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EMT Plattendreher kaufen?

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kleinhummel
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Sep 2007, 13:25
Hallo,

habe in letzter Zeit viel gutes von EMT Laufwerken gehört.
Spiele mit dem Gedanken einer Anschaffung.

Da ich hörte das diese Geräte aus dem Studiobetrieb kommen habe ich mein anderes Kaufinteresse Transrotor golden shadow ect. schnellstens zurückgestellt, weil ich mit Studiotechnik bisher nur beste Erfahrungen machte.

Nun folgen Fragen über Fragen.

Sind die Dinger wirklich so gut wie ihr Ruf?

Welche Plattenspieler anderer Hersteller wären ungefähr vergleichbar gut?

Welches der EMT Laufwerke ist besonders zu empfehlen?
938, 930, 948 oder gar 950

Was sollte man ausgeben resp. was sind die wert? (adäquarter Preis )

Würde mich sehr über Tipps Anregungen und Hilfestellungen kompetenter Forengebraucher freuen.

Im Voraus vielen Dank

Kleinhummel
Pyreen
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 22. Sep 2007, 15:00
Hi,

ich persönlich war nie ein großer Freund der EMT-Komplettlösungen. Einerseits, weil der Tonarm und die integrierte Entzerrverstärkerelektronik heutzutage nicht mehr lege artis (i.S. der bei Konkurrenzprodukten ausgeloteten Grenze des technisch Machbaren) sind, ein Tausch vor allem des Armes vergleichsweise aufwändig sich gestaltet, darüberhinaus meist mehr oder minder umfangreiche Restaurationsarbeiten notwendig sind.
Andererseits, weil ich die Verkaufspolitik, die Tondosen mit schnell alternden Gummis zu bestücken, die bei regelmäßiger Nutzung in ca. 2-3 Jahren austauschpflichtig werden (auch eine Art der Kundenbindung), nicht unterstützen möchte; insbesondere angesichts der Tatsache, daß es möglich ist, hervorragende Tonabnehmer zu konstruieren, deren Gummi signifikant länger einsatzfähig bleibt, selbst bei seltener(er) Nutzung.

Es werden aber auch viele Stimmen sich erheben, Dir zu erzählen, daß EMT-Plattenspieler ganz besonders hervorragend seien und man sich nach dem Kauf "nie mehr" mit dem "Upgrade-Virus" auseinandersetzen müsse.

Um Verwirrung zu vermeiden: Ein EMT ist fraglos ausreichend, um Schallplatten mit in Hinblick auf das technisch Notwendige genügender Güte abzutasten. Allerdings geht es den Meisten, die an den EMT-Laufwerken Interesse haben, nicht um das technisch Notwendige, sondern um das Besitzen des technisch Machbaren, und dies findet man bei EMT weder beim Tonarm, beim Entzerrverstärker, noch bei der Tondose (gleich welchen Nadelschliffs), nur die Laufwerke selbst zählen zur absoluten Weltspitze.

Viele Grüße,

Pyreen
Holger
Inventar
#3 erstellt: 22. Sep 2007, 15:56
Ich zitiere mich mal selbst aus Beiträgen im Analog-Forum der AAA:

1. Zitat:
"ich habe in letzter Zeit so einige Direktvergleiche durchgeführt, und zwar mit identischen LPs, sekundenbruchteilgenau gestartet auf zwei nebeneinander stehenden Direkttrieblern (Thorens TD 524, Technics SP-10 Mk.2) und den einen per Lautstärkeregler am Brinkmann Fein so genau wie möglich an die Lautstärke des anderen angepasst. „Referenz“ ist hier der TD 524 mit EMT-Arm und TSD 15 SFL über den Denon-Übertrager AU-340 in den Brinkmann Fein. Auf dem SP-10 Mk. 2 habe ich einen SME 3012/II, angeschlossen an die Pass Pearl m. MC-Board.
Und daran habe ich gegen das TSD bis jetzt folgende Systeme gehört: Denon DL 103 D (NOS), Denon DL 103 D mit Shibate-Retipping, DL 103 R mit Shibata-Retipping und Bronze-Gehäuse.
In allen Fällen war der Klang über die Denons etwas „luftiger“ und höhenbetonter, während das TSD etwas dunkler abgestimmt erschien und mit etwas mehr Bassfülle aufspielte.
Allerdings – diese Unterschiede waren auch bei direktem Umschalten nur manchmal zu verspüren, insbesondere bei Gesangsparts, und dann auch nur marginal, und praktisch gar nicht bei Instrumentalpassagen oder z. B. Gitarren-Soli.
Ich leite aus diesen Ergebnissen jetzt einfach mal ab, dass sich die drei Denons untereinander noch weniger unterscheiden, denn jedes einzeln unterschied sich vom TSD in gleichem Umfang und in den gleichen Parametern – und nur sehr gering.
Ich werde das jetzt auch noch mal querchecken mit dem TSD an der Pearl und den Denons am Übertrager, und ich werde auch noch das vdH Grasshopper bemühen, aber ich bin überzeugt davon, dass sich auch mit diesem Top-System keine Welten auftun werden."

2. Zitat, darauf aubauend:
"Den gleichen Test habe ich gerade - mit dem gleichen TSD 15 - erneut gemacht, jetzt natürlich wie oben beschrieben angeschlossen, der "Gegner" war wieder der SP-10 Mk. II mit SME 3012, darin diesmal aber das vdH Grasshopper.
Tja, und was soll ich sagen - das Ergebnis ist praktisch identisch. Ich zitiere mich mal selbst ("die Denons" bitte mit "den Grashüpfer" ersetzen):
"In allen Fällen war der Klang über die Denons etwas „luftiger“ und höhenbetonter, während das TSD etwas dunkler abgestimmt erschien und mit etwas mehr Bassfülle aufspielte.
Allerdings – diese Unterschiede waren auch bei direktem Umschalten nur manchmal zu verspüren, insbesondere bei Gesangsparts, und dann auch nur marginal, und praktisch gar nicht bei Instrumentalpassagen oder z. B. Gitarren-Soli."

Hier ein Bild des "Testaufbaus":

kleinhummel
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 22. Sep 2007, 16:22
Hallo,
und danke für eure, wie ich finde sehr guten und ausfühlichen Rückmeldungen.
Wenn so wenig unterschied bei solch hochwertigen Laufwerken zu erhören sind, dann bestätigt mich das doch sehr mich nach einem EMT 938 umzusehen.
Zumal dies ja wohl ein "Studiogerät" ist und ich somit; mit Ausnahme des TSD Gummiproblems, eine sehr hohe Langlebigkeit und Servicefreundlichkeit erwarten kann.
Folgender Hintergrund bewegt mich:
Bei der Anschaffung aller Bausteine meiner Signalkette konnte ich mit viel Lehrgeld folgende Erfahrungen machen.
Zuletzt landet man Gerätetechnisch wieder dort, wo das Ursprungssignal entstanden ist (Studio).
Ich habe viel probiert. Zuguterletzt war ich immer erst dann zufrieden, wenn ich mir ein Studiogerät zugelegt hatte.
Folgende Geräte kamen dabei raus:

Lautsprecher bzw. Monitore: K+H O92 sowie O96
Vorverstärker: Revox b252
Radio: Revox b261
CD- Spieler: Revox b225
Tonbandgerät: Revox pr99

Ok nich alles völliger Studiostandart aber die Revoxe sind alle sehr nahe dran.

Geliebäugelt wird jetzt noch mit einem Kasettenabspielgerät Revox b215.

Damit auch der Plattenspieler zu dieser Signalkette "passt" wird es wohl ein EMT werden, wenn Ihr mir, aus welchen Gründen auch immer, nicht doch noch davon abratet.


Fast hätte ich das wichtigste vergessen:

Könnt ihr mir sagen was man für einen EMT 938 hinlegen muss?

