Thorens TP 16 MKnix

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Bastelwut
Inventar
#1 erstellt: 07. Sep 2009, 15:11
Hallo...

Habe seit Neuestem einen TD 125 MKII mit einem TP 16 MKnix.
Also dem mit dem durchgehenden Tonarmrohr.

Eigentlich wollte ich den über kurz oder lang gegen einen besseren Arm tauschen, nun habe ich aber das Problem, daß mir dieser optisch so richtig gut gefällt!

Sind die Unterschiede zu einem der besseren SME oder Modellen von Rega denn wirklich soooo gross?
Irgendwie sieht der Arm so aus, als hätten sich die Entwickler einen richtigen Kopf gemacht, trotzdem wird gerne über ihn gemeckert...kann mir irgendwie nicht vorstellen, daß eine Firma wie Thorens schlechte Arme gebaut hat.

DANKE
Martin
Rillenohr
Inventar
#2 erstellt: 07. Sep 2009, 15:19

Bastelwut schrieb:
... trotzdem wird gerne über ihn gemeckert...


Wer keinen hat, meckert eben!
Bastelwut
Inventar
#3 erstellt: 07. Sep 2009, 15:24

Rillenohr schrieb:

Bastelwut schrieb:
... trotzdem wird gerne über ihn gemeckert...


Wer keinen hat, meckert eben! ;)


Kommt mir auch so vor...konnte mir ja eigentlich nie ein Urteil erlauben und habe das geglaubt, was man über die Thorens-Arme gerne liest, aber jetzt wo ich ihn vor mir habe muss ich sagen...hat was!


[Beitrag von Bastelwut am 07. Sep 2009, 15:24 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 07. Sep 2009, 19:25
Hallo!

Wirklich schlecht ist der TP-16 MK nix nicht, - aber mit seinen 16,5 Gramm eff. bewegter Masse in der Systemwahl etwas eingeschränkt-.

Dazu kommt die etwas fummelige Verschaubung der Systeme in der Fliegenfängerheadsell.

Das mag zum schlechten Ruf des Tonarmes beigetragen haben. Aber eigentlich gehört er m.E. zusammen mit den anderen TP-16 Varianten und dem TP-90 zu den besten Tonarmen die Thorens überhaupt gebaut hat.

Wenn du mit einem der besseren SME-Tonarme die wesentlich moderneren Tonarme der Series IV und V meinst mußt du dir darüber klar sein daß du hier über eine völlig andere Klasse von Tonarmen redest. Hier kostet ein Exemplar schon weitaus mehr als ein ganzer TD-160 und dementprechend ist die Verarbeitung und die qualitative Anforderung die man an diese Produkte stellt. Vor einem Rega RB-250, oder einem der kleinen Jelco-Tonarme sowie vor einem SME-3009 imp. braucht sich der TP-16 MK nix allerdings keinesfalls zu verstecken, hier kann er, -entsprechendes System vorausgesetzt-, jederzeit mithalten.

MFG Günther
Bastelwut
Inventar
#5 erstellt: 08. Sep 2009, 10:58
Ich halte auch den 3009-imp. nicht für schlecht...in Kombination mit dem richtigen TA und mit Messinglagern ist der richtig gut!
Aber er hat halt dasselbe Problem wie der TP16 nur auf der anderen, der leichten Seite.
Bei beiden muss man sich ein wenig einen Kopf machen, welchen TA man nimmt....nichts für eine Gesellschaft der Mitte
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 08. Sep 2009, 18:17
Hallo!

Nun ja, wer´s mag, ich bin absolut kein Fan vom 3009 imp. der Tonarm ist m.E. eher was für die Vitrine. Weder die Tonarmlager noch die Einschränkung der Auflagekraft sind zeitgemäß und verbasteln möchte ich mein Exemplar nicht. Deswegen ein letztes mal Service und Metallpolitur und dann ab in den Schaukasten.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#7 erstellt: 08. Sep 2009, 20:19
Nabend !

Bei dem Headshell läßt sich mit etwas Geduld und dem richtigen Werkzeug - nicht: Würgzeug - das Alu-Deckplättchen entfernen. Darunter gibt es dann zum bequemen Wasteln die normalen Halbzoll-Langlöcher.

MfG,
Erik
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 08. Sep 2009, 21:36
Hallo!

