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Pro-Ject Debut III Esprit oder Xpression III Comfort?

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Autor
Beitrag
Sharangir
Inventar
#1 erstellt: 01. Mrz 2009, 23:31
Hallo zusammen!

Ich bin Student und werde, falls ich ne gute Anstellung finde, für den Sommer, mir wohl einen Plattenspieler zulegen, da ich schon lange mit dem Gedanken spiele.

Ein Kollege von mir hat sich den Xperience geholt und der ist einfach nur erste Sahne, aber doch deutlich über meinem Budget


Für mich in Frage kommen würden wohl:

Pro-Ject Debut III Esprit
Natürlich in piano schwarz!

oder aber
Pro-Ject Xpression III Comfort


Andere Geräte kommen nicht in Frage und beim Xpression stört mich eigentlich nur, dass der nicht schwarz ist, sondern anthrazit. (Hat jemand Bilder?!)

Mir ist die Optik des Geräts sehr wichtig und die bedienfreundlichkeit und die ist ja bei beiden gegeben!



Nun möchte ich wissen, zu welchem Ihr mir eher raten würdet und warum?!

Natürlich wird der Xpression besser sein, aber lohnen sich 200€ Aufpreis?


Danke schon mal im Voraus!

vampirhamster
Inventar
#2 erstellt: 01. Mrz 2009, 23:52
Hi ,
jetzt gehst Du auch unter die Analog-Juenger .
Den Project Debut habe ich mit OMB-5. Wollte eigentlich ein VinylMaster Red montieren, aber der Debut ist mir per se schon zu "billig" gefertigt. Der Xpression mit dem Red ist garantiert ueberlegen.
Das "White" ist nicht so der Hit.

Zahl auf jeden Fall mehr.

Auch wenn Du Dich auf Pro-Ject eingeschossen hast, der Denon DP-F300 mit einem anderen System (eines der Denon High-Output MCs wie z.B. das DL-160)
ist mein naechster Kaufkandidat !. Denon verwendet beim F-300 zwar viel Plastik (wie Dual eine zeitlang), aber der Tonarm und das Antiskating sind wesentlich kompetenter geloest als beim kleinsten Pro-Ject. Das Baumelgewicht am Ende des Tonarms laesst sich nur in drei Stufen verstellen...

Lies Dich mal durch diverse Beitraege von "CarstenO".
Einer der wenigen User hier, dem ich ueber die Jahre hinweg fast blind vertraue.


Gruss


[Beitrag von vampirhamster am 01. Mrz 2009, 23:54 bearbeitet]
Sharangir
Inventar
#3 erstellt: 02. Mrz 2009, 00:13
Naja, den Pro-Ject Debut III habe ich vor einem knappen jahr schon zum ersten Mal "für mich entdeckt"

Durch die zahlreichen Beiträge, die sich GEGEN dessen Verarbeitung aussprachen, wurde ich etwas.. misstrauisch

Dann soll es wohl eher der Xpression werden.. so schade, dass es den nicht in der Glas-Version gibt



Der Denon sieht tatsächlich sehr schön aus

Aber MC soll es nicht werden.. man sagte mir, bei einem günstigen Plattenspieler ohne hochwertige Vorstufe, mache MC gar keinen Sinn!

Und ich möchte echt "günstig" bleiben

Danke aber für den Tipp, gehe dem noch nach
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 02. Mrz 2009, 00:30
Hallo!

@Sharangir

Damit sind garantiert Low-Output MCs gemeint gewesen. Das DL-160 ist aber ein High-Output daß an einem MM-Entzerrer gefahren wird. Allerdings ist es in einem der leichten Pro-Ject Tonarme nicht so optimal aufgehoben.

Das VM-red hingegen ist schon -zumal für Rock/Pop- ein recht gutes System für diese Tonarme. Eine weitere Aufwertung des VM-Systems kann du dann später (genau übrigends wie bei den OMB-Systemen) durch einen einfachen Nadeltausch erzielen.

