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Thorens 320 aufwerten - (smartphono) + welches TA ist empfehlenswert ?

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Schoschi
Stammgast
#1 erstellt: 13. Jun 2007, 20:29
Hallo ,

ich möchte das Erbstück meines Vaters aufwerten, es ist ein Thorens TD 320 mit TP 16 MK.IV Tonarm, zur Reaktivierung hatte ich ein einfaches AT95E neu montiert, dazu einen Clearaudio smartphono VV, das ganze an verschiedenen Röhren und über Breitbänder (Fostex Hörner und Greencones).
(Natürlich auch einen neuen Riemen montiert und die Subchassis habe ich auch neu eingestellt, da gibt es ja gute Hilfeseiten für Thorens!)

Das Ganze klingt ziemlich brav, allerdings kann ich nun nicht sagen, daß es mich klanglich fesselt, die oft geschilderten Höhenflüge blieben mir verwehrt.
Ich muß dazu ergänzen, daß meine Plattensammlung noch aus den End70-iger und80iger stammen, vielleicht muß ich ja auch erst eine wirklich gute Demo-Scheibe kaufen, vielleicht kann mir da auch weitergeholfen werden, (Jazz mag ich, auch Einzelinstrumente, natürlich Gesang).

Ich denke, der Thorens ist mit entsprechendem System doch eine gute Einstiegsbasis, ich war zwar heute schon beim Händler, der hatte leider schon geschlossen, aber durch das Schaufenster konnte ich ich einige mir günstig erscheinende Angebote von Acoustic Solid sehen, aber vielleicht komme ich ja auch mit einem höherwertigen TA-System aus. (Ich finde den Thorens sehr schön, außerdem muß ich da immer ein wenig an meinen Dad denken...).

Als Preisrahmen dachte ich so an ca. 200.-, Was ich soweit aus Fachzeitschriften gesehen habe, z.B. Goldring 1042, oder das Denon 103 Benz Micro MC 20 usw.

Vielleicht kann mir einer von Euch beratend zur Seite stehen, macht ein noch teureres System im Thorens Sinn, wenn ja, welches, oder muß ich mich da komplett neu orientieren ?

Für den einen oder anderen Ratschlag wäre ich dankbar...

Gruß

Georg
Wolfgang_K.
Inventar
#2 erstellt: 13. Jun 2007, 20:37
Hallo Schoschi!

Meinen herzlichen Glückwunsch zu diesem edlen Schätzchen!

Du kannst doch auch mal über die Ortofon Vinyl-Master-Serie nachdenken, sehr zu empfehlen die VM red, blue oder die silver (letzteres kommt etwa auf 200 euro).

Über diese VM-Series habe ich bisher nur gutes gehört, habe die VM blue und bin absolut begeistert.

Ich würde diesem Plattenspieler doch gleich einer Generalsanierung unterziehen lassen (Lagerschmierung, bei Bedarf neu Kabel).

Der TD 320 MKIII ist eigentlich kein Einsteigerplattenspieler mehr. daß ist schon eine Qualität für eine halbe Ewigkeit mit einem enormen Klangpotential.
Schoschi
Stammgast
#3 erstellt: 13. Jun 2007, 20:55
Hallo Wolfgang,

ist ja toll, selbst zu später Stunde noch ein Guter Rat, das tut echt gut !!

Ich kenne mich mit den Thorens-Bezeichnungen nicht so aus, allerdings steht bei meinem nur TD 320, der Tonarm allerdings ist gemäß Thorens-Info-Seite ein TP 16 MK.IV, also der ungeteilte Tonarm mit der ovalen Kardanaufhängung (oder wie man das bezeichnet !!).

Die weiteren Wartungsarbeiten möchte ich natürlich auch durchführen, allerdings bin ich noch nicht so tief in die Materie eingestiegen, aber vielleicht gibt es ja links wo man a. das entsprechende Equipment kaufen kann und b. die Arbeiten beschrieben oder sogar bebildert hat, ich bin da aber sehr vorsichtig, erst informieren, dann agieren.

Das mit dem Ortofon VinylMaster silver werde ich mal verfolgen, ich habe momentan nur die Testübersichten der bekannten Magazine, natürlich nur eine grobe Orientierung, aber so ganz ohne steht man dann aber nicht da...

