| HIFI-FORUM » Surround & Heimkino » A/V-Receiver/-Verstärker » Pioneer » Pioneer 2021: VSX-935, VSX-LX305 und VSX-LX505 | |
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Pioneer 2021: VSX-935, VSX-LX305 und VSX-LX505+A -A |
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| Autor |
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fplgoe
Inventar |
#951
erstellt: 25. Dez 2025, 09:57
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Das Synology auch? Das wäre ja noch viel wichtiger, wenn der Zugriff darauf nicht klappt.
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KarToon
Ist häufiger hier |
#952
erstellt: 25. Dez 2025, 13:39
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Die Synology hat eine feste IP und hängt direkt per Kabel am Router (24/7). Außerdem gibt es ja noch zwei weitere Geräte im Heimnetzwerk, die per DLNA erreichbar sind. Darunter die FritzBox. Der LX505 findet entweder alle oder gar keine. [Beitrag von KarToon am 25. Dez 2025, 13:44 bearbeitet] |
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fplgoe
Inventar |
#953
erstellt: 25. Dez 2025, 19:08
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Wenn Du den Pioneer mal NICHT erreichen kannst, lässt seine IP sich dann aus dem Netzwerk anpingen? [Beitrag von fplgoe am 25. Dez 2025, 19:09 bearbeitet] |
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KarToon
Ist häufiger hier |
#954
erstellt: 26. Dez 2025, 12:35
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Der Pio ist per Ping immer erreichbar, sobald der eingeschaltet ist. Die übrigen Netzwerkdienste funktionieren weiterhin, auch wenn die DLNA-Ausgabe abbricht. Das hatte ich gestern mehrmals nachvollziehen können. Nach ca. 5 bis 8 Minuten stoppt die Wiedergabe, meistens in Verbindng mit einem Titelwechsel (ich vermute, dass immer eine Datei gepuffert wird) und der Server ist ab dann für den Pio nicht mehr erreichbar. Per Smartphone (Android, Wiedergabe über VLC) kann ich hingegen stundenlang vom NAS streamen. Ich hatte auch noch die Funktion "Netzwerk Standby" getestet. Die war bislang immer eingeschaltet gewesen. Mit dieser Funktion ausgeschaltet ist der Pio im Standby nicht per App erreichbar. Wäre für mich aber nicht schlimm. ... bringt jedoch keinen Unterschied hinsichtlich des DLNA Problems. Ich hatte im NAS auch verschiedene Profile getestet. Dann stellt sich die Ordnerstruktur anders dar. Z. B. werden beim Profil "Windows Media Player" gar keine Ordner angezeigt, sondern nur Titel/Interpret. ... hilft aber auch nicht. |
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fplgoe
Inventar |
#955
erstellt: 26. Dez 2025, 12:51
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Hast Du mal einen anderen Dienst auf dem Synology ausprobiert? Ich nutze mit meinem Yamaha-AVR den ordinären Medienserver auf dem NAS, da hatte ich bisher keine Probleme. Aber es ist natürlich auch ein anderer AVR. Es gibt doch da noch diverse Alternativen, nur um zumindest mal auszuprobieren, welche Komponente die Probleme verursacht. |
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KarToon
Ist häufiger hier |
#956
erstellt: 30. Dez 2025, 16:45
