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Rega RP 3 Antiskating

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Philip_
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 16. Dez 2014, 22:31
Hallo zusammen!
Ich besitze seit drei Monaten einen Rega RP 3.
Mit dem Plattenspieler bin ich sehr zufrieden - er klingt (für mich) toll.
Nun kommt mein Problem:
Ich habe mich durch das Lesen hier im Forum leicht verrückt machen lassen. So habe ich über die Rega-Plattenspieler gelesen, dass die von der Firma angegebene Antiskatingeinstellung nicht annähernd stimmt, vielmehr soll sie viel zu hoch sein.
Die Beiträge zu dem Thema waren allerdings nicht mehr aktuell und teilweise schon Jahre alt.
Es war zu lesen, dass man mit Hilfe einer Testschallplatte dies justieren könnte oder es nach Gehör machen könnte. Eine Testplatte habe ich nicht und möchte mir eigentlich auch kleine kaufen.
Ich finde den Klang in der eingestellten (und von Rega vorgegeben Position) völlig okay.
Wenn ich den Einschub um 0.5g rein- oder rausschiebe verändert sich der Klang - für mich hörbar - nicht.
Im Forum habe ich gelesen, dass 1/3 bis 1/2 der Antiskatingkraft weggelassen werde sollte - wäre Rega-typisch.
Nun meine Fragen:
Soll ich es so lassen, wie es der Hersteller und auch der Verkäufer vorgeschlagen hat (Auflagekraft=Antiskatingkraft)?
Wenn die Antiskatingkraft zu hoch eingestellt ist, schädige ich damit Platten und Nadel?
Reicht mein Gehör (oder das Gehör) allgemein zur Einstellung aus oder muss ich mir wirklich eine Testplatte kaufen (blöde Geldausgabe)?
Hat Rega da vielleicht in den letzten Jahren nachgebessert, so dass die Angaben der Firma stimmen?

Über ein paar Ratschläge oder Tipps würde ich mich sehr freuen.
Viele Grüße Philip
juergen1
Inventar
#2 erstellt: 17. Dez 2014, 01:06

Philip_ (Beitrag #1) schrieb:
Reicht mein Gehör (oder das Gehör) allgemein zur Einstellung aus oder muss ich mir wirklich eine Testplatte kaufen (blöde Geldausgabe)?
Hallo Philip, kannst Du Dir sparen. Das Signal der meisten Testplatten ergibt zu hohe AS-Einstellung. Und das ist dann auch schädlich für die Platte und Nadel. Besonders wenn manVerzerrungen hört. Zu niedriges AS übrigens ganz genauso.

Hör dir lieber eine reale Musikplatte an, mit möglichst hohen lauten Frauenstimmen möglichst weit innen.
Verzerrt es Rechts: AS erhöhen; und umgekehrt. Verzerrt es auf beiden Kanälen, wär AS soweit in Ordnung und es liegt dann an was anderem.

Nach evtl. Änderung der Auflagekraft muß AS neu überprüft werden.
Gruß
Jürgen


[Beitrag von juergen1 am 17. Dez 2014, 01:10 bearbeitet]
radpa
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 17. Dez 2014, 09:21
hi philip,
glückwunsch zu deinem rp3, ein sehr gutes gerät
lass dich von sog. "experten" und besserwisser nicht beeindrucken, stell das AS lt. nadelhersteller ein,
auch praxisnahe tips (jürgen) sind oft viel hilfreicher als das ganze gelabere rund um die theorie.
gruß - ro

ps: ein sehr interessanter link...
http://www.hifiaktiv.at/?page_id=184


[Beitrag von radpa am 17. Dez 2014, 09:30 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 17. Dez 2014, 09:53
Hallo!

Das Antiskating bei den Rega-Tonarmen kann man halt nicht auf null stellen, die Nullposition ist eigentlich eine 0,4-0,6 Position was die Justage des Antiskatings ein wenig schwierig macht.