Vielleicht könntest Du die von Dir angesprochenen Kundendienst-Arbeiten etwas näher erläutern, das wäre sehr nett...

Anbei ein Foto, beim Subchassis-Einstellen erstellt...





Vielen Dank für deine Mühen

Gruß

Georg
Wolfgang_K.
Inventar
#4 erstellt: 13. Jun 2007, 21:26
Hallo Georg!

Leider bin ich im Basteln bei solch einer komplexen Materie wie einem Thorens TD 320 MK III nicht so versiert, ich habe meine letzte Plattenspielerrevision vor drei Jahren beim Händler machen lassen.

Bei den Cinchkabeln mußt Du drauf achten, daß die Kontaktoberflächen nicht korrodiert sind. Es dürfte aber kein Problem sein die Stecker durch neue zu ersetzen. Ob man allerdings dann gleich das Kabel mit wechseln sollte, daß mußt Du selbst entscheiden. Bei mir hat der Fachhändler ein Kabel von Sommer verbaut.

Das Netzteil würde ich lassen, hat auf die Tonqualität so gut wie keinen Einfluß.

Du könntest ja auch noch einmal einen anderen VV testen. Bringt auch noch einiges an Klanggewinn.

Fazit: Leider kann ich Dir hier nicht mehr Tipps geben, der wichtigste Tuningaspekt ist sowie der Tonabnehmer.

Ich habe damals meinen Plattenspieler nach dieser Revision nicht mehr wieder erkannt, klanglich von einer CD nicht zu unterscheiden, gut war zwar nicht so wirklich billig, aber hat sich in jeder Hinsicht gelohnt.

Übrigens die Nadeln der VM-Serie kommen hervorragend mit leicht zerkratzten Platten zurecht - das ganze Knarzen bei manchen abgenudelten Scheiben war auf einmal weg...
Schoschi
Stammgast
#5 erstellt: 13. Jun 2007, 21:52
Hallo Wolfgang,

das mit den Wartungsarbeiten werde ich noch in Erfahrung bringen, die VinylMaster-Serie ist zumindest in der Bucht nicht erhältlich, anscheinend nicht mehr so aktuell (Test in Stereoplay 2/04), muß ich eben noch anderswo recherchieren.

Der Vorverstärker ClearAudio SmartPhono ist der dritte Versuch, nach einem NAD PP2(enttäuschend) und einem RöhrenPhono(Meixing, werde ich wieder veräußern) bin ich nun mit dem Clearaudio sehr zufrieden, nachdem das Signal über einen Röhren-VV an eine Röhrenendstufe geht, ist der Kleine gar nicht schlecht, noch ein RöhrenPhono war dann doch des Guten zuviel...

Vielen Dank !!

ich werde noch berichten, wie es weitergeht...


Gruß

Georg
Radiologe
Inventar
#6 erstellt: 13. Jun 2007, 22:17
Hallo Georg,

das Denon und Benz sind sogenannte MC Systeme und gehen an den am meisten verbreiteten MM Eingängen nicht.Sie sind viel zu leise.Ich kenn den Clearaudio nicht.Von daher wäre erstmal in Erfahrung zu bringen ob dieser sich von MM auf MC umschalten lässt.Wenn ja,müsste man schauen ob MC Systeme überhaupt zu deinem Tonarmgewicht passen.Ich vermute mal das der Thorens einen leichten hat,von daher wird es bei MC Systemen vermutlich eng werden.

Hast Du dir schonmal das Ortofon 540MK II angesehen?Ich findes es zwar optisch hässlich,aber es soll angeblich ein tolles System sein.

Ich selbst benutze am Thorens ein Shure M97xE. Klanglich ist es vom Charakter her angenehm bassstark und im Hochton eher weich.Dafür klingt es aber auch nie zu nervig und schrill im Hochton wenn die Platten mal nicht so top von der Qualität sind.
Ich bezeichne es einfach mal als Rotweinsystem,also was zum gemütlichen lauschen

Wenn Du was peppiges suchst,kommt das AT95E,welches Du ja schon hast in etwa aus dieser Richtung.