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Die Synology wird ansonsten noch als Netzwerkspeicher (Dateiarchiv) verwendet und als online verfügbares Fotoalbum. Ich habe die letzten Tage weiter getestet. Den Router (FritzBox) habe ich ebenfalls als DLNA Server eingerichtet, mittels angeschlossenem USB-Stick mit Musik drauf. Dann habe ich kreuzgetestet: - DLNA Server: 1. Synology / 2. FritzBox - DLNA Clients: 1. Pio (LX505) / 2. Panasonic BluRay Recorder / 3./4. Android Smartphones (Samsung) Panasonic => Synology: keine Probleme. Spielt endlos Panasonic => FritzBox: keine Probleme. Spielt endlos Pio => Synology: Verbindung bricht relativ schnell ab (ca. 5..8 Minuten) Pio => FritzBox: Verbindung bricht nach unterschiedlich langer Zeit ab (zwischen 3 und 15 Minuten) Smartphones => Synology: keine Probleme. Spielt endlos Smartphones => FritzBox: keine Probleme. Spielt endlos Der Pio war dabei per LAN-Kabel mit fester IP-Adresse verbunden und war auch nach dem DLNA-Verbindungsabbruch immer noch netzwerkseitig erreichbar. Web-Radio und Zugriff via Android-App funktionierten. Mein Fazit: der Pio hat definitiv ein Problem mit der DLNA-Verbindung. |
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spaceman_t
Stammgast |
#957
erstellt: 30. Dez 2025, 18:37
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Hast Du WLAN probiert? Ich gebe Dir recht, zumindest die LAN Verbindung hat ein Problem. Muss auch jedes mal das Netzwerk (im Pio) neu starten nach ner Pause. Allerdings ist mir das relativ egal, da ich den Pio nicht zum Streamen nutze. Finde, da sind dedizierte Geräte eh meilenweit im Bedienkomfort voraus. |
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KarToon
Ist häufiger hier |
#958
erstellt: 30. Dez 2025, 21:14
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Der Pio war von Anfang an im WLAN. Erst im Zuge der beschriebenen Probleme hatte ich Kabel-LAN probiert, mit dem gleichen (negativen) Ergebnis. Möglicherweise ist WLAN im konkreten Fall sogar vorteilhafter. Wenn mal die WLAN-Verbindung abbricht, verbindet der sich ja auch zum DLNA-Server neu, während solche erzwungenen Neuverbindungen bei dauerhafter LAN-Verbindung ja nicht vorkommen. ... aber das kann ja nicht die Lösung sein, ... alle paar Minuten solche Aktion. Die Netzwerkfunktionalitäten waren mit ein Grund für den Kauf des Pio gewesen. Wieso sollte ich eine zusätzliche Hardware verwenden, wenn der AVR das laut Datenblatt eigentlich genauso können sollte. DLNA-Streaming ist ja auch kein Hexenwerk. Eben damit ich möglichst wenige Geräte habe und nicht immer vom Smartphone per Bluetooth (verlustbehaftet) zum AVR streamen muss, fiel die Wahl auf den Pio mit dem für meine Ansprüche besten Preis-/Leistungs-Verhältnis. Ich habe meine gesamte CD-Sammlung digitalisiert und den CD-Player wegrationalisiert. Höre DAB+ und Net-Radio über den Pio. Und dazu hatte ich die verlustfreie Wiedergabe der .flac-Dateien erwartet, als vollwertiger Ersatz des CD-Players. |
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fplgoe
Inventar |
#959
erstellt: 31. Dez 2025, 03:48
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Aber reine Stereodateien, im Rahmen der Kompatibilität mit dem Gerät, hast Du doch verwendet, oder? Wenn Du stattdessen MP3's streams, bricht die Verbindung auch ab? |
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spaceman_t
Stammgast |
#960
erstellt: 31. Dez 2025, 13:50
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Ich bin mir recht sicher, das das Problem am Netzwerk-Modul (bzw. dessen Software-Einbindung) liegt und nicht am Dateiformat. Es gab mehrere Berichte darüber, dass z.B. auch bei Dirac der Receiver plötzlich nicht mehr sichtbar war bzw. das Auto-update nicht funktionierte. War alles quasi der gleiche Fehler. Da haben sie geschlampt. Wäre interessant, ob der Onkyo das gleiche Problem hat. Vielleicht haben sie auch unterschiedliche Netzwerk-Module verbaut und das der Pios hat nen serienmäßigen Hardware-bug? |
