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Netzteil Thorens TPN 2000

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Autor
Beitrag
Bünde
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 30. Sep 2008, 15:43
Hallo Vinyl-Gemeinde,

ich will mir für meinen Thorens 520 ein leistungsstärkere Netzteil besorgen und bin auf das Thorens TPN2000 gestoßen. Was darf das Teil kosten? Wer hat Erfahrungen mit Alternativen?

Gruss Bünde


[Beitrag von Bünde am 01. Okt 2008, 12:28 bearbeitet]
Bärlina
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 04. Okt 2008, 18:33
NEUwertig max. 120,00 Euro inkl. Versand.

Alternativen:

Fettes Steckernetzie von FRIWO oder EBRO mit 1A sekundär.

MfG,
Erik
finalvinyl
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 04. Okt 2008, 18:36
Hallo,

eine weiter Alternative wäre das Thorens TNF 2000.

Dabei handelt es sich um eine Steckernetzleitste mit eingebautem TPN 2000.

Leider nicht ganz billig, wenn es mal auftaucht.


Grüße aus der Rhön, Roberto
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 04. Okt 2008, 18:52
Hallo!

Falls dein Plattenspieler mit dem beigefügten Netzteil leiert oder eiert liegt das wahrscheinlich eher an einem zu altem Transmissionsriemen oder an einem Schaden an der Elektronik.

Sollten also solche Effekte Auftreten wäre es möglicherweise zielführender den Riemen zu tauschen, eventuell das Tellerlager neu mit Öl zu befüllen und unter Umständen die Regelschaltkreise in einer Fachwerkstatt überprüfen zu lassen.


MFG Günther
Matthias41
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 04. Okt 2008, 19:28
Günther glänzt einmal wieder mit super Antworten, obwohl er niemals einen TD-520 hatte und auch keine Ahnung hat...

=> Bünde,

da beim TD-520 nicht das Standartnetzteil der 3xxer Serie (160mA) beiliegt, sondern normalerweise ein Netzteil mit 450 mA Leistung ist durch ein noch stärkeres Netzteil (TPN-2000 = 700mA) kein Vorteil zu erreichen.

Die Motoren der 3xx/52x Serie und deren Regelegeltronik haben eine Spitzenstromaufnahme von 250mA/max beim Tellerstart/Hochlaufen des Motors und einen Normalaufnahme von etwa 155mA im Teillastbetrieb, soll heißen der Teller ist auf Geschwindigkeit und der Motor baucht diese nur zu halten.

Gruß
Jürgen


[Beitrag von Matthias41 am 04. Okt 2008, 19:29 bearbeitet]
Bärlina
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 05. Okt 2008, 13:02
Nachtrag, bevor Jürgen auch mir eine Watsch'n verpaßt:

Ich wollte nur drauf hinweisen, daß es bei einem defekten Netzteil ggfs. preiswerte und relativ hochwertige Steckernetzies gibt, die u. U. auch verwendbar sind.

Ja, auch ich hatte nie einen TD520. Dafür hatte ich bei der Anschaffung eines Neuwagens keine Probs

,
Erik
Bünde
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 05. Okt 2008, 13:46
Hallo,


Matthias41 schrieb:
Günther glänzt einmal wieder mit super Antworten, obwohl er niemals einen TD-520 hatte und auch keine Ahnung hat...

=> Bünde,

da beim TD-520 nicht das Standartnetzteil der 3xxer Serie (160mA) beiliegt, sondern normalerweise ein Netzteil mit 450 mA Leistung ist durch ein noch stärkeres Netzteil (TPN-2000 = 700mA) kein Vorteil zu erreichen.

Die Motoren der 3xx/52x Serie und deren Regelegeltronik haben eine Spitzenstromaufnahme von 250mA/max beim Tellerstart/Hochlaufen des Motors und einen Normalaufnahme von etwa 155mA im Teillastbetrieb, soll heißen der Teller ist auf Geschwindigkeit und der Motor baucht diese nur zu halten.

Gruß

Jürgen


Hallo Jürgen,

mein TD 520 verfügt nur über das 160 mA - Netzteil. Zufällig habe ich mal festgestellt, dass es recht warm wird. Daher will ich mir ein leistungsstärkeres Netzteil besorgen.

Gruß Bünde
Matthias41
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 08. Okt 2008, 12:32
Hi Bünde,

dann konnte einer das bessere Netzteil gut gebrauchen...

