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Pro-ject Xpression III brummt

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Autor
Beitrag
Konzertassi
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 25. Apr 2008, 19:25
Hallo Zusammen,

ja, ich bins schon wieder. Sorry das ich letzter Zeit so viel Frage, bin aber gerade die Anlage etwas am umstellen.
Nun gut, mir ist nun aufgefallen, dass der Pro-ject leicht brummt, wenn er angeschaltet ist, vielmehr scheint der Motot leicht zu brummen. Problem an der Sache ist nun, man kann es auch gut hören, wenn man die Nadel auflegt, weil das Brummen natürlich mit übertragen wird. Hab es einfach auch mal mit einer Gummimatte auf dem Acrylteller versucht, aber auch keine große Besserung gebracht.
Hab ich vielleicht auch einfach etwas falsch verstanden? Aber meines Wissens nach sollte es doch schon so sein, dass ich erstmal Stille habe, wenn eine Platte losgeht und nicht etwa das leichte brummen des Motors?
Was sagt ihr dazu? Zurückschicken? Hab ihn im Dezember über Internet gekauft, somit ist nix mit "eben mal in den Laden gehen".

Grüße und Danke schon mal
*Assi
Platte74
Stammgast
#2 erstellt: 26. Apr 2008, 18:18
Willkommen im Club! Das Problem der brummenden Pro-ject-Motoren ist seit langem bekannt:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-6999.html

Es tritt offenbar nicht bei allen Motoren auf (schlechte Qualitätskontrolle), aber ich habe es bisher auch nicht geschafft, die Übertragung der Motor-Vibrationen auf das Chassis zu unterbinden. Wenn Du es schaffst, den Dreher umzutauschen, solltest Du das tun (bei meinem Händler war das Brummen nicht zu rekonstruieren, so dass er einen Austausch verweigert hat).

Die Übertragung erfolgt übrigens nicht, wie in o.g. Thread von einem Mitglied vermutet, über den Riemen, sondern über die Tellerachse. Ich habe den Motor bei abgenommenem Riemen gestartet, eine Platte aufgelegt und den Tonarm abgesenkt. Sobald die Nadel Kontakt mit der Platte hat, fängt es an, aus den Boxen zu brummen. Mir ist schleierhaft, wieso der Motor trotz der freischwebenden Lagerung auf Gummibändern Vibrationen auf das Chassis überträgt.

Da das Brummen aber so leise ist, dass es bei Zimmerlautstärke über die Boxen nicht zu hören ist, habe ich mich damit abgefunden. Ansonsten klingt der Xpression ja ziemlich gut!

Analoge Grüße
Malle
Tommy601
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 28. Apr 2008, 15:48
Hallo Assi.

Ich habe jetzt auch einen Project XPression III, war so ein rellativ spontaner kauf.

Kann aber auf jeden Fall bestätigen, ein leiser Brumm vom Motor überträgt sich irgendwie auf die Nadel, scheint also immer so zu sein. Motor hängt korrekt in der Aufhängung. Verstehe nicht das das in keinem Test erwähnt war, sollte ja eigendlich nicht sein sowas.

Montiert ist das AT-95E, kommt aber ein Denon DL-160 rein, werde berichten ob es damit besser oder schlechter ist.

Außerdem ist mein Plattenteller nicht 100 % gleichmäßig mattiert, es gibt eine "Ecke" da ist er etwas heller. Hast Du sowas auch? Sonst ist die Verarbeitung tadellos, die Lackierung perfekt und die Systemeinstellung war auch super. Die hatten es so gut gemeint, das sogar die Käbelchen am Tonabnehmer nochmal mit ner Zange auf die Pins gepresst waren. Echt ne Sch... die da runterzubekommen.

Nette Grüße,
Thomas.
Platte74
Stammgast
#4 erstellt: 05. Mai 2008, 12:52
Hallo nochmal!

Ich habe mal intensiver auf das Brummen geachtet (mit Kopfhörern): Es nimmt merklich ab (fast unter die Grenze der Wahrnehmbarkeit), wenn man die Haube schließt. Öffnet man die Haube oder nimmt sie ganz ab, so tritt das Brummen wieder deutlich über dem Rillenrauschen der Platte hervor.

Eigentlich heißt es doch (zumindest in der BDA), die Haube verstärke die Motorvibrationen und solle daher beim Betrieb abgenommen werden - bei mir führt die geschlossene Haube aber offenbar zu einer Dämpfung des Chassis (obwohl sie ja nicht besonders verwindungssteif ist?!) und vermeidet daher gerade eine Übertragung der Vibrationen auf den Plattenteller.

Kann einer der anderen Xpression-Besitzer diese Erfahrung teilen? Hat jemand eine Erklärung dafür? Wenn die Haube tatsächlich das Chassis bedämpft, könnte man ja darüber nachdenken, das MDF-Brett des Drehers mit Massivholz oder anderen Verstrebungen zu stabilisieren und dadurch eine Übertragung der Vibrationen zu unterbinden?

