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S/PDIF -> Cinch möglich?

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hugelmopf
Neuling
#1 erstellt: 18. Nov 2002, 21:40
Meine Frage bezieht sich auf das Thema S/PDIF... ist wohl ein digitaler Audioausgang.

Ich hab einen solchen S/PDIF-Ausgang an der Soundkarte meines Computers und frage mich nun, ob ich damit etwas anfangen kann, wenn ich den Computer an meinen Verstärker NAD C350 anschließen möchte (logischerweise an einen Cinch-Eingang).
Hab es momentan über Klinke-Cinch gelöst, vermute aber, dass dadurch Qualitätsverluste auftreten? Ich hör da zumindest ein gewisses Rauschen, dass ich nicht höre, wenn ich die selben mp3s auf CD brenn und über CD höre. Ist eigentlich die Länge eines Cinch-Kabels erheblich? Hab nämlich meinen Computer relativ weit entfernt von der Anlage (7m) und verwende ein 08/15-billig-Cinch-Kabel. Macht das etwas [viel?] aus?

Danke, Frank
Spooky
Stammgast
#2 erstellt: 18. Nov 2002, 23:25
Hi!

Bei mir macht die Soundkarte selber mehr Theater als die Kabel und alles was dran hängt.
Ich habe auch eine 5m Leitung vom PC zur Anlage.
Wenn ich von Soundkarte auf Anlage gehe (was ich nicht mehr tue) klingt es grausam.
Nehme ich über die Soundkarte auf (Platte auf CD) klingts eigentlich recht anständig. Ich müßte mal von CD aufnehmen und dann brennen - mal gucken wie weit die beiden CDs sich dann unterscheiden, da mein Plattenspieler nicht gerade so der Hammer ist.
Die Kabel usw. können es aber demnach nicht sein. Eher der Line Ausgang der Karte.

CU

Sascha
Udo
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 19. Nov 2002, 09:24
Wenn Dein Verstärker ebenfals einen S/PDIF Eingang (Digital) besitzt ist Dein Problem gelöst. Dann klingts so gut wie Dein Verstärker und Deine Speaker es können. Ob dieser Eingang dann als LL oder Cinch ausgeführt ist spielt eine untergeordnete Rolle. Meinst Du mit Cinch aber die analogen Eingänge (Stereo) Deines Verstärkers kommst Du nur mit einem guten externen Digital/Analog-Wandler weiter. (es geht auch eine gute Soundkarte z.B. die externe USB-Soundkarte EMI 2/6. Die üblichen Soundkarten sind im analogen Bereich oft recht mies ausgeführt. Die Länge des Cinchkabels spielt, besonders bei miesen analogen Ausgängen schon eine Rolle, besonders bei großen Längen. Bei Datenkabeln für S/PDIF oder USB ist das besser.
burki
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 19. Nov 2002, 11:42
Hi,

es waere ja vielleicht interessant zu wissen, welche Soundkarte es denn ist .
Im analogen Bereich hab ich z.B. mit den neuen Terrateckarten gute Erfahrungen gemacht. Ein langes Analogkabel erzugt uebrigens kein vermehrtes Rauschen, sondern eher einen Brumm, was aber wohl hier nicht der Fall ist.
USB-Karten sind zwar schoen und gut, doch (ok, hab da nur wenig Erfahrung) keineswegs guten eingebauten Soundkarten ueberlegen (wobei eben auch ein USB-Kabel nicht laenger als 5 m sein sollte --> sonst muss ein Verstaerker benutzt werden und zudem diese Teile durchaus die CPU staerker belasten).
Da ein reiner Stereoverstaerker ohne D/A-Wandler vorhanden ist, koennte man natuerlich auch einen externen DAC probieren (die Teile sind nicht gerade guenstig), was ich z.B. bei meiner Anlage habe.
Allerdings lohnt sich IMHO der Aufwand wegen ein paar MP3s vom PC nicht unbedingt.
--> schau mal nach einer Soundkarte mit einem vernuenftigen Rauschabstand (z.B. im bezahlbaren Bereich die EWX 24/96 von Terratec mit der ich recht zufrieden bin --> kein Vergleich zu den ganzen Creativ-Karten).

