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Anfänger-Frage: Was sind die wichtigsten Bestandteile, Player, Verstärker oder Box?

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Beitrag
gada
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Nov 2003, 22:22
Wie ist die Priorität einzuordnen bei player, Verstärker und Box? Welcher Bestandteil ist der wichtigste, welcher steht eher am ende. jetzt sagt nicht, das alle gleichwichtig sind, das heisst gleichwertig sein müssen. Wo ist eine investition am lohnensten? Schreibt alles was ihr wisst über das zusammenspiel der Kompos.! Und denkt daran, ich bin anfänger!
der_graue
Stammgast
#2 erstellt: 07. Nov 2003, 01:33
Hi,

das ist immer die Frage der Fragen, was nun am wichtigsten ist.
Entscheidend ist eigentlich der Lautsprecher, dort findet man ja die unterschiedlichsten Konzepte. Schliesslich gibt es ja nicht nur Kompakt und Standlautsprecher, sondern auch noch Unterschiede innerhalb dieser Konzepte, z.B. 2 / 3 / 4- Wege Systeme. Dann gibt es noch Flächenstrahler, Hornsysteme, Coaxialtreiber und und und.
An dieser Stelle entscheidet sich, wie die ganze Anlage funktionieren wird.
Ein Hornsystem wirst Du mit einem 3 Watt Röhrenverstärker wahrscheinlich ganz gut zum Spielen bekommen, eine kapitale 4-Wege Standbox dafür, die schreit meistens förmlich nach Leistung. Die Wahl des Lautsprechers ist eine Philosophiefrage und daher messe ich den LS auch die grösste Bedeutung zu.
Da kommt es nicht nur auf die Raumgrösse an, sondern auch auf die Hörgewohnheiten des Musikliebhabers. Ein Rockfan mit eigenem Haus wird mit einer 2-Wege Kompaktbox eher nicht glücklich werden.
Es lohnt sich daher meistens auch, für die LS etwas mehr vom Anlagenbudget einzuplanen, bzw. sich neue LS zu kaufen und erst einmal mit dem Rest der alten Anlage weiterzumachen, wenn dies möglich ist, um nach und nach auf die anderen Komponenten zu sparen.
Natürlich sind die Bedeutung von Quelle und Verstärker auch nicht zu unterschätzen, aber ein 500 Euro Verstärker klingt an einer 2500 Euro Box besser als umgekehrt.
Ich hatte vor ein paar Jahren noch ein Paar T+A Criterion 100, die dann den Infinity Kappas weichen mussten.
Das war ein Unterschied wie Tag und Nacht, obwohl diese Boxenmonster am gleichen, für deren Bedarf, eher untermotorisierten Verstärker hingen.
Der Umstieg auf propere Elektronik brachte dann etwas mehr Ruhe ins Klangbild, mehr Basskontrolle, luftigere Höhen...
Alles das war vorher aber auch schon da, es wurde nur besser.
Die T+A hätten auch mit der besseren Elektronik dann auf niedrigerem Niveau gespielt.
Genauso sieht es dann mit CD-Player, Plattenspieler, oder mit was auch immer aus.
Da gibt es schon gute und bessere Geräte, die ihre Stärken aber nur an einem Paar guten LS ausspielen können.

Ich hoffe, ich habe keinen Mist erzählt und konnte ein paar Klarheiten beseitigen.

Stephan
Spooky
Stammgast
#3 erstellt: 07. Nov 2003, 03:43
Kann ich nur voll unterstreichen!
Oliver67
Inventar
#4 erstellt: 07. Nov 2003, 09:03
Für optimalen Musikgenuß kommt es (unter anderem) auf folgende Faktoren an, Wichtigkeit von oben nach unten:

Gesundheit des Hörers (bei Schmerzen, kein Genuß)
Qualität der Ohren (Schädigung durch Disco und Walkman)
Musik (Software)
Boxen und der Raum in dem Sie stehen

erst mal große Pause

Verstärker, CD-Spieler, Tuner, etc.

ganz große Pause


Stecker an den Kabeln (nicht oxidiert, nicht locker)


noch größere Pause


Kabel


Das ist natürlich nur meine rein subjetive Bewertung. Ach ja, es kommen natürlich noch die Nachbarn dazu. Wenn die nicht tolerant sind...

