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Basic M1 abgeraucht

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Jogi_Bär
Inventar
#1 erstellt: 19. Jan 2004, 11:00
Hallo Leutz
Ich war bis vor kurzem glücklicher Besitzer der Kenwood Kombi Basic C1/M1,leider ist mir vor kurzem meine M1 aberaucht.
Jetzt suche ich entweder Jemand der das Teil wieder ganz machen kann,mir sagen kann wie dat geht oder ein "neues" Gerät??
M8-Enzo
Stammgast
#2 erstellt: 19. Jan 2004, 14:21
Hallo Jogi_Bär,

was heißt "abgeraucht"? Was ist passiert?
Sind die Endstufen platt und/oder kommt nichts mehr raus?
Oder hat es wirklich gequalmt?

Gruß aus Werne

Guido
Jogi_Bär
Inventar
#3 erstellt: 20. Jan 2004, 00:04
Leider hat die M1 wirklich Rauchzeichen gegeben.
Da war schon mal was an dem Teil(kam auf einmal nix mehr raus und das Lämpchen war aus)hab die dann em Freund gegeben der hat auch nach gekuckt und hat gesacht die Sicherung war hin er hat ne neue rein und wie ich die dan wieder angemacht habe kam Rauch raus.Die Sicherung ist jetzt aber noch ganz.
Jürgen_M
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 20. Jan 2004, 10:56
Du solltest daraus folgendes gelernt haben:

Geht eine Sicherung den Bach hinunter, hatte das seinen Grund. Tauscht man dann die Sicherung (womöglich gegen eine größere) kann sowas passieren.

Mein dringender Rat an Dich ist, das Teil in den Fachhandel zu geben damit es FACHGERECHT repariert wird, worauf Du dann auch Garantie hast. Lass Dir für die Reparatur einen Kostenvoranschlag machen, dann kannst Du entscheiden was Du tun willst.

Und lass die Finger von Basteleien, das kann lebensgefährlich sein.
M8-Enzo
Stammgast
#5 erstellt: 20. Jan 2004, 11:26
Jürgen, Du hast vollkommen Recht! Ich kann mich Deiner Meinung nur anschließen.
Jedoch kann ich es ein bißchen nachvollziehen, daß man erst mal "pro forma" nachsieht - oder nachsehen läßt. Wenn dann "nur" eine Sicherung defekt ist, kann man natürlich diese erst einmal austauschen um zu sehen was passiert. Sollte die neue Sicherung dann aber höhere Werte haben als die originale, wird es gefährlich - klar.

@ Jogi_Bär
Helfen kann Dir jetzt eigentlich, wie Jürgen schon sagte, nur noch ein Fachbetrieb. Allerdings wird das alles andere als billig. Vor allem wenn schon an dem Gerät "herumgedoktort" worden ist....
Dazu kommt, daß selbst der Kostenvoranschlag nicht gerade für ein Trinkgeld zu bekommen ist - normalerweise...
Auch wenn die M1/C1 nicht gerade eine Messeneuheit ist, war dieser Verstärker doch schon was besseres.
Vielleicht kann ich Dir helfen. Ich schicke Dir mal eine PM.

Gruß aus Werne

Guido
Jogi_Bär
Inventar
#6 erstellt: 20. Jan 2004, 12:26
Ich weis das es gefärlich ist mit so was rum zu experimentieren,aber eine Sicherung auswechseln muss doch woll noch drin sein.
Und sag ich mal so wen die Sicherung sofort wieder kaputt gegangen wäre würde ich jetzt die Frage stellen.:Warum geht meine Sicherung als Hopps kann mir einer helfen??
Ich weis halt auch net was für einen Wert die Sicherung hat/hatte.
M8-Enzo
Stammgast
#7 erstellt: 20. Jan 2004, 16:08
Naja,.... genau da liegt das Problem.
Die originale Sicherung hat einen Wert, der entsprechend abgestimmt ist um weitere ernstafte Beschädigungen zu vermeiden. Es wird gerne in der praxis, falls mal eine Sicherung kaputt gegangen ist, einfach eine andere (fast immer stärkere) Sicherung eingebaut - und das verursacht oftmals dann größere Beschädigungen.
Eine Sicherung geht im seltensten Falle "einfach so" kaputt. Dieses hat immer eine Ursache; und die muß vorher beseitigt werden.
Wenn es also in Deinem Verstärker sogar gequalmt hat und die Sicherungen trotzdem noch heile sind, kann man davon ausgehen, daß die Sicherung zu stark war - nicht zwangsläufig, aber höchstwahrscheinlich.