Im allgemeinen ist die ganze Geschichte mit den MC-Systemen bei weitem nicht so heikel wie immer getan wird, eigentlich laufen die allermeisten der Dinger auch an deutlich mittelpräcxhtigen MC-Entzerrern sehr gut. Moderne MCs haben relativ hohe Ausgangsspannungen von 0,4-0,6 Millivolt. Diese Ansicht stammt noch aus einer Zeit in der MCs Ausgangsspannungen von 0.07-0,2 Millivolt hatten, damals war die ganze Geschichte auch durch die relativ hohen Preise für rauscharme Halbleiter sehr heikel. -Aber das ist "Schnee vom vergangenem Jahr"-.

MFG Günther
Sharangir
Inventar
#5 erstellt: 02. Mrz 2009, 00:38
Ah, danke für die Info

Okay, gehen wir nun mal davon aus, dass ich den Xpression III Comfort nehme..
oder sollte ich doch eher den Xpression III nehmen, ohne die Geschwindigkeitsumschaltung?

Brauche ich dann eine Speedbox?
Sowas hier: Pro-Ject Speedbox 2


Und würdet Ihr eher empfehlen, den Plattenspieler über den MM-Pre in meinen Denon AVR2808 einzuspeisen und von dort via Cinch auf den Röhrenverstärker oder eher so etwas zu verwenden:
Pro-Ject Phonobox 2 ?



Grüsse
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 02. Mrz 2009, 01:10
Hallo!

Wenn du den Xpression III nimmst brauchst du die Speedbox falls du den Riemen nicht nach vorheriger Abnahme des Tellers von Hand umlegen willst. Zudem schaltet der Xpression III am Ende der Schallplatte nicht ab und der Tonarm bleibt in der Auslaufrille liegen. Falls dich das alles nicht stört ist das der richtige Plattenspieler für dich.

Die Speedbox kannst du jederzeit nachrüsten und die fehlende Endabschaltung mit dem rein manuellen Tonarm hat auch einen Vorteil, -du kannst falls du das irgendwan willst leicht einen anderen Tonarm montieren (lassen)-.

Am Anfang würde ich erstmal den Plattenspieler über den Denon AVR2808 laufen lassen. Einen Externen Entzerrer kannst du dir immer noch Kaufen falls dich das Ergebniss nicht zufriedenstellt.

Noch eines zur Geschwindikeitsumschaltung, brauchst du die Überhaupt? Wenn du keine 45er Singels b.z.w. Maxi-Singels hast wozu dann eine Umschaltung. Ich habe bei meiner gesamten Sammlung von ca.2500 Schallplatten gerade mal zwei Schallplatten mit der 45er Geschwindigkeit und die benutze ich eigentlich nur zu Testzwecken ob die 45er Umschaltung bei meinen diversen Plattenspielern/Laufwerken korrekt funktioniert.

MFG Günther
Sharangir
Inventar
#7 erstellt: 02. Mrz 2009, 08:48
Ah, na DAS ist aber mal hochinteressant

Ich dachte, gut die Hälfte aller Platten seien 45er

Dadurch könnte ich ja locker 100€ sparen, denn Singles habe ich noch nie gekauft.

Danke für den Hinweis
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 02. Mrz 2009, 09:51
Hallo!

Nun, es gibt sicherlich Sammler die eine große Zahl von 45ger Platten besitzen und die damit sehr glücklich sind. Einige Musiksparten sind förmlich nur auf 45ger erschienen. Es ist halt die Frage was du hörst und sammelst. Ich besitze vorwiegend Klassik und Jazz, da ist ca 98% ausschließlich auf LP mit 33,1/3 Umdrehungen erschienen. Bei Rock/Pop ist der Prozentsatz von 45gern sehr viel höher, allerdings sind da die Singels auch häufig nur Auskoppelungen von LPs mit 33,1/3 gewesen. Wie es nun speziell im Bereich aktueller Musik aussieht weiß ich nicht, Neuerscheinungen kaufe ich ausschließlich als CDs.

MFG Günther
marc.k
Stammgast
#9 erstellt: 02. Mrz 2009, 11:23
@Hörbert

2500 Platten +WOW+

Na dann werde ich noch Fleißig sammeln müssen mit meinen 25St.


Zurück zum Thema

Ich habe einen Pro-Ject RPM 5 mit 9c Karbontonarm und einem Ortofon 2M Red, ich bin sehr zufrieden damit!