Gruss
Burkhardt
michaelg
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 19. Nov 2002, 12:40

Meine Frage bezieht sich auf das Thema S/PDIF... ist wohl ein digitaler Audioausgang.

Ich hab einen solchen S/PDIF-Ausgang an der Soundkarte meines Computers und frage mich nun, ob ich damit etwas anfangen kann, wenn ich den Computer an meinen Verstärker NAD C350 anschließen möchte (logischerweise an einen Cinch-Eingang).


Der digitale S/PDIF-Ausgang kann nur mit einem digitalen Eingang vebunden werden. Meines Wissens ist der NAD ein "normaler" analoger Verstärker, deshalb gibt das nix, sondern Du brauchst eine Wandler dazwischen. Per Definition benötigt die S/PDIF eine BNC-Verbindung, wird aber in den seltensten Fällen gemacht. Cinch ist immer ein Kompromiss.
Gruß,
Michael
Udo
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 19. Nov 2002, 13:47
Die Terratec-Karten sind wirklich ganz ordentlich. Von da aus müsste er aber mit 2 Cinchleitungen zu seiner Stereoanlage. Da er nach der Länge gefragt hat geh ich davon aus das es doch ein ganz schönes Stück weg ist. Brummen und rauschen wird dann nicht das Prob sein. Aber `ne Höhendämpfung und ein verwaschenes Klangbild ist schon mal drin. Nimmt er einen Wandler oder eine externe Soundkarte kann er mit dem Ding direkt zu seiner Anlage und überträgt die Daten vom Rechner digital dahin.
Der Hersteller meiner Stereoanlage nennt als problemlos für digitales Datenkabel (in meinem Fall 75 Ohm Koax) 20 m. 15 (digital) hab ich liegen. Kann keinen Unterschied zu kürzeren Leitungen feststellen. Selbst der Rechner klingt wie ein ausgewachsenes HiFi-Gerät daran.

10 m hab ich mal mit gutem, niederkapazitivem Cinchkabel analog versucht (VV zu Endstufe). War alles Murks. (wishiwashi) Es klang nicht mehr, auch wenn hier einige meinen Kabel klingen nicht. Kann sein. Zum "Nichtklingen" können sie aber einiges beitragen)
burki
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 19. Nov 2002, 15:13
Hi Markus,

wie gesagt: Er hat ja keinen D/A-Wandler in seinem Verstaerker und wenn er z.B. mit einer USB-Karte arbeiten mag, hat er auch nur 5 Meter (max. Laenge des USB-Kabels) gespart und nicht unbedingt einen guten Wandler eingebaut.
Ich hatte auch 20 m analoge Cinchverbindung (zwischen dem Rechner und einem Stereoamp) und konnte da durchaus keine Nachteile hoeren (gerade wenn er mit mp3s arbeiten moechte, duerfte (selbst wenn theoretisch messbar) die Hoehendaempfung (wenn ein halbwegs vernuenftiges Kabel
verwendet wird) kein Thema sein.
Aber es soll ja kein Kabelthread werden und Frank stoerte sich eh am Rauschen.
Uebrigens: Bei optischer Digiverbindung kann die Max-Laenge durchaus sehr limitiert sein, waehrend eine Koaxverbindung da etwas flexibler ist (aber wird die Gefahr von Einstreuung mit sich bringt).
Ich hab bei mir einfach einen Opto-Koax-Wandler (der auch gleich als Verstaerker fungiert) zwischengeschaltet und umgehe somit Brummprobleme (galvanische Trennung), als auch das "Laengenproblem" (und der Sound von meiner Terratec DAB-Box leidet da auch wirklich nicht drunter).

Gruss
Burkhardt
Udo
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 19. Nov 2002, 16:50
Der Wandler in der EMI 2/6 ist schon OK. Natürlich kann der außer USB auch von analog Cinch nach Digital und umgekehrt. Er benötigt also nicht unbedingt einen Rechner.
Für USB gibts auch längere Möglichkeiten (Kabel mit winzigem eingebautem Verstärker).
Ansonsten würde er beides benötigen, einen Wandler bei der HiFi-Anlage und eine Sounkarte mit Digi-Ausgang. Das wird nicht ganz so billig. `N neues Gerät mit eingebautem Wandler will er sicher auch nicht kaufen.

