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erfahrungen mit benz glider

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Autor
Beitrag
schlaggenberg
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 09. Mrz 2003, 10:41
hallo,

werde mir in absehbarer zeit ein neues system zulegen und denke so an ein benz glider. hat das jemand und wie isses? gibt es alternativen? sollte aber nicht teurer werden und es soll/muss ein high output sein, bzw. welche erfahrungen habt ihr mit prepres gmacht?

dank im voraus - schlaggen berg
Sonus
Stammgast
#2 erstellt: 09. Mrz 2003, 10:57
zum Benz kann ich nichts sagen.

Dynamische Systeme liefen bei mir immer
über Kabelübertrager mit Anschluß an den
Magneteingang des Verstärkers/Vorstufe.
Das betrifft Ortofon wie auch EMT.
Ansonsten die Magnetsysteme immer möglichst
mit höherer Ausgangsspannung.
Das Decca gefiel mir auch sehr gut.
Ich hatte mal eins von einem Röhrenguru, ich glaube aus
Essen, das Decca Gold mit modifiziertem Nadelschliff.
Und ein ansich preisgünstiges Phonosophie, war wohl von
Ortofon , blau war es, hieß Chiave.

SONUS


Linn auch nicht schlecht

Holger
Inventar
#3 erstellt: 09. Mrz 2003, 23:05
Ich hatte mal das Benz Glider in der 0.9mV-Ausführung, lief bei mir in einem LP12 mit Ittok (1999 bis 2002). Absolut KLASSE !
Ich hatte noch nie meine Platten mit derart geringem Hintergrundgeräusch gehört (Rillenrauschen, Knistern). Einfach toll.
Mittlerweile höre ich mit einem Ortofon SPU, das geht allerdings nur in einem SME-Arm oder eben dem original Ortofon-Arm, wenn man in der gleichen Preisklasse bleiben möchte (so bis 750 Euro).
Aber zum Glider würde ich jederzeit wieder raten.
schlaggenberg
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 10. Mrz 2003, 08:56
@ sonus: bringt ein übertrager verlust mit sich, oder ist es eine reine pegelanhebung? hast du da mal verschiedene kombis probiert? habe selbst nur vor urzeiten mal einen übertrager an einem dynavector gehabt. außer lauter konnte ich da nix feststellen. war allerdings an achtziger jahre hifi.

@ holger: habe bisher nur gutes gehört. is aber schon problematisch mit probehören, worauf ich im prinzip ungern verzichte. aber hier in göttingen hat's kein laden. deiner äußerung nach macht es gut auflösung. ich denke, ich fang schon mal an, zu sparen. und hast du schon mit übertragern oder prepre's erfahrungen gemacht?

gruß - schlaggenberg
Sonus
Stammgast
#5 erstellt: 10. Mrz 2003, 09:38
nein, keine Beeinträchtigung des Klangbildes bei Ortofon
oder EMT Kabelübertrager. Dienen einzig dem Zweck
die Ausgangsspannung zu erhöhen, eine Anpassung für den
MMEingang vorzunehmen.
Die EMT Übertrager (STX20 graues Kästchen) stammen aus der Studiomaschine EMT 930.


Bei manchem MCeingang hatte ich aber den Eindruck
das dieser nicht das Gelbe vom Ei.

Schade das die Dynavectorzeiten vorbei sind.

SONUS
Holger
Inventar
#6 erstellt: 10. Mrz 2003, 12:30
Bei mir laufen zur Zeit 4 MCs, zwei unter Verwendung eines Übertragers und zwei über MC-Phonoverstärker.
Siehe auch hier.
So z.B. Ortofon SPU und Denon DL 103 D über einen Denon-Übertrager, der auch eine spezielle Schaltung für die niederohmigen SPUs hat, und ein Denon DL 103 R über den Phonovorverstärker Linn Linto.
Dann noch ein TMC63 von Thorens, eine Abart der EMT-Tondose, die z. Zt. über einen Brinkmann Fein läuft, mir aber über den speziellen Thorens PPA 990 Prepre besser gefällt (klingt mit dem Brinkmann dünner, der PPA 990 hat nur leider z. Zt. einen Defekt).
Ansonsten ist das SPU per Übertrager mein Favorit, aber auch der Linto harmoniert prima mit dem Denon-System (über den Linto lief übrigens auch das Glider, als ich es noch hatte).


[Beitrag von Holger am 10. Mrz 2003, 12:31 bearbeitet]
Oliver67
Inventar
#7 erstellt: 10. Mrz 2003, 14:38
War da bei Übertragern nicht das Problem, das Übertrager und Tonabnehmer vom Widerstand her zusammenpassen müssen?

Ich kann mich da vage an früh abfallende Bässe und Höhen (?) erinnern, wenn die Impedanzen nicht übereinstimmen.

Richtig linear sah das nur aus, wenn Tonabnehmer und Übertrager aufeinander abgestimmt waren (z.B. MC 20 und T 20 von Ortofon).

Oder hab ich da was falsch in Erinnerung?

Oliver
Holger
Inventar
#8 erstellt: 10. Mrz 2003, 15:55
Also von Technik habe ich ja so gut wie keine Ahnung, aber durch Diskussionen in meiner Mailingliste Vinyl_Lebt habe ich mittlerweile Folgendes gelernt :
Wird ein MC-System mit einem Übertrager oder Prepre betrieben, sollten die Impedanzen möglichst genau passen, deshalb hat z.B. der Denon-Übertrager Einstellungen für 3 und für 40 Ohm, die 3 Ohm für die SPUs und die 40 Ohm für das DL 103. Gleiches gilt für Prepres, der PPA 990 hat z.B. eine 2-Ohm-Stellung für SPUs und eine 22-Ohm-Stellung für die EMTs.
Werden MCs dagegen über Phonovorstufen angeschlossen, so sind 10 bis 25 Mal höhere Werte anzustreben, deshalb harmoniert z.B. mein DL 103 R (14 Ohm) prima mit dem Linn Linto (150 Ohm), und viele MC-Systeme mit 30 oder 40 Ohm harmonieren bestens mit Phonovorstufen mit 500 Ohm oder einem Kiloohm.
Das „Übersetzungs-Verhältnis“ darf ruhig noch größer sein, ohne dass es zu massiven Klangbeeinträchtigungen kommt, das SPU geht auch gut mit dem Linto.
Aber wie genau so was technisch/elektrisch zu erklären ist, weiß ich nicht, da müssen andere Leute ran.
Loop
Neuling
#9 erstellt: 11. Mrz 2003, 23:30
Hi Schlaggenberg,
das Glider klingt wie alle Benz-Systeme schnell, spritzig, fein aufgelöst. Preis-Leistungsverhältnis finde ich absolut super. Eine Besonderheit: Die minimale Höhenbetonung, durch die sich andere Benz-Systeme auszeichnen, gibt es beim Glider nicht. Interessant ist vielleicht noch, dass alle Benz-Modelle ab dem ACE (auch ein heißer Tipp) im Werk einem Testlauf unterzogen werden und man kann sie zu relativ zivilen Preisen wieder aufarbeiten lassen (Wer schon einmal bei den Austauschpreisen von Ortofon erbleicht ist, versteht, was ich meine). Meine Empfehlung: Kaufen.
Gruß
Loop
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