Da es aber gar keine wirklich korrekten Werte für Antiskating gibt, -genau genommen müßte man das AS nicht nur andauernd währen de4s Abspielvorganges nachregeln und ohnehin für jede Schallplatte gesondert einstellen-. ist eine leichte Fehlstellung nichts tragisches. Nimm einfach eine alte Mono-Platte und einen Kopfhörer zur Hand und stelle das Antiskating so ein das du ungefähr in der Plattenmitte eine stabile mittige Wiedergabe hast dann passt das für die meisten handelüblichen Schallplatten da die extremen Anforderungen wie sie eine Testscheibe bietet in der Praxis kaum vorkommen.

MFG Günther
akem
Inventar
#5 erstellt: 17. Dez 2014, 10:22
Es stimmt leider, daß die Antiskating-Skala bei den Regas völlig falsch ist. Bei den neueren Rega-Armen mit 3-Schrauben-Befestigung gibt es nicht mal mehr ne Skala.
Abgesehen davon ist die Auflagekraft nur eine der relevanten Eingangsgrößen für das Antiskating. Die zweite ist der Nadelschliff. Die ganzen AS-Skalen gelten (wenn sie denn halbwegs stimmen) nur für Rundnadeln. Für elliptische Nadeln darfst Du dann schon Faktor 0,8 etwa rechnen, wobei Ellipse auch nicht gleich Ellipse ist (da gibt es auch große Unterschiede in den Verrundungsradien). Für schärfere Schliffe geht es dann durchaus runter bis Faktor 0,5 (also Micro Ridge und Konsorten). Und gerade letztere sind sehr anfällig für Fehljustagen, da kann man mit einer "Lehrbucheinstellung nach Skala" den Schliff in unter 300h halbseitig abrasieren! Normal hält so ein Schliff 2000h und länger.

Gruß
Andreas
Philip_
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 17. Dez 2014, 19:51
Hallo Leute!
Danke für eure Antworten. Das war für mich sehr, sehr hilfreich. Meine Ängste/Befürchtungen habt ihr mir genommen.
Ich habe ein "Vinyl-Master-Red" montiert und somit eine elliptische Nadel.
Ich werde die Einstellung im laufen Betrieb mit dem Kopfhörer umgehend ausprobieren und es nach Gehör einstellen - unter Berücksichtigung, dass der Faktor 0.8 das wahrscheinlich beste Ergebnis liefern wird.

Danke nochmal für eure Hilfe.
Liebe Grüße Philip
juergen1
Inventar
#7 erstellt: 17. Dez 2014, 22:28

Philip_ (Beitrag #6) schrieb:
Ich werde die Einstellung im laufen Betrieb mit dem Kopfhörer umgehend ausprobieren und es nach Gehör einstellen
Das ist das gescheiteste.
Und auch später beim normalen Musikhören auch auf Verzerrungen achten, diese Passage dann nochmal unter Einsatz des Balancereglers anhören. Wenn sie tendenziell auf dem selben Kanal öfter öfter auftreten, dann AS leicht nachkorrigieren.
Gruß
Jürgen
Philip_
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 17. Dez 2014, 23:04
Hallo Jürgen!
Ich habe das gemacht und bin auf eine Einstellung leicht unter der empfohlenen Antiskatingeinstellung gekommen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich so gut wie keine Unterschiede gehört habe.
Zum Einstellen habe ich zwei schnulzige Platten von Sade und den Supremes genommen und eine von Dire Straits.
Ob ich wohl nicht mehr gut höre? Als Kopfhörer habe ich einen Bayerdynamic und als Boxen Tannoy. Also an der Ausrüstung sollte es nicht liegen.
Wenn ich hier im Thread nichts anderes mehr lesen sollte, werde ich die Einstellung wohl so lassen.

Danke für deine Tipps
Viele Grüße
Philip
akem
Inventar
#9 erstellt: 18. Dez 2014, 10:24
Ja, laß es erst mal so. Hör auch mal mit energiehaltiger Musik, sofern vorhanden. Mit Metal oder sowas hört man Unzulänglichkeiten an der Stelle relativ schnell.

