Thorens Tonarm TP 16 MKIII mit Spiel

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rkb
Stammgast
#1 erstellt: 24. Jun 2008, 07:37
Frage an die Tonarmspezialisten im Board.

Ein Tonarm TP 16 MKIII Isotrack, montiert auf dem TD 320 eines Bekannten hat ein wenig Spiel.
Zieht man vorsichtig am Tonarm vor und zurück, spürt man ein leichtes hin und herwackeln des Tonarms im Lager.
Zudem hört man ein leises klick, klick.

Was kann man tun?
Ist der Tonarm nachjustierbar, oder sollte man den Tonarm gleich durch einen neuen ersetzen.

Der TP 16 MKIII zählt zur Fraktion der leichten Tonarme mit einer eff. Masse von 7,5g.
Dementsprend müsste er auch empfindlicher auf Lagerspiel reagieren, als ein mittelschwerer.

Besten Dank
rkb
Stammgast
#2 erstellt: 25. Jun 2008, 07:22
Kein Tonarmspezialist unter den Lesern, der mir einen Tipp geben könnte?

Gruß
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 25. Jun 2008, 08:47
Hallo!

Das von dir bemerkte Lagerspiel beim TP-16/II/III ist durchaus im normalen Rahmen, diese Tonarme sind vom technischen Gesichtspunkt aus völlig in Ordnung. Zu der Zeit als diese Konstruktion entworfen und gebaut wurde mußte noch niemand auf die Mode- und Glaubenssätze der Analog-High-End Szene Rücksicht nehmen. Eine Nachjustage ist nicht erforderlich und würde ohne passend eingestellte Drehmomentwerkzeuge allenfalls zu einer Verschlimmbesserung führen.

MFG Günther
violette
Stammgast
#4 erstellt: 25. Jun 2008, 16:39
Hallo RKB

Ein minimal Lagerspiel ist erlaubt.
Es ist zu unterscheide ob Du ein Lagerspiel spürt bei TA drehen oder schieben.
Falls Du etwas einstellen möchte ist erste an bei kardanlager etwas zu drehen bis kein Spiel spürbar ist , dann Hin und her schieben ob an der Horisontal Lager auch was zu spüren ist.
Nach jeder kleinste Verstellung ist die Lagerreibung zu kontrollieren.
Bei TP 16 ist es einfach der rest Magnetismus von Antiskating müsse ausreichen der TA nach Recht zu bewegen.
Bei nicht verstellt Einstellung kann von Werk aus ein minimale Lagerspiel zu spüren sein (wirklich minimal).
Bei kardanlager mit kugellager darf man nicht spüren (Beispiel TP 90 SF)
Absolut wichtig ist das beide Kardanlager ein einwandfrei elekrtische durchgang haben.
Ein Lagerreibung vertikal sowie horisontal unter 0,2 mN is OK
Beide Einstellung erfolgen mit normal Werkzeug nach Gefühle
Mfg
Joel
rkb
Stammgast
#5 erstellt: 25. Jun 2008, 17:46
Dank für die Antworten.

Es handelt sich um ein Spiel von vorne nach hinten.
Wie beurteilt man die erlaubte Tolleranz?

Ist der Tonarm in der Waage (Antiskating auf Null), dann bewegt er sich nach rechts zurück, stoppt aber dann abruppt ca. 3 cm vor der Tonarmstütze, als ob er stark abgebremst würde.

Ist dies als normal einzuschätzen?

Besten Dank
Gruß

Anmerkung: Der Plattenspieler wurde jahrelang nicht benutzt.


[Beitrag von rkb am 25. Jun 2008, 17:47 bearbeitet]
violette
Stammgast
#6 erstellt: 25. Jun 2008, 17:53
Hallo RKB

Nein !

Müsse durchgehende Frei sein.
Schreibe mich mal Daheim.
Mfg
joel
silberfux
Inventar
#7 erstellt: 25. Jun 2008, 20:22
Hi, könnte das Tonarminnenkabel irgendwie zu stramm angezogen sein? Ansonsten: Bei Joel bist Du in den besten Händen

Gruß von Silberfux
rkb
Stammgast
#8 erstellt: 26. Jun 2008, 09:44
Also Leute ihr seid Spitze.
Das horizontale Spiel wurde durch minimales drehen an der oberen großen Lagerschraube reduziert.

Dass der Tonarm abruppt ca. 3 cm vor der Armstütze stoppt lag zwar nicht an zu strammer Verkabelung.
Dieser Hinweis allerdings führte mich zu dem Fehler.
Das Abremsen des Tonarms wurde durch die sichelförmige Endabschaltung verursacht. Hatte einen zu geringen Abstand zum Abtaster.
http://img205.images...chaltungtd320gk7.jpg
Nachdem das Teil minimal nach unten gezogen wurde, verhält sich der Tonarm nun so, wie auch ich es von einem ausbalanzierten Tonarm gewohnt bin.
Mein Gefühl hat mich nicht getrogen, dass hier was faul sein musste.

Besten Dank an Joel und die anderen für ihre hilfreichen Tipps.
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