Brummende Grüße
Malle
Tommy601
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 05. Mai 2008, 17:29
Hallo Malle,

Ich habe inzwischen das AT-95 durch mein Denon DL-160 getauscht. Klanglich ein sehr großer Gewinn übrigends, obwohl der Tonarm rechnerisch schon ein bischen zu leicht ist für das System.

Das Brummen ist aber noch da, auch wenn es gefühlsmäßig beim Denon leiser ist, als beim AT-95.

Hab Deinen Brummtest mal wiederholt, und bei mir brummt es am lautesten wenn die Haube geöffnet ist. Schließe ich die Haube wird es leiser. Nehme ich nun die Haube ab, ist es immer noch leiser. In allen Fällen ist das Brummen bei mir aber so leise, das man es gegen die Musik auch in leisen Passagen nicht hört. Getestet habe ich also in der "Auslaufrille", wobei das "Plop,plop,plop" von der Zulaufrille bereits lauter als das brummen ist.

Hab mich also im Grunde mit abgefunden, scheint halt bei dem Dreher so zu sein. Irgendwoher muß ja auch der höhere Rumpelabstand bei den teureren Pro-Jects noch kommen.

Nette Grüße,
Thomas.
Bärlina
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 05. Mai 2008, 21:22
Ich danke für die Hinweise und bleibe lieber bei meinen gealterten Klassikern, die solche perfiden Mängel nicht kennen !

MfG,
Bärlina
Platte74
Stammgast
#7 erstellt: 08. Mai 2008, 19:31
Hallo Assi,

was hast Du denn nun eigentlich mit Deinem Dreher gemacht? Falls Du Dich dafür entschieden hast, ihn trotz des Brummens zu behalten, würde mich doch interessieren, ob sich das Brummen auch bei Dir durch "Haubeauflegen" reduzieren lässt...

Analoge Grüße
Malle
wuestensturm
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 09. Mai 2008, 10:08
Hallo @All,

mein Xpression Comfort hatte genau das gleiche "sehr heftige" Brumm-Problem.

Nach dem Aufbau dachte ich, dass ich einen Stromschlag bekomme als ich das Headshell anfasste, hat unglaublich stark vibriert.

Nach kurzer Suche hatte ich auch den Motor als Schuldigen identifiziet. Schraubte ich den Motor wieder mit den Sicherungsscharuben ans Gehäuse, war das Vibrieren verschwunden, man hörte dann nur ein ganz leises Brummen.


Die Problemlösung:

Im Handbuch steht die Kontaktdaten vom deutschen Vertrieb (AudioTRA), eine eMail geschrieben, eingeschickt, Motor getauscht, Problem VERSCHWUNDEN.

(da ich den Xpression direkt von AudioTRA erhielt (Garantietausch), müßtet ihr euch wohl an eure Händler wenden, die dann sicherlich auch vollkommen Problemlos den Motor austauschen!)



Grüsse
wuestensturm


[Beitrag von wuestensturm am 09. Mai 2008, 10:09 bearbeitet]
düdldihüü
Stammgast
#9 erstellt: 09. Mai 2008, 11:43

Tommy601 schrieb:
Hallo Malle,

Ich habe inzwischen das AT-95 durch mein Denon DL-160 getauscht. Klanglich ein sehr großer Gewinn übrigends, obwohl der Tonarm rechnerisch schon ein bischen zu leicht ist für das System.

Das Brummen ist aber noch da, auch wenn es gefühlsmäßig beim Denon leiser ist, als beim AT-95.

Hab Deinen Brummtest mal wiederholt, und bei mir brummt es am lautesten wenn die Haube geöffnet ist. Schließe ich die Haube wird es leiser. Nehme ich nun die Haube ab, ist es immer noch leiser. In allen Fällen ist das Brummen bei mir aber so leise, das man es gegen die Musik auch in leisen Passagen nicht hört. Getestet habe ich also in der "Auslaufrille", wobei das "Plop,plop,plop" von der Zulaufrille bereits lauter als das brummen ist.

Hab mich also im Grunde mit abgefunden, scheint halt bei dem Dreher so zu sein. Irgendwoher muß ja auch der höhere Rumpelabstand bei den teureren Pro-Jects noch kommen.

Nette Grüße,
Thomas.

Ich verstehe nicht, wie du so viel geld ausgeben kannst und dich dann mit solchen Dingen, die bei dem Preis definitiv nicht vorkommen sollten, zufrieden geben kannst. Für ein wenig mehr bekommt man einen 1210er, der hat sowas nicht. Meiner Meinung nach sollte bei so einem Preis kein Problem wie Motorbrummen auftreten.
Platte74
Stammgast
#10 erstellt: 09. Mai 2008, 12:28
Hallo Jens,

Du hast sicher recht - hinterher ist man immer schlauer... Ich bin damals ja mit dem Dreher zu meinem Händler gegangen, die haben den Xpression angeschlossen, kein Brummen gehört und einen Austausch abgelehnt. Ich war dabei, habe meine Finger an die Haube gelegt und tatsächlich auch keine Vibrationen wahrnehmen können. Ich habe die Schuld daher auf einen Aufstellungsfehler, unsauberen Strom o.ä. bei mir zu Hause geschoben und darauf verzichtet, meinen Händler (einen der namhaftesten Hifi-Einzelhändler in Kiel) zu verklagen...

