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Lenco L-75

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mäuser
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 10. Dez 2003, 19:05
Hallo allerseits,
ich habe neulich von einem Freund einen alten Lenco L-75 geschenkt bekommen. Abgesehen von einem fehlenden Antiskatinggewicht scheint er in Ordnung zu sein.
Ich würde gern mehr über den L-75 erfahren: Wo sind die versteckten Macken? Lohnt es sich in das Gerät zu investieren? Welcher TA kommt infrage?
Peter
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 11. Dez 2003, 07:57
Hallo,

es lohnt allemal, in den L 75 zu investieren, sofern Reibrad und Tonarm in Ordnung sind. Als Tonabnehmer empfehle ich Audio Technica AT 110E oder besser das AT 440 ML. Über die Nadelnachgiebikeit würde ich mir keine Gedanken machen - das passt hervorragend.

Allerdings kann es passieren, daß man für nicht ganz voll genommen wird, wenn man für den L 75 schwärmt

Ist aber wurscht, da das Teil hervorragend klingt!

Grüße
Peter


[Beitrag von Peter am 11. Dez 2003, 07:59 bearbeitet]
Albus
Inventar
#3 erstellt: 11. Dez 2003, 09:29
Morgen,

man lernt hier im Forum, dass man mit fast allem superlativ sein kann, Banalitäten des Lebens scheint es nicht mehr zu geben. Hier folgt aber eine Banalität des Lebens. - Der Lenco ist das so genannte Rumpelstilzchen, auch dann, wenn das Reibrad neu ist. Der Tonarm mit der eckig ausladenden Headshell hat auch im Neuzustand reichlich Lagerspiel. Der Plattenteller, der Plattenteller taumelt schon mal, was das Rumpeln schön rhythmisch macht.

Zum Basteln ok. Zum Investieren oh weh.

MfG
Albus
Peter
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 11. Dez 2003, 09:46
Dass die Headshell eckig ausladend ist kann ich bestätigen. Ist aber ein rein optisches Problem. Den Rest kann ich nicht nachvollziehen.

Deshalb gibt´s ein "Quod est demonstrandum"

Grüße
Peter
Thono
Stammgast
#5 erstellt: 11. Dez 2003, 11:27
Hallo,

nun ja, ich hatte auch mal einen Lenco L75. Rumpeln tut er schon, so isses ja nicht. Mein damaliger Verstärker hatte aber einen Subsonic-Filter und damit war die Sache erledigt. Ansonsten ist der L75 schon ok. In der heutigen Zeit aber mehr ein Liebhaberstück. Oder für spezielle Zwecke da man ja die Umdrehungszahl gut variieren konnte.

Mit "Superlativ" hat das bisher allerdings wenig zu tun. Eher mit Liebhaberei (die ja auch irgendwo dazugehört).

Gruß
Thomas
drbobo
Inventar
#6 erstellt: 11. Dez 2003, 12:00
@Albus
Hallo
es kommt einfach auch auf die Ansprüche und Vorgeräte an.
Ein Blick auf Peters Logo , und deine Einwände sind perdu.

Albus
Inventar
#7 erstellt: 11. Dez 2003, 12:08
Da, drbobo, wird man am Ende - stumm.

Danke für den vergnüglichen Hinweis zum besseren Verständnis des Vorurteils!

Grüße
Albus
drbobo
Inventar
#8 erstellt: 11. Dez 2003, 12:21

Zum Basteln ok. Zum Investieren oh weh.


Sprachlich hat es für einen genialen Spruch wie oben nicht gereicht

Schönen Tag
Holger
Inventar
#9 erstellt: 11. Dez 2003, 12:34
Slightly off-topic, aber da hier schon gerade ein kleiner Reim aufgetaucht ist - was haltet Ihr denn von meinen Grundsätzen :

Höre kritisch, kaufe britisch.

Soll feiner Klang die Ohren rein, so sollte es ein Thorens sein.

Willst Du 'nen satten, vollen Ton, so kauf Dir Nadeln von Denon.

Den stärksten Kick gibt Dir im Nu von Ortofon das SPU.

Consider all your troubles gone when listening to a Three-O-One. (Garrard 301)

Den tiefsten Bass, das höchste C, das bringt Dir leicht ein EMT.

Und etwas weniger subtil :

Ole ole ole ole, die Nummer 1 ist SME.