Als Phono Pre hatte ich zu anfangs auch die kleine Pro-Ject Phono Box 2, habe mir aber letzte Woche die Pro-Ject Tube-Box SE (Die Alte Schwarze) zugelegt.

Ist schon was anderes aber mit der Phono Box war ich auch begeistert da ich ja nur CD´s gehört habe!

Fazit:

Ich bin sehr zufrieden mit den Produkten von Pro-Ject!

Gruß Marc
dobro
Inventar
#10 erstellt: 02. Mrz 2009, 13:14
Hallo Sharangir,

wie wäre es denn mit diesem:

http://www.analog-fo...hread&threadID=52824

Originaltext aus dem Analog-Forum:

Rega P2 mit Acrylteller

Beschreibung: Rega P2
Menge: 1
Standort: Köln
Preis: 275
Versandkosten: inkl.
weitere Erläuterungen:

Zum Verkauf steht ein makeloser Rega P2 mit RB250 und dem dicken Acrylteller. Ist escht ein schöner Dreher aber ich brauche ihn nicht mehr. Ich habe mit ihm ca 20 Platten gehört mehr nicht. Dabei sind. Der P2 mit RB250 Haube, Acryteller von Delta Device, und die Filzmatte. Bei Fragen oder Intersess einfach PN

Der sieht ungefähr so aus:

http://sound-at-home.de/rega_p2.html

Nur hat der im Angebot eben den weißen Acylteller.

Falls Interesse besteht und du nicht an den Biete-Bereich des Analog-Forums kommst, kann ich dem Verkäufer Bescheid geben, dass du dich interessierst ...

Alternativ verkauft ein Kollege von mir seinen Xpression Comfort II mit dem AT 95 in neuwertigem Zustand in OVP und mit der original BDA für ca. 250 €. Bei der Comfort-Variante geht es nämlich nicht nur um die Geschwindigkeitsumstellung, sondern auch um die Endabschaltung.


Gruß
Peter


[Beitrag von dobro am 02. Mrz 2009, 13:17 bearbeitet]
Musikfloh
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 02. Mrz 2009, 14:00

Neuerscheinungen kaufe ich ausschließlich als CDs.

Warum das denn
Sharangir
Inventar
#12 erstellt: 02. Mrz 2009, 14:20
Eine Frage zur Endabschaltung:

Muss ich da vorsichtig sein, also kann die Nadel kaputt gehen oder so, wenn der nicht automatisch abstellt?
Respektive muss ich daneben stehen und den "stoppen"???


Weil wenn da nichts kaputt geht, brauche ich die Endabschaltung nicht, einschlafen beim Musikhören tu ich nicht


Danke für den Tipp mit dem Rega, aber der Versand aus Köln würde mich teuer zu stehen kommen, sorry..
Ich lebe in der Schweiz und möchte für die Garantie nicht so nen weiten Weg in Kauf nehmen müssen, falls was nicht stimmt.
Und der hat auch keinen Tonabnehmer drauf, oder?



Die Tube-preo-Box wäre natürlich auch super, aber ob die am Röhren-Vollverstärker noch was bringt, weiss ich nicht?
Und dann der Preis der neuen Box..


Grüsse
dobro
Inventar
#13 erstellt: 02. Mrz 2009, 15:46
Hallo,

vielleicht lässt sich der Verkäufer darauf ein, den Versand komplett zu übernehmen?! Fragen kostet ja erst einmal nichts. Und falls du dich für den rega entscheiden könntest - Garantie hin oder her, der kommt sogar mit einem AT 95 bereits ganz gut zurecht. Und das gibt es bekanntlich bereits unter 30 €.

Aber ich will dich nicht überreden, war nur ein Tipp.

Ich habe einen p3 mit dem RB-300 und bin mit dem Gerät sehr zufrieden. Der Tonarm ist klasse und das Laufwerk superleise. Das Gerät hat keine Endabschaltung. Der Tonarm bleibt also am Ende der Platte liegen. Ist weiter nicht tragisch, allerdings gibt es Schallplatten, wo der Tonarm gerne mal über das Ende hinausgehen mag. Das kann dann schon einmal die Nadel sehr belasten. Ich bin von daher bei meinen anderen Drehern dazu übergegangen eine Endabschaltung haben zu wollen. Du brauchst ja nicht eingeschlafen zu sein, reicht ja schon im Nebenraum zu sein, der Tonarm geht über den Rand (kam bei mir bisher selten vor, nachhaltige Beschädigungen hatte ich zumindest auch nicht) und du hast seltsamen Krach in den Lautsprechern.