Gruß aus Werne

Guido
Jogi_Bär
Inventar
#8 erstellt: 20. Jan 2004, 23:24
Das wird es warscheinlich sein.
Was wäre wenn da ein Wiederstand durch geschmort ist??Ich werde mal genauer nachsehen vielleicht finde ich ja einen schwarzen Fleck dann kann ich auch sagen was genau durchgebrannt ist.
Jogi_Bär
Inventar
#9 erstellt: 24. Jan 2004, 13:50
ja die eine Sicherung,sind ja zwei drin,war eindeutig zu Stark es wird eine 3.15A benötigt es war aber eine 3.6A drin kein Wunder das da was kaputt geht. na ja ein Wiederstand,ich denke das das einer ist,ist durch geschmort.Dat is so en kleines Teil(ca 1cm lang und rund) mit farbigen Strichen drauf.
stadtbusjack
Inventar
#10 erstellt: 24. Jan 2004, 16:21
Ja, das kleine runde Ding mit Strichen drauf ist ein Widerstand. Wenn es nur der wäre, hättest du Glück, das dürfte keine große Angelegenheit sein, den auszutauschen. Allerdings kann ich dir da nicht viel Hoffnung machen, es wird nicht nur der Widerstand kaput sein. Wahrscheinlich müssen auch noch die Endstufentransistoren o.ä. ausgetauscht werden, wobei es dabei noch u.U. ein Problem werden könnte, diese ja nicht mehr ganz neuen Transistoren aufzutreiben.
M8-Enzo
Stammgast
#11 erstellt: 24. Jan 2004, 19:56
Richtig. Ein Widerstand brennt auch nicht aus langer Langeweile durch.
Ich tippe auch auf einen Defekt in den Endstufen und/oder Dioden und/oder Elkos.

Müßte sich aber trotzdem noch reparieren lassen.

Gruß aus Werne

Guido
Jogi_Bär
Inventar
#12 erstellt: 12. Feb 2004, 13:49
wie hoch sind den die kosten wen ich die Endstufe in eine Fachwerkstadt (Kenwoodpartner) gebe und wie lange ist die dan weg?
newcomer
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 27. Feb 2004, 07:55
Hallo Jogi-Bär,

falls die Endstufentransitoren durchgebrannt sind
ist Sie leider eine Totalschaden.
HAtte Mitte der 90er mal das grössere Model M2A und
auch einen Endstufendefekt.
Es waren glaube ich 4 grosse Hybridtranssitoren und
Sauteuer, Ersatzteilpreis damals ca. 70DM/Stück, plus
die anderen diessem defekten BAuteile, alles in allem
hat die Reperatur ohne Arbeitslohn ca. 400DM gekostet.
Ic schätzte das bei deiner Endstufe nur 2 dieser Hybride verbaut sind, sind die grossen Teile auf dem Kühlkörper.
Deine Endstufe kostete Ende der 80er-JAhre ca.800-900DM.
Heutiger Schätzwert höchsten 100Euro.
Die Reparatur wird also diesen Wert bei weitem überschreiten, schätze einmal min. 200Euro.

Gruss
newcomer
Jogi_Bär
Inventar
#14 erstellt: 27. Feb 2004, 09:29
na ja dann werde ich die halt als Bastlergerät verklopen.
Danke
-scope-
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 27. Feb 2004, 15:52
Hallo...