Gruß
Andreas
Philip_
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 18. Dez 2014, 20:02
Hallo Andreas!
Das mit dem Metal ist ein leichtes - 80% meiner Platten sind Metal!!!
Dir auch nochmal einen herzlichen Dank!

Viele Grüße Philip
akem
Inventar
#11 erstellt: 18. Dez 2014, 20:04
Oh, ein Kollege...


Gruß
Andreas
Philip_
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 18. Dez 2014, 20:12

Einmal Metal - immer Metal! Das kriegt man irgendwie nicht mehr raus!

Gruß Philip
juergen1
Inventar
#13 erstellt: 18. Dez 2014, 20:24

Philip_ (Beitrag #10) schrieb:
Das mit dem Metal ist ein leichtes - 80% meiner Platten sind Metal!!!
Ob man mit Metal Verzerrungen gut raushören kann? Da würd ich eher eine klassische Sopranistin nehmen auf der Inenrille. Oder Countertenor oder sowas.
Gruß
Jürgen
Philip_
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 18. Dez 2014, 20:30
Hallo Jürgen!
Deswegen habe ich mich ja auch eher für so etwas wie Sade entschieden.
Sopranistinnen habe ich leider nicht im Angebot. Da müsste ich erst mal gucken, wo ich so etwas herbekomme.

Gruß Philip
akem
Inventar
#15 erstellt: 19. Dez 2014, 09:39

juergen1 (Beitrag #13) schrieb:
Ob man mit Metal Verzerrungen gut raushören kann?

Und ob!
Wenn Du einen Sportwagen probefährst, willst Du doch auch auf die Landstraßen und Autobahnen! Einmal im Standgas den Hof rauf und runter tuckern fordert so ein Auto doch nicht und da kannst Du auch nicht "erfahren", was das Ding wirklich kann und was nicht. Und so ne Sopranistin ist Standgas... naja, Standgas mit 90° Kurve...

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 19. Dez 2014, 18:40
Hallo!

@akem


....... Und so ne Sopranistin ist Standgas........


Willst du mich zum Lachen bringen? Höre dir nur einmal Jessye Norman mit "Le Mort de Cleopatre" an dann wird dir dein "Standgasspruch" im Hals stecken bleiben und das ist noch recht moderater Stoff.

Aber eigentlich reicht schon ein gut aufgenommener Konzertflüger zum Beispiel mit Beethovens "Hammerklaviersonate" Op.106 um jede Schallplatte an ihre Grenzen zu bringen, da hörst du Klirr daß es (k)eine wahrew Freude ist.

Was klassische oder auch neue Musik nach Schönbergh betrifft solltest du die Bälle etwas flacher halten, hier kennst du dich schlicht und ergreifend einfach nicht aus und urteilst über Sachen die du gar nicht kennst.

MFG Günther
highning
Stammgast
#17 erstellt: 28. Apr 2016, 08:08
Hallo zusammen!

Bei meinem RP3 habe ich folgendes Problem: bei (fast) allen Schallplatten tritt vor allem am Anfang der Platte ein Störgeräusch im rechten Lautsprecher auf. Ich schreibe bewusst Störgeräusch, da es zwar einem Knacken sehr ähnlich ist – mehr als einem Rauschen –, sich allerdings vom sporadischen ›Plattenknacken‹ unterscheidet. Meist wird es im Verlauf der Platte zum Ende hin weniger, oft ist es schon ab der Hälfte ganz weg. Bei manchen Platten tritt es gar nicht auf bzw. ist zumindest von meiner Hörposition aus nicht wahrnehmbar.

Meine Kette besteht aus dem RP3 mit TT PSU und AT 440 MLb Tonabnehmer, einem Audiolab 8200 DQ Vorverstärker und zwei KH 310 A Lautsprechern.

Ausgeschlossen habe ich bereits den Tonabnehmer als Quelle (tritt mit meinem Goldring 1006 genauso auf) sowie den Vorverstärker und die LS, da bei Zuspielung via USB an den Audiolab keinerlei Störgeräusche auftreten.

