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Acryl-Plattenteller-Fragen

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Autor
Beitrag
jhaible
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 28. Okt 2007, 17:36
Hallo,

ich habe ja jetzt den Pro-Ject 1 Xpression III mit einem Acryl-Plattenteller.

Mußte rst einmal lernen, daß man da dann keine Filzmatte mehr benutzt.

Funktioniert gut, klingt gut.

Aber manchmal passiert es, daß beim Reinigen mit einer Carbonfaser-Bürste die Platte auf dem Acrylteller durchrutscht (auch wenn ich die Bürste nur nur ganz leicht aufsetze).
Das kann doch nicht gesund für die andere (unten liegende) Seite der Platte sein, oder??
Was macht man da?

Und außerdem is der Acrylteller ja auch ziemlich hart (im Vergleich zu einer Filzmatte). Werden da nicht Staubkörnchen in die unten liegende Seite der Platte gepresst ?

Oder mache ich mir umsonst Gedanken?

JH.
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 28. Okt 2007, 19:58
Hallo!

Zumnindest ich finde deine Überlegungen durchaus gerechtfertigt, damit Schallplatten nicht durchrutschen und gut weich aufliegen gab es zur Hochzeit der Plattenspieler Serienmäßig mehr oder minder dicke Gummimatten mit hoher innerer Dämpung und Profiloberfläche die sowohl den Rumpelabstand der Plattenspieler ein wenig verbessert haben als auch Plattenschonend waren. Acrylteller sind halt eine Mode bei der es opportun ist daß man auch sieht für was man Geld ausgegeben hat. Das ist wohl der Hauptgrund warum man sie ohne Matte fährt. Aber ich denke auch daß eine Matte für die Tonträger schonender ist.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 28. Okt 2007, 19:59 bearbeitet]
WenigWatt
Stammgast
#3 erstellt: 28. Okt 2007, 20:15
Hallo,
meist wird ein nackter Acrylteller in Verbindung mit einer/emPlattenklemme/gewicht benutzt. Durchrutschen ist dann kein Thema mehr, mir ist das allerdings zu umständlich und klanglich war für mich nie ein Vorteil zu erhören. Eine Matte bietet auch den Vorteil, daß man sie mal eben so runternehmen und ausschütteln kann. Filzmatten sauge ich zusätzlich gelegentlich ab.
Gruß Micha
rorenoren
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 28. Okt 2007, 20:41
Moin,

ich hatte mir für meinen Project einen Acrylteller selbstgebaut.
(Der Zinkdruckguss der Tschechen scheint ziemlicher Schrott zu sein, der Originalteller war völlig aus der Form mittig hochgewölbt, war bei einem Lenco/Tesla auch)

Da hatte ich auch manchmal das Problem mit den durchrutschenden Platten.

Ein Problem ist ja, dass nicht die ganze Platte plan aufliegt, sondern nur einzelne Punkte, oft nur das Label. (bei vielen(/den meisten?) Platten dicker als der Rest)

Daher sind die meisten Teller (?) in der Mitte etwas ausgefräst. (meiner natürlich nicht)

Deshalb denke ich, kann ein Acrylteller seine Vorteile (wenn er denn welche hat) nur bei ganz planen Platten haben.

Optisch ist so ein Acrylteller aber schon schick.

Wenn die Platte aufliegt stört auch eine Matte nicht. (Gummi, Kork oder was auch immer)

Wird keine Platte gespielt, verschwindet die Matte im Regal zwischen den Platten.

So ist die Matte staubgeschützt und der Teller darf schön aussehen.

Zwei Fliegen mit einer Klappe, oder?

Der Project (einer der Ersten, noch mit dem dünnen Armrohr)steht aber auf dem Dachboden (bei vielen anderen Geräten), weil er mir etwas zu "filigran" gebaut ist.
(die Headshell aus Plastik, und kein SME Anschluss)

Gruss, Jens
jhaible
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 28. Okt 2007, 20:55
Vielen dank für die vielen hilfreichen Antworten!

ich werde mir dann wohl eine Matte besorgen.

Hoffentlich gibt es die so dünn, daß ich nicht meinen Tonabnehmer in der Höhe nachjustieren muß?!

Die Filzmatte an meinem ersten Plattenspieler (der ganz alte Pro-ject 1) war ja sehr dick.

Optik spielt nicht so die Rolle - steht eh' alles im Schrank.

JH.
ronmann
Inventar
#6 erstellt: 28. Okt 2007, 21:01
ich glaube 1,5 und 3mm sind gängige Filzmattenstärken. Da solltest du durchaus mal über eine Höhenjustage des Arms nachdenken, wenn der Arm nicht mehr parallel zur Telleroberfläche ist. Ansonsten nimm doch ein Zusatzgewicht oder ne Plattenklemme.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 28. Okt 2007, 21:02
Moin Jhaible,

die Filzmatte dürfte aber auf dem gatten Teller auch ziemlich rutschen. (das schadet dann zumindest nicht)

Vielleicht findest du ja eine dünne Gummimatte.

