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s-Laute beim Plattenspieler verzerrt

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Autor
Beitrag
flyingfuse
Stammgast
#1 erstellt: 22. Jan 2006, 23:23
Servus,

Habe meinen alten Plattenspieler (DUAL CS 630Q) wieder ausgegraben und mir dafür neue LPs gekauft, je nach Platte sind die s-laute aber mehr oder weniger verzerrt zu hören. Kann der Grund an der falschen Auflagekraft des Tonarms liegen (Nadel neu)?

Übrigens, ich habe den defekten Operationsverstärker-IC für die Vorverstärkung im Verstärker getauscht(der Elektro-Händler hat mir einfach einen Neuen gegeben). Gibt es da Unterschiede?


[Beitrag von flyingfuse am 22. Jan 2006, 23:28 bearbeitet]
Albus
Inventar
#2 erstellt: 24. Jan 2006, 13:36
Tag,

zweimal Ja. Ja, in der Wiedergabe unsaubere S-Laute können durch eine falsche Auflagekraft hervorgerufen sein. Und auch ein Ja, es gibt Unterschiede bei OP-Amp-ICs.

Was die unsauberen S-Laute angeht liegt es nahe, die Einstellungen der Kombination von Tonabnehmer und Tonarm sämtlich zu überprüfen.

MfG
Albus
richi44
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 24. Jan 2006, 15:31
Sofern Du eine Originalnadel verwendest und die Einstellung (inkl. Antiskating) den Herstellerangaben des Systems sntsprechend vornimmst, sollte es keine Probleme geben. Wenn aber ein Nadel-Nachbau verwendet wird, können grosse Verzerrungen die Folge sein, denn vielfach sind diese Nachbauten schlechte Kopien der Originale mit ganz anderen Daten betreffend Nachgiebigkeit, Dämpfung und Masse.
flyingfuse
Stammgast
#4 erstellt: 24. Jan 2006, 19:19
ich habe eine Ortofon Nadel 10 vom Fachhändler erhalten, die Auflagekraft stimmte mit ihr überein...oder ist vielleicht das System schon ausgeleiert?
Wiesonik
Inventar
#5 erstellt: 24. Jan 2006, 22:46
Nabend,

Albus sagte es schon, alle Einstellungen/Justierungen des Tonabnehmersystems sind zu überprüfen und ggfs. zu korrigieren.
kirmesstenz
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 25. Jan 2006, 18:02
hi flugsicherung,
hatte die gleichen probleme nachdem ich mir eine nadel mitschärferem schliff gegönnt habe. die verzeiht auch keine einstellfehler und quitiert sofort mit verzerrungen und scharfen s-lauten.
da hilft nur eins, sehr pingelig einstellen!!
sowohl antiskating und auflagekraft aber auch und vorallem die stellung der nadel in der horizontalen und vertikalen mit spiegel und einstellschablone. dann sollte alles wieder rund laufen, es sei denn irgend etwas ist defekt oder verschlissen.

gruß
jörg
tale
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 26. Jan 2006, 17:51
Hallo,

da kann ich mich kirmesstenz nur anschließen - eine sorgfältige Justage ist bei einem Plattenspieler Pflicht. Heißt vor allem Mal Kröpfung/Überhang, VTA, Auflagekraft und Antiskating.

Kröpfung ist die Positions des Tonabnehmers im Headshell; diese Einstellung bestimmt den Spurwinkelfehler der Nadel an verschiedenen Punkten auf der Platte. Der Überhang bezeichnet, inwieweit der Tonabnehmer über den idealen Abtastpunkt auf der Platte ragt. Beide Werte stellt man am besten mit einer Einstellschablone (bsp. von Schön) ein - bekommt man bei eBay oder bei phonophono.de.

VTA ist der Winkel, inder (senkrecht von der Seite betrachtet) die Nadel in die Rille ragt; dies sollte ~ 20° betragen. Einstellen tut man dies, indem man den Tonarm möglichst parallel zur Plattenoberfläche bringt.

Die Auflagekraft ist beim Tonabnehmer angegeben, bei der OM10 Nadel sind das 18.00mN. Kann man an einer Skala am Gegengewicht einstellen, alternativ mit einer Tonarmwaage. Skala dürfte reichen. Das Antiskating stellt man auf einen der Auflagekraft ähnlichen Wert ein; das hängt vom Dreher selbst ab, wie das dort bezeichnet ist.

Für weitere Informationen verweise ich auf die verschiedenen Threads im analog-forum.de oder hier im Hifi-Forum im Forum "Analogtechnik".

Grüße,
Manuel
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