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Alten Yamaha AX 700 reparieren?

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Meyersen
Stammgast
#1 erstellt: 12. Okt 2005, 10:47
Hallöchen, ich bin gerade neu hier im Forum registriert. Ich betreibe schon ziemlich lange einen AX 700 (habe ich mal neu gekauft für nicht gerade wenig DM damals) und bin eigentlich voll zufrieden. Leider kackt der Eingangswahlschalter sowie einige Potis langsam ab. Ein paar noch zu bekommende Oriniginalschalter und Potis habe ich vor ca. 2 Jahren schonmal gewechselt und den Eingangswahlschalter mit Kontaktspray wieder aufpoliert. So langsam ist der aber hinüber, was auch dem sauberen Klang ziemlich abträglich ist.
Es gibt von Yamaha so gut wie keine Teile mehr für die alte AX-Reihe. Das Problem mit dem Eingangswahlschalter war wohl ein Problem der ganzen Baureihe. Weiss irgendwer eine Quelle, wo es noch neue Teile für alte AXen gibt? Ich möchte mich nur ungern von dem guten Stück trennen. Der Amp hat Dampf in allen Lebenslagen und klingt auch sehr gut, egal ob zum Jazz hören im Wohnzimmer oder zum richtig laut machen bis auf die Terasse bei Partybetrieb. Vor allen Dingen hat er auch einen sehr guten Phonoeingang, auch und gerade für Moving-Coil-Syteme (Yamaha MC9). Neuere Yammis bieten das nicht mehr.
Hat irgendwer Erfahrungen mit neueren Yamaha-Amps? Wenn ich neu (oder gebraucht)kaufen muss, hatte ich über den AX-596 bzw. den Vorgänger AX-592 nachgedacht. Ich bin zwar kein Markenfetischist, aber irgendwie hat es mir mein altes Kraftwerk angetan...
Wäre schön, wenn ich ein Feedback erhalte!
Gruss vom Elmrand


[Beitrag von Meyersen am 12. Okt 2005, 10:49 bearbeitet]
sakly
Inventar
#2 erstellt: 13. Okt 2005, 07:19
Ersatzteile weiß ich nicht, aber hier gibt es einige Threads dazu, wie du den Wahlschalter reinigen kannst und was es dabei zu beachten gibt. Vielleicht suchst du danach mal, wenn du dir das zutraust. Dazu musst du das Teil natürlich aus- und wieder einlöten, also etwas Geschicklichkeit sollte schon vorhanden sein.
Blackgate
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 18. Okt 2005, 14:40
Elmrand? Axo bei BS. Da bin ich als hArzer gar nich weit weg.

Kontaktspray allein hilft nur für kurze Zeit, denn der losgeätzte Oxidschmutz befindet sich immer noch an den Kontakten. Und die durch die Säure offene Oberfläche oxidiert schneller als ohne Kontaktsprayeinsatz.

Kontakt 2000 ist was für Schnellschüsse, hilft m.E. auch nicht richtig. Die Oxidschichten müssen richtig herausgespült werden.

DESHALB:

1: Kontakt 60 reichlich rein, und drehen, bewegen, bewegen, bewegen

ca. 20 min Einwirken lassen.

2: Danach reichlich spülen mit Kontakt WL, dabei drehen, drehen, bewegen:
Taschentuch drunter legen.
2a: ca. 40min trocknen lassen

3: Versiegeln mit Kontakt 62. Drehen und bewegen.

3a: Eine Stunde trocknen lassen.

Alle Arbeiten am Besten draußen machen sonst stören die ganzen rosa Elefanten die Arbeit. Fön auf "Kalt" oder Stufe 1 aus 1/2m Entfernung hilft beim Trocknen.

Alternativ:

AX500,700 oder 900 mir hochgegangener Endstufe etc keufen und umbauen.

Oder YAMAMA AVS700 keufen und über CD Direkt alles abfackeln.


Gruß
Meyersen
Stammgast
#4 erstellt: 19. Okt 2005, 13:29
@ Blackgate

Hi, das ganze Reinigungsprozedere habe ich bereits einmal hinter mich gebracht. Gehalten hat's ca 1 1/2 Jahre bis die Knarzerei wieder losging. Die gezeigten Kontaktsprays habe dabei ich 'zufällig' in dieser Reihenfolge verwendet...

Ich hatte eigentlich nicht vor, mir diese Schmiererei in regelmäßigen Abständen anzutun. Daher der Wunsch nach E-Teilen, die 'Erstausstattung' hat immerhin über 10 Jahre funktioniert.