Oliver
Volkmar
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 07. Nov 2003, 09:42
Hallo,

nun, da gibt es mehrere Aspekte.

Die Lautsprecher sind sicher das schwächste Glied einer Kette, also lohnt es sich, dort zu investieren.

Auf der anderen Seite gilt 'Mist rein', 'Mist raus'.

Will sagen, was die Quelle nicht liefert, können die Geräte dahinter nie mehr kompensieren.

Also läuft es doch darauf hinaus, daß die ganze Kette in sich stimmig sien muß,damit man kein Geld aus dem Fenster wirft.

Was zu der Frage führt, wie teuer die Anlage sein soll (bzw. wie hochwertig, nicht unbedingt identisch aber sehr verwandt).
gada
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 07. Nov 2003, 11:34
danke erstmal, war das was ich wissen wollte!!

obwohl ich mal was wegen surround oder irgendwas mit heimkinoanlage gehört hab, wo das es genau umgekerht sein sollte: erst quelle, dann verstärker, dann box.

also ich will für meine boxen, gebraucht wohlgemerkt, bis höchstens 200 Euros ausgeben. Dafür bekommt man mit glück schon die b&w 601 s2. Was wäre denn der billigste Verstärker, der mit der klarkommt (sony?)?(wohlgemerkt, alles gebraucht!)Von wegen rockfan, wäre eine kompaktbox überhaupt geeignet für schnellere, härtere Musik?

Naja, und da muss ich oliver 67 mal recht geben: das wichtigste ist die cd, die drin steckt!
der_graue
Stammgast
#7 erstellt: 07. Nov 2003, 12:04
Hi,

also wenn es das Budget begrenzt, dann wirst Du natürlich auch als Rockfan mit einer kleinen Box glücklich.
Die B+w 601 sind zwar keine Wirkungsgradwunder, aber trotzdem verstärkerunkritisch. Da hast Du relativ die freie Wahl, wobei, wenn Du gebraucht kaufen möchtest, es sich lohnen würde, auch nach anderen Marken als Sony Ausschau zu halten.
Gerade Sony, Pioneer und Co. erzielen oft auf dem Gebrauchtmarkt in Zeitschriften etc. viel höhere Preise.
Schau doch mal nach Cambridge oder Arcam.
Zum Thema Surround : Auch hier gilt natürlich, dass die LS sehr wichtig sind. Wenn Du auf den vorderen Kanälen zwei Toplautsprecher betreibst und auf den Rückkanälen dann zwei PC-Lautsprechertröten, dann ist das irgendwie nichts.
Der Receiver kann natürlich noch andere Decoder eingebaut haben, die Liste ist da ja lang, jedoch hat alles irgendwie mit Surround zu tun.
Es gibt natürlich auch bei den Receivern riesige Unterschiede, wobei die klassichen Vollverstärker in vergleichbarer Preisklasse eigentlich immer besser klingen.
Tja, und die Quelle die kann sich noch so mühen, ein Linn Unidisc an einem 300 Euro Receiver nebst 500 Euro Surroundboxenset ist wie mit Kanonen auf Spatzen...

Viele Grüsse
Stephan
drbobo
Inventar
#8 erstellt: 07. Nov 2003, 12:08
Hallo,
Zum Thema Wertigkeit der einzelnen Komponenten darf ich Dir auch folgenden Thread ans Herz legen
http://www.hifi-forum.de/viewthread-33-589.html

Viel Spass
gada
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 07. Nov 2003, 14:40
was für verstärker im genannten preisegment (so um die 100-150 euros gebraucht), kannst du denn noch empfehlen? Cambrigde und arcam gab es leider nicht.
drbobo
Inventar
#10 erstellt: 07. Nov 2003, 15:20
NAD, Marantz , am besten so aus den frühen 80ger Jahren.
gada
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 07. Nov 2003, 19:55
@drbobo: Wie kann ich den das niveau dieser Verstärker einschätzen, trennen von schrott und klasse. Das ist ein generelles Problem, ältere Produkte einzuschätzen, auch bei boxen. Gibt es da vielleicht gute seiten?
Die idee scheint mir aber interesant, was gibt es denn über verstärker dieser art sonst noch zu sagen?
Jonny
Stammgast
#12 erstellt: 07. Nov 2003, 21:11
Das aller wichtigste ist die Lautsprecher Box, danach der Verstärker dann der Player.
Witme die meiste Aufmerksamkeit den Lautsprecher Boxen.