Burki ich garantiere Dir das Du die Nachteile eines 10m langen analogen Cinch-Kabels mit `ner richtig guten Anlage im Blindtest immer hörst.
cr
Moderator
#9 erstellt: 19. Nov 2002, 17:09
Ich glaube nicht, dass man den Unterschied zwischen einem 10m Cinch-Kabel und eine 1 m Cinch-Kabel im Doppelblindtest hört, wenn der Ausgang ausreichend niederohmog ist. Der kapazitive Widerstand berechnet sich als R = 1/(2*Pi*f*C)
C Kabelkapazität in Farad, f Frequenz in Hz
Anhand dieses Widerstandes und des Ausgangswiderstandes läßt sich der Höhenabfall leicht berechnen.
An andere Effekte (hörbare Laufzeitverschiebungen) glaube ich bei 10 m Kabellänge und einem auf 20 kHz begrenzten Signal nicht.
Udo
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 19. Nov 2002, 17:36
Ich weis das Du das nicht glaubst. Darfst Du auch. Ihr berechnet was man hören oder nichthören darf - und ich höre was ich höre. Ganz einfach. Wir, meine Familie, Freunde und ich, haben es jedenfalls sehr deutlich wahrgenommen. Blind. Sonst gäbe es ja keine Veranlassung meinerseits so etwas zu sagen. Aber an unseren Geräten (damals Revox, ob die ausreichend niederohmig sind... ?). Es ging dabei nicht um teure Kabel. Die konnte ich mir damals eh nicht leisten. Also haben wir nach kürzeren Möglichkeiten gesucht (und gefunden). Vorher nahm ich immer an das, wenn überhaupt, die Lautsprecherleitungen wichtiger sind. Bei meinem letzten Versuch in dieser Art (T&A VV mit 2 Stereoendstufen von T&A über eine längere Cinchleitung zu verbinden) gabs `ne klangliche Katastrophe. Erst teure, niederkapazitive, symetrische Cinchleitungen haben es ermöglicht den Lautstärkeregler mehr als die Hälfte verzerrungsfrei aufzudrehen. (obs die billig gibt weiß ich nicht, aber bei den Revox waren es u.A. relativ preisgünstige, symetrische Leitungen aus dem PA-Bereich)

Es hatte allerdings 'ne Menge mit Widerstand und Kapazität zu tun. Ob das rechnerisch erfassbar ist ist mir Wurscht, mich interessiert nur was ich höre. Aber weiter lass ich mich hier auf `ne Kabeldisskussion nicht ein. Da ist schon alles zu gesagt worden.
Ohne Ohren braucht man darüber hier nicht weiter diskutieren, zumal sich dies Thema für mich persohnlich inzwischen erledigt da ich alles digital angeschlossen habe, vom TV bis zum Speaker. Da höre ich zwischen den Kabeln auch keine Unterschiede.
burki
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 19. Nov 2002, 18:22
Hi Udo,

naja, so schlecht ist meine Anlage nun auch nicht wieder, aber nochmals:
(i) bitte keinen Kabelthread schon wieder (ueberlege mal mit welchen Kabellaengen im Studiobereich hantiert wird und gerade aktive Boxen werden nuneinmal sehr gern mit Cinchkabeln angeschlossen)
(ii) Deine EMI 2/6 mag ja ok sein (was kostet das Teil ?), doch (natuerlich nur meine Erfahrung) bei USB hab ich durchaus die ein oder andere Stoerung (kann natuerlich auch am Platinendesign liegen) wie knacken, grosse CPU-Last, ...
--> ich sehe das immer noch als gewisse "Kruecke" z.B. fuer Laptops an.
Natuerlich kannst Du Dein USB-Kabel auf insgesamt 15 Meter verlaengern (hatte ich ja schon geschrieben), doch das Einzelstueck darf halt nicht laenger als 5 Meter sein.