Schau Dich mal beim großen C um, die haben ein passendes Netzteil.... 18V/2000mA für um die 30€, damit machst Du nichts verkehrt....
Karl1961
Stammgast
#9 erstellt: 08. Okt 2008, 20:03
Hallo

Ich habe den Thorens TD-320 MK-II mit original Netzteil. Ich wollte auch mal, ein besseres Netzteil kaufen.

Aber man sagte mir wenn es nicht kaputt ist warum ich
ein neues kaufen will.

Es währe optimal für meinen TD-320.

Währe alles nur Geldmacherei........

Oder kann mir jemand sagen, ob es sich doch lohnt ???

Habe es nicht probiert.

Gruß
Karl
andre11
Inventar
#10 erstellt: 09. Okt 2008, 10:34
Hallo!

Das Thema Stromversorgung würde hier schon mal irgendwo diskutiert.

Ist ein Netzteil kaputt, muß ein Neues her, das ist klar.

Bei der Gelegenheit kann man dann auch gleich ein stärkeres einsetzen, denn schaden tut das auf keinen Fall.

Hier kann man getrost auf dem Zubehör Markt zuschlagen, bevor man sich teure Originale kauft, oder selber bauen und das Gehäuse hübsch zum Rest der Anlage aussuchen.

Der Klang!?

Ùnd hier scheiden sich die Geister (wie so oft in Tuning Bereich) und mal landet schnell in der Voodoo Ecke.

Meine persönliche Erfahrung hierzu:

Für meinen 320er hab ich ein Netzteil selbst gebaut (Ringkerntrafo, Netzfilter, Phasenkorrektur).
Nicht weil ich eins brauchte, sondern weil der Winter lang und kalt war.

Das Ergebnis läßt sich auf jede, ja wirklich auf JEDE, Klangtuningmaßnahme reflektieren.

Es bringt etwas, wobei die Betonung auf ETWAS liegt.
Jede Veränderung der Quelle (sei es nun Abtaster, oder CD Player, oder, oder, oder...) bringt deutlich mehr.

Mit dem Austausch von Netzteilen, oder Kabeln verändert man Nuancen, die man auch zu 95% nur selber hören kann, weil man nunmal der einzige ist, der seine Anlagen wirklich kennt.

Bei meinem Netzteil bin ich der Meinung das es etwas mehr Stabilität im Tiefton und etwas mehr Raum bewirkt hat.

ABER - das ist auch nur mir aufgefallen und das auch nur beim wiederholten Abspielen ein und derselben Scheibe!!!

Bei anderen Platten fällt das dann schon nicht mehr auf, weil man das alte Netzteil ja nicht mehr benutzt, nicht dauernd hin und her stöpselt und für alle anderen Zuhörer klang es vorher schon gut.

Meiner Meinung nach lohnt sich eine Investition in solches Zubehör nur dann, wenn man für sich selber etwas tun möchte, oder der Plattenmarkt gerade nix mehr hergibt.

Jede neue Scheibe macht, zumindest für mich, mehr Spaß als jedes gefeile an winzigen Feinheiten.
Hörbar ist sowas, aber wie schon gesagt, oft nur für den, der die Anlage täglich hört, und die Anlage sich auf einem sehr hohen Niveau befindet.

Gruß

André
Karl1961
Stammgast
#11 erstellt: 09. Okt 2008, 16:00
Hallo Andre

Danke für deine doch sehr ehrliche Meinung.

So in etwa, sagte man mir es auch.

Man muß natürlich jemanden fragen der keine Netzteile
verkaufen möchte,sonst hören die Welten zwichen den Netzteilen.

Aber wie du schon sagst,sollte es mal nötig sein,
kann man immer noch mal sehen.

Gruß
Karl
andre11
Inventar
#12 erstellt: 12. Okt 2008, 12:02
Hallo Karl!

Für eine ehrliche Meinung mußt Du Dich nicht bedanken.

Natürlich wird Dir jeder Entwickler und Verkäufer von jedwedem Zubehör das klangliche Nirvana versprechen.

Hier in Forum ist das ja auch oft so. (z.B. "also mit dem Kabel ging die Sonne auf!" usw.)
Solche Kommentare werden auch genauso oft zerrissen, nur weil da jemand ist, der mal einen Unterschied hört.

Aber die gibt es natürlich, bei Kabeln, CD-Playern, Verstärkern - also eigentlich bei allen Komponenten.

NUR - mit einem 1000 Eur Kabel mache ich aus einer Discounter Komplettanlage nunmal kein High End.
Auch eine High End Anlage verändert man mit Kabeln, oder sonstigem Zubehör nicht grundlegend, sondern man verändert lediglich Nuancen.