Jonny
Criterion
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 08. Nov 2003, 01:07
Scheiss Anlage (was wie wichtig ist, wurde oben alles schon gesagt)-scheiss Sound.
Gute Anlage-unter Umständen auch scheiss Sound, und zwar wenn die Aufnahme nicht stimmt. Eine Sache, die mir aufgefallen ist, ist die, dass ich, seit ich eine bessere Anlage habe, immer mehr auch auf der Suche nach guten Aufnahmen bin. Nicht dass ich Deep Purple und Co. weniger als vorher mag, aber es tut manchmal einfach in den Ohren weh.
Wie also in früheren Antworten schon gesagt, ist die Quelle scheisse, kann dir auch ne 30000.-- Anlage nicht weiterhelfen. Die übelst aussehende Frau kann sich noch so doll schminken...trotzdem wird nichts draus. (sorry an alle Frauen wegen dieses schovinistischem Vergleichs, konnte es mir nicht verkneifen).
drbobo
Inventar
#14 erstellt: 10. Nov 2003, 10:34
@gada
Habe im Moment leider auch keine entsprechende Seite im Netz parat, häufig hilft aber die Suche-Funktion im Forum oder aber eine gezielte Anfrage auf einen bestimmten Verstärker.
Als groben Anhalt kann man natürlich auch ursprünglichen Preise der jeweiligen Geräte nehmen.
Fast alle älteren Verstärker haben noch einen Phono-Eingang, den man heute nur noch bei teureren Geräten findet.
ElSmo
Neuling
#15 erstellt: 14. Nov 2003, 00:13
wie schätzt ihr denn die klangqualität von Vinyl-Platten ein, z.b. im Vergleich zu CD /CD-R MD mp3? In meinem Fall auf einem alten Telefunken W 240 hifi.
cr
Moderator
#16 erstellt: 14. Nov 2003, 00:24
Um mit Vinyl auch nur annähernd die Qualität einer CD zu erreichen, mußt du das 5-10fache für das Equipment ausgeben.
fendi
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 16. Nov 2003, 21:11
Eine kette ist nur so stark wie ihr schwächstes GLied.
Also am schlechtesten Teil ansetzen.

Aber bitte Die beipackstrippen austauschen!

Was die quelle ( cd- player plattenspieler) versaut kann nicht mehr gutgemacht werden. also würde ich an der quelle ansetzen.

Alle teile sind wichtig also nicht alles geld in die Lautsprecher stecken sondern in ein ausgewogenes gesamt-systhem

Marc
funny1968
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 17. Nov 2003, 15:19



Für optimalen Musikgenuß kommt es (unter anderem) auf folgende Faktoren an, Wichtigkeit von oben nach unten:

Gesundheit des Hörers (bei Schmerzen, kein Genuß)
Qualität der Ohren (Schädigung durch Disco und Walkman)
Musik (Software)
Boxen und der Raum in dem Sie stehen

erst mal große Pause

Verstärker, CD-Spieler, Tuner, etc.

ganz große Pause


Stecker an den Kabeln (nicht oxidiert, nicht locker)


noch größere Pause


Kabel





Schöner habe ich das noch nicht gelesen!


Mir sind leider keine "guten" Fertigboxen unter 1000 EUR bekannt.

Der Selbstbau ist da was anderes.

Fertighörner kosten bekanntlich ein Vermögen!
ElSmo
Neuling
#19 erstellt: 17. Nov 2003, 17:47
Fertighörner kosten bekanntlich ein Vermögen!

bin noch neu im buissines, und mich würde mal interessieren wie hörner funktionieren/beschaffen sind und wofür sie sich eignen. vermögen=?
Suche:
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