Hat man eine Chance in nächster Zeit an so ein Gerät heranzukommen? Und wenn ja, wo?



Gruß Kleinhummel

Über weitere Bemerkungen zu EMT Laufwerken würde ich mich sehr freuen.


[Beitrag von kleinhummel am 22. Sep 2007, 16:28 bearbeitet]
Pyreen
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 22. Sep 2007, 18:25
Hi,


kleinhummel schrieb:
dann bestätigt mich das doch sehr mich nach einem EMT 938 umzusehen.


soll es ein EMT sein, ist dies sicher eine vernünftige Entscheidung.

Bedenke aber, daß Du mit einem EMT 929 in der Systemwahl im Vergleich zu anderen Tonarmen stark eingeschränkt bist; entscheidest Du Dich z.B. für ein TSD 15 SFL, bist Du, abseits von Basteleien (Beschaffung eines Leergehäuses/ Justage von Überhang und Kröpfung mit Nadellupen, Systemverdreherei, Verwendung von Unterlegplatten, Headshellgefräse etc.), auf die entsprechenden Fabritius-Tonabnehmer angewiesen, möchtest Du eine Monoschallplatte (Seitenschrift) bzw. eine für die Abtastung mit Rundnadel geschnittene Stereoplatte korrekt wiedergeben. Wie gesagt, die Kundenbindung...

Du solltest also vor einem evtl. Kauf sicher sein, daß Dir der Klang der EMT 929/TSD 15 Kombination auch wirklich gefällt.

Viele Grüße,

Pyreen
ratfink
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 24. Sep 2007, 05:42
Hallo ich hab mir vor kurzem auch einen EMT 950 gekauft und werde hoffentlich in den nächsten Tagen auch den passenden TA bekommen.Wie er im Vergleich zu meinen anderen Drehern klingt kann ich dadurch noch nicht sagen.Aber optisch finde ich den EMT sehr anziehend.Gefällt mir besser als die ganzen modernen Glas,Plexi und welche Materialien auch sonst noch verbaut wurden Dreher.
kleinhummel
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 24. Sep 2007, 15:47
Hallo ratfink,
da hast Du gleich das EMT Flagschiff zuhause.
Hoffe Du findest ein schönes TSD 15 für den Vintage Edeldreher.

Frage:

Wo hast Du ihn her, respektive wo kann ich so ein Gerät erstehen (außer bei Herrn Durst = sehr gut aber sehhhhhhhhhhr teuer)?

Für Tipps wäre ich sehr dankbar:

Gruß

Kleinhummel
ratfink
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 24. Sep 2007, 18:07
Hab meinen über Ebay ersteigert.Wie gesagt leider ohne Tondose,aber sonst in einem gutem Zustand,nur die grau lackiert Sperrholzumrandung hat einige Abschürfungen und gehört neu lackiert.
Gruss Dieter
kleinhummel
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 24. Sep 2007, 19:02
Oh mann, da hast Du aber sehr viel Glück gehabt, denn der Preis den Du bezahltest war verdammt fair, um mich mal moderat auszudrücken.
Die Koreaner und Japaner kaufen zur Zeit alles für Aphotekenpreise auf wo auch nur EMT draufsteht.
Eigentlich sehr schade, denn zuerst überfluten selbige uns mit ihren Billig- und Teuerhifischrott und dann kaufen sie uns unseren besten eigenen Stücke auch noch vor der Nase weg sodas wir dann mit ihren eher mässigen Hinterlassenshaften klar kommen müssen.
Aber will mich nicht darüber ärgern, sondern lieber versuchen auch noch so ein Sahnestück zu erwerben und pfleglich damit umzugehen.

