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Dämpfung, Übergangsfrequenz ....

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Dana_X
Stammgast
#1 erstellt: 04. Mrz 2004, 12:11
Hi !

Mein Subwoofer ( Elac 211.2 ) hat zwei Tiefpassfilter, einen festen und einen variablen, mit einer Gesamtdämpfung von 24DB. Das Chassis selber hat eine Dämpfung von 8 DB.

Was ich nun gerne wüßte ist, wie man errechnet wie laut der Subwoofer spielt wenn man eine beliebeige Übergangsfrequenz anliegt.

Beispiel : Ich regle auf 40 Hz. Dann spielt er bei 40 Hz 100 % Laut, wie spielt er aber bei 50 oder 70 oder 120 ?

Die Formel dazu hätt ich gerne bei der angegebenen Dämpfung in diesem speziellen Fall.

danke an alle

Sascha
ROBOT
Inventar
#2 erstellt: 05. Mrz 2004, 00:25
Hi Dana_X,

also ich hab ja den "Vorgänger" den SUB203. Aber es ist mir nicht aufgefallen, dass in der BDA etwas von Chassisdämpfung 8dB und zwei Tiefpassfiltern geschrieben steht??? Woher hast Du die Information?

Ahhhh, Moment, gerade les ich mir das durch. Ich vermute Du irrst hier:

Der eine Filter (fest) ist der Hochpass für den Anschluss an den LS-Klemmen, d.h. an den Ausgängen dieser Klemmen liegt ein Signal an welches mit 12dB/Oktave FG=80Hz hochpassgefiltert ist, um halt kleinere LS zu entlasten. Auf die Grenzfrequenz des Subwoofers hat dieses Filter keinerlei Einfluss; der Sub holt sich vom Eingangssignal an den LS-Klemmen erst mal das gesamte Spektrum.

Jetzt kommt der variable Filter zum Einsatz: Ausschliesslich dieser Tiefpass-Steller ist zuständig für die obere Grenzfrequenz des Subs. Egal woher das Signal kommt, ob von den LS-Klemmen oder vom Cinch.

Demnach hätten wir ein (rein elektronisches) Filter von 12dB/Oktave, FG=je nach Einstellung.
Mit den 8db meinst Du sicher den Pegalabfall, den das konstruktive Gesamtsystem (elektrisch/mechanisch) Chassis/Gehäuse/Endstufe hin zu hohen Freuenzen natürlicherweise hat.
Ich sehe mich aber außerstande zu beurteilen ob das 3, 8, oder 15 dB/Oktave ausmacht. Hier wären die Berechnungsspezialisten evtl. aus dem Carhifi Bereich gefragt

Wenn also die Dämpfung des Gesamtsystemes -und rein theoretisch müsste man noch den Raum mit hineinrechnen (Strahlungswiderstand?) - nicht bekannt ist, kann man IMHO hier auch keine Formel angeben, die zu einem richtigen Ergebnis führt.
richi44
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 05. Mrz 2004, 07:26
Für Dein Problem gibt es nicht einfach eine Formel.
Erstens hast Du zwar die Angabe, dass die Dämpfung mit einer Steilheit von 12 oder 24 dB/Oktave verläuft und bekannt ist, dass die eingestellte Grenzfrequenz -3dB Pegelabfall bedeutet.
Unbekannt ist das mit den 8 dB. Wie sieht diese Dämpfung aus? Bei welcher Frequenz, wie ist der Verlauf? Unbekannt ist auch, um welche Art Filter es sich handelt, denn der Übergangsbereich von linear zur Filterflanke ist je nach Typ des Filters (Butterworth usw.) sehr unterschiedlich. Hätte man diese Angaben, könnte man die Filtercharakteristik in einer Kurve darstellen und daraus dann die Dämpfung für jede Frequenz ableiten. Damit ist aber noch nichts vonLautstärke. Und 100%, wie Du schreibst, ist ja auch nicht Lautstärke, sondern höchstens eine andere Bezeichnung für die Dämpfung (statt dB).
Für effektive Lautstärke-Angaben müsste man die Pegelverhältnisse am Verstärker kennen, den Wirkungsgrad, die Ausgangsleistung, den Hörabstand, die Strahlungsdämpfung, allfällige Stehwellen und und und.
Dana_X
Stammgast
#4 erstellt: 05. Mrz 2004, 08:14
Hi !
@all

Der Filter selber ist ein FIlter 4. Ordnung, so der ELAC Techniker.
Von dem Rest habe ich nicht soviel kenne, wenn es so kompliziert ist, versuche ich es ducrch Probehören einzustellen. ( Sollte man ja eh )

@robot

Den Hochpass habe ich nicht mitberechnet, sagte der Elac Techniker am Telefon auch. Es sind in der Tat 2 Tiefpässe gemeint. 1 Fester mit 12 DB und ein variabler ( ÜF ) mit 12.
Und die 8DB sind die errechneten mechanischen von Elac angegebenen. Also die Gesamtdämpfung liegt ungefähr bei 32DB.


Sascha


[Beitrag von Dana_X am 05. Mrz 2004, 08:20 bearbeitet]
ROBOT
Inventar
#5 erstellt: 05. Mrz 2004, 10:29
Hi,

aha, na dann werden die wohl den festen dazu benützen damit zu hohen Frequenzen hin der Pegel ab einem bestimmten Punkt halt steiler abfällt.

Aber wie richi44 schon meint, die exakten Dämpfungsverläufe der mitwirkenden Filter kennt man nicht > kann man nichts berechnen.

Was ist denn eigentlich Dein Problem mit dem Du kämpfst, spezielle LS-Konfiguration?
Dana_X
Stammgast
#6 erstellt: 05. Mrz 2004, 10:44
Ich wollte zur Optimierung wissen wie der tiefste ÜF Wert stellbar ist um aber noch das komplette LFE Spectrum bis 120Hz zu hören ( wenn auch leiser und um wieviel leiser das weiß ich eben nicht genau ).
Ich bin halt jemand der den Subwoofer gerne leise spielt, aber Effekte gerne Laut hört.

Grüße
Sascha
btw, bist du ähnlich begeistert von dem sub wie ich ? Scheint sehr steilflankig und hat null strömungsgeräusche. Egal wie laut.


[Beitrag von Dana_X am 05. Mrz 2004, 10:45 bearbeitet]
detegg
Administrator
#7 erstellt: 05. Mrz 2004, 13:32
@mods

ich kann nicht wirklich verstehen, was dieses Doppelposting soll !?

http://www.hifi-forum.de/viewthread-30-3765.html

Detlef
snark
Administrator
#8 erstellt: 05. Mrz 2004, 13:35
Hi,

Detlef hat recht. Deshalb schließe ich den Thread hier, und es geht dort weiter.

Weiterhin viel Spaß
snark
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