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Rega P 3 mit VinymasterRed

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DetlefWahl
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 14. Sep 2008, 10:07
Hallo Zusammen,

nach langen Überlegungen "Thorens oder Project" hat mich mein Einzelhändler im Rahmen eines Budgets von 750 € von den Vorzügen eines Rega P 3 überzeugt. Als solides TN-Einsteigersystem empfiehlt er den Vinyl MasterRed (nicht zu verwechseln mit 2M Red) von Ortofon.

Was haltet Ihr von dieser Kombination? Der Dreher wird voraussichtlich an einen Denon 1500 mk2 angeschlossen. Als Lautsprecherkabel dienen die Black&White 1002.

Schon einmal herzlichen Dank für Euer Feedback.

Schöne Sonntagsgrüße

Detlef Wahl


[Beitrag von DetlefWahl am 14. Sep 2008, 11:55 bearbeitet]
Timo
Inventar
#2 erstellt: 14. Sep 2008, 10:12
Ich hatte genau diese Kombination mit Rega P3/2000 und dem Red. Das Red sieht zwar sehr "schnittig" aus, ist aber nicht das Beste für diesen Spieler und Arm.



Der Dreher ist sehr gut und für 700,-(inkl. RB301 das beste Neugerät was es in dieser Klasse zu kaufen gibt. Viel Vergleichbares gibt es in dieser Klasse ohnehin nicht.
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 14. Sep 2008, 18:04
Hallo!

Es hängt sehr von der Musik ab die du mit dieser Kombination hören willst. Für Pop/Rockmusik ist die Kombination schon recht gut, für Jazz, Klassik u.s.w. wäre eventuell das neue 2M-blue vorzuziehen. Die 2M-Systeme sind quasi für die Regatonarme designt.

MFG Günther
stbeer
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 14. Sep 2008, 20:51
Detlef,

das VM Red hat einen nackten elliptischen Diamanten, waehrend das 2M Red nur einen "getippten" Diamanten hat (wie das VM White); dem zufolge moechte ich Guenter's Meinung nicht teilen. Das VM Red faende ich besser!

Wenn es "hochaufloesender" klingen soll, dann empfehle ich ein VM Blue (= 530MK2) oder ein VM Silver (= 540MK2) aus gleichem Hause. Oder ein 2M Bronze oder 2M Black, wenn es "bunter" sein soll (ohne deren klanglichen Vorteile zu kennen).

Stefan


[Beitrag von stbeer am 14. Sep 2008, 20:53 bearbeitet]
Soulific
Stammgast
#5 erstellt: 15. Sep 2008, 07:40

stbeer schrieb:
Detlef,

das VM Red hat einen nackten elliptischen Diamanten, waehrend das 2M Red nur einen "getippten" Diamanten hat (wie das VM White); dem zufolge moechte ich Guenter's Meinung nicht teilen. Das VM Red faende ich besser!

Wenn es "hochaufloesender" klingen soll, dann empfehle ich ein VM Blue (= 530MK2) oder ein VM Silver (= 540MK2) aus gleichem Hause. Oder ein 2M Bronze oder 2M Black, wenn es "bunter" sein soll (ohne deren klanglichen Vorteile zu kennen).

Stefan


Hallo Stefan,

Günther hat das 2M Blue empfohlen und nicht das 2M Red. Auch sonst teile ich Günthers Auffassung, dass das 2M Blue gerade bei Jazz und Klassik am Rega deutlich besser spielt. Überhaupt hat mich die 2M Reihe inzwischen überzeugt. Die von dir vorgeschlagenen Bronce und Black sind vielleicht schon ein wenig zu teuer für unseren Einsteiger hier auch wenn sich der Mehrpreis jeweils wirklich lohnt. Das 2M Blue am P3 ist jedenfalls eine tolle Kombi.

Lieben Gruß,
Sebastian
Bärlina
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 15. Sep 2008, 13:52
Salute !

Ist schon ulkig und bemerkenswert:

Player = 700 Euro + Standard-TA für 120 Euro !