Als Lösung für erstmal wieder Stressfrei hören können hab' ich nun bei einem bekannten, großen Online-Auktionshaus einen AX-596 erstanden. Der sollte morgen eintreffen. Danach kann ich dann in aller Ruhe den 700er wieder flottmachen.
Aber wo bitte schön soll man einen AX-700 mit aufgerauchter Endstufe herbekommen?? Die sind doch schon als sehr robust einzustufen. Ich habe meinen 700er nicht nur im Wohnzimmer, sondern auch auf so mancher Party eingesetzt, z. T. mit sehr abenteuerlichen LS, wobei die Impedanz sicherlich das eine oder andere mal an der 2-Ohm-Grenze gekratzt haben dürfte...
Die erzielbaren Pegel waren auf jeden Fall jenseits von gut und böse und die Endstufen haben sich bis heute nicht beschwert!

Ansonsten scheinst Du ja ein ziemlicher Freak zu sein, was Bastelorgien angeht.

Da ich nicht wirklich viel Zeit habe, muß mein Kram in erster Linie erstmal einfach nur gut funktionieren und einen 'erträglichen Klang' absondern.

Kurze Ausstattungsliste:

Yamaha AX 700
(ab morgen auch AX-596)

CD:
Sony CDP-970 (Lasereinheit erneuert, spielt wieder alles ausser CDRW ab, gute alte Sony-Qualität mit 5 kG Gewicht)
Sony CDP-XE900QS (Bin noch am testen, ob er bleiben darf, es gibt zum 970 doch einige feine Klangunterschiede)

Tapedecks:
Pioneer CT737 (klingt mit eigenen Aufnahmen sehr gut, nachdem ich ihn einigermaßen auf eine Bandsorte eingemessen habe)
Onkyo TA2233 (gutes, einfaches Deck, in erster Linie zum abspielen von alten Aufnahmen, da ist das teure Pioneer ein wenig pingelig)

Plattenspieler:
Yamaha P520 mit MC9 und AT 110E (natürlich nicht gleichzeitig!)

Tuner:
Toshiba SF-T15, edler Mini-Baustein aus der Aurex-Serie von Toshiba. Aus dem Aluminium des kleinen Gehäuses könnte man auch ein Gerät in 42er Breite bauen! Wahscheinlich gibt es besser klingende Tuner, aber das Design ist wirklich einmalig minimalistisch.

Lautsprecher:
Grosse Standlautsprecher passen irgendwie nicht in unser Wohnzimmer, daher:
JBL Control one + Subwoofer Canton AS 30
Wirklich guter Kompromiss aus Platzbedarf, Klang und Preis. Die JBL sind wirklich spritzig und sehr ehrlich und haben einen recht guten Wirkungsgrad. Ab 110 Hertz über den Subwoofer abgekoppelt vertragen die C1 wirlich hohe Pegel ohne aufdringlich zu werden. Es gibt wohl keinen anderen bezahlbaren Lautsprecher in dieser Größe, der da mitkommt. Der aktive Subwoofer mit seinen 2 fetten Bässen ist in Pegel, Übernahmefrequenz und Phasenlage (wird oft unterschätzt) stufenlos einstellbar. Eine Abstimmung auf die
Gegebenheiten ist mit einigem Zeitaufwand verbunden, aber das Ergebnis kann sich hören lassen.
Ich liebäugele zur Zeit auch mit ein paar schönen Dingen von Nubert, mal sehn, was die Zukunft noch so bringt...

Als weitere Tonquelle nutze ich noch mein Laptop (Gericom blablabla, mit CD/DVD-Brenner), in erster Linie für Internetradio oder MP3. Mit einer vernünftigen externen Terratec-Soundlösung kann man aber auch in ordentlicher Qualität eine CD anhören oder aber seine alten LP-Schätze digitalisieren (natürlich 'lossless compressed') und wieder aufmöbeln.
Natürlich dreht sich spätestens hier dem HIFI-Puristen der Magen um, aber was soll's!

So, nu reicht's aber für heute hier.

Übrigens, komme aus Königslutter, Prost!
Blackgate
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 19. Okt 2005, 15:52
Hi,

dann schau doch mal hier AX500:

http://cgi.ebay.de/Y...QQrdZ1QQcmdZViewItem

oder hier AX500:

http://cgi.ebay.de/Y...QQrdZ1QQcmdZViewItem

oder hier AX530

http://cgi.ebay.de/y...QQrdZ1QQcmdZViewItem

oder hier AX900:

http://cgi.ebay.de/Y...QQrdZ1QQcmdZViewItem

oder hier AX500

http://cgi.ebay.de/Y...QQrdZ1QQcmdZViewItem

schon mal Herrn Nowak gefragt?

pnowak@htv-service-gmbh.de in BS

Einer von einer Handvoll von YAMAHA autorisierten Service Pionts. Wenn der sagt, es gibt diesen Schalter nimmer, dann ist es auch so.

