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Plattenteller

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Dahlkowski
Inventar
#1 erstellt: 08. Aug 2021, 08:24
Moin moin….

Ich überlege den originalen Teller zu tauschen…..

Ja, auch wegen OPTIK!

„Bringt“ der Acryl-Teller auch akustisch Vorteile? Man liest mal so und mal so….

Hat jemand Erfahrung mit dem Pro-Ject Sandwich Teller? Auch der schaut interessant aus….

Beide benutzt man ohne extra Auflage…. Zerkratzt dann eigentlich die Platte nicht stärker?



Black_Cat_85
Stammgast
#2 erstellt: 08. Aug 2021, 12:07
Moin Namenloser,

Was für einen Teller hat dein Pro-ject denn jetzt, welches Modell hast du?
Der Acryl- als auch der Sandwichteller ist klanglich gut. Eine Erhöhung der Masse kann sich positiv im Klang bemerkbar machen. Wenn du keinen Puck oder Klemme nutzt macht eine dünne Kork-Kautschuk Matte oder eine Magic-Mat als "Haftvermittler" Sinn.
Plattenteller als auch Tellerauflagen sollte man bei Nichtgebrauch abdecken und natürlich auch mal reinigen, dann gibt es auch keinen Streß mit den LPs.

VG
BC
einstein-2
Stammgast
#3 erstellt: 08. Aug 2021, 12:47
Hallo
Ich weiß, ich handle mir wieder Prügel ein, aber bei einer Blindverkostung würde keiner den Unterschied zwischen Acryl und Original merken. Das ist meine persönliche Meinung. Leider sind solche Vergleichstests in der Praxis kaum möglich.
Aber die Optik spielt ja auch eine Rolle, weil das Auge mithört.Jedem das Seine. Ich persönlich würde in ein besseres System investieren.
akem
Inventar
#4 erstellt: 08. Aug 2021, 13:02
Es gibt schon klangliche Unterschiede zwischen Tellermaterialien.
Nur: Acryl ist nicht gleich Acryl, von daher ist hier eine Vorhersage schwierig, ob es klanglich ein Fortschritt oder ein Rückschritt ist.
Was ist denn jetzt für ein Tellermaterial drauf?

Zerkratzen tut man sich die Platten durch einen "nackten" Teller nicht unbedingt mehr. Man sollte natürlich den Teller immer wieder mal abstauben und beim Auflegen etwas Vorsicht walten lassen.

Gruß
Andreas
Dahlkowski
Inventar
#5 erstellt: 08. Aug 2021, 13:05
Habe nen Pro-Ject RPM 5.1 mit 2m Blue dran…

Original Teller ist (wohl) MDF Silber lackiert….
Black_Cat_85
Stammgast
#6 erstellt: 08. Aug 2021, 14:11
Hallo Namenloser,

den Vergleich bei dem RPM5.1 hatte ich zufällig gerade vor wenigen Monaten hier.
Klare Empfehlung: Teller wechseln. Raumdarstellung und Tonalität waren bei Acryl deutlich besser.
Passende Acrylteller bekommst du auch bei Tizo-Acyl.
Im Übrigen ein sehr guter Player mit großem Potential. Das Modell was ich hier hatte wurde zusätzlich mit Dr.Fuss Motorsteuerung, Cardasverkabelung und einem 2M Black ausgestattet. Von der erreichten Wiedergabe will ich es mal so ausdrücken: Der Player war nicht mehr wiederzuerkennen, im pos. Sinn.

VG
BC
einstein-2
Stammgast
#7 erstellt: 08. Aug 2021, 14:43
Hallo Themenstarter
Dein Dreher hat ja einen MDF Plattenteller wie mein 1.3 Genie auch. Nehme testhalber mal die mitgelieferte Filzmatte runter und lege eine Platte direkt auf den Plattenteller, keine Angst, da passiert nichts. Bin gespannt ob du einen Unterschied hörst. Aber bitte wirklich objektiv beurteilen. Es ist unbestritten, dass die Schallplatte durch den Abtastvorgang in vertikale Resonanz gebracht wird. Nun liegt ja keine Schallplatte komplett ganzflächig auf dem Plattenteller auf. In den Bereichen wo diese nicht ganz aufliegt, bekommt die Platte durch die Resonanz Wechselberührung mit dem Plattenteller. Und dies ist bestimmt dem Abtastvorgang nicht unbedingt zuträglich (Verzerrungen). Also mir ist eine leicht dämpfende Unterlage lieber als eine harte, egal ob nun aus MDF oder Acryl.