Gruß
Peter
dobro
Inventar
#14 erstellt: 02. Mrz 2009, 16:02
Hallo,

was auch sehr schön ist, ist ein lackschwarzer Thorens TD 320. So einen habe ich kürzlich bekommen. Mit dem TP 16 MK IV klingt der mit einem Ortofon VM red richtig gut. Im übrigen hätte der auch Endabschaltung. Ein gepflegtes und gewartetes Gerät müsste um die 300 € zu bekommen sein. Ein Kollege aus dem Analog-Forum überarbeitet gerade einen TD 320 (nix). Über Farbe und Zustand kann ich allerdings noch nichts sagen. Ich weiß nur, dass er fachmännisch überarbeitet wird und ca. 280 € ohne System kosten soll.

Was ich noch gerne hätte, wäre:

http://www.hifido.co.../C09-43324-44764-00/

Allerdings müsste der noch auf 230 V gebracht werden, was wohl über entsprechende Netzteile gehen soll. Und wie es mit einem Systemträger und System aussieht?! Der Umrechnungskurs gibt aber etwas um die 250 € aus, Versand käme wohl weitere 50 € usw. Bezahlen kann man Kreditkarte.


Gruß
Peter
marc.k
Stammgast
#15 erstellt: 02. Mrz 2009, 16:10
Nö da geht nichts kaput!

Macht nur eventuell pock....pock....pock aus dem LS!

Gruß Marc
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 02. Mrz 2009, 18:51
Hallo!

@Sharangir

Nein, selbst wenn die Nadel eine ganze Nacht in der Endlosrille laufen würde geschähe nichts weiter, du hättest bloß einige Betriebsstunden von der Gesamtlebensdauer der Abtastnadel verbraucht. Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer einer Abtastnadel (500-2000 Betriebsstunden) fällt sowas nicht allzu dramatisch ins Gewicht.

@Musikfloh

Nun, zum einem gibt es auf den Sektoren auf denen ich bevorzugt Sammle eigentlich Neuerscheinungen nur auf CDs, zum anderen finde ich gerade auf dem Klassischen Sektor oftmals ältere Interpretationen wesentlich besser als neuere. Dann aber kaufe ich gleich die alten Originale.

Beim Jazz sieht es ähnlich aus.

MFG Günther
Sharangir
Inventar
#17 erstellt: 04. Mrz 2009, 21:11
Bin ich deppert, oder wo stimmt hier was nicht:

Pro-Ject Xpression III

Project Xpression III superpack

es handelt sich beim "superpack" aber NICHT um den Comfort, der ist hier:
Pro-Ject Xpression III Comfort


also, wer findet den Fehler und sagt mir, warum ich das "superpack" nehmen sollte?

Der Einkauf steht zwar noch gerade nicht an, aber will mich schonmal informieren
Vielleicht gehe ich dann auch in einen laden, aber muss erstmal einen finden, wo sie den Plattenspieler haben..


Grüsse
Hörbert
Moderator
#18 erstellt: 05. Mrz 2009, 01:47
Hallo!

Der einzige Unterschied ist m.E. der montierte Tonabnehmer, der Anbieter liefert dir beim Superpack für 140 Franken mehr das VM-red mit. Ich weiß nicht was es normalerweise in der Schweitz kostet. Hier in Deutschland bekommt man es inzwischen für ca.80- 100 Euro.

http://cgi.ebay.de/O...C39%3A1%7C240%3A1318

MFG Günther
Sharangir
Inventar
#19 erstellt: 05. Mrz 2009, 09:25
Hey, Danke für die Antwort, aber die Differenz beträgt nur 90CHF also 60€

Der Ortofon 2M red kostet hier sehr viel, also mindestens 100€, wenn ich nicht irre..

Wird doch wohl kaum daran liegen?

Naja, ich ruf gleich mal im Laden an und frage nach
dobro
Inventar
#20 erstellt: 05. Mrz 2009, 10:11
Hallo,

wenn ich nicht irre, wird der Xpression III auch ohne System ausgeliefert (steht ja auch keines). Der Mehrpreis liegt beim Ortofon 2M red.