[Beitrag von Holger am 11. Dez 2003, 12:36 bearbeitet]
Albus
Inventar
#10 erstellt: 11. Dez 2003, 12:41
Tag Holger,

ja dann: "Du bist der Witz, ich bin nur das Lachen."

Freundliche Grüße!
Albus
Holger
Inventar
#11 erstellt: 11. Dez 2003, 12:51
Tja, so ist das . manche haben's, andere nicht .

richi44
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 11. Dez 2003, 14:24
Um vom Witz wieder zum Lenco zu kommen: Er MUSS rumpeln. Über die Dinger (vom ehrwürdigen Thorens TD124 und dem alten EMT-Studiohobel einmal abgesehen) waren Reibradantriebe nie was berühmtes. Aber die Motor- und Reibradachse stand genau so vertikal wie die Tellerachse. Ein Reibrad musste also die Tellerachse seitlich verschieben, um Rumpeln zu erzeugen. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, ausser das ganze Zeugs war extrem billig gebaut. Und trotzdem war rumpeln zu hören.
Wenn nun aber Reibrad- und Motorachse horizontal in der Gegend stehen, schlägt das Reibrad von unten an den Teller und erzeugt so ein Rumpeln in der Vertikalen. Und da der Teller leichter wackelt, als sein Lager horizontal verschoben wird, ist das vertikale Rumpeln nicht wegzubekommen.
Zu Mono-Zeiten war das kein Problem (der Lenco geht übrigens auf einen 78-Touren-Plattenspieler zurück, den Perfecton. Damals noch mit Schneckenunteretzung im Motor. Dieser Motor wurde anders montiert und die Schneckenachse durch eine konische Achse ersetzt). Der Vertikalschlag erzeugte ja kein Nutzsignal. Bei Stereo aber war der Höhenschlag tödlich. Und es kann ja nicht Sinn der Sache sein, ein Rumpelfilter einzusetzen, nur weil der Player sch*** ist.
mäuser
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 11. Dez 2003, 16:35
Hallo allerseits,
ich glaube, der Lenco ist vielleicht doch nicht unbedingt der Hit. Ich hatte geglaubt, er hat einen Riemenantrieb; nach dem Motto: wenn schon ein aufwändiges Chassis, dann auch Riemen... Eigentlich dachte ich daran, ihn als "Zweitgerät" an der "kleinen Kette" im Arbeitszimmer zu betreiben, aber wenn man das Rumpeln hört...
In der "großen Kette" habe ich einen Thorens TD 126 Mk III mit einem JVC MC2e , und verglichen mit dem ist der Unterschied dann wohl doch zu deutlich.
Ach ja, nochwas: mein Verstärker im Arbeitszimmer (NAD 320BEE) hat keinen Phonoeingang. Welchen bezahlbaren Prepre könnt ihr empfehlen. Der NAD pp1 soll ja lt. TNT-Audio nicht so gut sein.
Danke erstmal...

Gruß mäuser


[Beitrag von mäuser am 11. Dez 2003, 19:58 bearbeitet]
Holger
Inventar
#14 erstellt: 11. Dez 2003, 20:40
Vielleicht hat das Reibrad ja irgendwann einen Schlag abbekommen, das kann man dann vergessen, und Ersatz ist kaum zu bekommen.
Wie wär's denn mit einem Technics SL-5 für die Zweitanlage im Arbeitszimmer ?
Ich habe so einen zum Überspielen von LPs neben dem Computer stehen, und die "alten" Tangentialen sind wirklich noch schwer und massiv gebaut und klingen richtig gut im Vergleich zu den neueren Plastikdingern.
Oder einen Dual 601, der ist riemengetrieben und wirklich sehr gut für das wenige Geld, für das er oft bei eBay weggeht.
Oder einen Thorens TD 115, die kriegt man auch öfters für deutlich unter 100 Euronen.
[Einen SL-5 hätte ich z. Zt. übrigens noch "übrig" .]
drbobo
Inventar
#15 erstellt: 12. Dez 2003, 10:45
@mäuser
zum pp1 kann ich nichts sagen, der pp2 gefällt mir sehr gut, auch im Vergleich mit der etwa gleich teuren pro-ject box eher besser.
Ist aber natürlich subjektiv.
Ausstattungsmässig gibt es ein externes Netzteil, MM und MC Anschluss einfach umschaltbar, aber keine Möglichkeit der Feinanpassung. Für den Preis aber o.k., wenn man ein "übliches" modernes System verwendet.
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