Eine mehrfache Nachjustage des Tonabnehmers hat auch nichts gebracht, eine Veränderung des Auflagegewichts auch nicht (im Moment hat er 1,85 g).

Daher, und da das Geräusch nur auf einer Seite auftritt, habe ich die Antiskating-Einstellung im Auge. Allerdings konnte ich keine Besserung oder überhaupt eine Veränderung wahrnehmen, wenn ich das Antiskating am Rega verstellt habe. Nur um sicherzugehen: ziehe ich den Schieber ganz raus, ist es die niedrigste Einstellung, die erste Kerbe steht etwa für 1, die zweite für 2. Sehe ich das richtig? Was mich etwas wundert, ist, dass der Schieber extrem leichtgängig und fast lose wirkt. Ist es normal, dass er sich beliebig um die eigene Achse drehen lässt?

Was könnte ich noch tun?

Bin über alle Hinweise zur Behebung des Problem sehr dankbar!


Gruß!
akem
Inventar
#18 erstellt: 28. Apr 2016, 10:25
Der Schieber geht recht leicht, das ist normal. Da ist nur ein kleiner Magnet dran, der sich mit einem an der Tonarm-Drehachse befestigten Magneten mehr oder weniger stark abstößt.
Leider hab ich noch nirgends Informationen gefunden, wie die Abstufung im Sinne einer Skalierung zu verstehen ist. Die Vermutung liegt nahe, daß es wie bei der alten Bauweise eine Skalierung mit 1 und 2 bedeuten soll. AAABER: es ist bekannt, daß bei der alten Bauweise die Skala etwa um den Faktor 2 zu hoch war. Da, wo die 1 stand, sollte eigentlich eine 2 stehen und statt der 2 eine 4. Daher liegt die Vermutung nahe, daß das bei der neuen Bauweise ebenfalls so ist.
Dazu kommt, daß das AT440 eine recht scharfe Nadel hat. Bei scharfen Schliffen habe ich mit verringertem Antiskating regelmaäßig die besten Ergebnisse. Also für die gehörmäßige Optimierung etwa 0,6 mal Auflagekraft einstellen und dann in winzigen Schritten optimieren. Wenn Du Verzerrungen im rechten Kanal hast mußt Du das AS leicht erhöhen. Vorher aber sicherstellen, daß der rechte Lautsprecher auch wirklich den rechten Kanal wiedergibt...

Gruß
Andreas
Albus
Inventar
#19 erstellt: 28. Apr 2016, 13:17
Tag,

ich schließe mich an - und füge hinzu, als Vorschlag, doch bitte einmal die Tonarmgeometrie wie eingerichtet zu kontrollieren (mittels Rega-Schablone ausgeführt?).
Die erreichbaren Rega-Bedienungsanleitungen stellen dann mit Marken für '2 g' und '1 g' dar wie es um deren Bedeutung steht: ausgezogen Minimum 0, bis Marke '1 g' eingeschoben 1, noch weiter eingeschoben dann bei Marke '2' mit Geltung 2 g, darüber hinaus eben noch höher, ganz eingeschoben dann Maximum der Skating Kompensation. Die Markierungen als '2 g' und '1 g' sind nicht ganz ernst zu nehmen.

Eine Bemerkung noch, der Verlauf der Skatingkraft ist etwa so: außen mit Höchstwert, dann nach innen hin abfallend, hinter Radius 70 mm dann wieder leicht ansteigend, aber nicht bis zum Höchstwert (außen). Wenn nun noch die Tonarmgeometrie mit den Nullpunkten mehr oder weniger 'daneben' geraten ist, dann könnten beide Bedingungen zusammen den nachteiligen Effekt im rechten Kanal hervorbringen. Vielleicht?
Und die Höhe des Tonarmes ist an die Bauhöhe des AT440MLb angepasst (gegenüber der Rega-Höhe um plus ~3 mm)?

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 28. Apr 2016, 14:58 bearbeitet]
highning
Stammgast
#20 erstellt: 29. Apr 2016, 07:30
Vielen Dank für Eure Antworten!

