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Kleiner Sony und großer Fisher... Ergebnis unverständlich!

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DOSORDIE
Inventar
#1 erstellt: 15. Okt 2004, 14:10
Bin ich irgendwie blöde? Ich habe gerade einen kleinen Sony TA AX44 Legato Linear mit Chip Endstufe mit 100 W Eingangsleistung (also gehe ich davon aus dass der so 2x20 W sinus hat) an den Tape Out von meinem Fisher CA 890 mit 700 W Eingangsleistung geschaltet und höre gerade 4 Kanal zum Vergleich. Ich schätze mal der Fisher hat ca. 2x100-150 W sinus auf 8 Ohm, vorher hatte ich nen CA 866 da steht vorne dran min 100 W RMS 8 Ohm per Channel either then 0,05 % Total Harmonic Distortion und hinten drauf ist eine Eingangsleistung von 480 W. Die Pegelanzeige vom CA 866 hat 7 grüne LEDs pro Kanal und macht als letztes einen Sprung von 60 W auf 150 W, ob das die Maximalwerte sind, oder das was er zieht oder überhaupt nur Show, wer weiß das schon. Der CA 890 hat eine LCD Anzeige mit mehr als 7 Segmenten. Die vorletzten beiden Segmente sind mit dem Wert 150 W und die letzten mit 200 W versehen. Also das was mir aufgefallen ist (bei CD habe ich angst, das ist mir extrem zu laut, habs deshalb mit Platte und PC Soundkarte probiert), wenn man den Sony voll aufdreht ist es zwar logischerweise sau verzerrt, aber genauso laut, wie wenn man den Fisher (ohne Verzerrung) bis fast auf 10 aufdreht (lautstärkeregelung bei Sony und Fisher elektronisch mit Tipptasten, bei Fisher in 3 dB Schritten). Der CA 890 hat Loudness und einen Parametrischen Equalizer... Das was ich nicht verstehe ist, dass beide verstärker gleich ungefähr gleich laut sind und wozu man dann so ne wahnsinns Ausgangsleistung braucht, nen Riesentrafo und damit auch nen höheren Stromverbrauch, wenn die nichts ändert, ich meine wie verzerrt das bei stufe 10 ist ist mir doch egal, so laut höre ich ja eh nicht, selten mal lauter als bis zur Hälfte. Oder ist dieser große alte Fisher (ja ich weiß für viele hier schon billiger japanischer Plastikschrott der 80er)darauf ausgelegt, den EQ bei Stufe 10 noch ohne Verzerrung zu nutzen und ist deshalb nicht groß lauter als der kleine Sony (der bis zu einer gewissen Lautstärke genauso sauber klingt wie der Fisher)?

CU Tobi
OneStone
Stammgast
#2 erstellt: 15. Okt 2004, 15:15
weil es Watt-Wahnsinnige gibt...deshalb.
Fürs Wohnzimmer brauchts solche Leistungen nicht, aber die großen Amps haben manchmal bessere klangliche Eigenschaften (Dämpfungsfaktor...)
DOSORDIE
Inventar
#3 erstellt: 15. Okt 2004, 15:32
ja wie gesagt, der Fisher klingt ja auch wesentlich sauberer, aber erst auf ner Lautstärke, die ich nie benutze, weil sie krank ist, höchstens bei ner Disco Fete relevant, die niemals in meinem Wohnzimmer stattfinden wird, deshalb verstehe ich aber halt nicht, warum man solche Verstärkermonster braucht, wenn es ein kleiner fast genausogut kann?! Ich habe den ja nur gekauft, weil ich viele Anschlüsse brauchte und der hat eben 7 Line In 3 Line Out und 1 Phono, aber ein kleiner wäre sicher wesentlich ökonomischer, wegen weniger Stromverbrauch. Mir ist nur aufgefallen, dass mein voriger Fisher wesentlich heißer geworden ist, im leiseren Bereich und grad bei elektronischer Musik höre ich schon mal gerne etwas bassiger (Loudness rein, aber EQ bleibt aus, der Fisher hat ne Defeat Schaltung, die nur den EQ umgeht, Loudness und Filter gehen aber dennoch), der CA 866 den ich vorher hatte war nach spätestens 10 Minuten heiß wie ne Heizung, im Winter wenn die normale Heizung ohnenhin schon an war musste ich oft lüften und das, obwohl der Amp frei stand, der 890er wird nicht sehr warm, auch wenn man laut hört nicht, der Sony wird auch nicht sehr warm, dafür fängt er furchtbar an, nach Elektrosmog zu riechen.

CU Tobi
hf500
Moderator
#4 erstellt: 17. Okt 2004, 16:04
Moin,
der groessere Verstaerker klingt bei hohen Leistungen oft besser, weil er mehr Reserven hat
und nicht ausgequetscht werden muss.

Eins musst Du allerdings wissen. Um die Lautstaerke, besser den Schalldruck, zu verdoppeln,
musst Du die 10fache Leistung aufbringen.
Deshalb ist der grosse Verstaerker auch nicht so viel lauter als ein kleinerer.
Es macht kaum einen Unterschied, ob man 2x50 oder 2x150W auf die
Lautsprecher loslassen kann, wenn sie es denn aushalten.
Zimmerlautstaerke sind uebrigens nur etwa 2x50mW bei geschlossenen und gestopften Boxen.

Verstaerkermonster braucht man erstens wegen des Prestiges, dann gibt es noch Lautsprecher mit
wenig Wirkungsgrad, die vergleichsweise leise sind und ordentlich Leistung brauchen, um ueberhaupt etwas zu sagen.
Ein Lautsprecher ist ohnehin nur ein Ofen, der Geraeusche macht. Etwa 99% der zugefuehrten Leistung wird in Waerme umgesetzt,
der magere Rest ist Schall.


73
Peter
Django8
Inventar
#5 erstellt: 18. Okt 2004, 11:20
Du hast es selbst angesprochen: Der Sony hat bei der maximalen Lautstärke viel mehr Verzerrungen. Laut gehen sie beide – der Fisher kann aber auch sehr hohe Lautstärken unverzerrt wiedergeben. Deshalb muss er mehr Power "bringen". Denn Leistung ist nur solange relevant bzw. "brauchbar", als dass sie mit geringen Verzerrungen (also z.B. < 1%) wiedergegeben werden kann. N.B.: Starke Verzerrungen ergeben subjektiv das Gefühl von höheren Lautstärken. Möglicherweise ist der Sony daher gar nicht gleich laut wie der Fisher – aufgrund der unangenehmen Verzerrungen hast Du aber den Eindruck, er wäre es.
Ansonsten ist es so: Mehr als 10 echte, unverzerrte Watt pro Kanal braucht niemand (es sei denn, man will damit ein Fussballstadion beschallen). Du solltest mal einen Pioneer SX-424 Receiver aus den 70ern mit 2*12 Watt @ 8 Ohm hören. Wow!
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