Jetzt, nach über drei Jahren, wo sich die Problemberichte hier im Forum häufen, ist leider jegliche Gewährleistungsfrist abgelaufen...

Aber, wie gesagt: Über Lautsprecher hört man nichts, mit geschlossener Haube ist das Brummen fast weg, daher stört es mich nicht weiter, und der nächste Dreher wird wahrscheinlich kein Pro-ject sein (so gut mir der Xpression ansonsten gefällt)!

Analoge Grüße
Malle

P.S.: @ wuestensturm: Am Headshell fühlt man bei mir definitiv keine Vibrationen, mit den Fingern ist das Brummen allenfalls an der (offenen) Haube wahrzunehmen. Offenbar sind einige Motoren noch schlechter als meiner...


[Beitrag von Platte74 am 09. Mai 2008, 12:33 bearbeitet]
Tommy601
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 09. Mai 2008, 13:44
Hallo nochmal,

Normalerweise bin ich bei technischen Sachen echt pingelig, wenn die nicht richtig funktionieren.

Aber bei mir ist das Brummen bei der normalen Musikwiedergabe gar nicht warnehmbar. Warscheinlich hab ich Glück mit meinem Motor, das der so gerade die "Grenze" markiert. Da es sehr fummelig war, mein Denon System einzubauen ist meine "Lust" entsprechend gering, dies wieder auszubauen und den Dreher u.U. für Wochen wegzuschicken.

Der Plattenspieler selbst gibt übrigends auch überhaupt keinerlei Brumm oder sonstige Laufgeräusche wieder, geschweige denn das Vibrationen am Headshell oder irgendwo spürbar sind. Der Riemen "knarzt" kurz wenn der Teller Schwung holt, danach läuft das Gerät mechanisch völlig geräuschlos.

Nur das Motorgehäuse selber vibriert spürbar, wenn man seine Hände auf die "Flügel" legt, wo normalerweise die Sicherungsschrauben durchgehen. Man muß also gucken, das der ganz frei in seinem Gummi hängt, berührt der irgendwo die Zarge brummt es natürlich "richtig"

Vibriert Dein neuer Motor auch ein wenig, oder ist der komplett ruhig? Hab ja noch fast 2 Jahre um die Sache zu beobachten.

Nette Grüße,
Thomas.
wuestensturm
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 09. Mai 2008, 18:46
...also, gerade nochmal geprüft:

mein neuer Motor vibriert auch, wenn man die Flügel berührt, ABER da übertragt sich nix mehr auf dem Arm oder das Gehäuse (die Haube nehme ich wärend des Betriebs ab).

Der alte Motor war auch absolut schwebend an den Gummiseilen aufgehängt, aber die Vibrationen haben sich voll auf dem Arm übertragen, wie gesagt jetzt ist alles in Ordnung!
Tommy601
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 10. Mai 2008, 12:51
Bei mir ist auch so.

Die Motorflügel vibrieren leicht, aber wenn man seinen Finger auf das Pulley hält, oder die Plattentellerachse merkt man keine Vibrationen. Auch am Tonarm nicht, also muß bei Dir ja noch viel mehr im Argen gelegen haben.

Wie gesagt, das mit dem Brummen ist wirklich dezent. Wenn man die Lautstärke so hoch dreht, das man das das Hintergrundrauschen der Platte deutlich vor sich hat, dann hört man auch das Brummen. Auf normaler Hörlautstärke kann ich es in Pausen zwischen den Liedern wahrnehmen, wenn ich vor einer Box stehe. Vom Hörplatz aus allerdings selbst in Pausen nicht.

Sollte mal irgendwas sonst noch an dem Plattenspieler "stören" würde ich schon reklamieren und das auch mit angeben, so aber nicht.


Nette Grüße,
Thomas.
furvus
Inventar
#14 erstellt: 11. Mai 2008, 09:57
Hallo,

ich habe diesen Thread natürlich auch immer verfolgt, da ich ebenfalls seit kurzem einen Xpression besitze.

Unabhängig von euch ist mir aufgefallen, dass der Tonarm bzw. das Headshell, wenn man mit Daumen und Zeigefinger fest anfasst, spürbar vibriert. Die Schwingungen des Motors scheinen also auch bei mir trotz "freischwebender" Aufhängung weitergegeben zu werden.

Ein hörbares Brummen ist mir allerdings niemals aufgefallen, auch nicht bei gezieltem Hinhören.

Dennoch begab ich mich auf die Suche nach Ursachen und Lösungsmöglichkeiten, da es irgendwie schon merkwürdig ist und natürlich auch nicht klangfördernd sein kann.

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass sich die Schwingungen des Motors bei mir nicht über die Tellerachse oder den Riemen übertragen, da sie auch bei entferntem Teller am Tonarm spürbar waren.

Tja, was bleibt übrig?

Wenn ich an meinem Dreher den Aufhängungsgummi des Motors berühre, vibriert dieser spürbar.
Wenn ich direkt neben dem Gummi an der Zarge fühle, spüre ich ebenfalls etwas Vibration (sehr gering).

