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technics sl-bd20d- einstellen bei neuem system?

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ralle_deluxe
Neuling
#1 erstellt: 19. Feb 2009, 11:10
hey, leute hab versucht mir die frage duchr lesen im forum selbst zu beantworten bin aber leider nicht fündig geworden...
also: ich wollte meinen technics sl-bd20d klanglich ein wenig verbessern(also soweit das bei einsteigermodellen möglich ist*g*) und wollte mir das ortofon omp10 zulegen(hab hier ne menge gutes darüber gelesen) aber muss ich dann die auflagekraft neu einstellen und wenn ja wie? ist ja alles von technics gemacht worden und so wie es aussieht gibts am gewicht nix zum verstellen...
würde mich über hilfe sehr freuen
ach und falls noch andere system-vorschläge vorhanden sind: immer her damit;-)
danke schonmal
Passat
Moderator
#2 erstellt: 19. Feb 2009, 11:15
Bei Plattenspielern mit T4P-System, wie deinem Technics, gibt es nichts einzustellen.
Bei T4P ist alles, einschließlich der Auflagekraft, genormt.

Grüsse
Roman
Haiopai
Inventar
#3 erstellt: 19. Feb 2009, 11:25
Moin ralle ,das ist bei diesem Modell durch das T4P System völlig normal ,es können weder Gewicht noch Antiskating eingestellt werden .

Weil bei diesem System die Werte innerhalb gewisser Toleranzen vorgegeben sind ,du kannst also jedes T4P System benutzen ,es muss am Dreher nix verändert werden .

In wie weit das qualitativ korrekt ist ,steht auf einem anderen Blatt ,aber so sieht es offiziell zumindest aus .

Es gibt zum Beispiel auch das Grado Prestige Black für um die 50 Euro im Net als T4P Version zu bekommen ,wäre auch eine Möglichkeit .

Allerdings täte ich mir das Ganze an deiner Stelle gut überlegen ,ich sehe persönlich nicht viel Verbesserungs Potential in dem Dreher ,ich hatte vor kurzem eine beinahe
baugleiche ältere Version hier .
Problem ist die übelst resonierende Zarge des Drehers ,welche das Motoren Laufgeräusch klar hörbar in den Signalweg überträgt ,sorry aber das ist billigster Plastik Schrott in den ich zumindest nicht investieren würde .

Selbst ein für ca. 50 Euro gebraucht in der Bucht erstandener Dreher mit funktionierendem System könnte durchaus bessere Ergebnisse erzielen .
Diese ganz günstigen Technics Modelle sind wirklich absolute Einsteiger Geräte ,die man kaum noch Hifi tauglich nennen kann .

Gruß Haiopai
ralle_deluxe
Neuling
#4 erstellt: 19. Feb 2009, 12:16
danke für die schnellen antworten.
und auch für die klare aussage von haiopai*g* dann werd ich wohle eher in ne neue nadel und platten investieren als in ein neues system das keine klangliche verbesserung bringt...
tschü ralle
lini
Inventar
#5 erstellt: 19. Feb 2009, 17:04

Passat schrieb:
Bei Plattenspielern mit T4P-System, wie deinem Technics, gibt es nichts einzustellen.
Bei T4P ist alles, einschließlich der Auflagekraft, genormt.


Würd ich nicht ganz so verallgemeinern, denn da kommt's auf die jeweilige Kiste an. Bei den T4P-Spielern von Technics kann man generell sagen: je älter und je höher in der Hierarchie, desto mehr Einstellmöglichkeiten. Der SL-QX300 zum Beispiel bietet sowohl 'ne Feineinstellung fürs Auflagegewicht als auch fürs Anti-Skating, während etwa der SL-QD33 nur noch die fürs Auflagegewicht hat...

Ralle: Was steckt denn bislang an Deinem SL-BD20? Der kam meines Wissens zunächst mit dem Technics-eigenen EPC-P24S, später dann mit dem von Audio Technica zugelieferten EPC-P34. Wobei in beiden Fällen der Korpus des Systems nicht schlecht ist, aber die darin steckende Nadel nur untere Einstiegsklasse. Mit einigermaßen preisgünstigen Originalnadeln, mit denen Du die Systeme aufrüsten könntest, sieht's beim Original-Technics-System allerdings nicht gut aus - während es für das AT-Technics noch etwas mehr Möglichkeiten gäbe, es in einem für die Qualität des SL-BD20 angemessenen Preisrahmen aufzurüsten. Bei Williamthakker etwa müsste es noch die ATN101EP für rund 30 Euro geben...