Gruß

kleinhummel


[Beitrag von kleinhummel am 24. Sep 2007, 19:04 bearbeitet]
aileena
Gesperrt
#10 erstellt: 29. Sep 2007, 16:24
Wenn es nicht zwingend ein EMT Laufwerk sein muß, dann ist m.E. auch ein TD126 Spezial eine Alternative - bestückt mit EMT-Arm und TSD 15. Und das mit den Gummis kann ich nicht bestätigen. Aber ich habe auch nur die von mir angesprochene Kombi...
Bruxelles
Stammgast
#11 erstellt: 11. Okt 2007, 13:50
Bei mir spielt die Kombination EMT 950 mit TSD 15 SFL auf und icht seit drei Jahren im täglichen Betrieb. Das System lagerte zuvor ca. 2 Jahre Originalverpackt. Eine Veränderung der Parameter durch Verhärtung der Gummies kann ich nicht bestätigen. Klingt so gut wie am ersten Tag.

Beim Kauf eines EMT 948/950 ist aber darauf zu achten, daß das Antiskatinggewicht noch vorhanden ist. Außerdem sollte er auch die Tondosenbeleuchtung haben (wenn schon, denn schon). Ist der EMT erstmal im Haus, überholt, eingebaut (hab ne IKEA-Kommode dafür zersägt) und eingestellt, will man nie wieder was anderes.

Bei den 950ern verfärben sich die Einlegeplättchen in den Tastern gerne, ferner ist bei häufiger Benutzung des Lautstärkereglers für den Vorverstärker an dieser Stelle gerne "der Lack ab". Originallack und Tastensymbole kann man aber heute noch nachkaufen.
Westrex
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 12. Okt 2007, 10:04
Hallo zusammen,

Seit ca. 2 Jahren verwende ich nun einen EMT930 mit 929 Arm und TSD15 (und TMD25 für meine Monoplatten).
Der 930 sitzt im EMT-Schockabsorber-Rahmen und läuft mit dem Spiegelglasteller.
In meiner "Karriere" hatte ich bereits einige sehr gute Kombinationen wie LP12/EKOS/ARKIV, TD124/SME3012/SPU usw., welche ich auch gegen den EMT verglichen habe.
Sie alle klangen sehr gut, besonders der TD 124. Allerdings hatte ich immer das Gefühl, dass es noch besser gehen könnte.
Seit ich den 930er besitze, habe ich dieses Gefühl nicht mehr. Für mich stimmt es also wirklich: Meine Suche hatte ein Ende. Für andere muss das allerdings kein Massstab sein, da ich auch sonst eine relativ ausgefallene Anlage habe.
(Wenn es interessiert kann ich gelegentlich versuchen, einige Bilder hochzuladen.)

@ kleinhummel:
An deiner Stelle würde ich mich mal auf einen EMT948/929/TSD15 einlassen. Falls es dir wirklich nicht gefallen sollte (glaube ich aber nicht), kannst du diese Kombination jederzeit wieder gut verkaufen.

Grüsse,
Westrex
kleinhummel
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 12. Okt 2007, 18:17
Danke für die zahlreichen Rückmeldungen ihr habt meine Entscheidung für eine EMT Schallplattenabspielmaschiene entschieden beeinflusst.

Habe jetzt einen 938 er in einer Industrieauktion billigst ersteigern können (geschlossne Auktion).
Darf garnicht erwähnen wie Preisgünstig.
Da stand Zustand c, soll bedeuten gebraucht und nicht auf Funktion geprüft.

Bin sehr gespannt, da er bald eintreffen müßte.
929` er ist drann und alle weißen Punkte waren zu sehen soll heißen auch die mc Karte dürfte im Gerät vorhanden sein.
Und ein TSD war auch auf dem Foto zu sehen, es war leider nicht zu erkennen welches.
Hoffe das es sich um die TSD 15 Tondose handelt.

Aber selbst wenn nur Schrott ankommen sollte und ich nur den 929`er noch gebrauchen kann sollte es sich schon gelohnt haben.

Bitte schreibt doch noch weitere Informationen, die für einen 938 er interessant sein könnten.