[Beitrag von einstein-2 am 08. Aug 2021, 14:58 bearbeitet]
Dahlkowski
Inventar
#8 erstellt: 08. Aug 2021, 16:25
Vielen Dank….

Und ist Acryl DIE Wahl oder der Sandwichteller …. ?

Edit:
Genau bei Tizo habe ich den passenden Acryl Teller gefunden… 180€ inkl Versand…. Puuuhhhh
Und 8-10 Wochen! Lieferzeit?!?!

Klick


[Beitrag von Dahlkowski am 08. Aug 2021, 16:27 bearbeitet]
Black_Cat_85
Stammgast
#9 erstellt: 08. Aug 2021, 17:22
Also ich habe beides hier, Sandwichteller und Acryl. Die Unterschiede sind klanglich eher marginal. Ich würde jedoch zum Acryl-Teller raten, weil der Sandwichteller eine recht empfindliche Lackierung hat.
Der Preis ist völlig ok, es wird wohl gegossenes Halbzeug verwendet, wenn nicht muß zusätzlich getempert werden. Die Herstellung bedarf auch einer gewissen Zeit, da sie u.a. in mehreren Aufspannungen erfolgt.
Die Lieferzeit ist wohl damit zu begründen, das a) die Maschinen momentan andere Teile fertigen und b) das die Beschaffung von Halbzeugen seit Corona deutlich länger dauert. Was vor zwei Jahren noch 2-3 Tage dauerte kann heute 2 Wochen und mehr an Lieferzeit haben.

VG
BC
Dahlkowski
Inventar
#10 erstellt: 08. Aug 2021, 17:28
Und du willst dich nicht zufällig von einem von den beiden trennen ?
8erberg
Inventar
#11 erstellt: 08. Aug 2021, 17:39
Hallo,

es gibt anscheinend ganz neue physikalische Gesetze....

Schon lustig.

Peter
Black_Cat_85
Stammgast
#12 erstellt: 08. Aug 2021, 17:42
Der Acrylteller ist schon "versprochen" und der Sandwichteller hat eine Macke in der Lackierung und gehört im Original auf einen Perspective der hier noch steht.
Ich warte selbst gerade auf Tellerlager, Teller und Outerring. Geht gerade alles nicht so schnell.

VG
BC
Dahlkowski
Inventar
#13 erstellt: 08. Aug 2021, 17:53
???8erberg…..

Dann hilf bitte! Da man online soviel hin und her liest!
akem
Inventar
#14 erstellt: 08. Aug 2021, 18:00

Dahlkowski (Beitrag #5) schrieb:
Original Teller ist (wohl) MDF Silber lackiert….

MDF geht gar nicht. Hatte ich mal auf einem Rega alias NAD, das war der mit großem Abstand klanglich schlechteste Teller, der mir je untergekommen ist. Da war selbst der Alublech-Teller eines Dual 620 noch besser...
Den Teller von Tizo-Acyl würde ich übrigens nicht nehmen. Hatte mal den 24mm Teller für Rega und der war klanglich auch nicht so dolle. Hat klanglich dezent nasal verfärbt. Nicht viel aber störend. Ein dünnerer Scheu-Teller aus Acryl für Rega war klanglich erheblich besser (und günstiger dazu). Daher sagte ich weiter oben auch, Acryl ist nicht gleich Acryl...
Wenn es einen Original-Acrylteller von Project gibt, würde ich den nehmen. Selbst wenn er vielleicht etwas teurer ist als der Tizo.

Gruß
Andreas
Dahlkowski
Inventar
#15 erstellt: 08. Aug 2021, 18:05
Hei….