Newcomer hat recht...Die mittlerweile seltenen und sehr teuren Hybride in diesen Kenwoods machen eine Reparatur fast immer unrentabel.
Kawa
Inventar
#16 erstellt: 27. Feb 2004, 16:26
Im Basic M1 sind meines Wissens nach keine Hybride verbaut, sondern Sanken BiPo Transistoren. Austausch sollte möglich sein. Ersatzteile womöglich bei www.reichelt.de
-scope-
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 28. Feb 2004, 12:52
Hallo...

So...jetzt hab ich nochmal nachgesehn...NUR FÜR EUCH

Verbaut sind in der Treiberstufe 2 Hybride TA 2030 , und in der Stromverstärkung (Endhybrid) 2 stck TA 2040

Das sind keine "komplexen" Hybride , sondern Transistor-arrays. Kostenpunkt per Stck zwischen 40 und 50 EUR

Selber was "frickeln" könnte man zwar machen, aber ob das dauerhaft stabil ist bleibt offen.

Ich hab damals schonmal "aus 2 mach 1" zusammengeschustert....Meist ist ja nur 1 Kanak defekt.
Jogi_Bär
Inventar
#18 erstellt: 28. Feb 2004, 14:28
das wird für mich zu teuer
also bleibe ich dabei wer die Stufe(oder kombi)haben will einfach eine PM
Kawa
Inventar
#19 erstellt: 28. Feb 2004, 17:18
Basic M1? Bist Du sicher? Gab´s davon zwei Versionen. Ich habe auch noch so ne Leiche im Keller stehen, da sind aber definitiv keine Ta´s verbaut, sondern wie gesagt Sanken BiPos. Hast Dun ´nen Schaltplan?

Grüße

Kawa
Jogi_Bär
Inventar
#20 erstellt: 28. Feb 2004, 17:21
da gabs glaube ich noch eine andere las mich lügen basic M1A oder M1D bin mir nicht 100% sicher.
Kawa
Inventar
#21 erstellt: 28. Feb 2004, 17:35
Hmm, hatte noch keine Zeit, mich um die Leiche zu kümmern, ein Schaltplan wäre nicht schlecht, sieht alles so verworren aus . Momentan reparier ich gerade ne Pioneer Spec4 ... bei diesen alten Dingern geht mir das Herz auf.
-scope-
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 28. Feb 2004, 19:19
Hallo...

Die Hybride sind in der M1A und der M2A. ausserdem in einigen Vollverstärkern aus dieser Zeit.

Hab etliche Leichen bereits verschrottet. Diese Geräte taugen imo ohnehin nicht allzuviel.

Siehe zu M1A auch mal hier:
http://www.anatekcorp.com/faq/archaudio.htm

(nach Kenwood suchen)


Spec4 ... bei diesen alten Dingern geht mir das Herz auf.


Du wirst doch nicht letztens die defekte auf Ebay für über 200 ? Steine erworben haben (das war wucher ) ?
Habe auch 2 Stück davon gehabt....kann man heute aber imo eigentlich nur aus Nostalgiegründen betreiben
Aber...Das war noch gute Verarbeitung! 88.000 µF im Netzteil ;


[Beitrag von -scope- am 28. Feb 2004, 19:26 bearbeitet]
Kawa
Inventar
#23 erstellt: 28. Feb 2004, 20:44
Nee, 200 Euro hab ich dafür nicht bezahlt ... genauer gesagt hab ich da überhaupt nichts bezahlt für.
Der Vorbesitzer hat eine Seite ins Nirvana befördert. Einen Vergleich zu heutigen Endstufen brauch die Spec 4 IMHO nicht zu scheuen, rein technisch gesehen hat sich da nicht viel getan. Wenn ich die Ersatzteile bekommen habe, und die rechte Seite fumpt wieder, kann ich auch mal was zum Klang posten
Die Verarbeitung ist allerdings schon ne Wucht. Und das Design dieses Brummers ist einfach nur zeitlos.
-scope-
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 29. Feb 2004, 11:01
Hallo,


Einen Vergleich zu heutigen Endstufen brauch die Spec 4 IMHO nicht zu scheuen


Hmmm....das ist sehr allgemein formuliert. Es gibt natürlich heute auch voel billigkram, der bei weitem nicht die Dimension des Netzteils der Spec-4 erreicht.