Ich schlussfolgere, dass die Schwingungen durch den auf der Zarge aufliegenden Gummi übertragen werden und so bis zum Tonarm gelangen können.

Nach kurzer Überlegung beschloss ich dem Gummi den direkten/flächigen Kontakt zur Zarge zu nehmen. Und zwar so...

Ich habe einfach zwei handelsübliche Haushaltsgummis dazwischen geklemmt, sodass die Aufhängung, außer über die besagten Gummis, nur noch über die Schrauben Kontakt zur Zarge hat.

Entgegen meiner Erwartung, es war ja schließlich der erste Versuch etwas zu verbessern, sind die Vibrationen am Headshell deutlich weniger geworden. Sie sind noch spürbar aber ich muss schon richtig zudrücken um sie zu vernehmen.

Fazit:

Klanglich hat das jetzt imo nichts gebracht, da ich vorher ja auch kein Brummen hören konnte aber es beruhigt meine HiFi-Paranoia, dass ich fast keine Vibration mehr spüren kann.

Möglicherweise bringt es aber einem von denen etwas, die auch klangliche Einbußen zu beklagen haben. Ich würde sagen es ist einen Versuch wert. Vielleicht hat ja jemand noch eine bessere Idee, dieses Problem mit einem kleinen Mod zu lösen.

Eventuell könnte man die Schrauben der Aufhängung etwas herausdrehen (oder gar durch längere ersetzen) um den Gummi so noch besser von der Zarge zu trennen.

Vielleicht bringt auch ein anderer (dünner, fester, elastischer,...???) Gummi eine verbesserte Dämpfung.
Ich werde soetwas ersteinmal nicht ausprobieren, da ich ja nicht wirklich Einbußen zu beklagen habe aber vielleicht fühlt sich ja jemand von euch berufen.

Besten Gruß

der Chris
rorenoren
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 11. Mai 2008, 10:10
Moin,

sorry, wenn ich mich einmische.

Tommy schrieb:

Wie gesagt, das mit dem Brummen ist wirklich dezent. Wenn man die Lautstärke so hoch dreht, das man das das Hintergrundrauschen der Platte deutlich vor sich hat, dann hört man auch das Brummen. Auf normaler Hörlautstärke kann ich es in Pausen zwischen den Liedern wahrnehmen, wenn ich vor einer Box stehe. Vom Hörplatz aus allerdings selbst in Pausen nicht.

Sollte mal irgendwas sonst noch an dem Plattenspieler "stören" würde ich schon reklamieren und das auch mit angeben, so aber nicht.


Das hört sich eindeutig nach "nicht normal" an.

Wenn der Dreher die technischen Daten einhält, worauf du bestehen kannst, darf da nichts brummen.

Wenn du 100%ig sicher bist, dass das Brummen die Vibrationen vom Motor sind, würde ich das Gerät reklamieren.
(wenn noch Garantieanspruch besteht)

Das wäre auch im Interesse anderer Project Käufer, die in Zukunft oder schon dieses Problem haben.

Vielleicht hilft es der Firma Project, zu realisieren, dass es zum einen dem Ruf schadet, und zum anderen eben nicht vom Käufer akzeptiert wird, solche Verarbeitungsmängel durchgehen zu lassen.
(vermutlich müssten die einfach nur jeden 4. (? oder so) Motor entsorgen und das Problem wäre erledigt))

Wenn niemand solche offensichtlichen Mängel beanstandet, werden die Project- Leute es nie ändern.
(oder es wird sogar schlimmer)

Das ist wie in der Politik.

Gruss, Jens
furvus
Inventar
#16 erstellt: 11. Mai 2008, 10:28
Ist völlig richtig, seh ich genauso.

Wenns bei mir brummen/summen/... würde, wäre das für mich auch ein Grund den Dreher zu reklamieren.
Tommy601
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 11. Mai 2008, 13:48
Ich kann ja mal beim Vertrieb anrufen, und mich erkundigen.

Aber warum steht ihr alle auf dem Standtpunkt das dürfte nicht so sein mit dem Brumm? Irgendwelche Geräusche müssen ja durchkommen vom Antrieb, vor allem wenn keine Matte zwischen Platte und Teller liegt, und beim XPressions liegt die Platte ja nunmal direkt auf dem Acryl.

Um es ganz genau zu sagen, müßte man die Lautstärke des Brummens messen und mit dem in den Technischen Daten angegebenen Rumpelabstand vergleichen.

Mein Thorens hat zwar definitiv nicht gebrummt, aber dafür war das "Hintergrundrauschen" als ganzes deutlich lauter.

Ich weiß gar nicht, welche Zeitung ich glaube Stereo, die messen immer auch das Rumpelgeräusch und stellen das Spektrum als Kurve da. Selbst bei viel teureren Plattenspielern als der Project sieht man dort oft Spitzen auf verschiedenen Frequenzen die als Motorbrumm sogar angegeben werden, und die Dreher landen trotzdem in den vorderen Rängen.