Vielen Dank! Klar… ich lese mir alle Posts durch und grübel

Doch finde ich keinen bei pro-Ject für den RPM 5.1 …..

Also ist der Sandwich die richtige Wahl?!?

Da „Original“ pro-ject…. Klanglich ähnlich….. schaut sehr gut aus….


[Beitrag von Dahlkowski am 08. Aug 2021, 18:06 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#16 erstellt: 08. Aug 2021, 18:41
Hallo,

entscheidend für geringe Verzerrungen ist von den genannten Faktoren der korrekte VTA und SRA (Stylus-Rake-Angle) also wie die Nadel in der Rille steht (meist 90 Grad).

Tellermaterial oder Auflage spielt da keine Rolle, da gibt es viel wichtiger Dinge.

Peter
Dahlkowski
Inventar
#17 erstellt: 08. Aug 2021, 18:51
Hei….

Eingestellt ist er „optimal“… klanglich auch SEHR geil!

Es geht mir wohl eher um Optik….. und klar… wennˋs was verbessert
holger63
Inventar
#18 erstellt: 08. Aug 2021, 18:59
Guter Klang hängt von vielen Faktoren ab. Zum Beispiel von der Verfassung des Hörers. Und wenn man beim Musik hören einen Dreher sieht, der einem besonders gut gefällt, dann klingt es auch subjektiv besser.
Und vielleicht klingt es ja auch tatsächlich objektiv besser.
Die basics wie VTA müssen dabei natürlich auch stimmen.
hpkreipe
Stammgast
#19 erstellt: 08. Aug 2021, 19:05
Hi,

wenn überhaupt, ist - aus meiner Warte heraus - die richtige Wahl, der Teller mit der größten effektiven Masse und mit einer gleichmäßigen Massenverteilung um das Rotationszentrum das Mittel der Wahl.

Meint, Teller ausgewuchtet und aus Blei/ Alu/ Zinkdruckguss. (Das Blei ist nicht ernst gemeint - das ist zu weich.) Eine feingewuchtete Stahlplatte sollte auch funktionieren. Hauptsache schwer.

Dann muss der Antriebsmotor natürlich in der Lage sein, einen deutlich schwereren Teller antreiben zu können.

Alternativ, eine doch recht dünne Aluplatte mit einem dicken Außenring aus Blei zu versehen. Viel ausgewuchtete Masse hilft, um besser zu werden. Diese Außenringe, die verwelllte Platten auf den Teller drücken sind auch gut, wenn…

Nun zum Hintergrund. Elektromotoren ruckeln, um das Ruckeln zu dämpfen, wird bei Plattenspielern mit Riemenantrieb, ausgenutzt, dass der Riemen das schon einmal dämpft und dann der Plattenteller auf Grund seiner Trägheit der Masse, das Ruckeln ausgleicht.

Meint, gut ausgelegte Plattenspieler werden kaum von einer vergrößerten Masse am Teller profitieren. Konzepte mit kräftigem Motor mit wenigen Inkrementen pro Umdrehung und einem sehr leichten Teller, schon.

Bei all den Experimenten zur Tonalität bitte streng darauf achten, dass der VTA nicht verändert wird. Sonst vergleicht man Äpfel mit Birnen.

Dann noch ein Hinweis, sollte die Tellerachse geerdet sein und der Innenteller und der Außenteller auch elektrisch leitend, dann hilft eine Matte aus Gummi mit hohem Graphitanteil, um die Elektrostatik ableiten zu können.

Das dürfet bei den Plattenspielern mit Pkastik- und Holztellern nicht gegeben sein.

Wieder meine Sicht, die Nutzung nicht-metallischer Teller wurde aus der Not der preislichen Nichtmachbarkeit geboren. Die sind einfach zu teuer (gewesen), um günstige Plattenspieler in den Markt bringen zu können.

Der Klangaspekt, nun gut, das soll jeder selber erhören.

Aber als Konsequenz ergibt sich, ein schwererer Teller ist zumindest nicht verkehrt, Direktantriebe haben eine komplexe Steuerung zur Unterdrückung des Ruckelns, ein Riemenantrieb kann auch zum Aufschaukeln des Ruckels führen.

