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Defekter Gleichspannungswandler

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Autor
Beitrag
elMicha
Neuling
#1 erstellt: 24. Apr 2006, 16:05
Hallo,
da ich sehr wenig Ahnung rund ums Thema Audio HiFi habe, wollte ich mich hier mal schlau fragen. Und zwar hab ich folgendes Problem, mein Freund möchte mir sein altes Autoradio verkaufen (Alpine CDA-9855R ) jedoch scheint dort der Gleichspannungswandler defekt zu sein, nun wollt ich fragen ob man diesen austauschen kann und wenn ja wieviel dieses kosten würde?
Also ich hoffe, dass ihr mir da weiterhelfen könnt. Ich bedanke mich im Voraus!


[Beitrag von elMicha am 24. Apr 2006, 16:06 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#2 erstellt: 25. Apr 2006, 21:21
Ich hab dein Problem schon im CarHifi-Unterforum gelesen.
Mich wundert, wozu das Autoradio einen Gleichspannungswandler benötigt.
Hast du nähere Informationen?


[Beitrag von Amperlite am 25. Apr 2006, 21:22 bearbeitet]
Tevio
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 27. Apr 2006, 12:01
Ein Autoradio braucht dann einen Gleichspannungswandler, wenn es eine hohe Leistung abgeben soll, da die Leistung durch die Versorgungsspannung und den Widerstand der Lautsprecher gegeben ist.

Sry, wenn ich mich jetzt wie ein Oberlehrer anhören sollte.

Ohmsches Gesetz: R=U/I oder umgeformt I=U/R

Bei angenommenen und bei Autoradios üblichen 4 Ohm und bei ebenfalls üblichen 12-14 V Bordspannung kommt man so auf:

I=12/4 = 3 A

3 A x 12 V = 36 W

Verlustleistung ist dabei noch nicht mit drin.

@elMicha: wiekommst Du darauf, daß es der Gleichspannungswandler ist? Normalerweise sind das Schaltnetzteile (die sehr langlebig sind). Viel wahrscheinlicher ist, daß die Endstufe(n) hinüber sind, da sie eine viel größere Verlustleistung zu verkraften haben und auch 'sonst' viel empfindlicher sind, bei High-Power-Radios darf z.B. auch der Minuspol nicht auf Masse gelegt werden, da er nicht mehr Potentialfrei ist durch die Spannungswandlung.

Wenn es wirklich der Spannungswandler ist: Es ist meist es recht billig, das zu reparieren, man bekommt allerdings oft die Teile nicht, die verbaut sind.
Amperlite
Inventar
#4 erstellt: 27. Apr 2006, 12:38

Tevio schrieb:
Ein Autoradio braucht dann einen Gleichspannungswandler, wenn es eine hohe Leistung abgeben soll, da die Leistung durch die Versorgungsspannung und den Widerstand der Lautsprecher gegeben ist.


Das ist mir klar, nur halte ich es für ein wenig sinnlos, auch noch großartig Leistung in dem kleinen Gehäuse abführen zu wollen...
Tevio
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 27. Apr 2006, 17:11

Amperlite schrieb:
Das ist mir klar [...]


'tschuldigung


Amperlite schrieb:
nur halte ich es für ein wenig sinnlos, auch noch großartig Leistung in dem kleinen Gehäuse abführen zu wollen...


Ja, ist es auch, haste vollkommen Recht. Das größte Problem ist die produzierte Hitze, das verkürzt die 'Halbwertszeit' von praktisch jedem zur Zeit verkauften Autoradio enorm. Aber Du kennst doch die Branche, hauptsache mit technischen Daten und 'Dampf' Werben können. Was danach passiert - egal, ist ja schon verkauft
Shadow-HH
Stammgast
#6 erstellt: 29. Apr 2006, 12:20
Also das höre ich hier nun zum ersten mal, daß in einem Autoradio ein DC/DC-Wandler (oder auch Schaltnetzteil genannt) verbaut sein soll. Eine relativ hohe Ausgangsleistung der internen Endstufen wird üblicherweise mit Brückenschaltung der Endstufen-IC´s erzeugt. Relativ meint hier etwas im Bereich von maximal ca. 20 Watt echter Leistung. Die oft zu findenden Angaben wie z.B. 4 x 40 Watt sind Unsinn und technisch aus so einem kleinen Gehäuse nicht machbar, da die entstehende Abwärme nicht abzuführen wäre.

Gruß Olaf
Tevio
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 29. Apr 2006, 16:19

Shadow-HH schrieb:
Also das höre ich hier nun zum ersten mal, daß in einem Autoradio ein DC/DC-Wandler (oder auch Schaltnetzteil genannt) verbaut sein soll. Eine relativ hohe Ausgangsleistung der internen Endstufen wird üblicherweise mit Brückenschaltung der Endstufen-IC´s erzeugt. Relativ meint hier etwas im Bereich von maximal ca. 20 Watt echter Leistung.


Das war früher mal so, ändert sich aber zunehmend. Du weißt sicher - Die Endstufen-ICs müssten bei Brückenschaltung für sehr niedrige Lasten ausgeleg sein, da sich durch Brückenschaltung zwar die Ausgangsspannung verdoppelt, der Strom jedoch nicht! Wenn dann auch noch die Lautsprecher etwas niederohmiger sind (evtl. durch die allseits beliebten selbstverbastel-Lautsprecher), sind die Brückenschaltungen schnell am Ende und streichen mit Rauchfähnchen die Segel. Besser ist es da, eine höhere Versorgungsspannung einzusetzen. Außerdem verringert das die Anzahl und den benötigten Platz der eingesetzten Endstufen-ICs.

Da in die Autoradios immer mehr technischer Schnickschnack und Elektronik eingebaut wird und die Microcontroller/Computer gegen Spannungsspitzen besser geschützt werden müssen und auch noch andere Spannungen als nur die 12 V brauchen, wird mehr und mehr dazu übergegangen, Schaltnetzteile in die Radios einzubauen. Da man dadurch die Verlustleistung von den 'simplen' Spannungsreglern drastisch reduzieren kann und auch noch die Möglichkeit hat, auf andere Endstufenschaltungen (z.B. Class D) und -ICs auszuweichen, ist ein Schaltnetzteil eine logische Entwicklung.

Guck Dir alleine mal bei dem hier angesprochenen Alpine die Featuritis an. http://www.alpine-eu...3---WMA-RECEIVER.htm


Shadow-HH schrieb:
Die oft zu findenden Angaben wie z.B. 4 x 40 Watt sind Unsinn und technisch aus so einem kleinen Gehäuse nicht machbar, da die entstehende Abwärme nicht abzuführen wäre.


Mit Class D, die bis zu 95% Wirkungsgrad erreicht, ist das durchaus möglich.
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