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KarToon
Ist häufiger hier |
#961
erstellt: 01. Jan 2026, 13:32
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Die Kompatibilitätsliste für den Musikserver umfasst laut Bedienungsanleitung :
Meine Musiksammlung umfasst die beiden markierten Formate, wobei ich .flac bevorzuge. Es sind keine Exoten-Formate und alle anderen DLNA-Clients haben damit null Probleme. Auf Reddit habe ich einen ähnlichen Bericht gefunden, den Onkyo RZ30 betreffend. Da es keine offensichtlichen (Fehl)Einstellungen gibt und auch die Firmware aktuell ist, bin ich eher pessimistisch, dass es hierzu noch eine Lösung geben wird. |
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KarToon
Ist häufiger hier |
#962
erstellt: 04. Jan 2026, 13:48
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Hallöchen! Es gibt eine neue, positive Entwicklung zu dieser Problematik. Ich habe nun eine ohnehin geplante Hardware-Erweiterung des Netzwerks umgesetzt. (Leider schaffe ich es nicht, hier im Forum Bilder hochzuladen )Einziger Unterschied zu vorher ist jetzt, dass zwischen dem Router (FritzBox) und dem Pio nun ein PoE-Switch hängt und zwischen Switch und FritzBox der PoE-Injektor. Ansonsten habe ich keinerlei Einstellungen verändert. ... seitdem ist die Verbindung zum Music Server stabil. Habe die Wiedergabe von mehreren Alben (MP3 und FLAC) über mehrere Stunden lang getestet. Es funktioniert jetzt alles so, wie's sein sollte.Werde bei Gelegenheit nochmal einen Gegentest mit der alten Struktur machen und auch einen normalen Switch dazwischen schalten (ohne PoE). Da bin ich gespannt. Aber wieso ist das so? Was macht der Switch anders, was bei der Direktverbindung zwischen Router und Pio zuvor für Probleme gesorgt hat? |
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MrJohnMarston
Stammgast |
#963
erstellt: 08. Jan 2026, 12:28
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Hallo zusammen, kurze Frage an die Dirac-Nutzer hier. Welches Mikrofon nutzt ihr für Dirac? – Nutzt ihr das originale Pioneer-Messmikro, – oder ein externes USB-Messmikro (z. B. UMIK-1 o. Ä.) am PC? Falls ihr das Pioneer-Mikro verwendet: – Welches Stativ nutzt ihr dafür? – Gibt es ein flexibles, höhenverstellbares Stativ (ähnlich einem klassischen Mikrofonstativ mit beweglichem Kopf), das gut mit dem flachen Pioneer-Mikro funktioniert? – Nutzt ihr Adapter, Klemmen oder andere Lösungen? Hintergrund: Ich möchte die Dirac-Messung möglichst präzise durchführen, ohne direkt ein zusätzliches USB-Messmikro kaufen zu müssen, und suche eine saubere Stativ-Lösung für das originale Mikro. Danke euch für eure Erfahrungen! |
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spaceman_t
Stammgast |
#964
erstellt: 08. Jan 2026, 13:09
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Ich habe das Umik-1 genutzt. im Vergleich hat es bei mir hörbar bessere Ergebnisse gebracht Stativ sollte eigentlich alles gehen, gibt viele auch mit Klemm. Muss halt halbwegs stabil sein und je nach Sitz-Gegend über genügend Arm-Länge und Variabilität verfügen. 20€ reichen aber dafür normal, fall das Stativ nur für diese Nutzung gedacht ist. |
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SirLutteR
Neuling |
#965
erstellt: 25. Jan 2026, 11:27