Grüße aus München!

Manfred / lini
ralle_deluxe
Neuling
#6 erstellt: 23. Feb 2009, 10:42
danke lini, montiert ist ein EPC-24s
allerdings hat sich das mit dem aufrüsten schon von selbst erledigt. der dreher war ja nicht mehr der jüngste und gekostet hatte er mich auch nix(geschenkt bekommen wegen neuanschaffung von nem freund) da dachte ich mir 50 euro kann man schon mal reinstecken aber da ich ihn schon n paar jahre hatte hab ich mir nen neuen zugelegt und den alten technics verkauft...
hab mich für den thornes td-190 entschieden mit ortofon omb-10
klanglich schon ne andere sache und bevor die nadel nicht am ende ist werd ich daran auch erstmal nix verändern
also nochmal vielen danke an alle für die schnelle hilfe!
lini
Inventar
#7 erstellt: 24. Feb 2009, 17:53
Dann kann ich nur hoffen, dass Du den TD190 günstig bekommen hast, denn das ist letztlich nur ein geringfügig modifizierter Dual CS455-1 - und diese Kisten sind zwar inzwischen neu recht teuer geworden, zählen qualitativ aber dennoch nur zur HiFi-Einstiegsklasse, zu der auch der Technics gehört.

Grüße aus München!

Manfred / lini
ralle_deluxe
Neuling
#8 erstellt: 25. Feb 2009, 09:50
ja ich würde sagen er war recht günstig. hab das teil im netz noch nirgens annährend so "billig" gsehen. also neu natürlich
und das es sich bei dem td-190 nich um ein high end dreher handelt war mir schon klar aber zumindest bin ich jetzt nichtmehr an t4p-syteme gebunden und kann auflagekraft und antiskating einstellen und das reicht auch erstmal zum anfang. und ehrlich gesagt macht er einen optisch viel besseren eindruck und ist keine plastikschleuder
wenn ich dann mal groß bin werd ich mir auch irgendwann einen besseren dreher zulegen
Texter
Stammgast
#9 erstellt: 25. Feb 2009, 17:04
Mit dem Ortofon-System habe ich keine guten Erfahrungen gemacht. Das OMP 10 hat ein Brummen ausgelöst. Ausserdem finde ich das System überteuert, denn es klingt nicht besser als das Original EPS 30. Ich empfehle Dir dieses Original-Technics-System für 65 Euro.

http://cgi.ebay.de/Technics-EPC-P-532-T4P-Tonabnehmer-cartridge-NOS_W0QQitemZ260307753930QQihZ016QQcategoryZ23324QQcmdZViewItemQQ_trksidZp1742.m153.l1262

Ich habe einen Technics QD 33, bin sehr zufrieden, denn die technischen Daten sind hervorragend (78 dB Rumpelgeräuschabstand; 0,025 % Gleichlaufschwankungen).

Das schaffen nicht mal die aktuellen Thorens, Marantz .... Plattenspieler. Da ist selbst Dein BD 20 noch besser. Also wer gebraucht so einen günstigen Technics kauft, der ist in meinen Augen äusserst clever. Die aktuellen neuen Plattenspieler sind maßlos überteuert!


[Beitrag von Texter am 25. Feb 2009, 17:05 bearbeitet]
killnoizer
Inventar
#10 erstellt: 25. Feb 2009, 20:56
http://cgi.ebay.de/T...sidZp1742.m153.l1262


Das Technics System ist tatsächlich ein wirklich
hervorragendes Angebot .

Zugreifen ! Mehr gibts derzeit nicht fürs Geld .


Gerrit
Shirai
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 22. Jun 2010, 21:14
*Thread ausgrab*

Ich habe mir gebraucht einen SL-BD20D gekauft. Beim Betrieb an meiner Anlage gibt es allerdings teils sehr lautes elektrostatisches Knistern an den Lautsprechern.

Ich habe kein Erdungskabel dazu erhalten, so dass ich nun auf der Suche nach einem bin. Das Problem dabei ist, dass ich nicht genau weiß, wie dieses aussehen muss.

Am Plattenspieler ist hinten eine runde Buchse mit einem Stift drin (etwa so wie die Stromanschlüsse bei externen Festplatten oder alten Handys). An meinem Yamaha AX-590 ist zum Anschluss allerdings nur eine Klemme vorhanden.

