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transformatoren

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bommel#
Stammgast
#1 erstellt: 20. Mrz 2007, 15:14
ich habe o ahnung davon, könnte mir jmd den unterschied zwischen ringkerntrafo, der ja besser sein soll, und normalem trafo erklären??? 100xthx im voraus
armindercherusker
Inventar
#2 erstellt: 20. Mrz 2007, 15:29
Hallo Bommel !

Da gibt es ein paar Aspekte :

- geringeres Volumen ( da rund, ist´s aber ggf. ein Nachteil )
- weniger Verluste durch optimale Magnetisierung
- geringere Störneigung Richtung Elektronik
- aber aufwendiger in der Herstellung

Gruß
bommel#
Stammgast
#3 erstellt: 20. Mrz 2007, 15:32
wie verluste beim trafo, er gibt doch die angegebene spannung aus, und warm wird der rktrafo doch auch, und das gewicht, wenn er einmal steht
armindercherusker
Inventar
#4 erstellt: 20. Mrz 2007, 15:47

bommel# schrieb:
wie verluste beim trafo...und warm wird der rktrafo doch auch...
Ja klar.
Aber : durch die optimalere Konstruktion ( Eisenkern kpl. von der Spule umschlossen ) läuft die stetige Ummagnetisierung effektiver ab
und die Magnetisierungs- und Wärmeverluste sind geringer als z.B. beim Trafo mit EI-Kern.



bommel# schrieb:
...und das gewicht, wenn er einmal steht


was willst Du damit sagen / wissen ?

Gruß
bommel#
Stammgast
#5 erstellt: 20. Mrz 2007, 17:38
was das gewicht angeht, wenn das gerät, in welches er eingebaut wird, zb hifi komponente, dann wird es doch nicht jeden tag verrückt.
welchen auswirkungen auf den klang sollte solch ein rk trafo auf den klang haben??
armindercherusker
Inventar
#6 erstellt: 20. Mrz 2007, 18:31

bommel# schrieb:
....welchen auswirkungen auf den klang sollte solch ein rk trafo auf den klang haben??
:?

Keinen.

Gruß
bommel#
Stammgast
#7 erstellt: 20. Mrz 2007, 18:37
ok, thema hiermit geschlossen
Neumie
Stammgast
#8 erstellt: 20. Mrz 2007, 18:50
ich weiss ja nicht wie Armin das gemeint hat, aber der RK-Trafo SOLLTE natürlich keinen Einfluss auf den Klang haben. KANN er aber mM nach trotzdem haben. Der Hauptgrund meines Wissens nach ist das nach Außen hin geringere Magnetfeld eines RKT im Vergleich zum normalen. Der streut also weniger ein.
bommel#
Stammgast
#9 erstellt: 20. Mrz 2007, 18:55
hm, hmm, das magnetfeld ist ja auch von der netzzuleitung da, also nicht alles ausschliesslich vom rkt, oder??
bommel#
Stammgast
#10 erstellt: 20. Mrz 2007, 18:57
aso, in welches empfindliche teil streut der rkt denn hinein, man könnte dieses dann schirmen, oder?
Neumie
Stammgast
#11 erstellt: 20. Mrz 2007, 19:47
Grundsätzlich hat jede Leitung ein Magnetfeld. Das vom Trafo ist allerdings recht stark, weil die vielen Windungen die der hat nur aus dem Grund da sind einerseits ein magnetfeld zu erzeugen, und andererseits dieses wieder aufzunehmen.

Schirmen hat Sinn, bevor man allerdings jedes Bauteil schirmt, kann man besser der Trafo schirmen. Gibt aber auch z.B. Verstärker die innen in Partionen aufgeteilt sind, beispielsweise dadurch, dass Kühlbleche zwischen Trafo und sensibleren Bereichen liegen. Da wird zumindestens gesagt, dass das was bringt.

Henrik


EDIT: Rechtschreibung


[Beitrag von Neumie am 20. Mrz 2007, 19:57 bearbeitet]
armindercherusker
Inventar
#12 erstellt: 20. Mrz 2007, 19:54
Hallo nochma´ !

Natürlich hat Henrik Recht mit dem Thema Einstreuung / Schirmung.
( schrieb ich ja bereits in meinem ersten Beitrag hierzu )

Aber dennoch bleibe ich dabei : klanglich hat es ( so gut wie ) keine Auswirkungen.

Im Extremfall hat ein schlecht konstruierter RK sowieso mehr Nachteile als ein guter Standard-Trafo

Gruß
Neumie
Stammgast
#13 erstellt: 20. Mrz 2007, 20:02
Ausprobiert habe ich das auch noch nicht. Mir wurde aber z.B. gesagt, dass ich eigentlich nicht die Vorstufe auf die (stärker (magnetisch) strahlende) Endstufe stellen sollte. Prinzipielle Unterschiede / Vorteile von Schirmung / weniger Strahlung / getrennter Aufstellung sind aus meiner Sicht absolut vorhanden, wie groß die allerdings sind, vermag ich da auch nicht zu sagen.

Vielleicht probier ichs mal aus, kann man ja mit getrennten Geräten recht einfach machen...