Eine einzige PCI-Karte mit "gutem" Kabel (bei mir war es ein Oehlbachkabel aus dem Ausverkauf) taete ich da durchaus vorziehen.

Gruss
Burkhardt
cr
Moderator
#12 erstellt: 19. Nov 2002, 18:41
Ich habs auch einmal ausprobiert mit CD-Player, den ich 10 m in einen anderen Raum geleitet habe. Ich habe jedenfalls nichts Klangverschlechterndes gehört und einen Frequenzabfall von 0,5 dB bei 20 kHz gemessen (hört man nicht). Und das Argument mit den Aktivlautsprechen von Burki spricht auch dafür, dass lange Cinchkabel normalerweise nicht das Problem sind. Daher tippe ich auf ein Impedanzproblem. High End heißt ja nicht, dass deshalb immer die Ausgangsimpedanz der Vorverstärker/Quellgeräte (gibt genug Beispiele) tief ist. Ich möchte aber auch keine Kabeldiskussion hier.
Udo
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 19. Nov 2002, 22:02
Ich hab nicht von High-End gesprochen. Revox zählte früher sicherlich auch nicht dazu. Ich hab auch nicht gesagt das die Impendanzen richtig stimmten. Ich hab nur gesagt in Verbindung mit dem Kabel. Bessere Kabel habens gebessert. Warum auch immer. Wenn bessere Kabel Besseres bringen, egal warum auch immer, dann haben sie auch Ihre Berechtigung.
hugelmopf
Neuling
#14 erstellt: 20. Nov 2002, 11:46
Danke für die vielen Antworten. Mein Kabel ist momentan wohl 7m lang (2m Klinke -> Cinch, 5m Cinch-Verlängerung), also noch nicht ganz in dem 10-20m Bereich, den ihr angesprochen habt.

Ich glaub also eher, dass die Hintergrundgeräusche etwas mit dem Klinkenausgang der Soundkarte zu tun haben. Ich möchte mir aber definitiv keine neue Soundkarte kaufen. [Meine ist übrigens eine Avance/Realtek AC'97 Onboard Sound]

Da mein Verstärker wirklich keine digitalen Eingänge besitzt, bliebe mir also nur noch die Variante mit dem Analog/Digital-Wandler. Kann mir jemand sagen, was dieser kostet und was kosten 5m Digital-Kabel?

Danke, Frank
burki
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 20. Nov 2002, 12:11
Hi,

naja, mit einer neuen Soundkarte kommst Du guenstiger weg.
Als DAC kannst Du aber z.B. einen DAT-Player benutzen (schau mal bei ebay), bei dem durchaus das Laufwerk defekt sein darf.
Hochwertige neue DACs kosten schoneinmal einige Hundert oder Tausend EUR.
Kabel (anscheinend ein el. Digiausgang ?) kann man sich selbst zusammenbauen (Antennenkabel + 2 Stecker).

Gruss
Burkhardt
cr
Moderator
#16 erstellt: 20. Nov 2002, 13:07
Auch einige Audio-CD-Brenner sind als Wandler im Monitorbetrieb brauchbar. zB Philips 950/951.
Da dieses Gerät ohnehin dauernd defekt ist, ist es ev. billig gebraucht erhältlich.
SDD
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 20. Nov 2002, 17:15
Hallo Hugelmopf!

Ich hätte da eine interessanten Hinweis:
C't Projekt "Klangwerkstatt" (C't Artikel Online auf heise.de). Das ist eine Bauanleitung für einen D/A-Wandler für audiophile Zwecke. Ohne Gehäuse sollen sich die Kosten auf 300 DM belaufen (anno 1996). Damit hättest Du das Problem der A/D-Wandlung innerhalb(!) des Rechners umgangen. Ich überlege mir auch, ob ich dieses Gerät baue, weil ich noch keine High-End Soundkarte besitze. Und selbst damit würde man sich immer noch Störgeräusche durch die Wandlung im PC-Gehäuse einfangen. Daher auf jedenfall die beste Lösung.