Gruß
Sharangir
Inventar
#21 erstellt: 05. Mrz 2009, 10:21
Hier noch was anderes

Obwohl ich NICHT an den Einfluss auf den Klang glaube, den Kabel laut einigen Herstellern haben sollen, bin ich stets darauf bedacht, schöne und kompromisslos gefertigte Kabel zu benutzen.

Für den Plattenspieler brauche ich Stereo Cinch..
dann die Phonobox II, ebenfalls Stereo..

Ich dachte hier an folgendes:
Viablue Cinch-Stecker
mit Inakustik NF-102 oder Inakustik NF-202 je nachdem, wieviel ich dann brauche.
Würde 1Kabel zur Phonobox und eines (Stereo-Cinch) zum Amp brauchen, oder?
Also etwa je 0,5m oder 0,4m und 0,6 oder so..

(Lautsprecherkabel werde ich 2x3m Inakustik Referenz LS502 nehmen mit Viablue-Bananas zum verschrauben. Nur der Optik wegen )

Wie wird/würde die Speedbox angeschlossen, sollte ich mich später dazu entscheiden?
Hörbert
Moderator
#22 erstellt: 05. Mrz 2009, 11:37
Hallo!

Im Gegensatz zu sonstigen "Kabelgeschichten" ist der Einfluss eines Phonokabels auf das Schlußendliche Ergebniss der Wiedergabe sehr leicht meßtechnisch nachzuweisen und somit sind auch die für ein Phonokabel relevanten Parameter leicht zu bestimmen.

Die Klangbestimmenden Parameter bei phonokabel sind im wesentlichen zum einem (bei MM-Sysatemen) die Kabelkapazität die 50-90 Pikofarad pro Meter möglichst nicht übersteigen sollte um auch noch etwas Kapazitiv-empfindlicheren Systemen benutzen zu können und zum anderen -weniger bedeutend die Kabelinduktivität die beim Anschluß von MC- Low Output-Systemen eine -wenn auch nicht so bedeutente wie die Kapazität bei MM-Systemen- Rolle spielt. Ein Induktionswert von ca. 500nH/m bis 800nH/m ist da ein -nach meinen eigenen Erfahrungen- schon ein sehr guter Wert der aber zumeist bei ausgesprochen Niederkapazitiven Kabeln überschritten wird. Sollten ganz bestimmt nur MC-Abtaster Verwendung finden kann das Kabel natürlich auf die Induktivität hin optimiert werden.

Selbstverständlich kann ein Kabel nicht gleichzeitig sehr Niederkapazitiv und sehr Niederinduktiv sein. Deswegen sollte man im Zweifelsfalle ein Niederkapazitives Kabel vorziehen das zudem möglichst kurz (1 Meter bis 1.5 Meter) gehalten werden sollte.

MFG Günther
Sharangir
Inventar
#23 erstellt: 05. Mrz 2009, 13:44
Da ich nicht MC haben will, sondern höchstens den Ortofon 2M blue wähle, anstelle des 2M red, das ja auch MM ist, würde sich bei mir nur die Kapazität als wichtig herausstellen, oder?

Beim NF-102 kann ich doch wohl davon ausgehen, dass es von der Kapazität her in Ordnung ist, oder? Die geben da nix an, auf der HP von Inakustik!
(Immerhin eines der "besten" Kabel der Welt )

Ich dachte mir, dass ich vom Plattenspieler ein Kabel (vlt 60-70cm) zur Phonobox lege, welche wiederum NEBEN dem Verstärker steht und somit nur noch 30-40cm nötig sind um die beiden zu verbinden.

Was meinst du?
neuman356
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 05. Mrz 2009, 14:16
Die Kabellänge inkl. Kapazität von der Phonobox zum Verstärker ist unerheblich. Wichtig ist was bis zum Vorverstärker anfällt.


Beim NF-102 kann ich doch wohl davon ausgehen, dass es von der Kapazität her in Ordnung ist, oder?


Nachdem Du sagst, dass kein Wert angegeben ist, kann man klarerweise von gar nichts ausgehen
Ich würde nachfragen.