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Hallo ihr audiophilen Mitstreiterinnen und Mitstreiter, ich habe seit ca. Einem halben Jahr einen Pioneer VSX 935 und dazu zwei Canton Townus 30. Abseits von diversen Kopfhörern und Soundkarten am PC ist das meine erste Erfahrung mit besserem Audio-Equipment. Ich Versuche seit der Ersten Richtung den Bass zu verstärken, weil es gefühlt kaum tiefe Frequenzen zu hören gibt. Die Lautsprecher geben ja bis 38 Hz wieder, aber wenn ich in die Einstellungen des Pioneer gehe, dann kann ich im manuellen ECC als niedrigste Frequenz bei den Lautsprechern nur 63 Hz auswählen und was soll ich sagen? Genauso hört sich das ganze auch an. Gibt es die Möglichkeit, die 'nicht-Subwoofer'-Kanäle auch auf niedrigere Frequenzen zu bekommen, oder habe ich den falschen Receiver dafür? Ich bin über jede Hilfe dankbar |
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fplgoe
Inventar |
#966
erstellt: 25. Jan 2026, 12:32
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Ich will Dich jetzt nicht desillusionieren, aber Canton gibt da keinen Frequenzgang nach üblichem -3dB Muster an, sondern nach IEC285. Das ist ein wenig, wie der Spritverbrauch nach NEFZ. Die realistische untere Grenzfrequenz wird eher bei 50-55 Hz liegen. Ohne Subwoofer wirst Du da kaum in den Genuss von richtigem Tiefton kommen. [Beitrag von fplgoe am 25. Jan 2026, 12:33 bearbeitet] |
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SirLutteR
Neuling |
#967
erstellt: 25. Jan 2026, 12:48
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Moin und danke schon mal, aber selbst dann ist ja eine Diskrepanz da...laut Beschreibung des Receiver müsste er weit niedrigere Frequenzen ansteuern können, aber laut Pegel-Einstellung geht es nur bis 62 Hz. Bedeutet also, dass nur der Subwoofer Kanal niedriger angesteuert wird? Ist das bei jedem Receiver so? Hätte jetzt schon erwartet, dass der Receiver bei der Einstellung "kein Subwoofer" anders reagiert :-/ |
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fplgoe
Inventar |
#968
erstellt: 25. Jan 2026, 12:53
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Du kannst im Equalizer vielleicht als niedrigsten Wert das 62-Band einstellen, aber der Verstärker liefert auch alles unterhalb. Bekommt er ein LFE-Signal (also das x.1 aus einem Digitalton), legt er das -ohne angeschlossenen Subwoofer- sogar zusätzlich auf die Hauptlautsprecher. Der Verstärker gibt sie aus, die Lautsprecher können sie aber nicht umsetzen und verbrennen sie als elektrische Leistung. Hast Du den Verstärker mit den Lautsprechern denn eingemessen? [Beitrag von fplgoe am 25. Jan 2026, 12:54 bearbeitet] |
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SirLutteR
Neuling |
#969
erstellt: 25. Jan 2026, 12:59
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Ach krass, danke für die Erklärung. Ja, hab ja das Richtmikrofon dabei gehabt und habe eingemessen. Würde ich vielleicht aber nochmal wiederholen, bei Gelegenheit. Dann wird die nächste Anschaffung wohl ein Sub und nicht der Center ;-) Ich brauche keine krassen Bässe, aber es ist aktuell sehr schade, dass die Auflösung nach unten total unklar wird, bzw. einfach wie aus einer Plastiktröte klingt. Die Mitten und Höhen sind (für mein Empfinden) schön aufgelöst. Ich bin wahrscheinlich zu unwissend und hätte gedacht, dass es "unten rum" auch mit meinem Setup halbwegs geht, aber tut es anscheinend nicht ... Dann mal die Finanzministerin anfangen zu bereden :-) und gleichzeitig hier im Forum nach dem nicht ganz so teuren Subwoofer bemühen . Nochmals vielen Dank. Dachte halt ich habe was in Receiver falsch eingestellt. |
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fplgoe
Inventar |
#970
erstellt: 25. Jan 2026, 13:08