Gruß Markus
Schoschi
Stammgast
#7 erstellt: 13. Jun 2007, 22:47
Hallo Markus,

Der VV von ClearAudio ist ein MM/MC-Gerät, umschaltbar und in den Fachkreisen bekannt, in der Presse hochgelobt, im Forum manchmal als hell klingend bezeichnet, wirkt aber gerade bei Röhren nicht störend, im Gegenteil..

Das montierte AT95e hat neu 19.- gekostet, besitzt ein tolles Preis/Leistungsverhältnis, aber ist doch nur ein Einstiegsmodell, da denke ich ist Handlungsbedarf angesagt, das Ortofon 540 habe ich nicht finden können, weiters Morgen...

Vielen Dank für Deinen Rat !

Gruß

Georg
2wheel
Stammgast
#8 erstellt: 13. Jun 2007, 23:16

Radiologe schrieb:
Hallo Georg,

(...)ob MC Systeme überhaupt zu deinem Tonarmgewicht passen.Ich vermute mal das der Thorens einen leichten hat,von daher wird es bei MC Systemen vermutlich eng werden. (...)

Gruß Markus


Wenn ich mich richtig erinnere, hat der TP 16-IV eine effektive Masse von 12 Gr. und wäre damit für die meisten MC Tonabnehmer voll geeignet.
TomSawyer
Stammgast
#9 erstellt: 13. Jun 2007, 23:48
Hallo,

ein 320er ist recht einfach zum Basteln.

Wende Dich am besten an Joel (aka"violette" hier im Forum). Er ist ehemaliger Thoren-Mitarbeiter udn hat jede Menge Tipps und sehr günstigs Material für die Instandsetzung.
er kann dir auch über sinnvolle Maßnahmen Infos geben.

Am ehesten:
Lagerupdate (hartmetalllagerspiegel, neues Öl)
neuer Riemen (in der richtigen Länge)
Subchassis richtig einstellen
evtl. Kabel tauchen lassen.

Damit hast du schon 90% von dem gemacht, was wirklich etwas bringt.

Zu dem Tonabnehmer:
wichtig wre die Info, wie hoch Dein Budget ist, und welche Phono-Vorstufe Du hast (kann sie nur MM oder auch MC, wenn MC, mit welchen Spezifikationen)

Dann kann man bessere Tipps geben.

LG

Babak
Radiologe
Inventar
#10 erstellt: 13. Jun 2007, 23:50
Hallo Georg,

also wenn du wieder in der Bucht gesucht hast ist da auf jedem Fall mindestens eins zu finden.Suchbegriff "Ortofon 540"
Der Ebay-Anbieter Williamthakker hat auch eine Homepage(Shop) mit vielen anderen Systemen.Williamthakker mal bei google eintippen.

Wenn der Arm wirklich 12g wiegt(also Mittelschwer) gehen sicher ein paar MC´s.Das Denon DL103 benötigt aber meines wissens etwas mehr.Das ist das was ich hier im Forum und anderswo so gelesen habe.

Danke für den Hinweis zum Clearaudio!Sieht sehr interessant aus.Kann ja nicht alles kennen und Pressezeitschriften lese ich schon laange nicht mehr

Ich benutze einen stinknormalen alten Dual TVV47 MM Phonoverstärker.Der macht seine Sache nach leichten modifikationen(kein Zauberkrams sondern auf das Shure und meinen Klangwunsch abgestimmt) ganz prima.Weiterhin gibt er im gegensatz zu den meisten heutigen Phonostufen eine überduchschnittlich hohe Ausgangsspannung raus.

Gruß Markus
Schoschi
Stammgast
#11 erstellt: 14. Jun 2007, 08:16

TomSawyer schrieb:

Zu dem Tonabnehmer:
wichtig wre die Info, wie hoch Dein Budget ist, und welche Phono-Vorstufe Du hast (kann sie nur MM oder auch MC, wenn MC, mit welchen Spezifikationen)

Babak



Hallo Babak,

folgende Informationen zum PhonoPre:

Cleaudio SmartPhono

Mode: MM/MC
Verstärkung bei 1 kHz: 53,6dB (MC) 34,9dB (MM)
Eingangsimpedanz: 47kOhm/220pF MM/MC
MM/MC-Eingang: Kanalgetrennt schaltbar (auf Unterseite)
RIAA (75ìs/318ìs/3180ìs): ja
RIAA Genauigkeit: ±0,3 dB
Klirrfaktor: 0,004%
Signal/Rauschabstand: >68 dB (MC) / >84dB (MM)
Übersprechdämpfung: > 90 dB
Max. Ausgangspannung: 11 V (1kHz)
Spannungsversorgung: ±25 V DC
Ausgänge: asymmetrisch (Cinch)
Gewicht: 0,2 kg
Maße (B/T/H): 50x74x31 mm

Daten des Tonarmes:

TP 16 Mk. IV,
Eff. Masse 12,5g, eff. Länge 232 mm, Überhang 16,4 mm, Kröpfung 23°, Headshell TP 68

Das Budget für das TA-System wären ca. 200 Euro.

Den Tipp bzgl. der Instandsetzung werde ich weiterverfolgen.

Vielen Dank !

Gruß

Georg
Schoschi
Stammgast
#12 erstellt: 14. Jun 2007, 08:19

Radiologe schrieb:
Hallo Georg,

also wenn du wieder in der Bucht gesucht hast ist da auf jedem Fall mindestens eins zu finden.Suchbegriff "Ortofon 540"
Der Ebay-Anbieter Williamthakker hat auch eine Homepage(Shop) mit vielen anderen Systemen.Williamthakker mal bei google eintippen.

Gruß Markus


Danke Markus,

ich habe es jetzt auch gefunden, ich werde das TA mit in die Auswahl einbeziehen,

Gruß

Georg
TomSawyer
Stammgast
#13 erstellt: 14. Jun 2007, 09:15
Hallo Georg,

erst mal: netter Phono-Pre

es gibt bei mehreren Internet-Anbietern die Möglichkeit des Trade-Ins:

Du schickst ihnen einen alten Tonabnehmer und sie geben dir den neuen günstiger.

Da kann es sein, dass Du ein Benz Micro MC Gold (würde sehr gut zu deinem Tonarm und zum Phono-Pre passen) um knappe 240,- bekommst (statt mancherorts 320,-)

Und das System spielt einfach toll!

Zu den Modifikationen:
Joel bietet auch in ebay ein PDF-Dokument mit Details dazu an (kostet glaube ich 8,-)
Und wegen Lagerspiegel, Öl und Riemen schreib ihn direkt an. das Set kostet ca. 35,-, eingebaut ist das ganze in nicht mal 10 Minuten

LG

Babak


[Beitrag von TomSawyer am 14. Jun 2007, 09:16 bearbeitet]
MikeDo
Inventar
#14 erstellt: 14. Jun 2007, 12:27
Hallo Georg.

Ich habe auch den 320 mit TP16 MK IV.
Einige Dinge vorab.

Wie schon unten erwähnt, setze Dich unbedingt mit Joel aka Violette hier im Forum in Verbindung.
Er hat mir bei meiner "Revision" mit Rat zur Seite gestanden. Seitdem läuft der 320er saugut, ist perfekt eingstellt. Anfangs hatte ich Probleme mit der Geschwindigkeit, weil er die Sollgeschwindigkeit nicht hatte. Auf einer Platine im Gerät konnte man an 2 Potis die Sollgeschwindigkeit anhand einer aufgelegten Strobsokopscheibe wieder herstellen.

Als System habe ich das Audio Technica AT33 PTG installiert. Es liegt oberhalb von 200 euro, ist aber saugut und harmoniert verdammt gut mit dem Dreher und dem Tonarm.
Man sollte dazu sagen, dass bevor ich das Audio Technica MC System gekauft habe, ich über die Tonabnehmer Datenbank genau geschaut habe, ob das System auch zu meinem Tonarm passt. Dort lässt sich die sog. Tonarmresonanzfrequenz ermitteln. Diese liegt im optimalen Bereich zwischen 9-12Hz.
Für die Nutzung eines MC Systems sollte man sich vorher schlau machen, ob es danach passt.
Das erwähnte DL103 passt nicht, das vorweg. Dafür ist die effektive masse des TP16 MK IV zu gering.

guckst Du hier:

Resonanzfrequenz des DL 103

Wolfgang hat schon gute Vorschläge gemacht mit den Ortofon Systemen. Ich selber habe noch ein MC25FL auf einen anderen Dreher, das auch sehr gut klingt.