Während ich bei meiner Anlage durchaus Veränderungen hören kann, geht das bei Anlagen von Freunden nicht immer.
Wie schon gesagt, diese Unterschiede stellen sich nur bei zigfach gehörten Scheiben dar.
Ich benutze seit langem für Analog HANS THESSINK - Call me, und einen selbst zusammengestellten CD Sampler zum Vergleichen.
Damit kann ich Unterschiede im Klangbild schon beurteilen, aber eben nur weil schon ziemlich oft gehört, und eindeutig auch nur auf meiner Anlage.
Andere Anlagen haben einen anderen Charakter und andere Räume klingen anders.
Lautsprecher verrücken bringt in 90% der Fälle mehr als sündhaft teures Zubehör.

Und wenn man dann eine andere Scheibe ein-, oder auflegt ist sowiese wieder alles dahin.

Also mein Tipp - mehr Musik hören und sich an dem efreuen was man hat!

Gruß

André
Karl1961
Stammgast
#13 erstellt: 12. Okt 2008, 18:01
Andre schrieb:
Für eine ehrliche Meinung mußt Du Dich nicht bedanken.

Natürlich wird Dir jeder Entwickler und Verkäufer von jedwedem Zubehör das klangliche Nirvana versprechen.



Hallo Andre

Kann ich alles unterschreiben was du schreibst.

Sollte jeder selber wissen wieviel er ausgiebt.

Ist auch nicht alles Voodoo, klar.

Gruß
Karl
andre11
Inventar
#14 erstellt: 12. Okt 2008, 18:36
Habe gerade mal in Dein Profil gesehen.
Damit kann man doch mehr als zufrieden sein, oder?

Und dann weißt Du ja auch ganz sicher was ich meine.

Gruß

André
Karl1961
Stammgast
#15 erstellt: 12. Okt 2008, 20:00
Ja,ich weiß was du meinst.


Es ist ein wenig eine Gradwanderung, zwichen ein wenig mehr
Klang aus seiner Anlage rauszuholen,oder es sich doch nur einzubilden.

Der eine hört es, der andere nicht.

Ich bin mit meiner Anlage sehr zufrieden,,,,aber.
Man versucht natürlich noch ein wenig mehr rauszuholen.

Gruß
Karl
andre11
Inventar
#16 erstellt: 13. Okt 2008, 11:54
Viel interessanter ist die Gratwanderung sich an sein Limit zu bewegen.

So die letzten Quentchen kosten meistens unverhältnismäßig viel.
Da wird es dann schwierig - wieviel ist einem das Bißchen wert?
Aber ich kenne das Problem.
Manchmal muß es eben sein, dafür ist es schließlich ein Hobby.

Mein erklärtes Ziel war aber immer, nicht die Bodenhaftung zu verlieren und auch selbstkritisch damit umzugehen.
Teurer muß nunmal nicht immer besser sein.

Uns beiden wünsche ich aber weiterhin viel Spaß beim Probieren!

Gruß

André
phil_gabriel
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 13. Okt 2008, 14:26
Hallo,
bin gerade auf dieses Thema gestoßen.
Habe mir selbst ein TPN 2000 besorgt und kann es nur empfehlen, man hört es im direkten Vergleich einwandfrei heraus. Sind keine Welten, aber sozusagen das letzte Quäntchen.
Es ist halt (fast) wie beim Rennrad: die letzten 500 g Gewichtseinsparung machen 50 % des Preises aus.
Das TPN 2000 schneider m.E. jedoch deutlich günstiger ab.
Und wenn es dann doch nicht gefällt, bekommt man es für >= 100,- Euro ohne Probleme wieder an den Mann.


Gruß Phil
andre11
Inventar
#18 erstellt: 13. Okt 2008, 15:15
Hallo Phil!

Genauso hatte ich es ja etwas weiter oben auch beschrieben.

Auch das man diese kleinen Klangveränderungen am ehesten nur selber hört und das es einem der Spaß Wert sein muß.

Aber schön, dass Du zufrieden bist.

Gruß

André
Karl1961
Stammgast
#19 erstellt: 13. Okt 2008, 22:06
Andre Schrieb:
Mein erklärtes Ziel war aber immer, nicht die Bodenhaftung zu verlieren und auch selbstkritisch damit umzugehen.
Teurer muß nunmal nicht immer besser sein.


Ist auch mein Ziel,aber es ist nicht einfach, wo holt man noch was raus,und wo meint man das muß doch besser klingen,da es ja mehr kostet.

