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Preamp als Lautstärkeregler zwischen Soundkarte und Monitor gesucht

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Beitrag
amamcs
Stammgast
#1 erstellt: 31. Jul 2013, 21:04
Hallo werte HiFi-Community!

Ich glaube der Titel sagt schon aus was ich bezwecke. Ich suche ein Zwischenglied zwischen meinen nicht in der Lautstärke regelbaren Monitoren vom Typ RCF Mytho 8 und meiner Soundkarte vom Typ EMU 1616m. Das ganze befindet sich nicht auf High-End Niveau, aber das sollte für mein kleines neu eingerichtetes Projektstudio reichen. Dazwischen suche ich einen Lautstärkeregler der nicht wirklich was am Sound ändert. Klar könnte ich das ganze digital am Rechner regeln, aber wie man bekanntlich weiß, bedeuten 6dB weniger auch 1Bit weniger an Auflösung. Was könnt ihr mir da als Lösungen empfehlen? Mir ist egal, ob es eine DIY oder gekaufte Lösung ist, solange die nicht gleich 10.000,- Euro kostet. Ich brauche nur stereo rein, Lautstärkeregler, stereo raus.

Danke!

Gruß,
Amadeus
cr
Moderator
#2 erstellt: 31. Jul 2013, 21:49
Du brauchst keinen PreAmp, sondern nur einen Controller
Sowas: http://www.thomann.de/de/sm_pro_audio_nano_patch.htm
oder billiger:
http://www.thomann.de/de/fostex_pc_1_volume_control.htm

Wie lange soll denn das Kabel zu den Boxen sein (Höhenabfall je nach Kabelkapazität bei langen Kabeln möglich)
stoneeh
Inventar
#3 erstellt: 31. Jul 2013, 23:00
den auflösungsverlust merkst du nicht, es sei denn du hast ein sehr sehr feines ohr und eine ausserordentlich gute kette nach der soundkarte. aber bei deinem setup wird keiner auch nur irgendeinen unterschied raushören. dass durchs runterdrehn der lautstärke die datenfülle beim digitalen ausgang deutlich nachlassen würde kann ich bzw meine ohren nicht nachvollziehen, und ich bin da normal relativ empfindlich. das beste was ich bis jetzt da hatte war ein ayre qb9 an meinem denon und den infinities mit bändchenhochtöner. das is schon rein relativ gutes setup mit gutem, ruhigen, stabilen klang und toller auflösung, aber selbst an der kette hab ich nur vll einen minimalen verlust gemerkt wenn ich die lautstärke digital im windows runtergeregelt hab


[Beitrag von stoneeh am 31. Jul 2013, 23:05 bearbeitet]
cr
Moderator
#4 erstellt: 31. Jul 2013, 23:17
Eigentlich gibt es gar keinen Auflösungsverlust, wenn man die Ausgabe der 16 Bit über 24 Bit macht. Verlust tritt dann erst bei -8*6dB, also -48 dB auf (8 = 24-16).
amamcs
Stammgast
#5 erstellt: 01. Aug 2013, 08:22
cr, vielen Dank für den Hinweis, dass ich nach einem Controller suchen muss!

Ich habe mich nun nach einiger Recherche für das SPL Volume 2 entschieden.
cr
Moderator
#6 erstellt: 01. Aug 2013, 09:34
Berichte dann über das Gerät. Interessiert mich, weil ich ev. mal die 8-Kanalversion davon brauchen könnte....
Was vor allem interessant wäre:
1.Ist das Gerät HF-Einstreuungsanfällig (knackt es bei Lichtschaltern, Handyeinwahl ganz nahe etc.)
2. Der Gleichlauf der Kanäle
amamcs
Stammgast
#7 erstellt: 01. Aug 2013, 16:57
Kann ich gerne machen. Zu dem Kurs sollte es allerdings etwas taugen, auch wenn das meiste im Inneren des Gerätes aus Luft besteht.

Mal sehen, wann das gute Stück aus Frankreich bei mir ankommt.
Poetry2me
Inventar
#8 erstellt: 06. Aug 2013, 20:44
Man könnte aber auch ganz einfach ein gutes Lautstärke-Poti (50kOhm logarithmisch, stereo) in ein Blechgehäuse schrauben.
Hinten Buchsen dran, fertig.