Nachteilig ankreiden muss man der Spec-4 "für die heutige Zeit" aber dennoch ein paar punkte:

1. keine hochwertigen Bauteile in der schaltung selbst.
Überall wurden 5% Kohleschichtwiderstände verbaut.
2. Die Folienkonsensatoren sind nicht gerade von bester Qualität, sondern "Massenware" wie sie auch in einfachen Kompaktanlagen eingebaut wurden.
3.Das Netzkabel ohne Schutzleiter....OK...kann man tauschen..Ist heute nicht mehr zulässig. (Gerät ist nicht Schutzisoliert)
4. Zwar leisteten die Endstufen hier etwa 160 W /1KHz an 8
ohm . bevor sie ins Clipping gingen, aber das Klirrspektrum ist sehr ausgeprägt, und die Endstufe kann kein niedrigen Impedanzen (unter 4 Ohm) treiben. Sie ist nicht sonderlich stabil, obwohl der aussere Eindruck das vermuten lässt.

An der Kappa 9 wollte sie garnicht funktionieren, was aber bei den meisten "normalen" Endstufen so ist.

Aber....Es ist imo ein Klassiker in massiver Verarbeitung. Die Spec-2 ist übrigens noch eine Nummer grösser und hat je 6 stck TO-3 Endtransistoren verbaut.

Es gibt (gab) angeblich übrigens mal eine "Modifikationsanleitung" für die Spec4 ,in der unter anderem einige Transistoren gegen andere Motorola Typen ersetzt wurden (afaik MJ.....)
Ob, und was das bringen soll weiss ich aber nicht. Die Anleitung (sofern es sie überhaupt gibt)
habe ich selbst nie gefunden.


[Beitrag von -scope- am 29. Feb 2004, 11:04 bearbeitet]
Kawa
Inventar
#25 erstellt: 29. Feb 2004, 11:59
Der Austausch sollte problemlos sein. Die 2SB und SD Typen sind AFAIK gegen MJ15024 und MJ15025 austauschbar, die höhere Verlustleistung abkönnen (Ruhestrom nachstellen). Damit sollte es keine Probleme geben, auch 4 Ohm Lasten zu treiben. Das Netzteil ist dazu wohl ohne weiteres in der Lage. Die Kondis sind dort, wo es wichtig ist, IMHO auch problemlos gegen hochwertigere Typen austauschbar.
Ein Erdungskabel halte ich für nicht notwendig, auch wenn das Gerät nicht schutzisoliert ist, sehe ich die Gefahr eher als gering an.
Wegen des Klirrspektrums müßte man sich mal die Treiber anschauen und hier eventuell auch Modifikationen vornehmen. Aber das gehört dann schon eher in die Kategorie "Liebhaberei". So weit wollte ich es nicht treiben. Die Endtransistoren werden bei mir gegen die MJ´s ausgetauscht. Die Dicken Elkos mit 100n gebrückt. Ruhestrom neu einstellen, und dann sehen wir mal. Wenn´s fertig ist, poste ich mal über den "Klangeindruck". Allerdings gebe ich Dir recht, daß es natürlich einer gewissen Nostalgie bedarf, um sich an so was begeistern zu können. Wenn dann die hübschen Wattmeter dezent beleuchtet so vor sich hinzappeln, wird man von so mancher klanglichen Unzulänglichkeit abgelenkt.
Übrigens halte ich eine Kappa 9 für maßlos daneben konstruiert.

Grüße

Kawa
schalkertilly
Neuling
#26 erstellt: 20. Aug 2006, 16:25
hallo
euer beitrag liegt ja schon einige zeit zurück
aber mir iss auch die endstufe abgeraucht
kenwood basic m1
wer kann mir helfen,hab,s schon mit einer neuen sicherung versucht knallt sofort wieder durch und rechts oben entsteht
eine kleine rauchentwickelung.
hatt jemannd diese endstufe.und wenn nicht welche wäre denn
vergleichbar.
bitte schnell antworten
hab bald geburtstag und brauch für die party ne neue.

gruss tilly
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