Ich bräuche also ein Kabel, das auf der einen Seite einen Stecker hat, der in die beschriebene Buchse passt und auf der anderen Seite einen nackten Draht. Wobei man den Draht natürlich notfalls durch Abschneiden feilegen könnte. Wichtiger ist also der Stecker. Weiß hier jemand, wie dieser Steckertyp heißt und woher ich ein solches Kabel bekommen könnte?

Danke schonmal im Voraus...
agnes27
Stammgast
#12 erstellt: 23. Jun 2010, 05:40
Brauchst du so einen Stecker:
http://www.deejaylad...-Wire__sca70072.aspx
Shirai
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 23. Jun 2010, 06:49
Hallo agnes27, vielen Dank.

Das sieht jedenfalls erstmal ganz gut aus. Ich weiß natürlich nicht den Durchmesser dieses Steckers und wie er innen aussieht. Aber wenn dieses Kabel für den SL-BD22 passend ist, ist es ja nicht sehr unwahrscheinlich, dass es auch am SL-BD20D passt.
Ich nehme an, dann handelt es sich um einen speziellen Stecker von Technics und nicht um einen genormten Standard?
Großmogul
Stammgast
#14 erstellt: 23. Jun 2010, 07:37
@Shirai,

Dein Yamaha hat eine ganz normale Schraube für das Erdungskabel an der Rückseite (GND), da kannst Du die nackte Litze oder einen Kabelschuh befestigen.


BTW - eine fehlende Erdung äußert sich normalerweise in deutlich vernehmbaren Brummen, weniger in elektrostatischem Knistern.

Gruß
Großmogul


[Beitrag von Großmogul am 23. Jun 2010, 08:51 bearbeitet]
MC_Shimmy
Inventar
#15 erstellt: 23. Jun 2010, 07:55
Falls es Dir nur um den Halt des Kabels (und nicht die Optik) geht, reicht es auch, das Kabel z.B. mit einem Streichholz festzuklemmen. Hat bei mir jahrelang problemlos funktioniert.

Gruß
Martin
Shirai
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 23. Jun 2010, 21:51
@ MC_Shimmy: Danke für den Tipp. Da die Anschlüsse hinten sind und man das eh nicht sieht, ist Optik egal. Geht da jeder normale draht oder muss der ein bestimmtes Material oder eine bestimmte Stärke haben o.ä.?


@ Großmogul: Also das Knistern tritt z.B. auf, wenn ich nach dem Abspielen eine Platte vom Spieler herunternehme. Klingt so, als hätte sich zwischen Platte und Plattenteller eine elektrostatische Aufladung gebildet - ungefähr so, wie wenn man eine Fleece-Decke von einem Bett hoch hebt.
Das Knistern kommt auch über die LS (in nicht unerheblicher Lautstärke), was nicht nur unangenehm ist, sondern wohl auch nicht sonderlich gut für die LS ist, wie ich mal vermute.
Woher kommt das, wenn nicht von mangelnder Erdung?

Was die Schraube angeht, so muss ich dir widersprechen. Der Spieler hat nur die von mir beschriebene Buchse auf der Rückseite (neben den Cinch-Buchsen). Währen über den Cinch-Buchsen ein "L" und "R" stehen, ist über der anderen Buchse ein Symbol, das aussieht wie das Piktogramm des Brandenburger Tors in kursiv. Keine Bezeichnung "GND".
agnes27
Stammgast
#17 erstellt: 23. Jun 2010, 22:03
Das Kabel hat auf der Seite des Plattenspielers diesen Spezialstecker und auf der Seite des Verstärkers den üblichen Kabelschuh zum Festschrauben.
Großmogul
Stammgast
#18 erstellt: 24. Jun 2010, 07:52

Shirai schrieb:

@ Großmogul: Also das Knistern tritt z.B. auf, wenn ich nach dem Abspielen eine Platte vom Spieler herunternehme. Klingt so, als hätte sich zwischen Platte und Plattenteller eine elektrostatische Aufladung gebildet - ungefähr so, wie wenn man eine Fleece-Decke von einem Bett hoch hebt.
Das Knistern kommt auch über die LS (in nicht unerheblicher Lautstärke), was nicht nur unangenehm ist, sondern wohl auch nicht sonderlich gut für die LS ist, wie ich mal vermute.
Woher kommt das, wenn nicht von mangelnder Erdung?

Was die Schraube angeht, so muss ich dir widersprechen. Der Spieler hat nur die von mir beschriebene Buchse auf der Rückseite (neben den Cinch-Buchsen). Währen über den Cinch-Buchsen ein "L" und "R" stehen, ist über der anderen Buchse ein Symbol, das aussieht wie das Piktogramm des Brandenburger Tors in kursiv. Keine Bezeichnung "GND".