Wenn ich nicht schon ein sehr gutes System hätte, würde ich dieses hier zu einem Spottpreis nehmen. Es passt auch super auf den TP16 MK IV:

AT33 ANV

Dieses System kostet hier bei Audiocubes schon sehr wenig.
Übrigens habe ich dort auch meines für knapp 300 Euro gekauft.- Problemlos!!

Übrigens, wenn das gesuchte System nicht in der Liste steht, kannst Du die Tonarmresonanzfrequenz auch selber ausrechnen. Hier die Formel: f = 1000 : 2 x Pi x Wurzel aus Compliance x Masse

Dein Smartphono ist ein recht ordentlicher Phonopre, der sich meines wissens automatisch auf die Spannung des TAs einstellt.


MikeDo
Inventar
#15 erstellt: 14. Jun 2007, 12:28

Und wegen Lagerspiegel, Öl und Riemen schreib ihn direkt an. das Set kostet ca. 35,-, eingebaut ist das ganze in nicht mal 10 Minuten



unterschreib



Schoschi
Stammgast
#16 erstellt: 14. Jun 2007, 15:04
Liebe Thorensianer,

soviel Rückmeldungen sind mir eine große Freude, anscheinend ist der Thorens doch kultbehaftet, und das auch noch qualitätsbedingt, was gibt es schöneres....!

Momentaner Stand:

Ich habe mit Joel Verbindung aufgenommen, auch eine Rückantwort erhalten, er müsse nur noch wissen, ob es sich um ein Sinter- oder Messinglager handle, anhand des Fotos gehe ich von einem Sinterlager aus.



Ansonsten würde "alles" mit Lagerspiegel zusammen 25.- inkl. Versand kosten.
Ich warte nun noch auf die Bankdaten, und ich bat ihn noch, "alles" zu benennen, also den Lieferumfang.

Das wäre also auch aktiviert, die Einbauten dürften nicht so problematisch sein.

Kabeltausch muß ich noch prüfen, ich konfektioniere meine RCA- und Netzkabel auch selbst, (SommerCable und Lapp-Ölflex mit Bals-Steckern), aber erst muß ich den verfügbaren Platz prüfen und welche Kriterien kabelspezifisch bei einem Plattenspieler relevant sind.


Zu den Klangeigenschaften des Tonabnehmersystems:

Ich höre nur mit verschiedenen RöhrenAmps an Breitbändern, entweder mit Fostex-Hörnern oder mit Saba Greencones in ventilierenden Gehäusen.
Das heißt viele Details, Röhrentypischer Klang, nicht zuviel Bass, tränenrührende Stimmwiedergabe, messerscharfe Trompeten- und Saxophonklänge und das alles bei moderater Zimmerlautstärke.

Das TA-System darf etwas mehr Bass haben, sollte nicht warm und weich klingen, ich habe auch 2 Röhren-CD-Player hier, selbst da ist dies ab und an des Guten zuviel (Die haben aber auch extra 2 Transistor-Analogausgänge, also sehr vielseitig einsetzbar).

Es geht voran, mit Eurer freundlichen Hilfe sehe ich einem erfolgreichen Gelingen entgegegen !!

Vorerst Dank an Euch alle !

Gruß

Georg
Schoschi
Stammgast
#17 erstellt: 18. Jun 2007, 14:22
Liebe Thorenser,

ein kurzer Zwischenstandsbericht:

Der Upgrade-Kit von Joel ist eingetroffen, sehr schnell, netter Kontakt,ein weiteres PDF mit Ratschlägen wurde noch per E-Mail zugesendet, außerdem das Angebot, wenn ich Fragen hätte, könnte ich mich jederzeit an ihn wenden, was allerdings auch nötig sein wird, da für Nichteingeweihte essentielle Informationen einfach fehlen.
(Siehe Fotos).



Für das Spiegellager ist eine Bebilderung dabei, ich habe die Achse ausgebaut, das aktuelle Öl ist hellgelb, der Nachlauftest (33U/min~1 Umdrehung/2Sek) ergab 1´40", es sind überhaupt keine Geräusche zu hören, ich denke, das ist O.K.