Gruß,
Sebastian
Spooky
Stammgast
#18 erstellt: 20. Nov 2002, 18:48
"2m Klinke -> Cinch, 5m Cinch- Verlängerung"

Ähm - die ja "offenen" Chinch weiblich auf Chinch männlich Verbindungen (du schreibst "Verlängerung" ) sind nicht zufällig die Ursache?

Ich hatte es ähnlich und es rauschte und brummte, je näher die beiden Stecker sich kamen. Habe dann einen doppelten Chinch auf Chinch Adapter gekauft und ein etwas wertigeres 5m Chinchkabel dran gehängt. Da war Ruhe.

Wie gesagt - ich benutze das Kabel nur noch zur Übertragung von LP auf den PC.
Auf Klangtests verzichte ich jetzt erstmal bis auf weiteres.. Der Letzte von gestern Nacht hat damit geendet, daß ich gerade nen neuen Tonabnehmer für den Plattenspieler gekauft habe... teures Zeugs...

CU

Sascha
Udo
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 20. Nov 2002, 21:28
SDD: Dafür kriegst Du aber schon was Fertiges.

Burki: viele weisen hier immer auf Studiotechnik hin. Kommt drauf an was für Studios gemeint sind. Studiotechnik ist gute und robuste Technik, ohne Zweifel. Die Beste ist es aber nicht immer. (z.B. beim privaten Rundfunk ist`s nur billig aber nicht gut) Ich bin relativ häufig in Studios. (nat. nicht in allen).
Da wo gut produziert wird werden Cinchkabel nur selten benutzt sondern symetrische. Und die werden mit Studiopegeln benutzt, d.h. die Spannungen auf den Leitungen sind höher. Dadurch wird z.B. das Nutzsignal gegenüber dem Rauschen natürlich sehr viel größer. Deshalb können die Leitungen auch länger sein. Cinch selten, dann sind sie aber kurz. Analog ist ja langsam auch in Studios out, aber wenn, dann werden in guten Studios auch keine Billigkabel eingesetzt. Allerdings sind deren Kabel billiger wie gleichwertige aus dem HiFi-Bereich.
Es gibt ja auch hier viele die z.B. zu Recht auf das gute Preis/Leistungsverhältnis der aktiven Studiomonitore hinweisen. Ich hab mich damit inzwischen selbst näher beschäftigt, probehalber einige hier gehabt, und auch ein Päärchen gekauft. Klingen überraschend gut, vor allen Dingen neutral, mit einem excellenten Preis/Leistungsverhältniss. Mehr aber nicht. Kabelunterschiede kann man daran mit Sicherheit nicht hören. Sind aber klasse zum kontrollieren, und das ist wohl auch in erster Linie der Sinn der Dinger. Das was HighEnd beim HiFi ausmacht, mit allen Feinheiten und Nuancen eine Aufnahme wie mit einer Lupe klarzustellen und verfärbungsfrei durchzuzeichnen, mit extremer Auflösung, das können die Dinger nicht. Deswegen stehen in den renomierten Produktionsstudios auch immer richtig große, sehr teure HiFi-Lautsprecher zum Querhören. (oft sogar in einem Extra-Hörraum) Dort sind dann auch die Kabelverbindungen HighEndig. Selbst die Studios an/in den Kozertsälen sind so ausgerüstet.
westmende
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 20. Nov 2002, 21:39
@Udo

>>Ihr berechnet was man hören oder nichthören darf
- und ich höre was ich höre. Ganz einfach.<<

So einfach ist das nicht. Das menschliche Gehör
hat (wie jedes Sensorsystem technischer oder
natürlicher Art) seine Grenzen, und diese Grenzen
erlauben es, vorauszusagen, ob Du Deine
Behauptungen in einem Doppel-Blindtest würdest
nachweisen können oder eben nicht.

>>Wir, meine Familie, Freunde und ich, haben es
jedenfalls sehr deutlich wahrgenommen. Blind.<<

Mit einem Blindtest kannst Du alles nachweisen -
aussagekräftig sind viel eher Doppelblindtests.