Henrik
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 20. Mrz 2007, 22:08
Hallo!
Vorteile eines Ringkerntransformators sind: Kompaktere Bauweise bei gleicher Leistung und ein geringeres und homogeneres (gleichmäßigeres) Magnetfeld
Nachteile der RKs: Höherer Einschaltstrom, geringere Reserven bei Auslastung da der Kern relativ schnell in die Sättigung geht.
Zur Einsteuung in Schaltungen ist allgemein zu sagen daß ein Magnetfeld im Quadrad zue Entfernung abnimmt und es gemeinhin genügt den Transformator (gleich welcher Art) genügend weit von Einstralhlungsempfindlichen Schaltungskomponenten weg aufzubauen. Schirmung und Kapselung im NF-Bereich sind zumeist Augenwischereien, zumindestens bei Zeitgenössischen Hochpegelvorstufen sind sie Technisch gesehen unnötig, allenfalls bei älteren Vorverstärkern mit rauscharmen MC-Phono-Entzerrern zuweilen sinnvoll.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 20. Mrz 2007, 22:09 bearbeitet]
bommel#
Stammgast
#15 erstellt: 20. Mrz 2007, 22:38
ist es nicht so, das kupfer magnetisch abschirmt, imho ein kupferkäfig über den trafo das ausstreuen magnetischer strahlung verhindern würde??
armindercherusker
Inventar
#16 erstellt: 20. Mrz 2007, 23:30
Willst Du elektrisch oder magnetisch abschirmen ?

Und warum überhaupt ?

Möchtest Du einen Verstärker bauen ?

Hier kannst Du ein wenig nachlesen :

http://de.wikipedia.org/wiki/Abschirmung_(Elektrotechnik)

Gruß . . . und Gute Nacht !
bommel#
Stammgast
#17 erstellt: 20. Mrz 2007, 23:33
n8ti aamin
bommel#
Stammgast
#18 erstellt: 20. Mrz 2007, 23:37
es tut mich einfach interessieren
armindercherusker
Inventar
#19 erstellt: 20. Mrz 2007, 23:37
ich hab´s gewußt . . .

Gruß
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 21. Mrz 2007, 11:04
Hallo!

Magnetische Abschirmung geht weder mit Kupfer noch mit sonstigen Nichteisenmetallen. Eine echte Magnetische Abschirmung kannst du nur mit einer Kapsel aus einem der Ferromagnetischen Metalle oder -wenn es eine Perfekte Abschirmung sein so mit einer MU (= Magnet- Undurchlässig) Metallkapsel erzielen-. Allerdings ist eine Magnetische Abschirmung bei HiFi Witzlos, -ausser bei Rohrengeräte-. Die Entscheidenden Störeiflüsse falls überhaupt Relevand werden durch die Frequenz des Elektromagnetischen Wechselfeldes erzeugt (Je höher die Frequenz ist um so stärker die etwaigen Störeinflüsse. (Wer nicht weiß was ich damit meine kann ja mal sein Handy auf seinen Verstärker legen und anwählen, falls er dann Störungen hat kommen sie von der Hochfrquentz des Senders im Handy, als nächstes kann er ja mal das Netzkabel einer Stehlampe über den Verstärker legen und ein Paarmal bei eingeschalteter Lampe den Stecker ziehen und wieder reinstecken, dabei wird er ausser eventuellem Knacks beim Einstecken kaum eine Störung vernehmen obgleich der Energieumsatz der Lampe ungeich höher ist als der des Handys.)

MFG Günther
Bertl100
Inventar
#21 erstellt: 21. Mrz 2007, 12:41

Magnetische Abschirmung geht weder mit Kupfer noch mit sonstigen Nichteisenmetallen. Eine echte Magnetische Abschirmung kannst du nur mit einer Kapsel aus einem der Ferromagnetischen Metalle oder -wenn es eine Perfekte Abschirmung sein so mit einer MU (= Magnet- Undurchlässig) Metallkapsel erzielen-.


das ist aber jetzt so nicht ganz richtig.
magnetische wechselfelder lassen sich sehr wohl durch einen geschlossenen käfig abschirmen. wichtig ist dabei eine gute elektrische leitfähigkeit (also z.b. kupfer) und dass das ganze rundherum geschlossen ist!

hintergrund: ein magnetisches wechselfeld, dass aus so einer box rauswill, induziert im käfig ströme.
diese ströme erzeugen ihrerseits wieder ein magnetfeld.
diese ströme sind exakt so gerichtet, dass auf der anderen seite des käfigs - also außen - dann sich beide felder genau zu null kompensieren.
das geht aber nur bei guter leitfähigkeit, und wenn die ströme in alle möglichen richtungen auch fließen können. auch kreisförmig.
das heißt dass z.b. jeder längere schlitz oder spalt die wirkung schon zunichte machen kann.


Gruß
Bernhard
bommel#
Stammgast
#22 erstellt: 21. Mrz 2007, 14:01
ich denke an die nsa in den usa, die ihr headquartier komplett mit kupfer nach aussen abgeschirmt haben
Hörbert
Moderator
#23 erstellt: 21. Mrz 2007, 15:53
Hallo!

@Bertl100

Ich gehe in diesem Teil meines Postings auf Magnetische Abschirmung ein, nicht auf Wechselfelder das müßte eigentlich durch den nächsten Satz meines Postings klar sein (dachte ich jedenfalls) aber offenbar gibt es da möglichkeiten der Interpretation an die ich nicht gedacht habe. Selbstverständlich lässt sich ein gepulstes Magnetfeld mit einer Gegeninduktion dämpfen, allerdings erzeugt diese Gegeninduktion nach Aussen selbst ein Magnetfeld das allerdings erheblich Schwächer ausfällt aber immer noch meßbar ist.

@bommel#

Eine Abschirmung mit Kupfer bietet einen guten Schutz gegen Elektrische Felder und kann unter anderem die Ausbreitung von Funksignalen hemmen oder auch ganz verhindern. Das ganze ist wohl als "Wanzenschutz" gedacht. Gegen Magnetfelder bietet sowas nur ungenügenden Schutz.

MFG Günther
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