Aber, ich vermute in Bezug auf den genannten Dreher wird „blind“ kaum jemand wirklich etwas heraushören können, wenn da unterschiedliche Plattenteller genutzt werden, also, folge dem, was Deinem Auge als passend erscheint.

Einer Motorsteuerung gegenüber bin ich immer aufgeschlossen, sobald diese ein Umschalten zwischen 33 und 45 ermöglicht, sonst steht auch hier meine These, „blind“ wird das kaum jemand erlauschen können.


[Beitrag von hpkreipe am 08. Aug 2021, 19:09 bearbeitet]
Dahlkowski
Inventar
#20 erstellt: 08. Aug 2021, 19:33
Wow danke …. Auch Holger

Als „Steuerung“ habe ich die speedbox ii

Also hole ich mir den sandwichteller…. Dieser schaut sehr cool aus!

Besser als dieses Silber vom jetzigen!

Und würde eine bessere Steuerung was bringen?

Als Nadel habe ich (wegen kontakten) die Audio-technica AT-OC9XSH ins Auge gefasst….

AUSSER IHR SAGT QUATSCH!!!1111!!


[Beitrag von Dahlkowski am 08. Aug 2021, 19:35 bearbeitet]
hpkreipe
Stammgast
#21 erstellt: 08. Aug 2021, 19:47
Nadel hat weniger mit dem Teller, als mit dem Tonarm zu tun.

Frage Deinen Kontakt einmal zum AT-33PGT/II, bzw. AT-OC9XML

Ich meine ja eine ML- ist einer Shibata-Nadel, ob des effektiven Flächeverhältnis in der Rille überlegen, aber in Bezug auf die Haltbarkeit bin ich mir nicht sicher. Zumindest bedient Shibata einen gerade laufenden Hype. AT hat in dem 2019er Prospekt diesbezüglich (Flächenverhältnis) einen Fehler. ML = 6, SH = 2,5, SLC = 3, wäre korrekt Je höher die Zahl um so „besser“.


[Beitrag von hpkreipe am 08. Aug 2021, 19:49 bearbeitet]
Dahlkowski
Inventar
#22 erstellt: 08. Aug 2021, 19:52
Viel edit:

Nadel wird nochmal nen eigenes Thema…. Außer jemand sagt dass das AT-OC9XSH super passt!

So… neuen threat erstellt…

Vielen DANK hier…. Und es wird der Sandwichteller!


[Beitrag von Dahlkowski am 08. Aug 2021, 20:07 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#23 erstellt: 09. Aug 2021, 08:37
Hallo,

bevor es verboten war wurden Bleiringe gerne zur Beschwerung der Plattenteller (natürlich am äusseren Rand) genutzt um die bewegte Masse zu vergrößeren.

Heute sind die Mengen einfach zu klein um zu vernünftigen Kursen Teller aus Druckguss zu fertigen. Also macht man aus der Not einen technischen Grund... tadaaaa

Peter
Black_Cat_85
Stammgast
#24 erstellt: 13. Aug 2021, 22:41
Die Speedbox bringt nur Komfort aber keinen Klanggewinn.
Wenn du das möchtest mußt du eine Motorsteuerung von Dr. Fuss anschließen. Da wird dann nämlich der Phasenschieber umgangen.

VG
BC
einstein-2
Stammgast
#25 erstellt: 14. Aug 2021, 01:51

Black_Cat_85 (Beitrag #24) schrieb:
Die Speedbox bringt nur Komfort aber keinen Klanggewinn.
Wenn du das möchtest mußt du eine Motorsteuerung von Dr. Fuss anschließen. Da wird dann nämlich der Phasenschieber umgangen.