Und ich habs vorhin nochmal kontrolliert, weder das Headshell noch Armbasis, Zarge, sonstwas vibriert in irgend einer Form.

Was allerdings interssant ist, schaltet man den Motor bei laufender Platte und abgesenkter Nadel einfach aus, verschwindet das Brummen nicht schlagartig, sondern "läuft" mit langsamerwerdenden Plattenteller immer tiefer werdend aus. Scheinen also auch nicht durch die Stromversorgung bedingt zu sein.

Nette Grüße,
Thomas.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 11. Mai 2008, 14:23
Moin Thomas,

das Geräusch wird, wenn es bei allen Platten gleich ist (manche Platten brummen, weil sie mit schlechter Schneidmaschine aufgenommen sind), vom Motor.

Dieser scheint nicht ausgwuchtet zu sein und vibriert dadurch.

Das Vibrieren bleibt natürlich, bis der Motor steht, also der Teller steht.

Die Drehzahl sinkt und der Ton wird tiefer.

Test 1:

Riemen abnehmen, Nadel auflegen und Teller vorsichtig drehen.
(Netztstecker ist dabei herausgezogen, falls der Motor sich sonst anschaltet).

Dann muss das Geräusch weg sein.

Nächster Versuch

Test2:

Nadel auflegen und ohne Riemen den Motor starten,

es müsste (zumindest etwas) brummen

Test3:

Die Nadel mit dem Lift anheben,

Motor läuft (mit oder ohne Riemen)

brummt es noch?

Teste das mal.


Es gibt so viele Möglichkeiten, woher das Brummen stammen könnte.

Hier kann man es nicht hören und daher beurteilen.

Gruss, Jens
Albus
Inventar
#19 erstellt: 13. Mai 2008, 07:23
Morgen,

bei den Project-Geräten gibt es offensichtlich zwei Problemkreise. Erstens, Motorvibrationen, die sich über mehrere Körperschallbrücken bis auf die Plattenabtastung übertragen; zweitens, magnetische Einstreuungen vom Motor, Frequenzen 50 Hz und ein Vielfaches davon. Die magnetischen Einstreuungen zeigen sich z.B. dann deutlich, schwnekt man den Tonarm mit Tonabnehmer in Richtung Plattenmitte = Brumm nimmt zu. Ähnlich verhält es sich bei den älteren Rega P2, P3.

Gegen magnetische Einstreuungen sind niederohmige Tonabnehmer, also typisch MC-Typen (Innenwiderstand typisch unter 100 Ohm), weniger empfindlich als MM-Typen (mehrere Hundert Ohm Innenwiderstand, gar bis über 1000 Ohm). Gegen die Motorvibrationen hilft bei diesen Sparchassis-Konstrukten nicht viel (aber: keine harten Verbindungen!).

Freundlich
Albus
Konzertassi
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 17. Mai 2008, 19:47
so, mein Project hab ich heute zur Post gebracht, somit landet er die Tage bei Audio Trade. Halte euch auf dem laufenden, ob es danach besser ist, oder ob man für 500 Euro nicht mehr erwarten kann/darf...
wuestensturm
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 18. Mai 2008, 00:24
@Konzertassi

...keine Sorge, werden die schon "richten". Ging bei mir sehr schnell und nun bin ich ja auch voll zufrieden!
Konzertassi
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 21. Mai 2008, 06:21
dumm, dümmer, konzertassi

hab gestern ein anruf von audio trade bekommen, der tonarm ist im arsch, weil ich vergessen hab das gegengewicht vor dem versand zu entfernen... reparatur schlappe 130 oppen... prost


aber der motor wird auf garantie gemacht.

Nachdem ich allerdings hier gelesen hab, dass es teilweise zwei starke Hände nötig hat um den Tonarm zu justieren, weil dieser wohl verklebt ist, wäre die Frage für wie wahrscheinlich ihr es haltet, dass Audio Trade einfach nur einen defekten Tonarm angibt, dieser aber in Wirklichkeit gar nichts hat?
Naja, werde da heute noch mal anrufen und die bitten mir den defekten mitzuschicken und vor allem die Bilder von dem Schaden.

Eintrag 12475 ins Buch der Dummheiten: "Gegengewicht in Zukunft entfernen!"
Platte74
Stammgast
#23 erstellt: 21. Mai 2008, 07:44
@Konzertassi: Das tut mir sehr leid für Deinen Tonarm! Die Theorie des verklebten Tonarms kann ich nicht teilen, ich habe die Verdrehung zur Azimutheinstellung nach anfänglichen Schwierigkeiten problemlos (und ohne Gewaltanwendung) hinbekommen. Allerdings ist der Spielraum für das Drehen des Tonarms sehr gering.

@Chris: Tolle Idee mit den Gummibändern! Ich habe das gleich mal nachgemacht, hat aber brummtechnisch nichts gebracht. Da ich aber keine Lust habe, die mühsam reingefummelten Bänder wieder zu entfernen, lasse ich es erstmal so...

