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kondensatoren für LS-Weichen

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Charly_l430
Stammgast
#1 erstellt: 09. Mai 2005, 10:53
Moin Leute...
..ich bin grade dabei die Weichen meiner 250Ti zu restaurieren. Bis jetzt wurden die Elkos gegen MKP Kondensatoren getauscht und für die beiden Hochtöner habe ich ICW Kondensatoren in den Signalweg eingelötet. Das hat deutlich hörbar dem Klang und der Abbildungsfähigkeit sehr gut getan :-)
Jetzt wollte ich eigentlich dem Mitteltöner auch noch Gutes tun, das wären 2X15 uF und 1X10 uF je Lautsprecher, kostet aber schlappe 260 Euro ?!?
Meine Frage an Euch, die schon mal Erfahrungen auf dem Gebiet haben...ist diese Investition noch sinnvoll? Kann man für 260 Euro nur für den Mitteltöner entsprechenden Zugewinn an Qualität erwarten oder reichen da eventuell MKP Kondensatoren (die ein Bruchteil der ICWs kosten) auch
Oder gibt es andere Hersteller als ICW, die sich die Hifi-Tauglichkeit nicht so horrend bezahlen lassen?
mit etwas verwirrten Grüßen....
;-)


[Beitrag von Charly_l430 am 09. Mai 2005, 10:54 bearbeitet]
funny1968
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 09. Mai 2005, 16:24
Aus Kostengründen nimmt man bei größeren Kondensatoren diese als Elko "glatt" oder sogar "rauh". Wie Du schon richtig feststelltest, die Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen. Evtl. ist ein hochwertiger Kondensator paralell geschaltet sinnvoll. Aber hier hilft probieren. (Verschlimmbesserung?)

Informationen zu den Kondensatoren findet manN u.a. bei www.nubert.de (Technik satt u.a. zur NuWave 10)
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 09. Mai 2005, 16:29
Hier findest du weitere Infos zu dem Thema:
http://www.visaton.de/index.html
Hoffe das es dir weiterhilft.
MFG Günther
Charly_l430
Stammgast
#4 erstellt: 09. Mai 2005, 20:33
Moin....
mhmmm
Evtl. ist ein hochwertiger Kondensator paralell geschaltet sinnvoll.

Soll das bedeuten man kann von z.B. geforderten 40 uF 10 als hochwertigen Kondensator und den Rest von 30 uF in MKPs ausführen? Das würde die Sache um 200 euros verbilligen :-)) Bringt das denn Sinn?
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 09. Mai 2005, 22:18
Hallo!
Da gibst nur eines: Meßgeräte auspacken, beides aufbauen und Experimentieren! Im Endeffekt wirst du wohl so viele Meinungen dazu hören wie es hier Leute gibt die sich damit Beschäftigen.
MFG Günther
Charly_l430
Stammgast
#6 erstellt: 09. Mai 2005, 22:41
Na gut, vielen Dank....
Meine Messgeräte brauche ich übrigens nicht auszupacken, die sind angewachsen Ich werde dann wohl dem Mitteltöner handelsübliche MKPs spendieren, das wird dann so 30-35 Euro kosten. Ich find es eigentlich erstaunlich, daß es scheinbar zwischen 5 und 47 Euro für 10uF Folienkondensatoren keine Zwischenstufen gibt 10-15 euros hätte ich ja noch akzeptiert......
OK, nochmals danke, werde bis Pfingsten noch ein wenig forschen.
bogarth8321
Stammgast
#7 erstellt: 09. Mai 2005, 22:53
Hallo charly_|430 !
Im MT Frequenzbereich reichen die MKP allemal !
In diesem Bereich ist ihre Verlustleistung vernachlässigbar !
Nur sollten es welche mit 400Volt Spannungsfestigkeit sein .
Auch das ist Klangrelevant .
Gutes Gelingen
Lud
Charly_l430
Stammgast
#8 erstellt: 12. Mai 2005, 14:14
Moin...
so, geht doch :-))
Nu habe ich M-Cap Kondensatoren bekommen, mit 400 VDC und 3% Tolleranz. Steht "audiophiler MKP" drauf und kosten 5,79 Euros...das bringt zumindest das Gefühl audiophil gehandelt zu haben ohne ins Voodooreich abgedriftet zu sein
Schöne Feiertage...
Der_Handballer
Inventar
#9 erstellt: 26. Mai 2005, 16:02

Charly_l430 schrieb:
Moin....
mhmmm
Evtl. ist ein hochwertiger Kondensator paralell geschaltet sinnvoll.