Daher die Gradwanderung,aber wenn man den Virus HIFI hat.
Ich glaube ich habe ihn auch schon, den Virus,,,sagt meine Frau.

Mein Bruder hatte mal einen Thorens den er mit Bitumen
gedämmt hat.

Neue Cinchkabel verlötet.

Bessere Cinchstecker verpasst.

Neue Filz oder Korkmatte ( weiß es nicht mehr so genau )

Natürlich ohne Haube betrieben, klar.

Neue Füße angebracht

Ich weiß nicht was noch alles................

Ich muste mir natürlich jede verbesserrung anhören...klar.

Was soll ich sagen.............ich bin froh das mein TD 320 MK-II noch im original zustand ist, wie er von mir vor genau 20 Jahren gekauft wurde.

Mal abgesehen natürlich von den Wartungsarbeiten wie Öl --Riemen usw:

PS: Mein Bruder hat seinen TD nicht mehr
wohl doch verbastelt

Mein TD läuft seit 20 Jahren und bin sehr zufrieden.

Gruß
Karl


[Beitrag von Karl1961 am 13. Okt 2008, 22:54 bearbeitet]
Matthias41
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 14. Okt 2008, 23:19

andre11 schrieb:
Hallo!

Das Thema Stromversorgung würde hier schon mal irgendwo diskutiert.

.....
Bei meinem Netzteil bin ich der Meinung das es etwas mehr Stabilität im Tiefton und etwas mehr Raum bewirkt hat.

.......
Gruß

André




phil_gabriel schrieb:
Hallo,
bin gerade auf dieses Thema gestoßen.
Habe mir selbst ein TPN 2000 besorgt und kann es nur empfehlen, man hört es im direkten Vergleich einwandfrei heraus. .....
Gruß Phil


Hi Jungs,

wie ich schon weiter oben ausführte ist das Standart Natzteil der TD-3xx Serie an der Grenze desssen dimonsioniert, was das Netzteil leisten muss....


Matthias41 schrieb:

=> Bünde,

da beim TD-520 nicht das Standartnetzteil der 3xxer Serie (160mA) beiliegt, sondern normalerweise ein Netzteil mit 450 mA Leistung ist durch ein noch stärkeres Netzteil (TPN-2000 = 700mA) kein Vorteil zu erreichen.

Die Motoren der 3xx/52x Serie und deren Regelegeltronik haben eine Spitzenstromaufnahme von 250mA/max beim Tellerstart/Hochlaufen des Motors und einen Normalaufnahme von etwa 155mA im Teillastbetrieb, soll heißen der Teller ist auf Geschwindigkeit und der Motor baucht diese nur zu halten.

Gruß
Jürgen


......
Daher ist es normal, dass wenn der Motor nachregeln muss, es deutlich an seine Leistunggrenze geführt wird und in der Spannung deutlich zusammenbricht.....
Leerlaufspannung etwa 18V; unter Last teilweise Einbruch bis nur 12V Wechselspannung. Dies ist deutlich zu niedrig, denn daraus kann kein Gleichstrom 16V mehr generiert werden und somit bricht die Spannungsversorgung in der Elektronik zusammen.

wie ich aber auch ausführte tut es als Verbesserung das Netzteil welches beim großen C zu bekommen ist..... siehe Oben.
Zwischen diesem und dem TPN-2000 lässt sich dann nichts mehr heraushören als Unterschied....

Gruß
Jürgen
andre11
Inventar
#21 erstellt: 15. Okt 2008, 20:45
Hallo!

Da geb ich Dir völlig Recht!
Bei anderen Elektronik Hökern gibt's ja Entsprechendes.
Und ich persönlich finde das TPN 2000 Design auch nicht wirklich hübsch.
Deswegen hab' ich an ein paar kalten Winterabenden mal selbst was gebastelt.
Da auch Wechselstrom rauskommt, ist die Konstruktion ja denkbar einfach.
Ringkerntrafo, bißchen Kabel und 'ne nette Schachtel und das Auge freut sich mit

Gruß

André
quantec
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 09. Feb 2009, 01:19
Hallo Ande 11,ich möchte meinem Phonosophie p3 gerne ein grösseres Netzteil verpassen.Die Original Phonosophie Netzteile sind mir aber zu teuer,und leider bin ich ein Technicher Bombentrichter,sodas selber bauen leider nicht in Frage kommt.Frage: kann man die hier angesprochenen Alternativen auch für den P3 verwenden? Der P3 hat einen Din Anschluss für die Strohmversorgung,also müsste das Netzteil mit einer anderen Buchse versehen werden.Mein Steckernetzteil brummt manchmal woran kann das liegen?Aber dank Deiner Ausführungen weiss ich jetzt jedenfalls schon mal,das sich mit einem grösseren Netzteil nicht soviel tut,wie man mier bei Phonosophie erzählen wollte. Gruss.Quantec
rkb
Stammgast
#23 erstellt: 09. Feb 2009, 09:30

Bünde schrieb:
Hallo,


Matthias41 schrieb:
Günther glänzt einmal wieder mit super Antworten, obwohl er niemals einen TD-520 hatte und auch keine Ahnung hat...