PS: Endlich kann ich dann die Spulen meines Pr99 angemessen magnetisieren und habe keine digitale "Stör"-Stelle mehr in meiner Signalkette.

Vielen Dank

Gruß Kleinhummel


[Beitrag von kleinhummel am 12. Okt 2007, 19:49 bearbeitet]
kleinhummel
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 15. Okt 2007, 19:49
Hollo,

heute ist er angekommen EMT 938.
Erst einmal das wichtigste, er läuft, TSD 15 drauf, und die mc Karte 7938023 ist auch drinn.
Das macht doch schon mal glücklich.

Der Nadelhalter der Tondose ist ein wenig verbogen.
Die Nadel läuft aber anstandslos in der Rille.
Bin sehr erbaut über die gnadenlos gute Anlaufgeschwindigkeit, respektive Bremsgeschwindigkeit.

Habe schon einen Vergliech mit meinem Luxmann PD277 mit Benz MC 20E2 gehört.
Dabei erhörte ich, dass das EMT sehr Basslastig ist.
Mag aber auch an der noch unvollkommenen Einstellung liegen.

Habe das Nadelauflagegewicht noch nicht optimal eingestellt und das Antiscating auch noch nicht.

Dies ist der Neuralgische Punkt bei dem ich Eure Hilfe benötige, denn ich habe keine große Ahnung und keine Bedienungsanleitung.

Welches Nadelauflagegewicht ist für die TSD 15 vorgesehen?
Und wie stelle ich das Antiscating ein?
Wie ist die Scala auf dem Tonarm einzustellen?
Und was bewirkt diese?



Wäre sehr dankbar für Hilfe


[Beitrag von kleinhummel am 15. Okt 2007, 19:59 bearbeitet]
Holger
Inventar
#15 erstellt: 15. Okt 2007, 20:42
Hallo Kleinhummel,

Den Tonarm erst ausbalancieren, d. h. den Hebel auf Null und das Gegengewicht so lange verdrehen, bis Arm mit montierter Tondose in der Schwebe bleibt (bei abgesenktem Armlift).
Dann mit dem Hebel auf 2,5 einstellen, das ist die korrekte Auflagekraft für das TSD 15.
Die Schlaufe des Fadens, an dem das Antiskatinggewicht hängt, kommt in die mittlere der drei Kerben des kleinen Auslegers, die innere ist für 2,0, die äußere für 3,0.

Cheers, Holger
kleinhummel
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 16. Okt 2007, 16:40
Hallo Holger,

danke für deine schnellen Ratschläge.
Ich habe den Plattenspieler nach deinen Angaben eingestellt.
Der starke Bassanteil ist wie verflogen. Ich nehme aber an dies rührt daher, dass die Gummis der Tondose jetzt die Raum bzw. Betriebstemperatur angenommen haben.

Der Plattenspieler klingt fantastisch.
Habe noch nie voher einen so satten "vollen" Klang von einem Plattenspieler, oder sonst einer reproduzierenden Quelle kommen hören.

Einziger Wehrmutstropfen ist jetzt noch, das der Tonarmlift manchmal streikt. Entweder er weigert sich zu senken oder andersherum.
Wenn ich ihn dann leicht nach oben ziehe geht er wieder.
Werde den 938 er heute Abend wieder zwischen zwei Stuhle in Montagestellung nehmen, die Bodenplatte lösen und schauen woran es liegt.
Denn der Motor zum Senken und Heben geht. Auch der Riementrieb des Liftes ist in Ordnung. Scheint halt nur manchmal zu klemmen.

Und zu guterletzt werde ich noch die Beleuchtung der Lifttaste erneuern müssen.
Na ja und die Haube hat natürlich eine Politur verdient.

Habe zu dem Plattenspieler zwei EMT Cue- Amplifier dazubekommen. Sind so ne Art Abhörmonitore im Blechgehäuse.
Habe sie kontrolliert und sie funktionieren. Sie werden an den Remoteausgang angeschlossen. Werde blos nicht schlau daraus, dass ich zwei habe aber doch nur eine anschließen kann.