Soll das bedeuten man kann von z.B. geforderten 40 uF 10 als hochwertigen Kondensator und den Rest von 30 uF in MKPs ausführen? Das würde die Sache um 200 euros verbilligen :-)) Bringt das denn Sinn?



Nein, man würde die 40 uF in MKP ausführen und dann kleine C mit z.B. 0,1 uF parallel dazu geben: z.B. einen ERO KP 1832. Mit ein bischen Probieren kommt dein Mundorf vielleicht ins Schwitzen...
Charly_l430
Stammgast
#10 erstellt: 26. Mai 2005, 16:45
Moin zusammen,
wünsche angenehme Pfingsten gehabt zu haben... :-)

man würde die 40 uF in MKP ausführen und dann kleine C mit z.B. 0,1 uF parallel dazu geben:....

Ja,ja...das hat sich JBL wohl damals auch schon gedacht, die haben überall 0,1 und 0,005 uF parallel mit eingehängt. Allerdings habe ich die Winzlinge nicht ausgetauscht, sollte ich das nachholen? Bis jetzt bin ich ja immer einen Schritt nach vorne gekommen, auch die "günstigen" M-Caps haben den Bass/Mitteltonbereich doch deutlich präzieser gemacht.
Wieso dauert das eigentlich immer eine gewisse Zeit bis der Sound sich nach solchen Eingriffen wieder einstellt/aufbaut??
Das große Siebelkos von neuen Verstärkern eine Einspielzeit haben geht mir ja noch in den Sinn, aber Folienkondensatoren?!?
Bis die Tage....
Der_Handballer
Inventar
#11 erstellt: 26. Mai 2005, 17:25

Charly_l430 schrieb:

Ja,ja...das hat sich JBL wohl damals auch schon gedacht, die haben überall 0,1 und 0,005 uF parallel mit eingehängt. Allerdings habe ich die Winzlinge nicht ausgetauscht, sollte ich das nachholen? Bis jetzt bin ich ja immer einen Schritt nach vorne gekommen, auch die "günstigen" M-Caps haben den Bass/Mitteltonbereich doch deutlich präzieser gemacht.
Wieso dauert das eigentlich immer eine gewisse Zeit bis der Sound sich nach solchen Eingriffen wieder einstellt/aufbaut??
Das große Siebelkos von neuen Verstärkern eine Einspielzeit haben geht mir ja noch in den Sinn, aber Folienkondensatoren?!?
Bis die Tage....


Hallo Charly, danke für die Pfingstgrüsse!

Bei den Parallel-C's ist gar nicht so sehr der Wert allein wichtig, sondern besonders die Qualität (niederer Innenwiderstand -> kleine Verluste, Schnelligkeit)
Eine Einspielzeit habe auch ich schon festgestellt. Ich glaube aber, die gilt nicht nur für die Elektronik, sondern auch für die Ohren...
Ich gehe deshalb nach einiger Zeit (ca. 2-3 Tage) wieder den Weg zurück, höre mir also sen Zustand VOR dem letzten Umbau nochmals an! Erst dann fange ich an mir eine objektive (!?) Meinung zu bilden!

Dass die M-Caps etwas bringen, war mir schon klar! Allerdings ist bei MKP's oft Vorsicht geboten. Sie können das Klangbild auch in Richtung aufdringlich-schreiend bringen. Ein blauer Siemens oder ERO ist da einem "Noname" in der Regel überlegen.


[Beitrag von Der_Handballer am 26. Mai 2005, 18:48 bearbeitet]
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