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Rega RB 250 Tuning

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Beitrag
Don-Simon
Neuling
#1 erstellt: 13. Dez 2003, 15:15
Hallo zusammen !

Bräuchte mal Euren Rat.Habe einen noch absolut ungetunten Tonarm RB 250(noch nicht mal tiefergelegt!!).
Was meint Ihr lohnt es sich Kabel und Gegengwicht zu erneuern oder direkt den RB300 zu montieren.

Gruß

Simon
Chris64
Stammgast
#2 erstellt: 13. Dez 2003, 22:40
Hallo,

letztens habe ich einen 300er Tonarm von Rega getunt und dabei gute Erfahrungen gesammelt. Viel gebracht (tieferer strafferer Bass, bessere Detailauflösung) und weniger gekostet als das Kabeltuning hat dabei das Austauschen des Gegengewichtes gegen ein Modell von Clearaudio. Beim RB 250 müsstest du allerdings auch das Endstück des Tonarmes (jenes Teil, auf dem das Gegengewicht sitzt) mit auswechseln. Gibt es ebenfalls von Clearaudio (z.B. bei Die Nadel). Kostenpunkt für beides zusammen ca. 100,- Euro. Schau hierzu aber vielleicht auch im Analog-Forum nach, dort bot (bis vor kurzem jedenfalls) jemand selbst gedrehte Teile aus Bronze oder aus Messing zu einem wesentlich günstigeren Kurs an. Eine professionell ausgeführte Kabelmodifikation kostet so um die 250,- Euro. In meinem Falle hat sie (symmetrisch ausgeführt) mehr Offenheit und zugleich mehr Ruhe ins Klangbild gebracht (TA Denon Dl 103), war aber im Vergleich zum Gewichtstunig weniger deutlich.
Wenn ein 250 Tonarm schon da ist, nicht wackelt und auch sonst noch solide ist, würde ich ihn nicht gegen einen 300 tauschen (manche halten den 250er sogar für den besseren Tonarm weil er das Auflagegewicht nicht mittels einer - möglicherweise Resonanzen verursachenden - Feder, sondern allein durchs Gegengewicht einstellt)
In der Hoffnung, dir weitergeholfen zu haben.

Grüße

Chris
Don-Simon
Neuling
#3 erstellt: 14. Dez 2003, 00:04
Jau danke auf jedenfall !!
sir
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 14. Dez 2003, 23:49
@ chris,

habe mich bis jetzt noch nicht mit dem thema tonarmtuning auseinandergesetzt, kann aber nachvollziehen, dass bessere kabel einen deutlichen qualitätsgewinn mit sich bringen. aber was bewirkt denn ein anderes gewicht. und wodurch?

will damit weder provizieren, noch eine grundsatzdiskussion auslösen. ist nur mal interesse halber.

danke
sir
Albus
Inventar
#5 erstellt: 15. Dez 2003, 09:30
Morgen,

nur beiläufig, es steht jedem frei, den Tonarm RB 300 wie einen statisch Ausbalancierten zu behandeln, also Auflagekrafteinstellung per Positionierung des Gegengewichtes (nicht per Federkraft oder Magnetkraft). Dies hätte den Vorteil, dass das Gegengewicht näher an das Tonarmlager heranrückte (Gegengewicht in Nähe zum Tonarmlager), was von Vorteil ist (Massenverhältnisse des Arms, Schwingungsverhältnisse).

Allerdings kann es durchaus sein, dass ein Tonabnehmer mit geringer Nadelnachgiebigkeit (hartes MC zB) eine eher größere effektive Masse des Tonarmes benötigte, um die Resonanzen im optimalen Bereich (8-12 Hz) zu halten. Dann kann die Verwendung als dynamisch ausbalancierter Arm von Vorteil sein (Gegengewicht in Distanz zum Tonarmlager).

Das normale RB 300 Gegengewicht ist so beschaffen, dass es Abnehmer oberhalb 6 Gramm Eigengewicht (plus Befestigungsmaterial) nur in Distanz zum Tonarmlager ausbalancieren kann. Das Extra-Gewicht (Edelstahl, ca. 100 Gramm) ist da besser. RB 300 mit einem 6-7 Gramm Tonabnehmer und normalem Gegengewicht bei Auflagekraft 20-22 mN ergibt vorteilhafte Nähe des Gewichtes zum Tonarmlager (Federkraft nicht genutzt, auf Null).

MfG
Albus
Chris64
Stammgast
#6 erstellt: 19. Dez 2003, 13:47
Hallo,

komme erst jetzt zum Antworten. Das Clearaudio-Gegengewicht ist nicht nur schwerer als das Originalgewicht, sondern weist auch eine konzentrische Bohung auf. Das Gewicht liegt somit in der Tat auch tiefer als das Original. Dieses konstruktive Merkmal findet sich auch bei vielen anderen Tonarmen wieder. Insbesondere bei verwellten Schallplatten ist das hörbar von Vorteil. Aber auch sonst macht sich das akustisch durch eine größere Ruhe bemerkbar. Das gilt offensichtlich nicht nur für "hart" aufgehängte Systeme wie das Denon DL 103. Auch Besitzer anderer TAs (weicher aufgehängt, leichter) verweisen auf diese Tatsache, die sich mit den Ohren leicht nachvollziehen lässt. Die Experten sagen i.d.R., dass dies mit dem insgesamt niedrigeren Schwerpunkt der gesamten Tonarm- Tonabnehmerkonstruktion zusammenhänge. Den Ohren sollte das Warum jedoch egal sein. Was zählt ist das Ergebnis.

Grüße

Chris


[Beitrag von Chris64 am 19. Dez 2003, 13:58 bearbeitet]
musicshaker
Stammgast
#7 erstellt: 19. Dez 2003, 14:43
Hi,

kann chris64 bestätigen. Habe gerade an meinem RB300 ein schweren TA (Benz ACE mit 8,8g). Damit hängt das normale Gewicht ganz hinten beim Ausbalancieren. Der Tausch in das asymmetrisch zu befestigende brachte zwar keine großartige Verschiebung in Richtung Tonarmbefestigung, aber doch einen wahrnehmbaren (wenn auch gering) ruhigeren, ausgewogeneren Klang.
Ansonsten habe ich mal TA-Innenverkabelung an meinem alten project geändert, auch das war eindeutig als Verbesserung nachvollziehbar. Ist aber beim Rega nich´so einfach!

Have Fun!
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