VG
BC

Hallo
Und was hat dies mit dem Klang zu tun? Der Motor und alles andere ist gleich geblieben. Die Gleichlaufschwankungen könnten geringer sein, aber ob sich dies auf den Klang auswirkt, lassen wir mal dahingestellt. Und da wäre noch das alte Thema mit dem Ausphasen, Auspolen. Dazu fragt man besser den Herrn von PhonoPhono.😄😄😄😄😄
Black_Cat_85
Stammgast
#26 erstellt: 14. Aug 2021, 10:11
Hallo Einstein,

da muß ich jetzt doch nicht noch mal wieder was zu schreiben, daß kannst du hier über die Suchfunktion alles finden und nachlesen. Der Motor ist ja auch nicht das Problem.
Ansonsten mal im analog-forum suchen, da steht zu dem Thema auch mehr als genug geschrieben.
Hier könntest du eventuell auch noch was finden:
https://plattenspielerluftlagerdiy.wordpress.com/

VG
BC
einstein-2
Stammgast
#27 erstellt: 14. Aug 2021, 12:25
Hallo
Ich habe den Artikel mal so gut es ging durchgelesen. Alles irgendwie nachvollziehbar, bis auf die Motorsteuerung. Wie um alles in der Welt soll sich sowas auf den Klang auswirken. Der Motor dreht über einen Riemen den Plattenteller an. Das ist mehr oder weniger eine elastische Verbindung. Jetzt wird durch diese besondere Steuerung in Motorantrieb irgendwas verändert, das man höhren kann, der Tester saß Stundenlang grinsend davor. Was soll da besser werden? Räumlichkeit, Transparenz, Tiefenstaffelung usw. Dazu muss sich doch irgendwas am Gleichlauf usw. ändern. Wenn man nun z.B. eine Messplatte mit bestimmten Sinustönen mit Vergleichen vorher, nachher auflegt, müsste man einen Unterschied hören können. Ich glaube nicht daran und bin damit sicher nicht der Einzige. Transrotor z. B. behauptet, die einzig wahre Stromversorgung für einen Plattenspieler ist mittels Akku, frei von jeglichen Stromverunreinigungen. Natürlich nur die sündhaft teuren Energiespender von Transrotor. Ich behaupte fast alles nur Voodoo.
Black_Cat_85
Stammgast
#28 erstellt: 14. Aug 2021, 12:56
Dein Glaube in allen Ehren, er ist hier fehl am Platz und wenn man sich schon Einstein nennt sollte man eher durch Wissen glänzen. Der Glaube hat der Menschheit schon genug Elend gebracht.
Es kommt nicht nur auf die Einhaltung der Drehzahl an sondern vielmehr auf die Gleichmäßigkeit jeder einzelnen Umdrehung, also den Geschwindigkeiten innerhalb einer Umdrehung des Motors.
Setze dich also bitte einmal damit auseinander wie ein zweiphasiger Synchronmotor funktioniert und wie er angesteuert werden kann/angesteuert wird. Wie unterscheiden sich Synchronmotoren für auf Plattenspieler optimierte Modelle von Modellen für andere Anwendungen.
Wenn Du dieses Wissen erarbeitet oder angelesen hast kannst du ganz einfach auf physikalischer Ebene nachvollziehen warum sich klanglich etwas ändert.
Oder noch einfacher: Du machst einen A-B Vergleich an einem Plattenspieler.

VG
BC
Holger
Inventar
#29 erstellt: 14. Aug 2021, 12:59

einstein-2 (Beitrag #27) schrieb:
Transrotor behauptet...
Ich behaupte...


Und einer glaubt dies und der andere das... und wieder ein anderer hört dies und noch ein anderer das...so what?

8erberg
Inventar
#30 erstellt: 17. Aug 2021, 17:10
Hallo,

und was ist mit 1-phasigen Synchronmotoren? Warum kommen die problemlos mit Netzstrom klar? Und ausgerechnet 2-phasige nicht.
Warum nimmt man dann nicht gleich nen 3-phasigen?
Was Tesla bei Autos einbaut... (btw auch die Bahn inne Loks und ICEs hat)

Es gibt keinen im klassischen Blindversuch feststellbaren Unterschied zwischen unterschiedlichen "Stromversorgern".