Wenn der Spieler eine separate Erdung benötigt, hörst Du das als bösen Brumm (Netzfrequenz und harmonische) aus den LS. Das statische Knistern läßt sich lediglich durch verwenden einer antistatischen Aufbewahrungshülle (gibt's u.a. von Nagaoka) reduzieren, hat nichts mit der Erdung des Laufwerks zu tun, zumal da noch eine Gummimatte auf dem Teller liegt.

Wenn Dein Verstärker der Yamaha AX-590 ist, dann hat er hinten eine Schraube neben den Phonoeingängen mit der Bezeichnung GND. Da wird das Kabel entweder direkt oder mit einem Schuh angeschraubt.

Gruß
Großmogul


[Beitrag von Großmogul am 24. Jun 2010, 07:54 bearbeitet]
Shirai
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 24. Jun 2010, 08:47
Also brummen tut da nix. Ich möchte nur das Knistern unterbinden, mehr nicht. Da scheint das Erdungskabel ja nicht weiterzuhelfen.

Wofür gibt es antistatische Aufbewahrungshüllen? Für LPs? Aber spätestens wenn ich die LP mit dem Staubtuch abwische, entsteht doch Reibung und somit Aufladung. Da bringt es auch nichts, wenn die Platte vorher in so einer Hülle war, oder?

Eine Gummimatte befindet sich natürlich auf dem Plattenteller. Vielleicht entsteht das Knistern nur, wenn ich beim Abnehmen der Platte diese neige und mit der einen Plattenseite zu nah an die Metallteile des Laufwerks komme? Dann müsste ich mal probieren, die Platte immer ganz gerade nach oben abzunehmen...
lunatic303
Stammgast
#20 erstellt: 24. Jun 2010, 10:30
Hallo,

die statische Aufladung entsteht z. B. beim Herausnehmen aus der Innenhülle. Die schon genannten anti-statischen Innenhüllen helfen da weiter. Um die Platten von statischer Aufladung zu befreien, solltest Du sie waschen. Nach dem Waschen bleiben sie dann lange anti-statisch, vor allem, wenn Du die passenden Innenhüllen verwendest.

Waschen kann man nach Heimwerker-Methode (Cheap-thrill) oder etwas weniger rustikal und immer noch günstig mit der Knosti. Darüberhinaus werden einige halb- oder vollautomatische Waschmaschinen mit Absaugung angeboten, für die allerdings teilweise stolze Summen aufgerufen werden.

Nutze einfach die Forumssuche, Stichwort Knosti, es gibt einen eigenen, sehr lesenswerten Thread dazu.

Grüße,

Patrick

Edit: Vom Abreiben der Platten mit einem trockenen Staubtuch ist dringend abzuraten. Staubkörner können von enormer Härte sein, Du verkratzt Dir so nur Deine Platten. Die Reinigungswirkung ist auch nicht berühmt..


[Beitrag von lunatic303 am 24. Jun 2010, 10:32 bearbeitet]
Shirai
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 24. Jun 2010, 11:46
Und wozu gibt es dann extra diese ultra-weichen Tücher in Verbindung mit Plattenspielern? Ich habe das (ca. im Alter von 5 Jahren oder so das erste Mal bei meinem Vater gesehen, der seine Platten sowie die Nadel damit gereinigt hat. Ein Freund von mir, der so etwas wie ein Hobby-DJ ist, benutzt ebenfalls so ein Tuch.

Was die Reinigung mit Wasser angeht (das meintest du doch mich "waschen", oder?), so kann ich ja die Platten einfach in den Geschirrspüler (Tellerhalterung) tun und dann ohne Waschmittel auf 45° mal im Kurzdurchgang laufen lassen.
lunatic303
Stammgast
#22 erstellt: 24. Jun 2010, 12:50
Vielleicht sind die Tücher zur Reinigung der Plattenspieler gedacht

Spaß beiseite, ich würde nicht mal mit Mikrofasertüchern auf meinen Platten reiben, sobald Du Staub über die Oberfläche scheuerst, ist es auch völlig egal, ob das Tuch aus Samt, Seide oder eben Microfaser ist. Und in die Rillen kommt ein Tuch ohnehin nicht. Weiß nicht, was Deinen Vater da geritten hat, vor allem, wenn er auch die Nadel(!) mit einem Tuch gereinigt hat.

Aber denk Dir nichts, ich musste auch feststellen, dass das meiste, was mir noch aus Kinder-/Jugendzeiten hinsichtlich des Umgangs mit Plattenspieler und Vinyl erinnerlich war, und aus dem "Wissen" der Eltern stammt, ziemlicher Mist ist.