Jhaible schrieb:

..meinem ersten Plattenspieler (der ganz alte Pro-ject 1) ..


So einer ist meiner.
(wobei die Matte ein hauchdünner Fetzen war )

Viel Glück!

Gruss, Jens
jhaible
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 28. Okt 2007, 21:53

ronmann schrieb:
ich glaube 1,5 und 3mm sind gängige Filzmattenstärken. Da solltest du durchaus mal über eine Höhenjustage des Arms nachdenken, wenn der Arm nicht mehr parallel zur Telleroberfläche ist. Ansonsten nimm doch ein Zusatzgewicht oder ne Plattenklemme.


Ab welchem Höhenunterschied muß man denn den Arm nachjustieren?
(Ich habe ja einersets auch deutlich unterschiedlich dicke Platten, und andererseits war die alte Filzmatte mit Sicherheit zu dick; ein geschätzter halber Centimeter oder so.)

JH.
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 29. Okt 2007, 22:33
Hallo!

Wenn dein Tonarm deutlich "Bergauf" oder "Bergab" zeigt solltest du ihn schon aus Optischen Gründen nachjustieren. Klanglich sollten sich so schnell keine Auswirkungen zeigen, die Auswirkungen eines nicht ganz korrekt justierten VTAs werden häufig übertrieben dargestellt, natürlich sollte die Systemunterkante anährend parallell zur Schallplatte verlaufen aber da es kaum wirklich plane Schallplatten gibt ist eine allzu penible Einstellung vergebliche Liebesmühe.

MFG Günther
jhaible
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 07. Nov 2007, 12:32
Ich hab' mir jetzt eine Klemme gekauft (Clearaudio Clever Clamp) - funktioniert gut. Jetzt dreht nichts mehr durch.

(Hilft nicht bei verwellten Platten, aber das ist ja ein anderes Thema.)

JH.
jörg.s
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 11. Nov 2007, 13:49
........ mach doch einfach mal die Probe aufs Exempel!
Nimm eine Platte die Du gut kennst, spiel sie ab indem Du sie direkt aufs Acryl legst.
Im Gegenzug machst Du dasselbe mit Auflage (egal, aus welchem Material).
Dabei nicht vergessen, den um die Auflagenmaterialstärke verringerten Abstand zwischen
Tonabnehmer und Platte anzupassen.
So kannst Du dich selbst davon überzeugen, daß Acryl-direkt die klanglich bessere Lösung ist.
Es sei denn, Du stehst auf schwammigen Bass und unpräzise Auflösung.
Deine Befürchtung, das die Schallplatte ohne 'Polsterauflage' leiden könnte, ist nur dann begründet,
wenn sich eine ganze 'Elefantenherde' auf dem Teller befindet, bevor Du die Platte drauflegst.
Fröhliches Ausprobieren,
Jörg
jhaible
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 11. Nov 2007, 18:06

jörg.s schrieb:
........ mach doch einfach mal die Probe aufs Exempel!
Nimm eine Platte die Du gut kennst, spiel sie ab indem Du sie direkt aufs Acryl legst.
Im Gegenzug machst Du dasselbe mit Auflage (egal, aus welchem Material).
Dabei nicht vergessen, den um die Auflagenmaterialstärke verringerten Abstand zwischen
Tonabnehmer und Platte anzupassen.
So kannst Du dich selbst davon überzeugen, daß Acryl-direkt die klanglich bessere Lösung ist.
Es sei denn, Du stehst auf schwammigen Bass und unpräzise Auflösung.
Deine Befürchtung, das die Schallplatte ohne 'Polsterauflage' leiden könnte, ist nur dann begründet,
wenn sich eine ganze 'Elefantenherde' auf dem Teller befindet, bevor Du die Platte drauflegst.
Fröhliches Ausprobieren,
Jörg


Danke für den Tip - kann ich ja mal machen!

Allerdings werde ich wohl beide Varianten aufnehmen müssen und dann für einen echten A/B-Vergleich zusammenmontieren.
Denn bis ich die Platte heruntergenommen habe und die Matte drunter und Platte wieder drauf, habe ich keinen wirklichen Vergleich.

Aber irgenwann mache ich das einmal.

Momentan bin ich mit Acrylteller, ohne Mate, aber mit Klemme, sehr zufrieden!

Das mit der Klemme ist wirklich genial. Nur ein Handgriff mehr, die Platte sitzt bombenfest.

JH.
ronmann
Inventar
#13 erstellt: 11. Nov 2007, 19:31
Kannst ja von beiden Varianten DAT-Aufnahmen machen. Habe mal gelesen, dass es ein Redakteur für Tonabnehmertests zuhause so gemacht hat.
jhaible
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 11. Nov 2007, 20:16

ronmann schrieb:
Kannst ja von beiden Varianten DAT-Aufnahmen machen. Habe mal gelesen, dass es ein Redakteur für Tonabnehmertests zuhause so gemacht hat.


Besser: Mit Phase 88 in 24Bit/96kHz

JH.
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