Von daher ist das Geldschneiderei (ähnliches hatten wir ja beim Thema KFZ-Sprit, wo jemand die Behauptung brachte das die Verwendung von Super plus die Leistung eines Autos erhöht, wenn Super plus einen höheren Energiegehalt hätte - nur isses nich so)

Peter
einstein-2
Stammgast
#31 erstellt: 17. Aug 2021, 17:32
Hallo
Schade, dass ich dir hier kein Danke vergeben kann. Bin voll Deiner Meinung. Vieles, nicht alles, was vor allem auf dem Plattenspieler-Sektor an Zubehör verkauft wird ist Voodoo und Beutelschneiderei. Die einzigen Gewinner sind diese Hersteller welche diese Produkte hochpreisig vermarkten.
Black_Cat_85
Stammgast
#32 erstellt: 17. Aug 2021, 18:29
Von Nichts eine Ahnung und kein Vergleich gemacht aber seriöse Anbieter von technischem Gerät verunglimpfen.
Für mehr reicht es hier ja auch häufig nicht.
Ihr seit wirklich mit das armseligste unter der Sonne, da ist schon fremdschämen angesagt.
Wenn ihr keine Ahnung habt, haltet euch doch einfach mal raus, dass ist für diejenigen Leute die hier Inspiration und Hilfe suchen sehr von Vorteil.

Dreiphasigen Antrieb siehe z.B. Bauer Audio.

Einphasige Synchronmotoren sind ohne techn.Hilfsmittel in ihrer Drehrichtung undefiniert. Es braucht min. zwei Phasen um eine Drehrichtung zu definieren.
So, jetzt habt ihr Schlaumeier sogar noch was dazugelernt.

VG
BC
8erberg
Inventar
#33 erstellt: 17. Aug 2021, 18:59
Hallo,

naja, wenn man sich darauf beschränkt nicht dazulernen zu wollen und auch einsehen kann mal falsch gedacht zu haben..

Natürlich bekommt man eine feste Drehrichtung hin mittels Magnetring...
So war es bei Dual bei allen Modellen mit Synchronmotoren, z.B. die großen Wechsler wie 1219/1229/1249 usw. wie auch viele Japaner mit Beltdrive, Philips, BSA, ELAC, PE usw. usw. usw.

Und zum Thema: "seriös" nennen sich auch Kosmetikhersteller...

Peter


[Beitrag von 8erberg am 17. Aug 2021, 19:25 bearbeitet]
Black_Cat_85
Stammgast
#34 erstellt: 17. Aug 2021, 20:14
Peter, lass es einfach.
Es ist einfach nur lächerlich.

VG
BC
frank60
Inventar
#35 erstellt: 17. Aug 2021, 20:15
@TE: kaufe Dir einen anderen Teller, wenn Du meinst, es bringt etwas. Ich würde allerdings, sofern bei Deinem Plattenspieler auch eine dabei war, die dämliche, gern an Platten klebende Filzmatte ersetzen, bringt etwas im Handling. Geht es Dir um die Optik, würde ich eher bei Pro-Ject anfragen, ob der Metallteller vom RPM 9 einsetzbar ist, aber das ist mein Geschmack.

Black_Cat_85 (Beitrag #32) schrieb:
Wenn ihr keine Ahnung habt, haltet euch doch einfach mal raus, dass ist für diejenigen Leute die hier Inspiration und Hilfe suchen sehr von Vorteil.

Dann halte Dich doch daran! Was von Deinem Fachwissen zu halten ist, sieht man ja hier wieder:

Black_Cat_85 (Beitrag #32) schrieb:
Einphasige Synchronmotoren sind ohne techn.Hilfsmittel in ihrer Drehrichtung undefiniert. Es braucht min. zwei Phasen um eine Drehrichtung zu definieren.

Ich habe keine Lust, Dir jetzt die vielen Plattenspieler und anderen Anwendungen mit einphasigen Motoren aufzuzählen, bei denen auch ohne technischen Aufwand die Drehrichtung stimmt.
Auf blumige HiFi Folklore wie:

Black_Cat_85 schrieb:
Klare Empfehlung: Teller wechseln. Raumdarstellung und Tonalität waren bei Acryl deutlich besser.

kann man bei Dir sowieso immer warten.
8erberg
Inventar
#36 erstellt: 18. Aug 2021, 10:11

Black_Cat_85 (Beitrag #34) schrieb:
Peter, lass es einfach.
Es ist einfach nur lächerlich.