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Wenn Du ohnehin schon mit Canton verbandelt bist, wäre der SUB300 ja vielleicht was Passendes. Den gibt es im Angebot immer wieder für 300-350 €.Prinzipiell kann man den Subwoofer aber völlig unabhängig wählen. |
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SirLutteR
Neuling |
#971
erstellt: 25. Jan 2026, 20:23
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Test Canton Townus 30Also habe nochmal recherchiert und was Du schreibst kann nicht stimmen. Es muss am Receiver liegen, wenn sämtliche Tests den Boxen gute Bass-Performance bescheinigen. Also wenn noch jemand eine Idee hat, warum mein Pioneer VSX 935 so gut wie keine Basswiedergabe hat, bin ich über jeden Tipp dankbar. [Beitrag von SirLutteR am 25. Jan 2026, 20:24 bearbeitet] |
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ADNOH66
Ist häufiger hier |
#972
erstellt: 25. Jan 2026, 20:54
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Vor dem Einmessen must Du die Canton´s auf [Large] stellen. [Beitrag von ADNOH66 am 25. Jan 2026, 21:34 bearbeitet] |
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Fuchs#14
Inventar |
#973
erstellt: 25. Jan 2026, 21:39
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Blödsinn, das bringt gar nichts, die Einmessung überschreibt die Einstellung [Beitrag von Fuchs#14 am 25. Jan 2026, 21:54 bearbeitet] |
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fplgoe
Inventar |
#974
erstellt: 26. Jan 2026, 03:38
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Weil alle Verkaufsempfehlungen ungeprüft die Herstellerangabe zitieren? Die verdienen am Verauf der Geräte, bzw. an der Bewerbung der Geräte. Ein Frequenzgang, ohne Angabe der Messbedingungen, ist nichts wert. Merkst Du auch daran, dass jeder Billiglautsprecher pauschal auf 20-20.000 Hz angegeben ist. Ein 50 PS Golf fährt auch 200 km/h, naja, ein Gefälle herunter eben, aber das muss man ja nicht unbedingt angeben. Du verstehst? Üblich ist bei allen seriösen Herstellerangaben der Frequenzgang bei -3dB. Bei -6dB ist der Frequenzgang meist schon 10, 15 Hz tiefer. Ist gar kein Messpegel angegeben, kann man praktisch angeben, wie man es will. Und die IEC285... naja, der Vergleich mit NEFZ passt schon. D.h. ja nicht, dass die Lautsprecher schlecht sind, sondern nur, dass auch noch so gute Regallautsprecher einfach die Physik nicht umgehen können. Man braucht für Tiefgang einfach Gehäusevolumen und Membranfläche. Mit einem 174mm Tieftöner kommt man nicht in die Bereiche, die eine großer Standlautsprecher oft nur mit erheblich größeren oder teilweise mehreren Tiefton-Chassis erreicht. HIER zum Beispiel haben sie 70 Hz gemessen, wobei ist das jetzt nicht erwarten würde. Aber die 38 Hz erreichen eben manche großen Standlautsprecher und kleine Subwoofer nicht. [Beitrag von fplgoe am 27. Jan 2026, 02:37 bearbeitet] |
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KarToon
Ist häufiger hier |
#975
erstellt: 26. Jan 2026, 21:06
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Im Test von stereo.de findet man einen Frequenzgang. Unter 100 Hz fällt die Kurve schnell ab. Macht bestimmt guten Kickbass für Dance und Rock um 110 Hz, aber kein Subwoofer-Tiefbass für Heimkino. Der VSX 935 hat nur MCACC, richtig? Wie gut arbeitet das im Bassbereich? Der Receiver müsste für diese Boxen unter 100 Hz schon kräftig nachschieben. Gut möglich, dass da schon die Luft ausgeht oder MCACC einfach nicht so weit runter korrigieren kann. Sieht man während des Einmessvorgangs einen vorher-nachher-Vergleich? Ich hab bislang nur DIRAC an meinem LX505 benutzt, und da sieht man sehr schön die Grenzen des Machbaren. |