- Poetry2me
cr
Moderator
#9 erstellt: 06. Aug 2013, 21:23
Kann man, aber nur, wenn kein langes Kabel dran hängt. Und 50 kOhm geht schon gar nicht, höchstens 10 kOhm.
Poetry2me
Inventar
#10 erstellt: 06. Aug 2013, 21:55
OK, sowas wird aber von Yamaha gebaut und angeboten als passiver Vorverstärker.
Aber Du hast Recht, das geht mit längeren Kabeln nicht.

Die andere Frage ist, wie der Ausgangspegel der EMU 1616m und die Eingangsempfindlichkeit der RCF Mytho 8 Monitor Speaker zueinander passt.

Evt. würde die Poti-Lösung in Kombination mit einer kleinen OpAmp-Schaltung geringer Verstärkung als Pufferung und Leitungstreiber das Problem lösen. Symmetrische Versorgungsspannung dafür in einem kleinen Netzteil wären ebenfalls nötig. Naja, da wird es eben gleich wieder aufwändiger. Schwupp, schon hat man einen kleinen Vorverstärker gebaut.

- Poetry2me
cr
Moderator
#11 erstellt: 06. Aug 2013, 23:29
Was mich an diesen Sachen nicht so freut, ist der schlechte Gleichlauf, den log. Potis immer haben (in der Stellung weit links, auch die von Alps!). Besser wäre, es elektronisch ohne Poti zu realisieren.
Poetry2me
Inventar
#12 erstellt: 07. Aug 2013, 20:04
OK, da sagst Du was Wahres.

Es soll angeblich mittlerweile recht brauchbare (verzerrungsarme) VCA (Voltage Controlled Amplifier) Chips geben. Diese haben wohl kaum Gleichlaufprobleme. Auf ebay findet man wahrscheinlich passende Bausätze, die auch fernsteuerbar sind.

Apropos: Fernsteuerung wäre ein wirklich guter Mehrwert, falls man nciht direkt daneben sitzt.

- Poetry2me
Amperlite
Inventar
#13 erstellt: 10. Aug 2013, 15:31

cr (Beitrag #11) schrieb:
Was mich an diesen Sachen nicht so freut, ist der schlechte Gleichlauf, den log. Potis immer haben (in der Stellung weit links, auch die von Alps!). Besser wäre, es elektronisch ohne Poti zu realisieren.

Wenn man sowieso selbst baut, dann kann man die Sache gleich richtig dimensionieren, sodass man zumindest den Bereich Linksanschlag komplett vermeidet. Noch besser: "Mute"-Schalter zum leise Hören (ca -20 dB) mit Festwiderständen zusätzlich.

Unter Berücksichtigung von Kabellänge und Aus-/Eingangsimpedanzen lässt sich auch der passive Weg ohne hörbare Verluste machen.
amamcs
Stammgast
#14 erstellt: 26. Aug 2013, 12:31
An den Selbstbau hatte ich auch schon gedacht. Da ich aber ein SPL Volume 2 für 80 Euro in der Bucht angeln konnte, lohnte es sich nicht wirklich.

Zu meiner Verkabelung: Ich habe mich für die kapazitätsärmsten Mikrofonkabel von Sommer entschieden. Das ganze wurde dann mit Steckern der Pro Serie von Neutrik versehen und gut ist. Die Kabel sind recht kurz, da der Volume 2 direkt unter der Soundkarte sitzt und die LS nur 1,5m von einander entfernt stehen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Volume 2, da ich nicht merke, dass etwas im Signalweg steckt. Ich habe mir eine Versuchsschaltung in einer Keksdose aufgebaut, mit der ich den Steller brücken konnte. Dann habe ich drei Absenkungen am Steller markiert und die gleichen Absenkungen softwaretechnisch im Mixer gelöst. Natürlich fand ein Abgleich mit einem Messmikro von DBX statt. Bisher hat bei hochaufgelösten Signalen das Volume 2 gewonnen. Einziger Wermutstropfen war allerdings, dass der Rechtsanschlag nicht gleich laut ist, wie das gebrückte Signal. Man kann aber nicht alles haben...

Ergo: Tut was es machen soll, ist recht günstig gebraucht zu haben und daher für mich ideal.
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