VG
BC


Stimmt einfach. Schau Dir die genannten Motorkonstruktionen an.
Aber wer nicht kapieren will will halt nicht.
Das die Dreher hervorragend sind sagen die damaligen Tests aus den USA, denn dort haben die
Deutschen kaum Werbung geschaltet...

Peter
Burkie
Inventar
#37 erstellt: 18. Aug 2021, 11:04
Hallo,

von der Logik her müsste Acryl doch transparenter und durchsichtiger klingen wie gepresste Holzspäne.

Grüße
einstein-2
Stammgast
#38 erstellt: 18. Aug 2021, 11:13
Hallo
Ja, vor allem wenn das Acryl nicht mattiert ist wie eine Duschkabine.🤣🤣🤣🤣🤣🤣
Um die Transparenz weiter zu erhöhen, wäre es vielleicht sogar sinnvoll das Acryl mit einer MC- Vergütung zu versehen, wie bei Kameraobjektiven.


[Beitrag von einstein-2 am 18. Aug 2021, 11:19 bearbeitet]
beeble2
Stammgast
#39 erstellt: 18. Aug 2021, 11:41
Danke @8erberg Peter das versucht hast Vernunft in den Thread zu bringen !

Ulli
Black_Cat_85
Stammgast
#40 erstellt: 18. Aug 2021, 17:35
Gurken bleiben Gurken!

VG
BC
8erberg
Inventar
#41 erstellt: 18. Aug 2021, 20:04
Hallo,

und Meinungstreu bleibt Meinungstreu.

Wenn es an physikalisch-technischen Grundlagen und Verständnis hapert frag ich mich warum man dann damit kommt.

Dunning Kruger?

Peter
holger63
Inventar
#42 erstellt: 18. Aug 2021, 21:29
Für mich klingen meine Lautsprecher besser, wenn ich Jantzen superior z Kondensatoren verwende, statt Wima MKP 10. Ist das so schlimm?
Ist es so schlimm, wenn für jemanden der Dreher mit Acrylteller besser klingt? Warum? Sind wir nicht alle alt genug für eine eigene Meinung?
Immer das gleiche..
Burkie
Inventar
#43 erstellt: 19. Aug 2021, 07:02
Meinungen, Deinungen, Seinungen sind billig und wohlfeil, jeder kann eine oder mehrere haben, es kostet ja weder Geld noch Mühe
.
Man braucht ja weder Fachkenntnis noch Fakten für Meinungen, Seinungen, Deinungen, noch muss es logisch sein.


Grüße
8erberg
Inventar
#44 erstellt: 19. Aug 2021, 08:18
Hallo,

Deine Anlage = Deine Regeln.

Wer behauptet sollte aber auch liefern oder ruhig sein.

Peter
Holger
Inventar
#45 erstellt: 19. Aug 2021, 08:36
WAS soll denn geliefert werden?

Wenn ich behaupte, dass (meiner bisherigen Hörerfahrung zufolge) Acrylteller besser klingen zum Beispiel?

Was KANN denn da überhaupt geliefert werden?
Burkie
Inventar
#46 erstellt: 19. Aug 2021, 08:56
Ein Acrylteller.

Grüße
Nunja32
Stammgast
#47 erstellt: 19. Aug 2021, 12:13

Holger (Beitrag #45) schrieb:
WAS soll denn geliefert werden?

Wenn ich behaupte, dass (meiner bisherigen Hörerfahrung zufolge) Acrylteller besser klingen zum Beispiel?

Was KANN denn da überhaupt geliefert werden?


Ja, da stimme ich zu.

Ich mag es zwar, wenn mir dann jemand (von dem ich im besten Fall weiß, einen ähnlichen Geschmack wie ich zu haben) erklärt, dass er dies in diversen Blindtests heraushören konnte (bei dem Beispiel wäre es also, dass immer der eine bestimmte Teller am "besten" klang), aber "bester Klang" für die eine Person kann natürlich wieder etwas ganz anderes sein als "bester Klang" für eine andere. Insofern ist so etwas immer müßig.