@all: Habe mal ein wenig mit dem VTA herumgespielt und dabei festgestellt, dass nach dem Lösen der beiden Madenschrauben an der Tonarmbasis sich diese ziemlich lose in ihrer Halterung hoch und runter und auch im Kreis wackeln lässt. Wie bekommt man es denn am schlausten hin, dass die Basis inkl. Tonarm nach der Höhenverstellung wieder ganz gerade (also nicht verkantet) in der Halterung sitzt? Außerdem lässt sich die Basis auch um ihre eigene Achse drehen - macht es etwas aus, wenn die Tonarmlager (von oben gesehen) nicht mehr 100%ig senkrecht zu den Chassis-Kanten stehen? Da sich der Tonarm an der Basis in der Horizontalen um einen festen Punkt dreht (nämlich die Mitte der Tonarmbasis), dürfte eine geringe Verdrehung der Basis doch eigentlich nichts ändern, oder?

Analoge Grüße
Malle
furvus
Inventar
#24 erstellt: 21. Mai 2008, 11:21
@Konzertassi,

oh man, deinen Ärger kann ich sehr gut nachfühlen. Ich hoffe du hast nichts in deinem Heim zerstört oder eine holde Maid angeblafft.

Alles wird gut...*tröste**tröste*

Besten Gruß vom Chris
Konzertassi
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 21. Mai 2008, 11:51

danke der nachfrage. Alles noch dran und keiner wurde beleidigt. Ist zwar ärgerlich, aber ändern kann ich daran sowieso nix.
Nun heisst es warten, warten, warten... Hoffe ja mal in 7 Tagen wieder mit meinem Dreher rechnen zu können... schließlich will das Ortofon 520 MK II noch montiert werden.
Tommy601
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 22. Mai 2008, 21:43
Hallo zusammen,

@Konzertassi:

Tut mir wirklich leid mit Deinem Tonarm, auch wenns mich schon überrascht.Ich hatte bei der Horizontaleinstellung den ganzen Plattenspieler am Armrohr hochgehoben, und der Arm hats ausgehalten. Aber der Teil mit dem Gewicht hinten ist nochmal extra angesetzt, vielleicht ist da was kaputt? Hoffentlich schicken die den alten Arm mit, würd mich auch interessieren was dem Arm fehlt.

Ich werde meinen Dreher erstmal behalten, bin klanglich superzufrieden und werd mir erstmal nochmal ein paar audiophile Scheiben besorgen und damit mal probehören.

Nette Grüße,
Thomas.
zeus@
Inventar
#27 erstellt: 24. Mai 2008, 12:01
Haben die Xpression III einen anderen Motor als die Xpression II? Habe so einen in der Comofort Ausführung seit ein paar Wochen und der läuft super.
Platte74
Stammgast
#28 erstellt: 02. Jun 2008, 12:13
Hallo zusammen!

Bin zufällig auf einen älteren Beitrag gestoßen, wo unser aller Motor-Problem auch für den Pro-ject Debut beschrieben wird:

Brummen beim Debut

In Beitrag #12 wird als Lösung für das Problem das Einschrauben der Transportbefestigungsschrauben vorgeschlagen. Ich habe das auch mal probiert und - siehe da! - bei 33 rpm ist jedes Brummen verschwunden (bzw. unter dem Rillengeräusch selbst über Kopfhörer nicht mehr vernehmbar). Das (nunmehr fest mit dem Motor verbundene) Chassis dämpft hier offenbar wirksam die Vibrationen des Motors.

Das Problem ist nur: Schalte ich die Speedbox auf 45 rpm um, so fängt der ganze Plattenspieler an zu sirren! Der Motor scheint bei der erhöhten Geschwindigkeit genau die Resonanzfrequenz des Drehers zu treffen...

Also: Speedbox wieder verkaufen und Riemen von Hand anlegen? Oder mich bei Singles über das hübsche Klingeln im Hintergrund freuen? Es ist doch alles eine Krux!

In diesem Sinne: Keep on humming!

Malle

P.S.: @ Zeus: Die kleinen Pro-jects (Debut bis RPM5) dürften alle den gleichen Motor verwenden.
janosch7
Stammgast
#29 erstellt: 02. Jun 2008, 17:58
Ich habe gerade diesen Thread entdeckt. Mußte sofort den gerade gekauften 1 Xpression (der Erste) prüfen, Totenstille, und nur der Motor selbst vibriert minimal.

Nun hat der 1 Xpression ja einen Stahlteller und noch keine Spitzkegelfüße, sondern die großen, in Gummi gelagert. Auch wenn im Betrieb auf das Chassis geklopft wird, da kommt nichts aus den Lautsprechern.

Tritt dieses Problem überwiegend bei den Xpression III mit Acrylteller auf?

Ich wollte gerade so einen bestellen, am Ende brummt meiner dann auch?


Wat nu, ich finde den Pro-ject mit Ortofon 520 MKII klanglich absolut spitze.

Der Tausch der Filzmatte gegen Kork hat auch was gebracht, die Schärfe in den Höhen ist weg.

Der Acrylteller sollte das abrunden, ist allerdings viel leichter, vielleicht ändert sich dadurch die Gehäuseresonanz?