Mit dem Antiskating werde ich noch mal herumprobieren, hatte es offenbar zu hoch eingestellt. Kurz dazu: kann ich es bei laufender Platte regulieren oder sollte ich die Nadel dazu hochnehmen?

Eingerichtet habe ich die Nadel mit einer Ortofon Ortofon SME-Schablone und einem ›Rega Baerwald alignment protractor v.2‹ von vinylengine überprüft. Sieht eigentlich soweit gut aus, aber ich mache am Wochenende noch mal Fotos davon. Die originale Rega-Schablone habe ich wohl verlegt

Habe noch einiges zum Überhang gelesen, habt Ihr einen Tipp, wie ich diesen am einfachsten überprüfen kann?


Albus (Beitrag #19) schrieb:
Und die Höhe des Tonarmes ist an die Bauhöhe des AT440MLb angepasst (gegenüber der Rega-Höhe um plus ~3 mm)?


Das habe ich allerdings nicht gemacht. Wäre es denn beim Goldring 1006 auch schon nötig gewesen? Brauche ich dafür Spacer wie diese?


Danke!


[Beitrag von highning am 29. Apr 2016, 07:31 bearbeitet]
akem
Inventar
#21 erstellt: 29. Apr 2016, 08:47
Du kannst das Antiskating auch bei spielendem Dreher verändern. Das ginge nur bei Tonarmen nicht, deren Antiskating per Fadengewicht ausgeführt ist.
Die Rega Schablone gibt es bestimmt irgendwo im Netz zum Ausdrucken. Damit stellst Du indirekt auch den Überhang ein - allerdings nach der Rega-Geometrie. Verwendest Du andere Schablonen wie z.B. Schön kann das Ergebnis durchaus ein wenig abweichend. Die einzig wahre und richtige Geometrie gibt es nämlich nicht...
Zur Tonabnehmerhöhe: die Rega-Arme sind auf die hauseigenen Tonabnehmer ausgelegt. Diese haben glaub ich 14mm Bauhöhe während so ziemlich alle anderen Tonabnehmer höher sind: MMs sind üblicherweise bei 16-17mm, MCs so bei 18mm. Deswegen mußt Du den Tonarm hinten aufbocken, damit der Tonabnehmer wieder parallel zur Platte ist und die Nadel im richtigen Winkel eintaucht.

Gruß
Andreas
highning
Stammgast
#22 erstellt: 29. Apr 2016, 09:20
Super, vielen Dank für die ausführliche Antwort!

Habe gerade noch mal nachgelesen, die Regas haben tatsächlich 14 mm, die MLb hat 17,3 mm, die Goldring 16 mm. Das würde auch erklären, weshalb es mit beiden Nadeln auftritt. Habe auch gerade noch mal gelesen, dass die optimale Auflagekraft für die MLb 1,4 g ist, das muss ich wohl auch noch mal nachjustieren. Dazu habe ich auch noch mal eine Anfängerfrage: Das Gewicht stelle ich ohne Matte und mit Antiskating auf 0 ein – richtig?


Gruß!
akem
Inventar
#23 erstellt: 29. Apr 2016, 09:35
Wenn Du eine Tonarmwaage verwendest stellst Du die auf den Plattenteller. Je nachdem, auf welcher Höhe die Wiegefläche ist kann es ratsam sein, die Tellermatte vorher abzunehmen. Bei manchen Waagen ist die Reibung der Nadelspitze auf der Wiegefläche auch recht gering, so daß das Antiskating auf Minimum zu stellen ist, damit die Nadel nicht seitlich abhaut. Ganz auf Null wirst Du es bei Armen wie den Regas wegen des magnetischen Antiskatings nicht bekommen.

Gruß
Andreas
highning
Stammgast
#24 erstellt: 29. Apr 2016, 10:10
Alles klar, werde ich heute Abend ausprobieren. Die Spacer habe ich mir bestellt, berichte kurz, ob es besser geworden ist.

Vielen Dank noch mal für die nette Hilfe!
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