Die Motorölung ist auch bebildert, allerdings sitzt da noch das Antriebsrad darüber, das werde ich abschrauben müssen, ich nehme an, mit Hilfe der auf dem Foto sichtbaren Innensechskant abnehmbar und dan das Lager an der Achse mit Öl versorgen.




Auf den anderen Ölspritzen sind mit Kugelschreiber Bezeichnungen aufgeschrieben,2-mal "Bearing Oil" oder so , einmal steht "Lift" darauf, da muß ich noch klären, wo das hingehört.


Aber alles sauber und sicher verpackt, war auch nach 2 Tagen da.

Der Tonarm hat ein leichtes Spiel, ich gehe davon aus, daß man am Kardangelenk dieses Spiel einstellen kann, allerdings muß ich erst ein Werkzeug finden, welches diese Schrauben drehen kann, mit den 2 Bohrungen, weiß jemand unter welchem Fachbegriff das gehandelt wird? (siehe Bild)




Zum Thema Tonabnehmer:

Nach dem tollen link mit den Cartridge-Eigenschaften kann man hervorragend die Eignung des TA für den Tonarm prüfen, leider fallen da schon einige weg.

Die Denon DL 103, auch das 103R(wurde schon angesprochen), das Ortofon 540MkII liegt auch außerhalb der Idealfrequenz, das Benz Micro MC20E2L ebenso.

Momentan habe ich 3 Favouriten, das Goldring 1042 als günstige Lösung mit MM, das Benz Micro MC Gold und das Ortofon Rondo Red als Budget-Ausreisser, aber da habe ich viele äußerst positive Bewertungen und Tests gefunden.

Das angesprochene Audio Technica AT33 PTG ist außer auf dieser japanischen Seite nirgends zu finden , ist das ein Neues System, kommt das erst noch auf den europäischen Markt ?

Auch die Anzahl der Online-TA-Verkäufer scheint mir relativ klein, vielleicht könnt Ihr mir da weiterhelfen, außer den von der Bucht bekannten Versendern nur Listenpreis-Händler.


Falls Ihr noch was zum Thema im Köcher habt, ich bin dankbar für jede Information !

Danke

Gruß

Georg
lini
Inventar
#18 erstellt: 18. Jun 2007, 15:56
Schorsch: Wenn Du eh schon ein AT-95E montiert hast, dann würd sich's möglicherweise anbieten, sich den Spass zu machen und eine bessere Nadel einzusetzten. LPgear lässt nämlich zwei interessante Upgrade-Nadeln für das AT-95E fertigen, die eine mit hyperelliptischem Schliff für US$ 50, die andere sogar mit Shibata-Schliff für US$ 60. Ich hab's zwar selbst (noch) nicht probiert, könnte mir aber gut vorstellen, dass so eine Kombination durchaus mit vielen Systemen in der Liga zwischen 70 und 200 Euro gleichzieht.

Grüße aus München!

Manfred / lini
MikeDo
Inventar
#19 erstellt: 18. Jun 2007, 18:46

Das angesprochene Audio Technica AT33 PTG ist außer auf dieser japanischen Seite nirgends zu finden , ist das ein Neues System, kommt das erst noch auf den europäischen Markt ?


Das AT33PTG war auf dem deutschen Markt vor 7 Jahren. Es kostete damals sage und schreibe 2300 DM, also 1150 Euro umgerechnet.
Ich habe mal gehört, dass es aus lizensrechtlichen Gründen nicht mehr in Deutschland erhältlich ist, ist aber auch gelinde gesagt wurscht, weil man es bei Audiocubes2 locker bestellen kann. Habe ich damals gemacht. Das System kam wohlbehalten bei mir innerhalb einer Woche an.
Ich habe noch den Test aus der damaligen Image-Hifi und dort wurde es in allerhöchsten Tönen gelobt
Und alle von Dir ins Kalkül gezogenen TAs werden locker von dem AT33PTG getoppt.
Tue Dir einen Gefallen und besorge Dir das System. Es ist auf meinem 320er megageil. Ein anderer Forumsuser hat es bei mir probegehört und war absolut begeistert.

Übrigens, das Liftsilikonöl ist für den Tonarmlift gedacht. Sollte Dein Lift allerdings einwandfrei "laufen", wäre dies nicht vonnöten.


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