>>gabs `ne klangliche Katastrophe. Erst teure,
niederkapazitive, symetrische Cinchleitungen
haben es ermöglicht<<

Komisch, daß teuer immer besser klingt.
Wenn Elektronik so einfach wäre, würden sich
Intel und AMD sicher freuen, denn dann bräuchten
sie ihre Prozessoren nur einfach etwas teurer zu machen
und schon rechneten die besser und schneller -
das glaubst Du doch bitte selbst nicht, Udo ?!

>>ob das rechnerisch erfassbar ist ist mir
Wurscht, mich interessiert nur was ich
höre.<<

Ach deshalb wirkst Du immer so desinteressiert ;)

>>Aber weiter lass ich mich hier
auf `ne Kabeldisskussion nicht ein.<<

Schade - die sind immer recht unterhaltsam.

>>Da ist schon alles zu gesagt worden.<<

Zu dem Thema ist das wenige Interessante, was gesagt werden kann,
(L-R-C-Parameter, Grenzen des menschlichen Gehörs)
schon tausend Mal gesagt
worden, nur offenbar dauert es eine Weile, bis
Kabelklang-Hörer das merken.

>>zum Speaker. Da höre ich zwischen den
Kabeln auch keine Unterschiede.<<

Nanu - Du wirst doch nicht etwa hinsichtlich
Kabelklang vernünftig werden ? Mit wem sollen denn
dann hier die Kabelklang-Diskussionen stattfinden ?
Udo
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 20. Nov 2002, 22:02
ZiF
>>gabs `ne klangliche Katastrophe. Erst teure,
niederkapazitive, symetrische Cinchleitungen
haben es ermöglicht<<

Ich habe nicht gesagt das die niederkapazitiven teuer sein müssen. Ich hab nur auf die Schnelle keine billigen gefunden. (3 € pro m) Teuer ist relativ.

>>zum Speaker. Da höre ich zwischen den
Kabeln auch keine Unterschiede.<<

Habe ich so nicht gesagt. Ist total aus dem Zusammenhang gerissen. Frei erfunden. Die Rede ist von digitalen Kabeln zu meinem Lautsprecher. (im Lautsprechergehäuse sind eingebaute Wandler und Endstufen)

Richtig lesen solltest Du schon. Mit Wortfetzen rausklauben entstellst Du den Sinn einer Antwort und wirst selbst unglaubwürdig weil andere das auch sehen.

Ich zitiere Dich: "Schade - die sind immer recht unterhaltsam".
Finde ich nicht. Jedenfalls hier nicht. Ich glaube zwar an das Gute im Menschen und an die Lernfähigkeit, aber es gibt welche die sind wenig experimentierfreudig und können nur, immer die gleichen auswendig gelernte Formeln herrunterbeten. Die Erde dreht sich aber weiter, deswegen ist das schnell langweilig. Nur die die (manchmal ein sehr kleines) Risiko eingehen und selbst ausprobieren kommen weiter.


PS. zu meiner Stellungnahme von 17:36
Übrigens hat sich letztendlich, in Zusammenarbeit mit JBL und T&A, herrausgestellt das der Ausgang des VV nicht kräftig genug war um die angeschlossene Last incl. der Kabelkapazitäten anständig zu treiben. Deshalb hat ein kapazitätsarmes Kabel geholfen. Führ ich Dir gern vor. Noch hab ich die Geräte. Bedingung: >>Du stellst sie auf und schliest sie an - und umgekehrt<<.

Wer sagt Dir denn das solche oder ähnliche Probs nicht bei allen vorhanden sind die Kabelunterschiede (deutlich) hören?
Wenn dann ein besseres (nicht unendlich teures) Kabel hilft ist`s allemal günstiger wie `ne neue Anlage.
SDD
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 21. Nov 2002, 00:44
@Udo: Kannst du mir auch eine Adresse für preiswerte D/A Wandler nennen? Im Hifi-Bereich ist ja sowas eher selten und teuer.