[Beitrag von neuman356 am 05. Mrz 2009, 14:20 bearbeitet]
Sharangir
Inventar
#25 erstellt: 05. Mrz 2009, 15:39
Also eher die Phonobox beim Plattenspieler positionieren

Ich schreibe Inakustik mal an.. danke fèr die Tipps!
Hörbert
Moderator
#26 erstellt: 05. Mrz 2009, 15:47
Hallo!

Für das Phonokabel (also das Kabel zwischen Plattenspieler und Entzerrer solltest du auf keinen Fall eine Strippe unbekannter Kapazität wählen. Aus diesem Grund wurde zur Hochzeit der Plattenspieler mit fes "angewachsenen" Phonokabeln gearbeitet die garantiert keine höhere Kapazität als von mir angegeben aufwiesen.

Leider wird von diversen Herstellern heutzutage dieses Wissen aus modischen Gründen ignoriert und mit dem Einbaiu von Buchsen eine beliebige Wählbarkeit suggeriert.

Das Kabel zwischen Entzerrer und Hochpegeleingang deinen Vollverstärkerkers ist wie schon neuman356 ausgeführt hat hingegen unkritisch, hier kannst du jedes beliebige gut vewrarbeitet Koax-Kabel verwenden, einer Wahl nach rein optischen Gesichtspunkten steht hier nichts im Wege.

MFG Günther
Sharangir
Inventar
#27 erstellt: 06. Mrz 2009, 12:39

NF-102:

R = 0,45 mOhm / m
L = 0,27 uH / m
C = 35pF / m


NF-202:

R = 0,48 mOhm / m
L = 0,23 uH / m
C = 40pF / m


Hat mir der Techniker von Inakustik gemeldet!

Offenbar ist also das deutlich günstigere NF-102 besser

Oder nicht?!
Hörbert
Moderator
#28 erstellt: 06. Mrz 2009, 18:56
Hallo!

Du kannst beide Kabel als Phonokabel verwenden. Bei beiden wären Längen bis ca. 2-2,5 Meter machbar. Mit der Kapazität der Tonarmkabel dürften dann ein Wert zwischen 120-130 Pikofarad herauskommen. Zusammen mit der Eingangskapazität ergibt das dann einen Wert der in der Toleranzspanne des Systems liegen sollte.

MFG Günther
Sharangir
Inventar
#29 erstellt: 10. Mrz 2009, 23:54
Hallo, danke für die Auskunft!

Kam noch etwas dazu:
Ich brauche zwingend eine Erdung, wurde mir gesagt!

Was für ein zusätzliches, drittes Kabel, verwende ich da am besten?

Werde dann mal 2 x 1m Inakustik Reference NF-102 bestellen, mit 8 Viablue-Cinchsteckern, damit das auch optisch was hermacht
(das zweite Quartett an Cinch-Steckern brauche ich dann, wenn die Prebox dazukommt und ich die Kabel in 2 x 0,4m und 2 x 0,6m aufteile!)

Sobald das Geld da ist, kann ich shoppen gehen.
(Jetzt muss nur noch jemand mein Snowboard und meinen E-Bass (nagelneu aber aus Zeitmangel keine Zeit zum Spielen.. 34 Monate Garantie.. ) kaufen )






PS: Den Plattenspieler muss man einstellen lassen, oder?
Gibt es da irgendwelche Methoden, die nicht 100€ für ein Gerät kosten oder nur den Techniker?!

PPS: Für die LS brauche ich dann Inakustik Reference LS-502 Kabel mit Viablue-Steckern (Glasisoliert, vergoldete Bananas!) für das optische Zusammenspiel
Die Prebox wird natürlich die silberne gewählt, damit sie zur Röhre passt
Hörbert
Moderator
#30 erstellt: 11. Mrz 2009, 23:12
Hallo!

Als zusätzliche Masseleitung tut es eigentlich jede einfache isolierte Litze mit einem Querschnitt von 1-1,2 Millimetern und einem Gabelförmigen Steckschuh an Ende.