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burkm
Inventar |
#976
erstellt: 27. Jan 2026, 09:21
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Es kommt immer auf die Vorgehensweise und den Test an, sieh den Post von User fplgoe. Wird im "Schall-armen/-toten" Raum gemessen, ist der Frequenzgang meist nach unten deutlich höher, also die Tiefbasswiedergabe schlechter, Wird ein anderes Testverfahren gewählt/angegeben, dann kommt es auf die sich daraus ergebenden Umstände an, inwieweit der Tiefbass dann noch weiter/tiefer reicht. Bei der heimischen Aufstellung (z.B. nähe Ecken und Wänden) ergibt sich immer - je nach angegebenem zulässigem Abfall - eine tiefere Wiedergabe, so dass der LS "falsch" angegeben wird bzw. (angeblich) weiter herunter reicht, da Wände und Ecken den Tiefbass zusätzlich den Tiefbass unterschiedlich verstärken. Generell kann man sagen, da die Abstrahlfläche des/der Tieftöner(s) und das Gehäusevolumen, sowie ob geschlossene oder offene Bauweise, bestimmend sind, der Tiefbass davon abhängt, weil hier die Physik einfach die Grenzen setzt. Deswegen gibt es ja "Subwoofer" mit unterschiedlich großen Chassis sowie variierenden Bauweisen, die Ihre Vor- und Nachteile aufweisen. . [Beitrag von burkm am 27. Jan 2026, 19:55 bearbeitet] |
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KarToon
Ist häufiger hier |
#977
erstellt: 02. Feb 2026, 22:44
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Mal eine etwas andere Frage: Bislang betreibe ich am LX505 ein 4.0 System mit großen Standlautsprechern und überlege die Anschaffung eines Centers. Meine großen Fronts erzeugen im Sweetspot zwar eine homogene Soundkulisse, aber da sie relativ weit auseinander stehen, verschiebt sich die Bühne nachvollziehbarerweise deutlich nach links bzw. rechts, wenn man davor leicht seitlich sitzt. Leider habe ich keinen einzelnen Lautsprecher für einen quick&dirty Tests. Deswegen einige Frage an euch zum Thema, wie der Pio einen Center einbindet, damit ich mir keine falschen Hoffnungen mache. Qualität und Marke des Centers soll bewusst mal unbetrachtet bleiben. Mir geht es rein darum, wie der Pio mit einem Center umgeht. 1. Angeblich wird bei vielen Filmen mit 5.x ein Großteil der "vorderen" Sounds und Dialoge dem Center zugeschoben werden. Könnten dann meine großen Standlautsprecher zu reinen Effektlautsprechern degradiert werden? Jetzt, im 4.0, sind sie ja full range eingebunden. 2. Was passiert, wenn der Center wenig Bass bietet? Merkt man den Übergang zu den Standlautsprechern bzw. Subwoofer? Angenommen Dialog mit tiefer Männerstimme. Bekommt der Pio das harmonisch hin? 3. In welchen Modi und bei welchem Material wird der Center überhaupt angesteuert? - bei 5.x hat der Center ja einen separaten Kanal. Selbstklärend. - bei den Surround-Upmixer-Programmen irgendwie. Auch selbstklärend. - bei Stereoquelle (inkl. TV) / Modus "Stereo" ? => wandert der Sound dann von einer Seite über den Center rüber oder direkt von L zu R (und umgekehrt)? - bei Stereoquelle (inkl. TV) / Modus "Mono"? - bei egal welche Quelle / Modus "Extended Stereo"? |
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fplgoe
Inventar |
#978
erstellt: 03. Feb 2026, 06:22