Erinnert mich fatal an:

BMW 525 mit > 180 PS + Primitiv Noname-Reifendecken von einer bekannten Autozubehör-mit-Werkstatt-Grosshandelskette mit 3 Buchstaben im Namen.

Subjektiv keine günstige Relation, aber " jedem das seine " , gelle ?!

Bye,
Bärlina
Soulific
Stammgast
#7 erstellt: 15. Sep 2008, 15:32
Einen teuren Tonabnehmer kann man doch immer noch kaufen. Die Basis ist ja da.

Du hast schon einen tollen Plattenspieler gekauft, Detlef. Lass dich da mal nicht verunsichern. Du wirst bestimmt viel Freude an dem Gerät haben.

Lieben Gruß,
Sebastian
DetlefWahl
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 15. Sep 2008, 15:57
Hallo Zusammen,

zunächst einmal herzlichen Dank für die vielen Meinungen - hätte eine solche Resonanz eigentlich gar nicht erwartet.

Um den Überblick nicht zu verlieren, eine Zusammenfassung Eurer Stellungnahmen (hoffentlich korrekt?):

- Der 2M Red (Straßenpreis ca. 80 €)ist qualitativ dem Vinylmaster Red (Straßenpreis ca. 120 €) unterlegen.

- Für Rock/Pop (Who, Pink-Floyd etc) ist der Vinylmaster Red als gehobene Einstiegsklasse zunächst einmal ausreichend.

- Möchte man sich später noch einmal einen kleinen Luxus gönnen, ist ein Upgrade auf den Vinylmaster Blue oder vergleichbares sinnvoll (an Bärlina: damit der BMW ordentlich Grip hat).


Mit den besten Grüssen

Detlef Wahl
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 15. Sep 2008, 17:59
Hallo!

Ja, das VM-red ist anfänglich durchaus ausreichend. Wenn du dann etwas Erfahrung mit deinem Plattenspieler gesammelt hast kannst du mit besseren Systemen ausloten was auf deinen Schallplatten noch alles so drauf ist.

Allerdings würde ich an deiner Stelle die Mehrkosten für ein 2M-blue nich scheuen. Neben dem optischen Aspekt im RB-300 ist der Umstand zu bedenken daß die 2M-Systemreihe einfach die moderneren Systeme sind, zwar ist es im Grunde immer noch der altbekannte Generator der schon bei der OM(S)-Serie verwendet wird (natürlich ebenso bei der VM-Reihe)aber er wurde zwischenzeitlich um einiges Verbessert.

MFG Günther
stbeer
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 15. Sep 2008, 20:17
Detlef,

so wuerde ich auch vorgehen: Ein VM Red kann schon sehr viel und ein Upgrade auf ein Blue oder Silver per Nadeleinschub ist jederzeit moeglich ...

@Guenther: Wurde bei der VM-Serie der Ausgangspegel nicht absichtlich auf 3.0mV abgesenkt, um so einen lineareren Frequenzgang zu erzielen? Bei den 2M-Modellen (Red und Blue mit 5.5mV sowie Bronze und Black mit 5.0mV wurde die Ausgangsspannung wieder ordentlich angehoben! Zudem sind die Generatoren unterschiedlich! Hast Du hierfuer eine Erklaerung?

Gruss Stefan
Ludger
Inventar
#11 erstellt: 16. Sep 2008, 07:26
Hallo,
zu den Unterschieden zu der OM-Serie schreibt STEREOPLAY:
"Die technischen Änderungen betrafen die Spulenwicklungen. Deren Windungszahl nahm nicht nur zu, sondern Ortofon veränderte auch die Art der Wicklung, was eine deutlich höhere Ausgangsspannung zur Folge hat und somit weniger Anforderungen an den Phonoeingang stellt. Diese Maßnahme jedoch hat umgekehrt auch die Induktivität erhöht. So sollte man darauf achten, dass die Eingangskapazität des Phonoeingangs nicht zu hoch ausfällt.