=> Bünde,

da beim TD-520 nicht das Standartnetzteil der 3xxer Serie (160mA) beiliegt, sondern normalerweise ein Netzteil mit 450 mA Leistung ist durch ein noch stärkeres Netzteil (TPN-2000 = 700mA) kein Vorteil zu erreichen.

Die Motoren der 3xx/52x Serie und deren Regelegeltronik haben eine Spitzenstromaufnahme von 250mA/max beim Tellerstart/Hochlaufen des Motors und einen Normalaufnahme von etwa 155mA im Teillastbetrieb, soll heißen der Teller ist auf Geschwindigkeit und der Motor baucht diese nur zu halten.

Gruß

Jürgen


Hallo Jürgen,

mein TD 520 verfügt nur über das 160 mA - Netzteil. Zufällig habe ich mal festgestellt, dass es recht warm wird. Daher will ich mir ein leistungsstärkeres Netzteil besorgen.

Gruß Bünde


Hallo,
160 mA sind für den TD 520 eindeutig zu wenig.
Den Beweis hast du ja selber geliefert: wird recht warm.
Das original Steckernetzteil des TD 521 aus den Mid 90zigern hat folgende Daten.
AC/AC Adapter
Typ A7-1161-1509
220V~/50Hz
18V~/250mA 4,5VA

Übrigens man kann einen TD 320 auch mit dem 10V Netzteil des TD 105 betreiben.
Allerdings absolut grenzwertig.
Unter Last liegt es dann knapp unter den Solldaten von Thorens (nachgemessen).
Absolut nicht empfehlenswert.
andre11
Inventar
#24 erstellt: 09. Feb 2009, 10:58
@ quantec:

Die aufgezählten Teile sollten alle funktionieren.
Schließlich ist die Basis ja ein Thorens (TD 321 ???).
Der Wechsel des Steckers dürfte hier das kleinste Problem sein.

Allerdings meine ich das Meister Hansen's Netzteile schon von Haus aus größer dimensioniert sind, als die Originalen.
Ich meine das Steckernetzteil hat 700 mA, aber nagel mich nicht drauf fest.
Insofern sollte das also locker reichen.

Dazu meine alte Aussage: "Wenn's kaputt ist muß es neu, sonst eigentlich nicht!"

Das Brummen rührt meistens von einem mechanischen Problem her, also ein loses Trafoblech, oder so etwas.
Ist technisch unbedenklich und läßt sich meistens durch Lageveränderung des Netzteils abstellen.
Bei einem Steckernetzteil zuweilen nicht ganz einfach, das geb' ich zu, aber wenn es in einer Wandsteckdose ist, dreh es doch einfach mal auf den Kopf.

Ansonsten hab ich zum Thema "Was bringt das?" alles schon geschrieben was ich weiß.
Zubehörproduzenten und -verkäufer sehen das Klangergebnis naturgemäß etwas weniger emotionslos als ich.

Gruß

André
quantec
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 10. Feb 2009, 01:17
hallo Andree11,habe versuchsweise das Steckernetzteil stramm mit der Steckdosenleiste umwickelt. Das Brummen ist weg.Hab mal nach den Technichen Daten auf dem Netzteil geschaut.Hat sogar 850 mA,müsste also locker reichen. Gruss.Lindo
andre11
Inventar
#26 erstellt: 10. Feb 2009, 16:01
Siehst Du - so einfach geht das.
Manchmal hilft es tatsächlich schon den Kasten mechanisch etwas zu beruhigen.

Der Strom Deines Netzteils ist auf jeden Fall ausreichend.
Mehr leisten "Tuning-Netzteile" auch nicht, und es ist auch nicht nötig.

Der Wechsel von einem normalen Thorens Steckernetzteil auf ein Größeres kann manchmal wirklich funktionieren (siehe Ausführungen weiter oben),
aber in Deinem Fall wäre das rausgeschmissenes Geld (meine Meinung).

Kauf Dir von dem "gesparten" Geld lieber neue Schallplatten!


Gruß

André
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