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brummen, altbau etc.

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Beitrag
sybase
Neuling
#1 erstellt: 14. Okt 2014, 11:47
hallo liebes forum,
ich habe gesucht und gesucht und leider nichts gefunden. mein problem ist folgendes. meine anlage brummt und ich habe absolut keine ahnung wie ich am besten vorgehe um das zu beseitigen.

aufbau wie folgt (ich gehe mal von der steckdose zur anlage en detail):
- steckdose, es handelt sich um einen altbau. wie so oft ist die leitung so das ich keine dreiadrige sondern eine zweiadrige leitung habe. phase und nullleiter.
- doppelsteckdose in steckdose
- sansui 881 an strom
- dual plattenspieler mit cinch an sansui phono (an dem cinch ist so ein erdungskabel, keine ahnung wohin damit) und auch an strom

der sansui hat eine stecker mit erdung, der dual so einen alten ohne..

weiß jemand rat? liegt es evtl. an der alten stromleitung mit zwei adern?

danke für die hilfe
avh0
Inventar
#2 erstellt: 14. Okt 2014, 13:02
Für Brumm gibt es viele Möglichkeiten.
Als erstes mal die Erdung vom Plattenspieler, die anscheinend bei Deinem Chinchkabel dabei ist, am Reciever an den Ground (GRD) Anschluss festmachen. Das könnte Dein Problem lösen.
Ist eine Antenne / Kabel angeschlossen?
sybase
Neuling
#3 erstellt: 14. Okt 2014, 13:13
nein, antenne etc. ist nicht angeschlossen.
die masse vom cinch werde ich mal am GND anschliessen.

muss ich irgendwas bezüglich zweiadriger leitung im stromnetz beachten? ich denke/gehe mal davon aus das es sich um eine klassische nullung a la altbau handelt. sprich nulleiter ist in der steckdose mit der erde verbunden/gebrückt.
audiophilanthrop
Inventar
#4 erstellt: 14. Okt 2014, 13:17
Die Erdklemme vom 881 ist hinten ganz links am Rand. Steht GND drüber.

Brummt es auch an Hochpegeleingängen oder nur am Phono? Sonst ist nichts angeschlossen? Headshellkontakte am Dual sauber?

Nachdem alles an einer Steckdosenleiste hängt, sollte es an sich auch mit klassischer Nullung störungsfrei funktionieren. Wobei die zumindest in D-Land schon so lange "out" ist, daß der Vermieter ein ausgemachter Sparfuchs sein muß. (In NL und Richtung Nordeuropa ist sie teils erst seit den 90er Jahren nicht mehr zulässig, bei uns schon seit den 60ern.)

Nun ist der 881 natürlich auch schon ein ganz schön alter Knochen. Grundsolide zwar, aber der eine oder andere Elko könnte vielleicht doch mal ersetzt werden. Und wenn welche im Netzteil platt sind, brummt es auch.


[Beitrag von audiophilanthrop am 14. Okt 2014, 13:19 bearbeitet]
sybase
Neuling
#5 erstellt: 14. Okt 2014, 13:25
ok das nenn ich mal ne menge fachwörter.
klassische nullung, weil das haus noch ein altes fachwerkhäuschen ist, da geht es nicht um sparfuchs sondern eher um nie geändert.

und um das kopfschütteln jetzt deutlicher zu machen.

1) was sind hochpegeleingänge? cinch an rechner/handy/ipad? dann ja, brummt auch ein wenig
2) headshellkontakte werden sofort gegoogled
3) 771 sorry mein fehler.. kein 881.. elkos? keine ahnung was das ist..

danke
avh0
Inventar
#6 erstellt: 14. Okt 2014, 13:27
Die klassische Nullung ist immer noch erlaubt, wenn auch nicht für "neuere" Installationen. Da es keine Pflicht zur Nachrüstung gibt, werden viele damit noch lange leben müssen. Leider bringt das eben auch Probleme mit sich.
I.d.R. liegt der Hund aber in anderen Bereichen begraben, wie ich und mein Vorredner schon ausgeführt haben.
sybase
Neuling
#7 erstellt: 14. Okt 2014, 13:28
ok, ich werde heute abend mal grounden und die headshell mal unter die lupe nehmen.
mit was reinige ich die am besten?
sybase
Neuling
#8 erstellt: 14. Okt 2014, 19:47
so, das brummen kommt vom cinch auf din.. unzwar genau an der stelle wo das blanke metall vom din stecker sichtbar ist.. hilft da isoband?
sybase
Neuling
#9 erstellt: 14. Okt 2014, 20:21
so.. also, wenn ich das metall berühre (dort wo din auf cinch trifft) brummt es stark. berühre ich jetzt mit einem finger das massekabel am cinch adapter ist das brummen sofort weg.