Gruß Detlef
Konzertassi
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 03. Jul 2008, 14:59
so, Jahre später, nun ist er wieder da... vielleicht bin ich gerade etwas empfindlich, aber ich habe das Gefühl es ist ein schwerer Arm drauf, oder er ist irgendwie anders montiert, zumindest kommt es mir so vor, als ob das Gegengewicht vorher nicht so weit hinten war, bekomme aktuell kaum noch die Haube zu... gibt es hier online irgendwo Bilder von dem xpression 3 mit allem montiert, sodass ich erkennen kann wie der tonarm dort montiert ist und aussieht, ebenso wie weit das gewicht hinten ist? Ebenso ist so ein "Clip" am Ende des Tonarms (unten), wo das Gegengewicht ist, ist mir vorher auch nicht aufgefallen... und nun noch mal HILLLLFFFEEE

Ach, nun noch eine Sache, das Anti Skating Gewicht liegt auf dem Plattenspieler auf und hängt erst minimal in der Luft, wenn ich Anfange die Nadel aufzulegen und abzusenken. Auch normal?


[Beitrag von Konzertassi am 03. Jul 2008, 15:09 bearbeitet]
JayKuDo
Stammgast
#31 erstellt: 03. Jul 2008, 15:57
Hallo KonzertAssi,

Um das Ausgleichsgewicht würde ich mir erstmal keine Sorgen machen. Ich hab auch diesen Arm für ein DIY Projekt gekauft und festgestellt, dass es hierfür unterschiedliche Gewichte gibt. Das Brummen ist scheinbar ein Problem der Fertigungsqualität beim Pro-Ject Zulieferer. Hier habe ich bei meinem Project nach anderen Lösungen gesucht und bin bei den Spielern von Willi Bauer gelandet.
(Mein Debüt Esprit brummt auch in wenig.)

Der Herr Bauer verwendet in seinem Tellerlager "bremsende" O-Ringe.
Zitat aus dem Testbericht der hifi&records 1/2008

Des Analogos liebste Übung - Teller anschieben und warten, bis er zum Stillstand kommt - brauchen Sie beim dps gar nicht erst auszuprobieren. Warum? Weil ein O-Ring im Öl-Bad am Schaft des Lagers den Teller bremst - gewollte Reibung. Bauer hat damit einen anderen Störenfried im Visier, der meist viel lauter als das Lager ist: Der Antriebsmotor. Der läuft unter leichter Last leiser und ruhiger, und so ist unterm Strichdie Laufruhe mit ein bisschen Lagerreibung besser.


ein wahrlich interessanter Aspekt.

Zum Pudels Kern aber zurück, ich hatte ein solches Brummen auch schon bei einem Linn Basik vor Jahren. Geholfen hat fleissige nachölen und Dauerlauf ohne Platte oder auch mit Gewichten ... ein Gummiring aus der Spielzeugkiste meines Hundes half dabei wunderbar ....

Schau mal in deine BDA, dort sollte beschrieben sein, in welchem Abstand der Bügel, über den der Faden des Antiskatinggewichts geführt wird, zum Tonarm in Ruheposition haben sollte. Ich glaube es waren 38mm

Gruß Jürgen
(nachgefügt)


[Beitrag von JayKuDo am 03. Jul 2008, 16:06 bearbeitet]
Konzertassi
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 03. Jul 2008, 16:25
naja, das brummen ist seit der reperatur weg, nur das mit dem gegengewicht wundert mich schon, ist das gleiche wie vorher, nur hab ich das gefühl, dass es bei dem vorher montierten tonarm weiter reingesteckt wurde.
wäre mal interessant wenn jemand der auch den xpressen 3 mit at 95 hat den abstand zwischen dem "weißen strich" und dem gewicht messen könnte und mit wieviel gramm er auflegt.
JayKuDo
Stammgast
#33 erstellt: 03. Jul 2008, 16:37
Hallo KonzertAssi,

Sieht der Arm denn noch so aus, wie der Arm zuvor?

Ich denke die haben den Arm getauscht und meines Wissens nach hatte Pro-Ject kürzlich erst die Produktpalette geändert/umgestellt. Bei den neueren Armen aus Carbon ist das Headshell nun eins mit dem Arm ....
Vielleicht passt das mit dem Gewicht nimmer so, sollte eigentlich nicht "Kopflastiger" sein - dein Arm.

Gruß
Jürgen
hörspaß
Neuling
#34 erstellt: 21. Nov 2010, 11:49
Hallo erstmal,
ich bin neu hier - obwohl ich mich schon seit 25 Jahren mit Hifi beschäftige bzw. Hifi mein Hobby ist.

Nachdem ich vor 10 Jahren meine Anlage komplett auf Dolby Surround umgestellt hatte, bin ich nun seit knapp einem Jahr wieder zu Stereo - und seit ein paar Monaten sogar wieder zur analogen Quelle Schallplatte zurückgekehrt.

Zunächst habe ich einen 30 Jahre alten Saba mit neuer Nadel ausgestattet. Das Hörergebnis war schon beeindruckend.