Bei den Nadelträgern und den Nadeln sah man in Nakskov keinen Handlungsbedarf und übernahm die Alumiumröhrchen sowie die elliptischen Schliffe der OM-Serie. Wie beim preislich vergleichbaren OM 20 Super ist beim 2 M Blue die gesamte Spitze aus Diamant beschaffen."
Gruß
Ludger
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 16. Sep 2008, 17:40
Hallo!

Im Grunde stecken immer noch die alten Generatoren der OM-Serie im der VM- und der 2M-Serie. Diese Generatoren wurden zwischenzeitlich selbstverständlich mehrfach umgearbeitet und modifiziert.

Die gegenüber der OM- und der VM-Serie erhöhte Ausgangsspannung der M2-Systeme folgt halt gängigen Modetrends im Systembau, in dem letzten Jahrzehnt haben so ziemlich alle Hersteller von Abtastsystemen angefangen die Ausgangsspannungen bei MCs und mittlerweile bei MMs kräftig anzuheben. Über das Warum läßt sich natürlich trefflich Spekulieren, technische Gründe gibt es eigentlich keine. Es wäre heute leichter als jemals zuvor rauscharme Phono-Entzerrer zu konstruieren.

Die neue 2M-Serie hat gegenüber zwar eine Verengung des günstigen Kapazitätsbandes von 200-500 Pikofarad bei den OM(S) und VM-Systemen auf 150-300 Pikofarad erfahren. Aber dieser Wert ist m.E. immer noch Praxisgerecht.

Um ein Magnetsystem zu einem möglichst linearen Frequenzgang zu bringen bedarf es keiner Anhebung oder Absenkung des Ausgangspegels, diese ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Generator, Nadelnachgiebigkeit und Nadelbeschaffenheit. (Im weiteren Sinne spielen natürlich auch der richtige Tonarm und die richtigen Anschlußbedingungen eine Rolle, aber das ist nicht die Auzfgabe des Systemherstellers diese sicherzustellen, das bleibt dem Anwender überlassen, der Systemhersteller muß bloß die korrekten Parameter veröffentlichen.)

Das Ortofon mit einer neuen Reihe gut designeter MM-Systeme auf den Markt kommt war m.E. auch überfällig. Schon viel zu lange wird die Szene von MCs dominiert, ein High-Output MC ist für ein gutes MM eben keine Alternative da die klanglichen Präferenzen da doch ganz anders liegen. Ich bin ganz sicher kein Gegner von Low- oder High-Output MCs aber weiß auch ein gutes MM zu schätzen. Das 2M-black hat zumindestens bei mir das altbewährte Shure V15/III mit NOS- HE Nadel in Rente geschickt.

MFG Günther
baerchen.aus.hl
Inventar
#13 erstellt: 16. Sep 2008, 21:46
Die Frage die ich mir noch stellt ist, macht es etwas aus mit der Ersatznadel der 2Mbronze den 2M blue mit seiner größeren Ausgangsspannung nachzurüsten? Da hört man unterschiedliche Meinungem
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 17. Sep 2008, 15:43
Hallo!

Ich denke nicht daß es etwas ausmacht, aber ich werde in Kürze ein 2M-blue Korpus geliehen bekommen um genau diese Frage zu beantworten, -allerdings mit der Nadel des -black. Ich denke daran zwei Vergleichsaufnahmen zu machen und mit einem Sound Editor nach signifikanten Veränderungen zu suchen. Falls ich eindeutige Ergebnisse habe werde ich sie selbstverständlich hier Posten. Solltest du also diesbezüglich nix von mir Lesen sind die Unterschiede kein Posting wert. Allerdings ist der Preis für eine Ersatznadel des Blue (der Besitzer hat den Nadelträger aus Unachtsamkeit zwischenzeitlich abgeknickt) nicht sehr weit von dem Preis für das komplette System entfernt. Ich fürchte beim -bronze und beim -black ist das nicht anders.