Gruß,
Sebastian
Udo
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 21. Nov 2002, 09:54
Billig ist für jeden was anderes. Kämpf Dich mal durch die Links durch. Dann weist Du etwas mehr. Es geht aber auch mit einigen DAT-Recordern z.B. von Sony. Die kriegst Du gebraucht fast nachgeschmissen.

http://www.emagic.de/german/products/hardware/emi26.html

http://www.golem.de/0201/17664.html

http://www.golem.de/0210/22077.html

http://home.t-online.de/home/joergei/tipps_externer_wandler.htm

http://forum.golem.de/phorum/read.php?f=4&i=311&t=311

http://www.hoontech.de/home/presse99.html

http://www.stgd.ch/aark/aark24litD.html

viel Spaß
hugelmopf
Neuling
#24 erstellt: 21. Nov 2002, 18:59
Wow... ich hab das Gefühl, dass mir hier das ganze Forum helfen möchte... danke jedenfalls für so viele schnelle Beiträge :-)

Ich werde also am besten mal auf Ebay nach defekten DAT-Recordern mit Digital-Eingang und Analog-Ausgang suchen, bei denen der D/A-Wandler noch funktioniert, richtig? Und das Kabel selbst basteln klingt auch machbar. Danke für die wirklich praktischen Tipps, so hilfreich (und v.a. objektiv) kann bestimmt kein Fachgeschäft sein :-)

@Spooky: So lange ich noch mit Cinch arbeite, interessiert mich Dein Tipp: Meinst Du, an den Verbindungsstellen liegen die Stecker/Kupplungen der beiden Kanäle zu nah aneinander? Meine Verbindung genau:
==========================================
Soundkarte (Klinkenausgang 3,5mm) ---

Klinkenstecker 3,5mm ---
2m Kabel ---
2 Cinch-Stecker (männlich?) ---

2 Cinch-Buchsen (weiblich?) ---
5m Kabel ---
2 Cinch-Stecker ---

Verstärker-Eingang
==========================================

Welche Verbindungen meinst Du jetzt als "offen"?
Hab die beiden Kanäle mal an den Verbindungen richtig weit auseindander gelegt, brachte noch keine Verbesserung. Das Geräusch ist wahrscheinlich auch eher als Brummen zu beschreiben und liegt höchstwahrscheinlich am Analogausgang der Soundkarte.

Hoffentlich finde ich bald eine digitale Variante als Lösung. Was sollte ich für ein defektes Gerät mit funktionierendem D/A-Wandler auf Ebay ungefähr einrechnen?

Danke nochmal für Eure Hilfe, Frank
Spooky
Stammgast
#25 erstellt: 21. Nov 2002, 19:09
Hi!

ALso.. wenn die "räumliche Trennung" nichts bringt, hats wohl damit auch nichts zu tun.

Da tippe ich dann auch auf die Soundkarte...

Ich habe mir gerade ne "neue" gebrauchte Hercules gekauft, um dieses 20 € Billigteil bei mir auszutauschen. Mal gucken, ob mir die Haare immer noch zu Berge stehen, wenn die meine Stereoanlage füttert.

CU

Sascha
Udo
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 21. Nov 2002, 20:40
Hugelmopf Du brauchst nicht nach defekten gucken, guck auch mal nach heilen. Die sind spottbillig. Übrigens Ebay ist auch nicht alles. Für HiFi gibts zum Beispiel auch noch SpringAir.
burki
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 21. Nov 2002, 21:43
Hi,

"Für HiFi gibts zum Beispiel auch noch SpringAir."

naja, das ist wohl nicht unbedingt das Highlight (verkauft uebrigens immer noch, haben dazu eine neue GmbH gegruendet, bei ebay) --> da werden Ladenhueter, Grauimporte (z.B. die Tag-Geraete) und auch viele Oldies zu unverschaemten Preisen verscherbelt.
DAT-Geraete werden z.T. (da kaum mehr neu erhaeltlich) zu recht hohen Preisen verkauft. Je nach Soundkarte taete ich auch darauf achten, welche Formate da verarbeitet werden (32, 44, 48 oder auch gar 96 kHz).
Hifi-CD-Rekorder koennen z.T. den Nachteil haben, dass das Copybit nicht umgangen werden kann (wichtig, wenn auch kopiergeschuetzte CDs am Rechner abgespielt werden sollten).
Nur bleibe (falls Dir eine neue Soundkarte schon zu teuer ist) wirklich im untersten Preisbereich.
Digikabel duerfte je nach Laenge nicht mehr als 5 EUR kosten und wenn selbst loeten nicht angesagt ist, dann kann man auch z.B. bei www.al-kabelshop.de schauen.