Mit Einstellen des Plattenspieler meinst du sicher Justieren? Hier gibt es dazu die Notwendigen Schablonen und eine bebilderte Anleitung: http://www.vono.ch/akustik/ersteHilfe/plattenspieler/index.html

Damit kannst du diese Einstellarbeiten selbst machen und das kostet dich somit keinen Cent. Wenn du dazu weitere Fragen hast steht dir das Forum hier sicher mit Rat und gutem Zureden beiseite.

MFG Günther
klonk
Neuling
#31 erstellt: 17. Mrz 2009, 00:13
hallo,
ich habe seit kurzem den xpression III comfort & er kackt beim einschalten. d.h. ich drücke "start", der teller läuft an & ein schaltgeräusch ist zu hören. hat irgendwer erfahrung damit bzw. weiß woran das liegen könnte oder ob das "normal" ist?
vielen dank,
johannes
Sharangir
Inventar
#32 erstellt: 17. Mrz 2009, 23:15
Dass er "kackt" bezweifle ich mal.. ansonsten wäre das sehr ungezogen, für einen Plattenspieler



Nene, ich weiss schon, dass du "knacken" meintest, ansonsten..

Kann dir leider überhaupt nichts dazu sagen, aber muss noch eine weitere Frage meinerseits einwerfen:


Audio-Schablone Anleitung

Mir scheint, da fehlt wohl doch was, zum "simplen" Anfänger-Justieren?!

Ich habe keine Test-Schallplatte, um das Antiskating-Gewicht anzupassen und eine Tonarm-Waage fehlt mir auch..

Oder ist dies beim neugerät etwa nicht nötig?


Ich habe nämlich voraussichtlich einen Super-Preis bei einem Händler in Aussicht
(Demogerät, frisch bestellt und so )
Sharangir
Inventar
#33 erstellt: 06. Apr 2009, 22:31
Okay, es wurde der Project Perspective Anniversary, aber für 800€ inkl. Versand in die Schweiz konnte ich einfach nicht NEIN sagen!


Das problem, das gleich hierrüber beschrieben wurde, besteht nun allerdings wirklich!

Schablonen gedruckt, Plattenspieler montiert, bis auf den Tonabnehmer und die Feinustage des Tonarmes..

falls mir da noch wer explizit helfen könnte, wäre ich sehr froh/dankbar!!!



Ich brauche mehrere Infos:

WELCHES (habe zwei ) Tonarmgewicht brauche ich?
(eines geht bis 35, das andere bis 30, das kleinere (bis 35) wirkt zudem schwerer.. Waage steht hier keine rum..)
Der Tonabnehmer
Ortofon 2M Bronze
ist 7,5g schwer und die schreiben was von 15mN in dessen Beschreibung.

(Vormontiert ist das Rondo Red MC, mit nur 5,5g deutlich leichter, weshalb wohl zwei Gewichte beiliegen!)


Anschliessend:
Wie muss ich den Tonabnehmer ausrichten?
Nach welchen kriterien erfolgt dies?
(getauscht habe ich ihn schon, aber natürlich nicht geschaut,wie der "alte" drauf war..



Brauche ich:
Tonarmwaage (oder ist die kleine Kippschaukel sowas, die beim TA dabei war???)
Test-Platte (für die Feinustage?!)

sonstiges Messmaterial?


Wenn ja, lohnt es sch da nit, beim Händler anzurufen und zu betteln, um Hilfe?




Wäre sehr froh, wenn man mir helfen könnte, würde gerne schnellstmöglich verifizieren, ob beim transport alles schief gelaufen ist und der Plattenspieler in en Müll wandern soll


Grüsse
jakef
Inventar
#34 erstellt: 23. Nov 2009, 19:59
Hi Folks

also auf der Suche nach einem guten Plattendreher ich natürlich auf die Pro-Ject Geräte und auf diesen Thread gestossen...


Ich benötoige eine kleine "Entscheidungshilfe",am besten jemanden der den Xpression III, mit dem Ortofon 2m red und den den Debut Esprit III, mit dem Ortofon Alpha, verglichen, gegengehört hat?
Preisunterschied zwischen den beiden 90 Euro, lohnt die Investition?

Wie ist der ro-Ject RPM 1.3 mit DELTA DEVICE-Acrylteller +180g Puck, ortofon 2m red, hier einzuordnen, preislich liegt dieses Setup im Xpression III Bereich, beide so um 430 Euro,!

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