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Thorens TP 16: Anschluss an Cinchbuchse, Erdungsklemme

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fuulehung
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Mai 2010, 14:00
Hallo Zusammen!

Brauche mal wieder Eure Hilfe!

Ich habe meinen Thorens TD 160 mit einer neuen Zarge ausgerüstet. Dazu gehört auch ein Anschlussterminal mit Cinchbuchsen und Erdungsklemme. Beim Verlöten der Tonarmkabel mit den Buchsen/der Erdungsklemme komme ich jedoch in die "Klemme". Ich habe mittlerweile herausgefunden, dass im "Zweilitzenkabel" (heisst das so?) mit dem rot umantelten Draht beide Signalkabel sind. Habe diese also mit Mittelteil der Cinchbuchsen verlötet und das Zweilitzenkabel mit dem gelb umantelten Draht mit dem äusseren Teil der Cinchbuchse. Das Erdungskabel des Tonarms habe ich an eine Erdungsklemme gelötet und diese verbunden mit der Klemme meines Phono-Pre. Schematisch sieht das so aus:

http://s7.directupload.net/file/d/2156/5eqex4ve_jpg.htm

Das Funktioniert aber nur halbwegs. Die Erdung funktioniert irgendwie nicht. Wenn ich den Tonarm anfasse, gibt das einen enormen Brumm. Zudem ist das Signal sehr schwach.

Bleibt mir nichts anderes übrig, als das Erdungskabel mit einem der Nullleiter zu verbinden oder mache ich sonst was falsch?

Gruss und Danke im Voraus für Eure Hilfe.
Daniel
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 11. Mai 2010, 16:07
Moin,

wie hast du das Deckblech geerdet? Das kleine Kabel, das hinten am Armrohr befestigt wird sollte an einen gemeinsamen Punkt das Deckblech gezogen werden, von da geht's zur Klemme.

Außerdem: Am System wird die rechte Signalmasse an den Systemkorpus zur Schirmung geführt. Wenn dein Systemkorpus eine leitende Verbindung zum Headshell und somit zum Rohr hat, kann es Rechts brummen. Es geht darum, die Signalmasse von der Gehäusemasse zu trennen, sofern das nicht sowieso schon gemacht wurde.

Alles klar?

EDIT: Besorg dir doch einfach ein paar Kabel mit Krokoklemmen. Damit lässt sich sehr gut herausfinden, wie man die Masse "erdet".


[Beitrag von a.j.h. am 11. Mai 2010, 16:09 bearbeitet]
fuulehung
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 11. Mai 2010, 17:49
Hallo Andreas

Das Gehäuse habe ich über die Stromleitung geerdet.

Ich habe an der Verkabelung des Tonarms/Systems nichts geändert, weshalb ich dort wohl nichts ändern muss. Ich habe lediglich die bestehenden Tonarmkabel von der bestehenden Lötstelle mit dem Cinchkabel gelöst. Dort waren Gehäuseerdung, Tonarmerdung und ein Leiter gemeinsam verlötet (kann mich nicht mehr erinnern welcher).

Wenn ich dich richtig verstehe, muss ich Gehäuse und Tonarm zusammen über die Klemme erden, anders gehts nicht? Komme mir vor wie der Esel am Berg

Gruss,
Daniel
Rillenohr
Inventar
#4 erstellt: 11. Mai 2010, 19:51
So geht's nicht. Du hast über Kreuz mit den Cinch-Buchsen verdrahtet.
Du nimmst das Tonarmkabel mit dem roten Innenleiter und gehst damit auf den Innenleiter der Cinch-Buchse und mit dem Außenleiter desselben Kabels auf den Außenleiter derselben Cinch-Buchse.
Beim anderen Tonarmkabel mit weißem Innenleiter verfährst du genauso.
Rot ist übrigens rechts und weiß ist links.

Das Erdungskabel vom Tonarm geht dann auf das Chassis und auf den Außenleiter des, ich glaube rechten Kanals. Die Verteilung findet auf dem Löststützpunkt statt. (Ich habe gerade nur den TD 150 vor Augen, ich denke beim 160 ist es dasselbe).

Und was ist das für eine Erdung des Gehäuses über die Stromleitung???
Der Thorens hat nur eine zweiadrige Zuleitung!!!


[Beitrag von Rillenohr am 11. Mai 2010, 19:52 bearbeitet]
fuulehung
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 11. Mai 2010, 20:02
Hallo Rillenohr

Jetzt bin ich total verwirrt

Denn ich hatte es erst so verdrahtet. Dann hatte ich jedoch auf dem linken Kanal überhaupt kein Signal. Jetzt, wo es übers Kreuz verdrahtet ist, habe ich auf beiden Kanälen das korrekte Signal, aber eben viel zu schwach + den Brumm beim Anfassen des Tonarms.

Ich hatte mich deshalb schon gefragt, ob jemand mal eine "Falschverdrahtung" vorgenommen hatte.

Das Stromkabel meines TD 160 war ziemlich havariert, weil jemand eine Bodenplatte eingebaut hatte, welche das Kabel abgedrückt hat. Deshalb habe ich es ersetzt, und Schlaumeier, wie ich bin, dachte ich mir dabei, es würde Sinn machen, die Erdung des Chassis über die Stromleitung zu machen und dafür dann eine zusätzliche Erdungsklemme für die Tonarmerdung einzubauen, welche über den Phone-Pre läuft.

Es bleibt also meine Laienfrage: Müssen sowohl Chassis-Erdung als auch Tonarmerdung am selben Ort erfolgen? Und wieso mit dem rechten Kanal verbunden sein?

Gruss
Daniel
Rillenohr
Inventar
#6 erstellt: 11. Mai 2010, 20:25
Thorens hat die Erdung des Tonarms über einen der Außenleiter der Tonarmkabel gelöst. Das ist eine Eigenheit, funktioniert aber einwandfrei. Es wird kein extra Erdungskabel nach außen geführt wie bei anderen Plattenspielern.

Weg mit dem Stromkabel vom Chassis!

Der Thorens hat eine zweiadrige Zuleitung. Diese wird an die Klemme zum Motor angeschlossen, sonst nirgends. Der Anschluss muss absolut sicher erfolgen, dass sich keines der Kabel lösen kann. Es muss eine einwandfreie Zugentlastung vorhanden sein.
Einen grüngelben Schutzleiter gibt es hier nicht.

Wenn dir die Verdrahtung nicht klar ist, dann geh besser zum Fachmann! Bevor hier noch durch ein Mißverständnis etwas passiert!
ronin53B
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 11. Jun 2010, 13:58
Ich häng mich mal kurz an. Meine TD160 MK-Nix brummt, Tonarmberührung ändert nichts.

Hab mal den Widerstand von den Außenleitern zum Massekabel gemessen, linker Kanal unendlich, rechter hat Durchgang. Beim öffnen des Spielers ist mir dann aufgefallen, dass die Tonarmmasse über den rechten Außenleiter mitgeführt wird und am Verteilerblock mit einem weiteren Kabel zum Massepunkt geführt wird. Wenn ich mich richtig eingelesen habe ist das bei Thorens normal. Beim Anchlusstest ist mir aufgefallen dass sich das Brummen erledigt wenn ich nur das linke Cinch anschließe. Wie kann ich mir da helfen? Will jetzt nirgends Masse abklemmen....
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