stelle ich kontakt mit dem massekabel und dem GND vom sansui her bleibt das brummen.. ist jetzt der sansui nicht geerdet oder was?

irgendwer ne lösung?
audiophilanthrop
Inventar
#10 erstellt: 15. Okt 2014, 13:19
Da kann ich mir jetzt so keinen Reim dran machen.

DIN-Cinch-Adaptiererei ist bei Plattenspielern immer etwas kritisch. Die Verkabelung ist nämlich jeweils unterschiedlich:

DIN: Es gibt nur eine Masse-Rückleitung im Kabel. Die zwei Rückleitungen vom Tonabnehmer sind schon im Dreher zusammengeklemmt. Die Tonarm-Masse kommt dann entweder auch dort ran oder an den Schirm vom DIN-Kabel.

Cinch: Die Rückleitungen bleiben bis zum Phonopre-Eingang getrennt; die Tonarm-Masse wird separat herausgeführt und kommt an die Erdklemme vom Phonopre.

Kannst du hier am Beispiel 521 sehen:
http://dual.pytalhost.eu/521s/521-02.jpg

Wenn du jetzt von DIN auf Cinch adaptierst, fängst du dir eine Masseschleife ein, weil die bereits zusammengeführte Masse stückweise wieder aufgetrennt wird. Keine große zwar, aber immerhin.

Kannst du mal nachmessen, wie dein Adapter genau belegt ist? Es gibt da auch noch andere mögliche Probleme.

Ich würde zwar davon ausgehen, daß die Masseklemme vom 771 auf Schaltungsmasse hängt, aber Durchpiepen kann vielleicht nicht schaden. Es sieht eigentlich so aus, als sei das Gehäuse nicht von der Schaltung isoliert, und das Netzkabel sieht mir eigentlich auch sehr zweiadrig aus. Deswegen wundert's mich jetzt, daß der einen Schukostecker haben soll. Vielleicht mehr ein Konturenstecker?


[Beitrag von audiophilanthrop am 15. Okt 2014, 13:20 bearbeitet]
philbert762
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 15. Okt 2014, 18:50
@TE,

hast du es an beiden GND/Erdklemmen versucht ?

Der 771 hat keinen Schukostecker (meiner jedenfalls nicht)

lG Frank
audiophilanthrop
Inventar
#12 erstellt: 15. Okt 2014, 19:52

philbert762 (Beitrag #11) schrieb:
Der 771 hat keinen Schukostecker (meiner jedenfalls nicht)

Laut Service-Doku (habe jetzt nachsehen können) auch nicht.

Da wäre zu prüfen, ob nicht irgendwann mal ein wohlmeinender Bastler zugange war und das Gerät kurzerhand von Schutzklasse 2 auf Schutzklasse 1 umgerüstet hat.
sybase
Neuling
#13 erstellt: 16. Okt 2014, 08:15
vielen dank für eure antworten, tatsächlich handelt es sich um einen "dekostecker", es führen nur zwei adren aus dem sansui und ich habe mir nie gedanken darum gemacht bzw. ist mir das nicht aufgefallen.

jetzt weiß ich auch warum mein macbook sich immer so seltsam "anfühlte" wenn es nicht mit dem netzteil versorgt war aber mit dem sansui verbunden.

also ist das gute ding nicht gegrounded.. wo, wie sehe ich das bzw, kann das checken ob da einer gefummelt hat. bzw, wie erd ich den?

habs bisher nur an einer GRD geprüft..
sybase
Neuling
#14 erstellt: 16. Okt 2014, 09:53
wie schaut denn euer originalstecker aus?
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