Das das Problem nach 1 1/2 Jahren wieder kommt ist mir auch nicht neu: Einem Freund mit knacksendem AX550 habe ich auch mal einen "gekontaktsprayed". Hielt etwa 2 Jahre.

Wenn die Silberschicht von Kontakt runter ist, oxidiert das Kupfer immer wieder neu.

Ballistol soll auch gut konservieren.. habe ich habe noch nie versucht.


[Beitrag von Blackgate am 19. Okt 2005, 15:54 bearbeitet]
Meyersen
Stammgast
#6 erstellt: 19. Okt 2005, 16:21
Hi, hast Du zuviel Zeit???

Herr Novak aus BS hat mir schon die noch verfügbaren Teile verkauft, die bei der letzten Auffrischungskur reingekommen sind. Den Eingangswahlschalter gibt es definitv seit 2 oder 3 Jahren nicht mehr, genauso wie das Lautstärkepoti. Das scheint aber sowieso sehr robust zu sein und funzt noch einwandfrei.
Wahrscheinlich kann man irgendwie alle Teile über einen Elektronik-Bastel-Laden bekommen, schliesslich sind die verbauten Potis und Schalter von Alps. Es gab (gibt?) in BS am Kennedyplatz mal einen Laden mit wirklich fähigem Besitzer, der konnte vieles besorgen und wusste echt Bescheid. Teile auslöten, in den Laden schleppen, begutachten und das richtige Zuegs in irgedwelchen Katalogen finden, das ist doch recht aufwändig.

Vielleicht schiesse ich mir ja doch bei ebay noch einem kaputten Amp (manche Leute kriegen scheinbar irgendwie alles kaputt!) und nach aus 2 AXen einen.

Danke für die Antwort!

Gruss Kai
Blackgate
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 19. Okt 2005, 16:32
Zu viel Zeit.. jau gerade... habe ne Woche Urlaub...

Die größeren AX Teile; 700er oder höher von Yamaha waren immer die Leistungsgiganten. Meist waren die angegebenen Werte noch untertrieben. Stereoplay hat bis zu 30% mehr gemessen.

Wollte mit damals den AX900 keufen. Der war aber gerade ausgelaufen. Der AX930 (auch ca. 1300 DM(!)) war mir zu weichgespült mit den abgerundeteten Kanten. Ich wollte das YAMAHA KLOTZ Design...

Deshalb gab ich als Studiosi dann rund 2400 DM aus und keufe meine erste Vor/End Kombo CX50/MX70.

Die CX50 wich dann einer CX630, dann CX830 dann CX1000; die MX70 hatte ich sehr lange, bis hier auch die MX1000 hinkam.


[Beitrag von Blackgate am 19. Okt 2005, 16:33 bearbeitet]
Meyersen
Stammgast
#8 erstellt: 25. Okt 2005, 13:57
Hi, der AX-596 ist eingetroffen! Erster Eindruck: Gut verarbeitet isser schon, aber den Charme und die Haptik der alten Geräte hat er nicht! Das leichte und sanfte Gleiten der Potis, vor allem des Lautstärkereglers, ist einer nüchtern-Zweckmäßigen Anmutung gewichen, verglichen mit anderen neueren AMPS aber immer noch OK. Die Fernbedienung ist eine neue Erfahrung für mich, bisher musste ich zum leiserdrehen immer aufstehen wenn das Telefon geklingelt hat...
Klingen kann er auch gut, er bietet zumindest mit meinen Lautsprechern einen etwas räumlicheren und luftigeren Eindruck als der AX 700, ohne dabei irgendwie weich zu klingen oder unpräzise zu sein. Laut kann er auch, kein Wunder bei bis zu 290 Watt Ausgangsleistung (an 2 Ohm).

Aber , OH SCHRECK, der Phono-Eingang scheint im Ar... zu sein!! Wiedergabe funktioniert zwar, aber der AMP fängt nach ein paar Sekunden an höllisch zu rauschen, wobei das Rauschen lauter wird, bis es sich wie ein Tuner zwischen 2 Sendern anhört. Dabei ist es egal, ob der Plattenspieler angeschlossen ist oder nicht. Nach einstöpseln oder rausziehen des Plattenspielers ist kurz Ruhe, dann fängt's wieder an zu rauschen. Das kommt davon, wenn man bei billich ibee kaufen tut

Habe Kontakt mit dem Verkäufer aufgenommen, mal abwarten was passiert.

Übrigens, für den AX 700 wurden damals im Messlabor 2 x 286 Watts ermittelt, das sollte für die meisten Haushalte reichen.


Gruss an alle
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