Ausgangsspannung Wiim und Eingangsempfindlichkeit Cyrus 3i

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#HiFi_Hobby#
Neuling
#1 erstellt: 09. Mai 2026, 15:30
Hallo Forum

Ich habe eine Frage zur Terminologie von Heim-Audiogeräten:

Ich habe einen Wiim Pro. Bei dem kann man die Ausgangsspannung des Line Out Ausgangs einstellen von 200 mVrms bis 2 Vrms.

In der Bedienungsanleitung meines Verstärkers (Cyrus 3i) steht: Eingangsempfindlichkeit: 200 mV bei 50 kOhm.

Muss ich jetzt den Wiim auf 200 mV stellen?

Edit:
Ich nutze den Wiim Pro als Quelle ohne Lautstärkeregelung. D.h. der Ausgang ist auf FIX eingestellt.
Also würde der bei 2 Vrms Einstellung bei einem vollausgesteuerten Signal wohl 2V anliegen haben.


[Beitrag von #HiFi_Hobby# am 09. Mai 2026, 15:32 bearbeitet]
RoA
Inventar
#2 erstellt: 09. Mai 2026, 17:50

Muss ich jetzt den Wiim auf 200 mV stellen?


Ausprobieren. Wenn der WiiM auf 2.000mV spielt und die Musik bei Lautstärke-Regler z.B. auf 8 Uhr schon viel zu laut ist, ist 200mV wohl die beste Wahl. Wird bei 200mV und Lautstärke-Regler auf z.B. 16 Uhr die gewünschte Lautstärke nicht erreicht, würde ich die Lautstärke beim WiiM regeln.
#HiFi_Hobby#
Neuling
#3 erstellt: 10. Mai 2026, 09:33
Danke für die Antwort. Hab ich gemacht: Bei 200 mV am Wiim, ist es bei 12 Uhr Stellung SEHR laut und auf 16:00 wollte ich dann gar nicht mehr drehen.
Also hab ich die 200 mV jetzt mal eingestellt - so passt meine Erwartungshaltung von Lautstärkestellung am Verstärker zu Lautstärke sehr gut.

Ich hab auch nochmal 2 V am Wiim ausprobiert. Da wurde es dementsprechend nochmal deutlich lauter aber vor allem - und das ist jetzt meine Frage: War das nur Einbildung? - hatte ich den Eindruck, dass die Musik auch bei Zimmerlautstärke manchmal etwas "schräg" geklungen hat.
Ich kenne mich mit den Schaltungen in einem Vollverstärker nicht aus: Kann es sein, dass es eine EINGANGS-Verzerrung gegeben hat?


[Beitrag von #HiFi_Hobby# am 10. Mai 2026, 09:35 bearbeitet]
RoA
Inventar
#4 erstellt: 10. Mai 2026, 10:46
Durchaus.
#HiFi_Hobby#
Neuling
#5 erstellt: 11. Mai 2026, 06:52
Komische Sache.
Da würde mich mal der Grund für die Verzerrung interessieren.

Ich hab übrigens mal bei einem CD Player von Cyrus aus derselben Linie aus derselben Zeit geschaut. Da steht 2Vrms in der Bedienungsanleitung als Line Output.
RoA
Inventar
#6 erstellt: 11. Mai 2026, 08:15
2V ist standard bei Hochpegel-Ein- und Ausgang. Ein Vollverstärker besteht im Prinzip aus einem Vorverstärker (Quellenwahl, ggfs. Klangregler, Lautstärkeregelung) und einer Endstufe (Leistungsverstärker). Der Vorverstärker ist eigentlich ein Entstärker, wenn nicht volle Lautstärke gefordert wird, denn die Lautstärkeregelung befindet sich am Eingang, nicht am Ausgang des Vorverstärkers.

Wenn der Eingang für eine bestimmte Spannung spezifiziert ist (200mV), führt eine höhere Eingangsspannung ab einer bestimmten Größe (z.B. 2V) zwangsläufig zur Übersteuerung, wenn vorher nicht genügend abgeregelt ("entstärkt") wird. Dreht man an einem Vollverstärker zu weit auf, fängt es an zu klirren, weil am Eingang der Endstufe mehr Spannung anliegt, als für max Ausgangsleistung benötigt wird.

Aber auch der Vorverstärker kann u.U. ins Clipping kommen, zumindest steigt auch da der Klirr mit zunehmenden Pegel an. Darum befindet sich der Lautstärke-Regler im Signalweg gleich hinter der Eingangswahl.

Für detailierte Informationen ansonsten mal googlen (audio verstärker funktionsweise o.ä.).
#HiFi_Hobby#
Neuling
#7 erstellt: Gestern, 07:11
Gibts hier keinen Daumenhoch für einen Beitrag in diesem Forum???

Danke!
DB
Inventar
#8 erstellt: Gestern, 08:56
Anzufügen wäre noch, daß am Anfang eines Lautstärkenpotis der Kanalgleichlauf schlechter ist als in der Mitte oder zum Ende hin.

Das mit den 2V, die aus CD-Spielern herauskommen, ist auch so eine Unsitte. Kassettendecks, Tonbandgeräte und Tuner hatten deutlich weniger Ausgangspegel, so daß man entweder a) vorpegelbare Verstärker brauchte, b) sich Dämpfungsglieder anfertigen mußte oder c) sich mit der Malaise arrangierte und dauernd am Lautstärkenregler herumdrehte. Weshalb viele Hörer c) wählten, ist mir rätselhaft.

MfG
DB
#HiFi_Hobby#
Neuling
#9 erstellt: Gestern, 15:59
In der Bedienungsanleitung des Cyrus IIIi ist eine Funktion beschrieben, mit der man jedem Eingang eine persönliche Pegelanpassung vergeben kann.

Jetzt verstehe ich, warum die das damals eingebaut hatten.
Danke!!


Ah... und der Cyrus hat anscheinend ein Widerstandsnetzwerk.


[Beitrag von #HiFi_Hobby# am 15. Mai 2026, 15:59 bearbeitet]
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