@Wuhduh

Na ja, wozu? Beim SME 3009 S2 Improved läßt sich ohnehin die Headshell wechseln falls jemand wirklich das Bedürfniss hat. Ansonsten bietet der erste SME 3009 Improved zur Tonabnehmerjustage ja die verschiebbare Basis. Wenn irgendwann mei Shure V-15/III ebenfalls ausgedient hat kommt es in die 3009 Headshell, in der Vitrine ist es eh egal wie das System in der Headshell sitzt.

MFG Günther
Wuhduh
Inventar
#9 erstellt: 09. Sep 2009, 00:04
Danke der Langlöcher braucht man nicht mehr diesen Gußschlitten und diese elendigen M2-Schrauben, von denen die meisten wahrscheinlich kein kpl. Sortiment haben.
Bastelwut
Inventar
#10 erstellt: 09. Sep 2009, 08:45

Hörbert schrieb:
Hallo!

Nun ja, wer´s mag, ich bin absolut kein Fan vom 3009 imp. der Tonarm ist m.E. eher was für die Vitrine. Weder die Tonarmlager noch die Einschränkung der Auflagekraft sind zeitgemäß.....


Höhöhö...interessanter Einwand beim Thema Plattenspieler ;-)
Nix da...ich habe mit meinem Imp hervorragende Ergebnisse erzielt!
Habe meinen TD150 - SME 3009-imp - Ortofon OM 40 gegen einen Rega Planar mit modifiziertem RB 300 und Goldring 1042 gehört und der Rega war vergleichsweise einfach nur lau.
Wie gesagt...der SME will halt respektiert und ernst genommen werden.
Wer ihn nicht mag, soll es lassen, aber wenn ich meinen TD 150 nicht auf 12" umbauen würde, hätte ich ihn sicherlich nicht hergegeben.
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 09. Sep 2009, 09:01
Hallo!

@Bastelwut

Na das lag wohl eher am Abtastsystem, das OM-40(S) ist schon eine richtige Hausnummer, das Goldring 1042 hingegen macht mit seiner nicht ganz praxisgerechten Kapazitätsempfindlichkeit nur mit einem anpassbaren Phono-Entzerrer wirklich Sinn.

Ausgerüstet mit dem gleichen Abtaster und beide gleich exakt Justiert liefert der RB-300 ein recht gutes Egebniss ab. Dann kommt noch bei dem von dir gehörtem Exemplat die "Modifizierung" hinzu, hier wird bekanntlich viel Unsinn gemacht und auf "Teufel komm raus" gespoilert.

Aber egal das empfindet eh jeder anders, bei mir hat der Tonarm ausgedient und schmückt die Vitrine. Als Eratz habe ich mir einen Pro-Ject 9cc Evo zugelegt der nun mit seinen acht Gramm eff.bewegter Masse den Posten des Leichttonarmes in der statischen Tonarmsektion zu meiner Zufriedenheit einnimmt.

MFG Günther

MFG Günther
Bastelwut
Inventar
#12 erstellt: 09. Sep 2009, 09:07
Soll ein toller Arm sein, aber er gefällt mir nicht.
Ein Arm hat gefälligst silber oder messingfarben zu sein :-)
Irgendwie könnte ich mir aber eh nicht vorstellen, mir irgendwas von Project in die Bude zu stellen.
Aber wie gesagt...wer schwarze Arme mag und mit Project kein Problem hat, für den ist der 9cc Evo sicher ein toller, bezahlbarer Arm!

Mein nächster wird jedenfalls irgendwann im Winter dieser hier:

Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 09. Sep 2009, 09:45
Hallo!

Klare Linien, schlichtes Design und guter Materialmix, optisch eine Augenweide, gefällt mir. Nur die Lagerkonstruktion scheint mir etwas sehr schlicht. Aber hauptsache der Tonarm gefällt dir. Was ist das? Scheint mir ein FR zu sein.
Optisch ist der 9cc natürlich damit nicht vergleichbar, ein Kustofftonarm mit etwas verspieltem Design und dem üblichen zeitgenössischen Schnickschnack eben. Aber genau dasa war mal bei mir fällig. Schließlich muß ich ja den ebenfalls recht verspielten imp. ersetzen und nicht einen Ekos oder Koshin GST-801.

MFG Günther
Bastelwut
Inventar
#14 erstellt: 09. Sep 2009, 09:50

Hörbert schrieb:
Hallo!

Klare Linien, schlichtes Design und guter Materialmix, optisch eine Augenweide, gefällt mir. Nur die Lagerkonstruktion scheint mir etwas sehr schlicht.