MFG Günther
baerchen.aus.hl
Inventar
#15 erstellt: 17. Sep 2008, 16:35
Hallo

Ersatznadel 2Mblue
2M blue
Ersatznadel 2M bronze
2M Bronze

Also diese Preisunterschiede sind für einen armen Familienvater schon nicht unerheblich und wenn es strommäßig passt....na super

Gruß
Bärchen
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 17. Sep 2008, 17:16
Hallo!

Oha, an Willi Takker habe ich gar nicht gedacht. Hier ist der Preisunterschied in der Tat etwas größer als bei meinem HiFi-Händler, da beträgt der Unterschied zwischen dem -blue und der Ersatznadel grade mal 30 Euro.

MFG Günther
DetlefWahl
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 17. Sep 2008, 18:24
Einen schönen Abend Zusammen,

da sich meine Erfahrungen mit Tonabnehmern bisher auf den AT 110E (Ausgangsspannung 4,5 mV) beschränken, würde mich noch interessieren, ob die geringere Ausgangsspannung von 3,5 mV des Vinylmaster Red einen (hörbaren?) Qualitätsmangel darstellt.

Beste Grüße

Detlef Wahl
majordiesel
Stammgast
#18 erstellt: 18. Sep 2008, 09:11
Guten Morgen!
MbMn hat die Höhe der Ausgangsspannung innerhalb einer Klasse keinen Einfluss auf die Klangqualität sondern auf die Lautstärke: Je niedriger die Spannung, desto mehr muß verstärkt werden. Daher sind ja MC-TA´s, eine andere Klasse als die MM´s, anspruchsvoller in der Verstärkung.
Du musst höchstens den Lautstärkeregler ein wenig höher drehen als ein MM mit sagen wir 4 mV Spannung!
Ich denke klangliche Einbußen hätte man höchstens bei Ausgangsspannungen im Randgebiet, wie HO-MC´s, plus nicht einstellbarer Verstärkung beim Phono-Pre. Dann könnte es vielleicht zu Verzerrungen kommen. Beim VMR bist du im exakten Mittelfeld und daher völlig unkritisch!
Viele Grüße
Markus


[Beitrag von majordiesel am 18. Sep 2008, 09:12 bearbeitet]
stbeer
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 18. Sep 2008, 10:58
Detlef,

ich sehe es genauso wie Markus. Probier! es doch aus ...

Stefan
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 18. Sep 2008, 15:35
Hallo!

Eine geringere Ausgangsspannung hat klanglich nur insofern überhaupt einen Einfluß daß durch die geringere Anzahl der Windungen der Generatorspule die Kapazitätsempindlichkeit des Systems etwas herabgesetzt wird. Also einen eher positiven Effekt bei kritischen Phonoeingängen und Phonokabel mit etwas höherer Kapazität. In den allermeisten Fällen bemerkt man davon allerdings nichts weil es ohnehin schon von der Kapazitätsanpassung her gut passt.

Ein etwas niedriger maximaler Ausgangspegel wird in der Regel kaum ins Gewicht fallen, -es sei denn du hörst für gewöhnlich mit voll aufgerissenem Verstärker-.

Ich denke eher mal in Anbetracht des allgemeinen Qualitätszuwachses (Klanglich und von der erzielbaren Auflösung her) den du mit dem VM-red haben wirst wird dir der kleinere Ausgangspegel ohnehin kaum auffallen.

MFG Günther
Albus
Inventar
#21 erstellt: 19. Sep 2008, 07:20
Morgen,

in diesem Fall vermindert sich der erreichbare Störspannungsabstand um (rechnerisch) ~2,5 dB - was letztlich belanglos ist.

Freundlich
Albus
DetlefWahl
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 19. Sep 2008, 11:04
Hallo Zusammen,

herzlichen Dank an alle für die ausführlichen Infos .

Der Rega P3 mit VinylMaster Red ist nun bestellt. Nächsten Freitag (26.9.) werde ich Ihn fertig justiert beim Händler abholen dürfen .

Meine Eindrücke im anschließenden Praxiseinsatz teile ich natürlich dem Forum gerne mit.

Bis dann mit freundlichen Grüßen

Detlef Wahl
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