Weißt Du genaueres über diese Dinger?

Schöne Grüße aus dem Norden

Kleinhummel


[Beitrag von kleinhummel am 16. Okt 2007, 20:57 bearbeitet]
Holger
Inventar
#17 erstellt: 16. Okt 2007, 21:51
Näheres nicht, sorry.
Das größte Modell 950 hatte oft serienmäßig so einen Cue-Verstärker mit integriertem Lautsprecher eingebaut - diente wohl hauptsächlich dazu, den Anfang eines Titels "anzufahren", ohne extra einen in den EMT eingestöpselten Kopfhörer aufsetzen zu müssen, für den 948 gab es das wohl auch.
Wenn du einen der beiden Cue-Verstärker loswerden möchtest, melde dich bitte.
kleinhummel
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 21. Okt 2007, 15:16
Hallo,

hoffentlich kann mir jemand helfen.
Habe bei genaueren Hörproben festgestellt, dass der EMT 938 sehr Basslastig gegenüber meinen anderen Plattenspielern ist.
Soll heißen sehr basslastig und höhenschwach in einem Grade der nicht gewollt sein kann.
Außerdem zerrt er bei hohen Lautstärkepegeln.

Woran kann das liegen?

Das Nadelauflagegewicht und Antiscating sind richtig eingestellt nach den obenstehenden Angaben.

Die Potis der Ausgangspegelregler scheinen Kontaktschwierigkeiten zu haben. ==> Zusammenhang

Was kann da los sein?

Rätsle schon seit geraumer Zeit und bastelle.
Aber alles ohne nennenswerte Erfolge.

Kann es sein, dass das Gerät eigemessen werden muß??
Und wenn, wo kann ich das machen lassen?

Für Anregungen und Ratschläge wäre ich sehr dankbar.

Im Voraus vielen Dank

Kleinhummel


[Beitrag von kleinhummel am 21. Okt 2007, 17:29 bearbeitet]
kleinhummel
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 23. Okt 2007, 07:42
Schade das keiner antwortet.
Gebe jetzt meine TSD 15 Tondose zu Herrn Dusch, der diese rienigen will. Die Gummis werden zudem auch erneuert.
Hoffe dies bringt den erwünschten Effekt.

Eine Lampe für die Lifttaste sowie ein neuer Riemen für den Liftantrieb ist auch unterwegs.

Schöne Grüße

Kleinhummel
Nadeltod
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 26. Okt 2008, 21:53
Würde mich schon interessieren, was die Aufabeitung bei Herrn Dusch gebracht und was gekostet hat.
Viele Grüße, Michael
mk1967
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 23. Apr 2011, 09:33

Pyreen schrieb:
weil ich die Verkaufspolitik, die Tondosen mit schnell alternden Gummis zu bestücken, die bei regelmäßiger Nutzung in ca. 2-3 Jahren austauschpflichtig werden (auch eine Art der Kundenbindung), nicht unterstützen möchte

Ich bin mal so frei und ziehe das Thema hoch (ich finde es gerade erst - aber EMTs sind ja irgendwo zeitlos ) - das mit den Gummis an der TSD 15 hat mich auch nachdenklich gemacht. Bzw. machte es dann doch nicht, weil ich an einen 948 mit einem Alternativsystem gekommen bin: Das Stanton 680EL ist eine pragmatische Alternative, finde ich, wenn einem die Kohle nicht gaaaanz so locker sitzt.
Man braucht natürlich die andere Verstärkerkarte, angepaßt an den höheren Ausgangspegel des Stanton-Systems.

Ich hab da mal einen privaten Vergleichs-Hörtest gemacht:
http://forum2.magnetofon.de/showtopic.php?threadid=10850
Das letzte Etwas kitzelt natürlich die Tondose aus den Platten raus; aber wenn man die Kosten dagegenhält, kann man auch mit dem Stanton glücklich sein.

Michael
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