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Der Center ist, Vorsicht, meine persönliche Meinung, der wichtigste Lautsprecher im System. Wenn ich nur 10 cm nach links oder rechts rutsche, höre ich, dass die akustische Gewichtung sich mit verschiebt. Wenn die Lautsprecher sehr weit auseinanderstehen, wird das Empfinden für die Bildmitte natürlich ohnehin immer schwammiger, dann fällt das nicht so auf. Man spricht im Ideal nicht ohne Grund vom Stereodreieck. Der Center bekommt -egal ob nativ oder per Upmixer- eben alles, was in der Bildmitte passiert, gerade Dialoge von den Darstellern, die dort gerade stehen, oder auch was surroundtechnisch vor einem abgeht, als z.B. ein Auto in etwas Entfernung vor der Kamera her fährt. Alles, was wirklich rechts oder links vor dem Zuschauer, oder was breitgefächert in der Front passiert, bleibt auch in der gesamten Breite. Der Sinn ist ja gerade, dass das Hören der Richtung unterstützt wird. Ist der Center zu klein gewählt (wohl der größte Fehler in einem Surroundsystem) dann gehen die Anteile unterhalb seiner Trennfrequenz entweder auf den Subwoofer, ist der nicht vorhanden, legt der Verstärker diese Inhalte auf die Hauptlautsprecher. Das betrifft dann auch Anteile der Stimmfrequenzen bei tiefen Männerstimmen z.B., klingt etwas quäkig, weil die Richtung der tiefen Anteile dann ggf. ungleichmäßig oder aus anderer Richtung oder eher diffus hörbar werden. Auf die Hauptlautsprecher gehen ohne Sub übrigens immer die LFE-Anteile (also das x.1), das frisst sehr viel Leistung im Verstärker. Das Märchen, mit großen Standlautsprechern ließe sich ein Subwoofer ersetzen, wird immer wieder erzählt. Das ist nicht so, zumindest nicht in halbwegs bezahlbaren Preisklassen. I.d.R. kommen auch Standlautsprecher nicht unter 35-40 Hz, da lachen die meisten Subwoofer drüber. Angaben bei Billiglautsprechern, die irgendwie immer von 20-20.000 Hz gehen, oder die IEC285-Angaben z.B. bei Canton sind völliger Unsinn. Wirklich aussagekräftig sind da nur Angaben nach -3dB Regel. [Beitrag von fplgoe am 03. Feb 2026, 06:29 bearbeitet] |
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KarToon
Ist häufiger hier |
#979
erstellt: 03. Feb 2026, 06:56
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Meine Fronts sind Aktivlautsprecher, die schon ordentlich weit runtergehen. Stereodreieck usw. ist mir alles bewusst. Soll aber nicht Thema sein. Also könnte es wirklich sein, dass mit einem Center meine Fronts im Surround-Betrieb deutlich weniger zu tun haben werden. Die Trennen der LFE-Anteile dürfte der Knackpunkt sein. Kann jemand was zu meiner Frage 3.) schreiben? [Beitrag von KarToon am 03. Feb 2026, 06:57 bearbeitet] |
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fplgoe
Inventar |
#980
erstellt: 03. Feb 2026, 07:36
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Neural:x, Neo6, Prologic II, DSurr, All-Channel-Stereo. Welche Hauptlautsprecher verwendest Du denn? |
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burkm
Inventar |
#981
erstellt: 03. Feb 2026, 09:01
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Manche hören bei Musik ohne Center, da wird die Wiedergabe der "Mitte" usw. sowieso schwierig, je nach Raumakustik und Sitzplatz. Bei Anderen sind diverse Surround-Upmixer für die schlechte Wiedergabe verantwortlich. Ist wohl individuell unterschiedlich... [Beitrag von burkm am 03. Feb 2026, 11:09 bearbeitet] |
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fplgoe
Inventar |
#982
erstellt: 03. Feb 2026, 09:21