Allerdings wollte ich dann mehr und habe mir vor einer Woche den Pro Ject Xpression III zugelegt. Nach ca. 1-2 Stunden sorgfältiger Justage dann der erste Höreindruck - unglaublich was man vorher alles nicht gehört hat - ein Hörgenuss.

Wahrscheinlich wird bei anderen Geräten nochmals ein Hör(quanten)sprung drin sein, aber dann müsste man wohl deutlich mehr ausgeben. Ich habe den Xpression III für 375,- mit dem Ortofon 2M red aus der Ausstellung gekauft - ich glaube ein guter Preis. Und man hat noch viele Möglichkeiten zum Upgrade.

So, nun höre ich Pink Floyd in völlig neuem Klang - doch bei leisen Pasagen ist mir nun ein Brummen aufgefallen!!! Eindeutig auch vom Motor! Also Erdung ist absolut top, kein Brummen, auch bei voller Lautstärke nicht. Erst wenn die Nadel die Platte berührt, hört man ein leises Brummen. Ich habe dann mal den Teller abgebaut und mit dem Finger den Motor berührt, der vibriert doch stark.

Als Not-Lösung habe ich zunächst die Gummibänder, die den Motor vom Chassis entkoppeln, mit dünnen Streifen aus Moosgummi unterlegt - nich zu dick, sonst kommt der Motor zu hoch und das Wellrad kratzt am Acrylteller - und höre da das Brummen wird leiser. Es ist nicht ganz weg, aber man muss jetzt schon sehr laut hören, so dass bei leisen Passagen noch etwas vom Brummen zu hören ist. Ich könnte sogar auf längere Sicht damit leben, aber vielleicht hat ja jemand noch bessere Lösungen?

Ich habe auch den Verkäufer kontaktiert, um evtl. den Motor auszutauschen, jedoch habe ich keine Lust, den Spieler wieder einzupacken und zu verschicken (habe online im Hifi Fachgeschäft gekauft) - kann man sich einen neuen Motor nicht zuschicken lassen und dann selbst einbauen? Würde ich mir durchaus zutrauen. Naja, vielleicht hat ja einer noch eine Idee? Als nächstes werde ich den Dreher noch auf eine 3cm dicke Schieferplatte stellen, vielleicht hift das nochmal - obwohl er jetzt schon eine stabile Unterlage hat.

MfG hörspaß
janosch7
Stammgast
#35 erstellt: 21. Nov 2010, 14:12
Das ist ein bekanntes Pro-ject Wehwehchen. Manchmal hilft es schon an den 4 Schrauben, um die das Gummi läuft, ein wenig zu drehen. In der Regel durch leichtes lösen. Einfach mal probieren.


Gruß Detlef
hörspaß
Neuling
#36 erstellt: 21. Nov 2010, 16:58
Hi,
vielen Dank für den Tipp. Ich werde das mit den Schrauben mal probieren.

Ich habe jedoch nun den Eindruck, dass das mit dem Moosgummi ganz gut funktioniert. Die Gummibänder haben sich jetzt nach einiger Zeit etwas ins Moosgummi eingedrückt und ich meine dass das Brummen noch leiser geworden ist. Vielleicht Wunschdenken???

Ich werde erst einmal nichts verändern und einige Zeit (Probe)- hören, ob es so bleibt.

Bis dahin

MfG Micha
Platte74
Stammgast
#37 erstellt: 23. Nov 2010, 10:42
Hallo Hörspaß,

bei mir hat wider Erwarten gerade das Festdrehen der Transportsicherungsschrauben Besserung gebracht - siehe meinen Thread #28.

Endgültig gut wurde es allerdings erst, als ich den Xpression II verkauft und mir von dem Erlös einen Elac Miracord 50H zugelegt habe. Von dem Restgeld konnte ich mir sogar noch ganz viele Schallplatten kaufen...

Analoge Grüße
Malle


[Beitrag von Platte74 am 23. Nov 2010, 10:43 bearbeitet]
daemel73
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 09. Sep 2011, 10:20
Hallo Hifi-Feunde,

Ich besitze einen 6.1 SB und hatte das Brummproblem auch.Es fing aber erst an als ich mir einen neuen Verstärker zulegte.Nachdem ich alles ausprobiert hatte was hier so vorgeschlagen wurde habe ich eine separate Stromleitung nur für Verstärker und Plattenspieler gezogen.Das Ergebnis war das ich die ganzen Gummis zum unterlegen wieder rausnehmen konnte und alles vollkommen geräuschlos läuft.Meiner meinung nach kommt das Brummen von einer Unterversorgung des Motors oder von zu vielen Geräten im Stromkreis.

Hoffe das liest noch jemand

Gruß daemel
Cpt_Ahab
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 28. Jan 2015, 12:49
Hi,

ja, das liest noch jemand, vor allem da ich mit meinem Xpression III genau das gleiche Problem habe. Der Motor erzeugt ganz offensichtlich bei mir zu starke Vibrationen, die die Gummiaufhängung gar nicht schlucken kann. Ich werde nun mal deinen "Trick" versuchen und den Plattenspieler auf einen anderen Stromkreis hängen (wenn das bei mir überhaupt möglich ist) und nochmals testen.

Danke!
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