben den vom Herstelelr gelassenen Headroom und muss mehr rauschen hinnehmen.

MfG Christoph
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