Gruss
Burkhardt
Udo
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 22. Nov 2002, 10:32
Ja kann sein. Ich war lange nicht mehr bei Spring-Air. Im High-End-Bereich hatten die immer sehr preisgünstige Geschichten. Aber klar, von Privat ist billiger.

Der Wandler in den Dat-Recordern kann natürlich das Copy-Bit nicht entfernen. Wenn man die Geräte aber nur als Wandler benutzt, inspielt das keine Rolle. Er hats ja dann an einer analogen Stereo-Anlage. Wo soll das Bit da stören? Das Bit wird normalerweise erst bei der Aufzeichnung auf Band gesetzt. Aber aufgezeichnet werden soll mit dem Ding in erster Linie ja nicht. Der Computer ist aber in der Lage die zu entfernen.

Übrigens: es gibt nicht nur Ebay. In Zeitschriften wie z.B. der Zweiten Hand gibts oft mal ein wirkliches Schnäppchen. Am Besten kommt man mit `ner SUCHE Anzeige dabei weg. Vielleicht auch bei Ebay. Ich hab da nicht so viel Ahnung. Kaufe nicht bei Ebay, brauche keinen billigen Schrott wo ich den Verkäufer hinterher nicht erreiche.
burki
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 22. Nov 2002, 17:24
Hi Udo,

Du hast Recht, dass das Copy-Bit zum Abspielen uninteressant ist (es wird durch viele DAT-Geraete ja nicht entfernt, sondern schlicht und ergreifend ignoriert, was bei CD-Rekodern, davon hab ich geschrieben, nicht der Fall ist --> im Normalfall kann man mit DAT so gut wie alles ohne Verlust aufnehmen).

Bei dem Gebrauchtmarkt sehe ich es auch so, dass gerade die oertlichen Blaettchen (bei uns z.B. kurz und fuendig bzw. www.sperrmuell.de ) wesentlich interessanter sind, als die "grossen" Internetgebrauchtmaerkte (z.B. www.audiomarkt.de, www.highendmarkt.de, ...).
Bei ebay kann man aber durchaus noch (wenn man genau weiss was man will und was es Wert ist) einige Schnaeppchen machen.
Nur springair (hatte da auch schon einmal gekauft) ist normalerweise nicht so der Hit.

Gruss
Burkhardt
michaelg
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 25. Nov 2002, 13:56

Hi,

naja, das ist wohl nicht unbedingt das Highlight (verkauft uebrigens immer noch, haben dazu eine neue GmbH gegruendet, bei ebay) --> da werden Ladenhueter, Grauimporte (z.B. die Tag-Geraete) und auch viele Oldies zu unverschaemten Preisen verscherbelt.
[...]
Gruss
Burkhardt


Die TAG-Geräte stammen vom Ex-Vertrieb WBS, der seine Restbestände anscheinend nicht an den Hersteller zurück geschickt, sondern eben an Springair weiterverscherbelt hat.
Zumindest diese Geräte sind Top-Angebote, um nicht zu sagen, wenn man Verstärker (PA60irv), CDP und Tuner bekommen kann, ist man bestens (auf der absoluten Skala!) bedient.
Gruß,
Michael
burki
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 25. Nov 2002, 14:59
Hi Michael,

dann frag mal beim Tag-Vertrieb nach !
Es ist durchaus richtig, dass die Geraete aus dem frueheren Vertrieb entstammen (fuer mich bleibt es ein Grauimport) und wenn Du bei springair z.B. die AV32 kaufen tust, dann sieht es mit dem Upgrade mehr als duester aus.
Doch jeder muss natuerlich wissen was er tut ...

Gruss
Burkhardt
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