Davon abgesehen ist es aber natürlich überhaupt kein Diskussionsstil, wenn jemand - hier also Black_Cat_85 - jemand anderem vorwirft, "das Armseligste unter der Sonne" zu sein und mehrfach "keine Ahnung" attestiert. Da wundere ich mich schon, dass gerade bei dem ersten Beispiel hier nicht mehr moderiert wird.
WBC
Inventar
#48 erstellt: 19. Aug 2021, 12:20
Das hängt leider oft auch davon ab, "wer" schreibt...


[Beitrag von WBC am 19. Aug 2021, 12:21 bearbeitet]
pragmatiker
Administrator
#49 erstellt: 19. Aug 2021, 12:30
So, damit die emotionale Betriebstemperatur mal wieder runtergeht, wird hier jetzt bis auf weiteres moderiert.

Grüße

Herbert


[Beitrag von pragmatiker am 19. Aug 2021, 12:30 bearbeitet]
kölsche_jung
Moderator
#50 erstellt: 19. Aug 2021, 12:56

Holger (Beitrag #45) schrieb:
WAS soll denn geliefert werden?

Wenn ich behaupte, dass (meiner bisherigen Hörerfahrung zufolge) Acrylteller besser klingen zum Beispiel?

Was KANN denn da überhaupt geliefert werden?



Nunja32 (Beitrag #47) schrieb:
... "bester Klang" für die eine Person kann natürlich wieder etwas ganz anderes sein als "bester Klang" für eine andere. Insofern ist so etwas immer müßig.
...

Jein ... die Behauptung Teller A klingt besser als Teller B, enthält als erstes mal die Behauptung Teller A und Teller B lassen sich klanglich unterscheiden..

Insofern kann man problemlos erstmal "prüfen", ob überhaupt eine Unterscheidbarkeit vorliegt ...

Ich würde dabei folgenden Weg vorschlagen:
1. hochwertige Aufnahme eines (oder mehrerer) Tracks mit Teller A erstellen.
2. Aufnahme/n und Dreher ausgepegelt vergleichen, es sollten keine Unterschiede erhörbar sein, wenn doch zurück zu 1.
3. selbe Aufnahme/n mit Teller B, setup ansonsten unerändert lassen
4. Aufnahme/n wie vor bei 2. vergleichen, es sollten keine Unterschiede erhörbar sein, wenn doch zurück zu 3.
5. Diskussion, ob der um ne Stunde(?) erhöhte Abnutzungsgrad der Nadel bei "B", sowie die Tatsache, dass der/die Tonträger bei B öfter abgetastet wurde, irrelevant sind (mE ja)
6. Aufnahmen von A und B (ausgepegelt und verblindet) vergleichen und Ergebnis statistisch auswerten ...

Sollte dabei herauskommen, dass - wer auch immer - die Teller im Klang unterscheiden kann ... erstmal RESPEKT
... und dann kann man sich an die Analyse der Tracks machen und schauen, welche Unterschiede bestehen, versuchen dies theoretisch herzuleiten (Telleresonanz? Gewicht? oder was auch immer) und sich dann darüber streiten, wem was warum besser gefällt ...

Nach meinen Erfahrungen - ich höre seit den 80ern mit verschiedenen Drehern, Abnehmern, Entzerrern etc pp hauptsächlich LPs und hab mir auch hier im Forum schon einiges angehört - würde ich mir eine Unterscheidung erstmal nicht zutrauen ... ich konnte ja nicht mal Holgers ollen TD150 sicher von einem LP12 unterscheiden ... mag an Holgers Tuning-Unterlegscheibe auf dem Headshell gelegen haben ...
einstein-2
Stammgast
#51 erstellt: 19. Aug 2021, 15:06
Hallo
Vergleichsaufnahmen, analog, oder digitalisiert?
Ich Frage deshalb, weil wir hier im Forum schon ein ähnliches Thema hatten. In einem entsprechenden Audiodigitalisierung Programm kann man mehre Vergleichsaufnahmen in der Timeline untereinanderlegen und hinterher hin und herschalten zum Vergleich.


[Beitrag von einstein-2 am 19. Aug 2021, 15:14 bearbeitet]
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