Ich glaube, damals, als die Platte eben noch Massenmedium war, ist die Masse auch entsprechend uninformiert damit umgegangen BDA lesen ist ja für die meisten schon zuviel..

Ansonsten: Nicht mit Wasser waschen, das bringt nichts, außerdem hast Du auch noch Kalkrückstände, wenn Du Leitungswasser nimmst. Eine Mischungs aus destilliertem Wasser, Isopropanol und einem Tropfen Spüli ist angemessen, aber das kannst Du in epischer Breite im Konsti-Thread hier im Forum lesen

Grüße,

Patrick
Großmogul
Stammgast
#23 erstellt: 24. Jun 2010, 14:02
Ich nutze mit gutem Erfolg die cheap thrill Methode für die harten Fälle und ein mit destilliertem Wasser leicht angesprühtes Microfasertuch (nebelfeucht) für die einfachen.

Cheap thrill bedeutet bei mir (Variation nach Hüb'):
den billigste Glasreiniger von Schlecker auf die sich drehende Platte sprühen und mit einem Microfasertuch in die Rille einreiben. Dann mit einem trockenen Tuch drübergleiten und den Matsch aufnehmen.
Die Tücher sollte man gelegentlich dann mal waschen.

Man muss es manchmal mehrfach durchführen.

Spülmaschine mit der geringsten Temperatur sollte im übrigen auch funzen.

Gruß
Großmogul
Shirai
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 24. Jun 2010, 15:20
Vielen Dank euch beiden für einen Einblick in die Reinigungsmöglichkeiten für LPs. Nachdem ich nun zwei völlig entgegengesetzte Ratschläge erhalten habe, kann ich mir in etwa vorstellen, in welch epischer Breite das Thema im Forum diskutiert wird. Das scheint ja gewissermaßen ein Glaubenskrieg zu sein, so etwas ist mit aus Computer-Foren schon hinreichend bekannt.

Aber noch einmal zu meinem Dreher: Ich glaube, gelegentlich doch ein gewisses Brummen zu hören. Deshalb nochmal die Frage zum GND-Kabel: Kann ich da jeden beliebigen (isolierten) Draht nehmen oder muss der bestimmte Eigenschaften haben? Ich habe nochmassenweise Drähte/Kabel alter Computernetzteile rumliegen, wenn es ginge, würde ich gern so etwas nehmen.
Und: Muss ich das Kabel mit dem Cinch-Kabel verbinden?

Und zum Tonabnehmersystem: Montiert ist der P34, muss ich da am Verstärker auf MM oder MC stellen?
agnes27
Stammgast
#25 erstellt: 24. Jun 2010, 15:31
Das Technics P34 ist vermutlich ein Moving Magnet (MM) System.
Klar kann man auch ein sonstiges Kabel als Groundkabel nehmen. Allerdings denke ich, dass der Kontakt nicht dauerhaft perfekt sein wird wenn man das Kabel ohne Spezialstecker in die Buchse klemmt. Vielleicht eher als Not- oder Übergangslösung ok. Ground (GND) wird nicht mit dem Cinch-Kabel verbunden.
MC_Shimmy
Inventar
#26 erstellt: 24. Jun 2010, 15:33
Du kannst einen beliebigen Draht nehmen.
Das Kabel kann/soll/muß nicht mit dem Cinch-Kabel verbunden sein.
Dein Tonabnehmer ist ein Magnetsystem, also ist "MM" die richtige Einstellung. "MC" würde aber auch nichts kaputtmachen, nur komisch klingen.

Gruß
Martin


[Beitrag von MC_Shimmy am 24. Jun 2010, 15:34 bearbeitet]
lunatic303
Stammgast
#27 erstellt: 25. Jun 2010, 04:51
@Shirai: Da hast Du nicht ganz unrecht, mit dem heiligen Krieg, aber keine Sorge, wir starten hier keinen Kreuzzeug. Gegen die "nebelfeuchte" Methode mit voriger Waschung ist z. B. wenig zu sagen - Hauptsache Staub wird nicht trocken über Vinyl gescheuert.. Du siehst wir sind weltoffen und tolerant..

Ach ja: C64 rulez!

Grüße,

Patrick
Shirai
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 25. Jun 2010, 14:13
Super, vielen Dank für die vielen hilfreichen Tipps und Infos!


@ Patrick: Bei mir ging's erst mit 486er los, heute eher die schwarz-grünen.
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