Gerade nicht
http://www.thomas-schick.com/arm02d.htm
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 09. Sep 2009, 18:14
Hallo!

Ah ja, Schick der Schick. Etwa 95% was der Herr Schick auf seiner Page aussagt könnte ich unbesehen unterschreiben. Die Tonarme sind eine Augenweide und ich frage mich gerade ob er auch "9"er herstellt.

Die Preise dürften aber ausserhalb dessen sein was ich bereit bin anzulegen. Zudem bin ich Sammer von Vintage HiFi. Die Fidelity Research FR-64 S / FR-66 S Tonarme scheinen mir im übrigen ganz ähnliche Konstruktionen zu sein wie die Schicks.

MFG Günther
Bastelwut
Inventar
#16 erstellt: 09. Sep 2009, 19:06
Naja....das Doppelte von deinem "Vintage" Pro-Ject 9cc Evo kostet er bei weitem nicht ;-)
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 09. Sep 2009, 19:22
Moin,

ja, der Fred von Jo leB. im AAA war ganz interessant ("Eisenzeit").

Der TP-16 ist keine schlechte Konstruktion, im Gegenteil. Auch die Headshell.

Ein Arm ist ja nicht schlecht oder gut, weil er schwer oder leicht ist!?

Der TP-16 ist etwas über die "Mittelschwer-Marke", da sollte man sich das passende System suchen.
Ist ja auch nicht so, dass es da nichts gäbe: Ich schreib's auch hier nochmal: DL-160 von Denon passt ausgezeichnet. Ich finde auch, dass dieser Tonabnehemer adäquat zum Arm passt, also technisch, optisch als auch preislich. Dass er natürlich auch klanglich passt, hatte ich schon erwähnt(?).

Der Schick-Arm basiert auf den (ur-) alten Telefunken-Studio-Armen. Schlicht schön.
Hörbert
Moderator
#18 erstellt: 09. Sep 2009, 23:07
Hallo!

@Bastelwut

Na ja, der 9cc Evo war etwas günstiger als der Listenpreis, aber die Vintage-Bemerkung bezog sich eigentlich auf die FR-Modelle. Ich sehe da -zumindestens optisch- gewisse Paralellen, der Materialmix bei Schick ist natürlich etwas anderes, das haben dioe FR-Tonarme so nicht. Eventuell bekomme ich ja mal einen der Schick-Tonarme zu hören und eventuell auch zu "Begrapschen", alleine von Bildern kann man schließlich unmöglich ein anderes Urteil treffen als eben: "Sieht gut aus."

MFG Günther
Bastelwut
Inventar
#19 erstellt: 10. Sep 2009, 08:50

a.j.h. schrieb:

Der TP-16 ist etwas über die "Mittelschwer-Marke", da sollte man sich das passende System suchen.
Ist ja auch nicht so, dass es da nichts gäbe: Ich schreib's auch hier nochmal: DL-160 von Denon passt ausgezeichnet. Ich finde auch, dass dieser Tonabnehemer adäquat zum Arm passt, also technisch, optisch als auch preislich. Dass er natürlich auch klanglich passt, hatte ich schon erwähnt(?).


Jep...habe ich schon öfter gelesen....aber über kurz oder lang will ich ihm schon was besseres gönnen....irgendein geiles "echtes" MC. Diese High Output-Teile...ich weiss nicht.
Im Moment spielt ein Elac EMC2.
Bastelwut
Inventar
#20 erstellt: 10. Sep 2009, 10:18
Ich les grad was von Distanzplättchen...die jibbet offiziell wohl nicht mehr, oder?

Zur Not gibts ja noch diese Woodoo-Teile aus Carbon ;-)
Hörbert
Moderator
#21 erstellt: 10. Sep 2009, 10:54
Hallo!

@Bastelwut

Hier hilft dir ein wenig Werkzeug und Rohmaterial Material aus einem Baumarkt oder Modellbaushop weiter. Die Preise die für diese Karbonplättchen aufgerufen werden sind ja nicht von dieser Welt.

Für gewöhnlich mache ich mir die Dinger entweder aus Kupfer, Alu oder Bleiblech, falls ich die eff. Masse eines Tonarmes damit verändern will. Ansonsten geht natürlich auch Kunststoff, jedenfalls ist es kein Fehler die Dinger auch noch nach der Anfertigung zu wiegen und das Gewicht darauf zu Notieren respektive die Plättchen auf die eine oder andere Art zu kennzeichnen.

MFG Günther
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