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Typische Stereomusik ist eben auch möglichst effektive Ausnutzung des beiden Kanäle ausgerichtet. Früher hat man das noch deutlich mehr übertrieben, ich empfehle da z.B. den Soundtrack von Raumpatroullie Orion ( LINK) und dabei mal den Balance-Regler rechts/links in Anschlag zu bringen. Da sind viele Anteile wirklich auf einer Seite exklusiv.Das macht man heute -nach dem anfänglichen Stereo-Hype- nicht mehr so extrem, aber dennoch geht es bei Musik eben oft weniger um realistische Richtungswiedergabe, mehr um breiten Stereoeffekt. Nicht ohne Grund gibt/gab es bei Prologic II und neo6 noch die Upmixer-Unterschiede 'music' und 'movie'. Bei 'music' wurde die Kanalauthorität rechts und links mehr in den Vordergrund gestellt, bei 'movie' eher die Kanalzuordnung. Ich kann schon verstehen, weshalb viele Musikhörer eher Stereo nutzen, auch wenn das nicht, wie oft geschildert wird, die AV-Receiver nicht können, sondern weil da dann oft auch per Mehrkanalupmix entsprechendes Audio-Feeling erwartet wird. In reiner Stereowiedergabe ist das völlig identisch. [Beitrag von fplgoe am 03. Feb 2026, 19:36 bearbeitet] |
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KarToon
Ist häufiger hier |
#983
erstellt: 03. Feb 2026, 19:07
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Meine Fronts sind Canton Smart A25. Meine Fragen bzgl. Ansteuerung des Centers in den Wiedergabemodi "Mono" und "Stereo" haben sich geklärt anhand der Bedienungsanleitung: Mono: "In diesem Modus wird Audio in Mono vom Center-Lautsprecher ausgegeben, wenn ein analoges Signal oder PCM-Signal eingespeist wird. Wenn kein Center Lautsprecher angeschlossen ist, wird analoges Audio von den Frontlautsprechern ausgegeben." Stereo: "In diesem Modus wird der Sound über die linken und rechten Frontlautsprecher und den Subwoofer ausgegeben." => also ohne Center Mono Music: "In diesem Modus geben alle Lautsprecher den gleichen Sound in Mono aus, sodass der Klang, den Sie hören, der gleiche ist, egal, wo im Klangraum Sie sich gerade befinden." => also auch über den Center? "All-Channel-Stereo" gibt es für den LX505 nicht. |
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fplgoe
Inventar |
#984
erstellt: 03. Feb 2026, 19:41
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Du redest aber nur von der Mono-/Stereoausgabe, sprich, ob ein MONO-SIGNAL vom Center, oder den Hauptlautsprechern ausgegeben wird. Die vorhandenen Upmixer geben aber nicht nur ein Mono-Signal, sondern auch eine Stereozuspielung oder ein mehrkanaliges Tonformat auf Stereo und Center aus. Das ist ja das Ziel. Für ein Mono-Signal (sprich ein 1.0) stellt sich niemand einen Center hin.
Stimmt, weil es bei Pioneer 'Ext.Stereo' heißt, siehe S. 199 Deiner Anleitung. [Beitrag von fplgoe am 03. Feb 2026, 19:46 bearbeitet] |
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KarToon
Ist häufiger hier |
#985
erstellt: 03. Feb 2026, 20:54
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Richtig. Ich hatte ja speziell nach Stereo und Mono gefragt. Bei den Upmixern ist es für mich logisch, dass alle Lautsprecher, inkl. Center, irgendwie eingebunden werden. Mit einem mehr oder weniger annehmbaren Hörerlebnis. Die verwende ich bislang aber nie. Auch nicht die Szenenprogramme ("Action", "Classical", "Rock/Pop" usw), weil in diesen die Dirac-Korrektur nicht aktiv ist. Ich nutze bislang nur "Auto" für Surround-Quellen oder "Stereo" bzw. "Extended Stereo". |
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fplgoe
Inventar |
#986
erstellt: 04. Feb 2026, 03:51
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Dann ist das ja geklärt. Bei Mono, und bei Surround nativ oder per DSP bekommt der Center ein Signal. |
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... seitdem ist die Verbindung zum Music Server stabil. Habe die Wiedergabe von mehreren Alben (MP3 und FLAC) über mehrere Stunden lang getestet. Es funktioniert jetzt alles so, wie's sein sollte.







